- Man sie unabhängig davon, ob man am Programm teilnimmt oder nicht, verwenden kann.
- Einige dieser Lektionen der gängigen Meinung widersprechen (doch die allgemeine Meinung bewirkt bezüglich der Körper der Nordamerikaner von heute nicht viel, oder?)
- Man schlanker, stärker und gesünder sein wird, als man sich dies je hätte vorstellen können, wenn man diese Lektionen verwendet.
Man sollte aufgeschlossen sein, sich all diese Lektionen durchlesen und sich ehrlich fragen, wie viel man hiervon wirklich tut. Wenn man wirklich Fett verlieren möchte, würde ich empfehlen, dass man sich nach der Lektüre dieses Artikels eine Lektion auswählt und sofort damit anfängt, diese zu verwenden.
Fangen wir an.
1. Man sollte messen, was man verbessern möchte
Beim Lean Eating führen wir über alles Buch, was die Klienten verbessern möchten. Möchte man Gewicht verlieren? Dann sollte man auf die Waage steigen. Möchte man präziser sein und Fett verlieren? Dann sollte man sich einen Caliper nehmen und den Körperfettanteil messen. Möchte man in seine zu eng gewordenen Kleidungsstücke passen? Dann sollte man diese ab und zu anprobieren. Möchte man sich besser fühlen? Dann sollte man sich alle paar Wochen selbst fragen, wie man sich fühlt, die Antwort aufschreiben und die Antworten nach ein paar Monaten kontrollieren.Grundlegende Dinge, richtig? Bullshit! Ich arbeite mit Profisportlern und Teams, ich berate Fitnessstudioketten bezüglich ihrer persönlichen Trainingspraxis. Ich arbeite mit Klienten aus allen Lebensbereichen überall auf der Welt. Und man kann mir eines glauben: praktisch niemand verwendet diese Vorgehensweise. Ich habe in der Tat manchmal das Gefühl, dass wir die einzigen sind, die dies wirklich tun und der Grund dafür, dass wir es tun ist, dass es funktioniert.
2. Man sollte Fotos machen
Man sollte es offen zugeben: Es ist einem wichtig – zumindest ein wenig und vielleicht auch sehr – wie man aussieht. Und das ist auch völlig in Ordnung! Es ist in der Tat gesund und normal. Wer möchte nicht toll aussehen? Aus demselben Grund, aus dem man den Gewichtsabbau misst, wenn man Gewicht verlieren möchte, sollte man Fotos machen, wenn man besser aussehen möchte. Beim Lean Eating ist dies fester Bestandteil des Programms: alle paar Wochen tritt man vor die Kamera und macht ein paar Fotos.Es ist normal, dass man sich zuerst etwas unbehaglich fühlen wird, wenn es darum geht, Fotos von sich selbst zu machen. Man sollte jedoch wissen, dass dies
- ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbewusstsein ist
- der beste Weg ist, seine harte Arbeit zu dokumentieren
- wahrscheinlich das Motivierendste ist, dass man je tun wird.
3. Man sollte jeden Tag etwas tun
Einer meiner Kollegen hat es einmal am besten ausgedrückt: wenn etwas wichtig ist, dann sollte man es jeden Tag tun; wenn es nicht wichtig ist, dann sollte man es gar nicht tun.Bingo.
Veränderungen kommen nur dann zustande, wenn man langsam alte Angewohnheiten ablegt und durch neue ersetzt. Das muss meiner Erfahrung nach täglich geschehen. Dies ist in der Tat einer der Gründe dafür, dass Training alleine nicht funktioniert – etwas dreimal wöchentlich zu tun ist nicht genug, um eine neue Angewohnheit zu etablieren. Das ist auch der Grund dafür, dass persönliches Training nicht sehr effektiv ist (zumindest so lange es nicht Ernährung und das Etablieren täglicher Angewohnheiten umfasst, wie wir das bei unserer Precision Nutrition Zertifizierung lehren.)
Stattdessen muss man beim Lean Eating jeden Tag etwas tun. Eine Trainingseinheit absolvieren, eine Lektion lesen, eine Angewohnheit praktizieren und mit anderen Klienten und Trainern reden. Wenn man in die beste Form seines Lebens kommen möchte, dann sollte man sich folgendes fragen: "Was ist die eine Sache, die ich jeden Tag tun kann?"
4. Man sollte es sich einfach machen
Um etwas jeden Tag zu tun, muss man dieses "Etwas" leicht genug machen, um 100% sicher zu sein, dass man es 30 Tage lang jeden Tag tun kann. Das bedeutet häufig, dass man seine ambitionierten Pläne deutlich zurückschrauben muss.Unglücklicherweise beißen die meisten Menschen im übertragenen Sinn mehr ab, als sie kauen können. Sie verpflichten sich dazu, jeden Tag eine Stunde lang zu trainieren, vier gesunde Mahlzeiten pro Tag zu essen, den Schokoladenkonsum herunter zu schrauben, einen Marathon zu laufen, mehr zu kochen, früher aufzustehen, usw. – was nicht weniger als eine vollständige Überholung des kompletten Lebens bedeutet. Vielleicht sind sie dazu in der Lage, dies 3 Tage, eine Woche oder sogar etwas länger durchzuhalten, doch es ist unvermeidlich, dass sie früher oder später einen Tag auslassen, dann zwei… und dann daran "zerbrechen". Sie verlieren das Selbstvertrauen, fühlen sich schuldig, hadern mit sich selbst und machen dann genauso das, was sie zuvor getan haben: nichts.
Stattdessen sollte man es sich einfacher machen – sehr viel einfacher, als man dies zuerst möchte. Statt vier gesunde Mahlzeiten pro Tag zu essen, sollte man mit einer gesunden Mahlzeit anfangen und sich selbst die Erlaubnis geben, alles andere unverändert zu lassen. Kann man sich dazu nicht für 30 Tage am Stück durchringen? Verdammt, dann sollte man damit anfangen, einen Apfel pro Tag zu essen. Oder jeden Tag Fischöl einnehmen. Oder statt seinem Milchkaffee morgens grünen Tee oder Wasser trinken. Wie wäre es statt einer Stunde Training pro Tag mit 10 Minuten spazieren gehen? Ist das zu viel? Wie wäre es mit 5 Minuten stattdessen?
"JB, mach Dich nicht lächerlich, das wird überhaupt nichts bewirken", mag der Leser jetzt vielleicht denken. Doch das ist nur das eigene Ego, das da spricht: man möchte nicht wie ein Narr aussehen oder zugeben, dass etwas so einfaches alles sein könnte, was man jetzt sofort bewältigen kann. Alles, was ich hierzu sagen kann, ist: "Hört auf damit!"
Diese Art des Denkens wird einen auf der Stufe stecken bleiben lassen, auf der man sich gerade befindet. Man sollte sein Ego an der Garderobe abgeben, akzeptieren, wo man sich befindet und sich nur zu etwas verpflichten, das so einfach ist, dass man es ohne darüber nachzudenken für mindestens 30 Tage in Folge tun kann. preview
[Hinweis: dieses Prinzip ist unabhängig davon, wie weit man fortgeschritten ist, immer gültig. Ich habe Elitesportler, die 2 Stunden pro Tag trainieren und sofort zu 4 Stunden übergehen möchten. Warum beginnt man nicht zunächst mit 15 bis 20 Minuten? Auch hier sollte man sein Ego außen vor lassen.]
Beim Lean Eating verachten wird diese "alles oder nichts" Denkweise. Stattdessen verpflichten wir uns zu "immer etwas" – egal wie gering dies zu Beginn auch ausfallen mag.
5. Man sollte sich immer nur eine Angewohnheit auf einmal angewöhnen
Beim Lean Eating Programm lassen wir unsere Klienten immer nur an einer Angewohnheit auf einmal arbeiten. Häufig finden sie dies zunächst frustrieren, da sie erwarten dazu in der Lage zu sein, sofort alles zu tun. Doch das ist eine vom Ego angetriebene Ungeduld und unglücklicherweise funktionieren Veränderungen nicht auf diese Art und Weise.Zahlreiche Studien zeigen, dass Menschen typischerweise recht erfolgreich sind, wenn sie ihre Veränderungen auf ein Verhaltensmuster auf einmal für sagen wir 3 bis 4 Wochen beschränken, bevor sie etwas Neues hinzu nehmen. Wenn jedoch zwei neue Verhaltensmuster auf einmal neu eingeführt werden, dann liegt die Rate des Versagens bei nahezu 100%.
Das ist eine Lektion, die man lernen muss. Einer unserer 10.000 Gewinner beschwerte sich in der Tat über diese "Eine Angewohheit auf einmal" Sache beim Lean Eating – warum hätten wir ihm nicht alles bereits zu Beginn beibringen können?!!
Nun, weil er dann versagt hätte.
Ich sage es noch einmal – man sollte sein Ego in die Ecke stellen und seine Erwartungen ändern: Menschen können nur ein Verhaltensmuster auf einmal verändern. Man sollte also eines wählen – irgendetwas positives, was auch immer – und sich selbst die Erlaubnis geben, alles andere so zu lassen, wie es ist – zumindest für den Augenblick. Es wird noch sehr viel Zeit für den Rest bleiben, das kann man mir glauben. Die Leute unterschätzen wie schwer Veränderungen sein werden und wie lange so etwas dauern wird. Man sollte bei einer Angewohnheit auf einmal bleiben und man wird schließlich dort ankommen, wo man gerne hin möchte.
6. Keine "verwunderten & besorgten" Fragen
Ah, eine weitere Lektion, die man lernen sollte. Veränderungen sind immer ein unangenehmer Prozess. Man lässt das, was man kennt (die Gewohnheiten, den Lebensstil, das Umfeld) hinter sich und versucht etwas Neues. Man macht einen zögerlichen Schritt auf unbekanntes und unsicheres Terrain.Das erste, was Klienten tun, ist zu versuchen diese Spannung zu lösen und zu versuchen, das Terrain wieder "sicher" zu machen, indem sie alle Arten von wilden Fragen stellen und sich selbst in eine Panik hineinsteigern:
- "Wie wäre es mit diesem Supplement, oder jenem?"
- "Was denkst Du über diese Theorie/ diesen Guru/ diesen Artikel, den ich gelesen habe/ diese Studie?"
- "Was geschieht, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht – was mache ich dann?"
- "Was ist mit dieser (selten auftretenden, irrelevanten und höchst unwahrscheinlichen) Situation – was mache ich dann?"
Beim Lean Eating nennen wir diese "verwunderte & besorgte" Fragen und wir verbieten diese strikt, da sie, auch wenn sie gut gemeint sind, die Sorgen und Ängste in keinster Weise reduzieren. Sie tun in der Tat sogar das genaue Gegenteil, da sie die Leute über alle möglichen Sorgen nachdenken lassen und sie von den einzigen beiden Fragen ablenken, die wirklich eine Rolle spielen:
- Was sollte ich heute tun?
- Wie werde ich das tun?
Dies sind die einzigen beiden Fragen, die zu einer ruhigen, fokussierten Aktion führen. Dies sind die einzigen Fragen, die wir unseren Klienten erlauben und das sind alle Fragen, die sie stellen sollten. Wenn man sich das nächste mal dabei ertappt, dass man sich selbst Fragen über die Fitness stellt, sollte man sich eine Sekunde nehmen und sich fragen "Bin ich auf das, was ich gerade tue, fokussiert? Oder mache ich mir unnötig Gedanken?"
7. Man sollte sich etwas Hilfe von Freunden holen
Wir bezeichnen dies als "soziale Unterstützung" – und diese macht einen riesigen Unterschied.Wen man in seinem Umfeld hat – und was diese Leute tun und wie sie denken – wird eine enorme Auswirkung darauf haben, wer man ist. Es gibt eine interessante neue Untersuchung die zeigt, dass sich Übergewicht wie eine Epidemie ausbreitet. Die anderen Leute in der direkten Umgebung werden einen immer – auch unbewusst – in ihre Richtung ziehen, so dass man wie sie wird. Einer meiner Kollegen sagt gerne, dass man der Durchschnitt der 5 Personen ist, mit denen man die meiste Zeit verbringt.
Nun, das ist gut und schön, wenn es nicht gerade um Veränderungen geht, da diese Leute einen, wenn man sich verändert, wieder in die Richtung ziehen werden, aus der man kommt – in der Regel nicht einmal mit Absicht. Sie können ganz einfach nicht anders.
Wenn es um Fitness und Fettabbau geht, dann trifft dasselbe zu. Das bedeutet natürlich nicht, dass man seine Freunde und seine Familie in den Wind schießen muss und den örtlichen Joga Lehrer darum anbetteln sollte, einen zu adoptieren. Es bedeutet lediglich, dass man sich, wenn man beginnt in Form zu kommen, ein paar Gleichgesinnte suchen sollte, da die Pfunde sonst schneller wieder zurückkommen könnten, als man sie verloren hat. Ich habe dies wieder und wieder gesehen.
Das ist der Grund dafür, dass Lean Eating ein Gruppenprogramm mit einer sozialen Komponente ist: man kann täglich mit Leuten interagieren, die wie man selbst sind und dieselben Ziele verfolgen. Egal wo man sich auf der Welt befindet, egal wo man beginnt, man wird immer Leute in der Gruppe finden, die genau wie man selbst sind und dasselbe erreichen möchten. Diese Rückversicherung und die Erkenntnis, dass man bei seinem Streben nicht alleine ist, übt eine neue Art von magischem Zug aus – dieses mal in Richtung des Lebens, das man möchte und nicht in Richtung des Lebens, das man hinter sich lassen möchte.
Man sollte also die Gelegenheit ergreifen solchen Gruppen beizutreten oder sich mit anderen anzufreunden, die das tun, was man selbst auch tun möchte: vielleicht ein Joga oder Spinning Kurs, eine Mannschaftssportart, oder vielleicht sogar die Wiederaufnahme des Kontakts zu einem fitten Freund, mit dem man längere Zeit keinen Kontakt hatte. Egal was auch immer. Denn wenn man dies nicht tut, wird einen der subtile aber kraftvolle Zug wieder dorthin ziehen, wo man einmal war.
8. Man sollte jemandem Rechenschaft ablegen müssen
Genauso, wie man eine helfende Hand braucht, wenn man unten ist, benötigt man auch von Zeit zu Zeit Hilfe und Unterstützung. Genauso sehr, wie man eine positive Einstellung braucht, braucht man auch jemanden, der einem in den Hintern tritt, wann man seine Bestrebungen schleifen lässt und der einen aus der Faulheit herausholt, die uns alle von Zeit zu Zeit überkommt.Beim Lean Eating ist diese Person der Trainer, dessen Aufgabe es ist, den Klienten zu kontrollieren und zu unterstützen. Wenn man einen Tag auslässt, dann akzeptieren wir dies, doch wenn man zwei verpasst, dann bedeutet dies Ärger. Wenn es ein legitimes Problem gibt, dann werden wir dabei helfen, eine Lösung zu finden, doch wenn es sich nur um Ausreden handelt, dann bezeichnen wir dies als Bullshit und bringen den Klienten dazu, wieder ehrlich zu sich selbst zu sein.
Jeder benötigt irgendjemanden, dem er Rechenschaft gegenüber ablegen muss, was insbesondere zu Beginn eines neuen Programms, mit dem man noch nicht vertraut ist, der Fall ist. Wer ist diese Person für einen selbst? Wer hinterfragt die Ausreden? Wer hilft einem dabei, wieder auf den richtigen Weg zu kommen?
Wem gegenüber muss man Rechenschaft ablegen?
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Das waren sie, die 8 Lektionen, die man sofort verwenden kann, um seinen Körper und letztendlich auch sein Leben zu verändern – mit freundlicher Genehmigung des Lean Eating Trainingsprogramms.
Man sollte eine dieser Lektionen auswählen und noch heute verwenden, denn das ist das, was wirklich für Veränderungen notwendig ist.
-JB