Ein Artikel von T-Nation.com & T-Nation.com
Von Dave Tate


Mich erreichte diesen Morgen eine E-Mail, die mich zum Nachdenken brachte.

"Dave, Du hast eine Menge im Powerlifting erreicht und auch bemerkenswerten Fortschritt gemacht sehr definiert zu werden und hast eine Menge Verletzungen überwunden. Ich habe Dein Buch "Under the Bar" gelesen und Du schreibst von Lektionen im Studio, die übertragbar auf den Beruf und fürs allgemeine Leben sind. Was wären, Deiner Erfahrung nach, die Geheimnisse erfolgreich zu werden?"

Als ich diese E-Mail las, musste ich an all meine Jahre Training denken und dann traf es mich, dass ich über 10.000 Stunden meines Lebens im Studio verbrachte. Darin nicht eingerechnet die Stunden, in denen ich Spotter war, in Wettbewerben antrat, auf Wettbewerben als Coach war, oder andere trainierte. Ich habe nach jedem Stil trainiert, über progress Overload, HIT, Westside, High Volume, DC Training, und anderen Prinzipien, Vorlagen und Methoden.

Ich habe außerdem tausende von Stunden verbracht, mit anderen Powerliftern, Trainern und Coaches zu reden, um mein eigenes Training und das von denen, mit welchen ich arbeitete, zu verbessern, also denke ich, dass ich dabei ein paar Geheimnisse aufschnappen konnte. Auch bin ich mir sehr sicher, wenn ich sage, dass ich nicht die Antwort für jedes Trainingsproblem kenne ich sicher einige weniger kenne, die es tun.

Was nun folgt, ist eine Liste von dem, was ich die "9 Geheimnisse erfolgreich zu werden", nenne, basierend auf meinen Erfahrungen und denen meiner gleichen. Sie repräsentieren die kalte, harte Wahrheit, die die viele lieber umgehen würden. Sie sind ziemlich einfach zu verstehen, aber sehr hart umzusetzen. Du wirst vielleicht denken, dass einige von denen nichts mit Training zu tun haben, aber Du irrst Dich.


1. Stecke Deine Ziele hoch und behalte sie für Dich

Auf einem seiner Seminare fragte Jim Wendler wie viele von uns feste Ziele im Training haben. Von 60 Leuten meldeten sich bloß fünf, mich selbst eingeschlossen.

Du weißt nicht, wo Du hinkommst, ohne gute Ziele. Aber, ich möchte nun einen Aspekt vom Training mit Zielen ansprechen, über den Du möglicherweise noch nicht nachgedacht hast: Deine Ziele können Dich limitieren. Du solltest das Ziel aufstellen, nicht um auf es hin zu arbeiten, sondern um es zu zerstören. Zu oft hab ich gesehen, wie Leute sagen "Mein Ziel ist es 300 Pfund zu drücken". Dann, wenn sie es endlich erreicht haben, hätten sie so viel mehr schaffen können.

Deswegen lehrte mich Louie Simmons immer, meinen Personal Rekord um 5 Pfund im zweiten Versuch (auf einem Powerlifting-Wettkampf hat man drei Versuche) zu brechen und im dritten diesen wieder zu brechen. Deswegen war es so, als ich auf Diät war um Fett zu verlieren, dass ich einen Plan aufstellte, basierend auf der Anzahl der Wochen. Wenn ich meinen erhofften Prozentanteil an Körperfett erreichte, machte ich weiter. Wenn ich ihn nicht erreichte, setzte ich mein Ziel für den nächsten Cycle etwas entschärfter an.

Die andere Sache, die ich vorschlage, wenn es darum geht sich Ziele zu setzen, ist seine Ziele für sich selbst und ausgewählte andere spezifisch und für alle andere allgemeingültig zu halten. In anderen Worten, wenn es Dein Ziel ist 400 Pfund zu drücken, dann behalte diese als Markierung in Deinem Kopf, aber wenn andere Dich fragen, sag ihnen bloß "Ich trainiere für eine stärkere Bankdrückleistung", oder "Ich trainiere auf einen neuen persönlichen Rekord hin. " Es kann Dein Ziel sein Deinen Körperfettanteil auf 6% zu reduzieren, aber die gesamten Leute müssen nur wissen "Ich bin grad auf Diät."

Der Grund dafür ist einfach: 90% von allen, die Du triffst sind, sind negative Scheißkerle, die ihre Tätigkeiten unterbrechen um Dir zu sagen warum Du etwas nicht tun kannst. Wenn sie erst mal Dein Ziel wissen, versuchen sie Dich runter zu ziehen und schaffen es. Halte es allgemeingültig und alles was sie nun tun können, ist Dir zu wünschen Erfolg zu haben.

Natürlich, sie werden wohl versuchen Dich runter zu ziehen wenn Du Dein Ziel erst mal erreicht hast, aber wen interessiert das? Du hast die Arbeit vollbracht und hast nun die Ergebnisse, die das beweisen. Sie hätten das nie hingekriegt. Also scheiß auf sie.

Ich denke, es ist wichtig die Ziele trotzdem zu veröffentlichen um sich zurechnungsfähig zu machen, aber ich würde sie nur denjenigen erzählen, die wissen dass Du zurechnungsfähig bist und Dich auch dafür halten. Schau Dich gut in Deinem Umfeld nach Personen um und schätz Dich glücklich, wenn Du auch nur eine kleine handvoll an Personen darin hast, die so sind. Aber alles, was Du wirklich brauchst, ist bloß eins: Du selbst.

2. Wachse über Dich selbst hinaus, ziehe andere nicht runter

Hier ist etwas, dass mir immer in den Sinn kommt, wenn ich über Leute denke, die versuchen Dich runter zu ziehen, vor allem online. Vor Jahren fuhr ich zur Show of Strength in Atlanta wo ich Chuck Vogelpohl, Brian Schwab und Ano Turtainen, alles großartige Powerlifter und mehrfache Weltrekordhalter, helfen sollte.

In einer der Pausen habe ich mich selbst beim Essen in einer kleinen Gruppe von Leuten wieder gefunden, aber einer von denen passte da einfach ganz und gar nicht rein. Garantiert hatte er eine Meinung zu allem, aber nicht davon passte zu seinem Aussehen, seinen Kraftwerten oder wen er trainierte.

Später habe ich herausgefunden, dass er nicht mal in drei bekannten Powerlifting-Gruppen in seiner Umgebung mitreden durfte. Er wurde von keinem der Powerlifter in der Umgebung respektiert wegen seinem großen Mundwerk, seiner Inkonsistenz und weil er nicht die Eier hatte hart zu trainieren und anderen in der Gruppe zu helfen.

Ungefähr ein Jahr später habe ich genau den Kerl gesehen, wie er Scheiße über jeden in der in einem Powerlifting-Forum schrieb, mit einer "Ich bin der Mann" – Einstellung. Ein paar Telefonate später waren drei von uns am Telefon und haben uns nicht mehr eingekriegt vor lachen über dies. Ich habe nicht mehr die Zeit alle Foren zu lesen, also habe ich keine Ahnung was aus dem Kerl geworden ist, aber ich kann ziemlich sicher sagen, dass er derselbe beschissene Powerlifter ist, der er immer war.

Ich bin mir sehr sicher, dass die meisten von diesen Menschen nie etwas in ihrem Leben getan haben, was von Bedeutung ist, also ist das einzige, was sie tun können, Fehler bei anderen zu suchen. Es ist immer einfacher andere runter zuziehen, als über sich selbst hinaus zu wachsen und einfacher Respekt einzufordern, als ihn sich zu verdienen. Selbstverständlich ist der einfachste Weg nicht immer der beste. preview

3. Lass Dein Programm Deine Richtlinie sein, aber sei bereit für Umwege

Auch wenn bestimmtes festlegen auf Programme nicht so eine hohe Rolle spielt wie viele immer behaupten, brauchst Du trotzdem ein stabiles Programm, welches Dir hilft Deine Ziele zu erreichen. Der Unterschied zwischen einem allgemeingültigen Programm, dass darauf basiert, was der Autor meint was effektiv sei, ist weit entfernt von einem Programm angepasst auf Deine eigenen Stärken und Schwächen. Zeit und Erfahrung werden Dir lehren zu wissen, wie es für Dich selbst angepackt werden muss.

Für Anfänger würde ich vorschlagen bereits vorhandene Programme zu übernehmen, die einem helfen sich einzugewöhnen. Auch wenn sie trotzdem nicht so effektiv sind wie persönlich gestaltete, sind sie viel besser als das, was Du selbst machen würdest. Das ist der Grund warum diese geschrieben wurden: nicht weil sie der Heilige Gral der Systeme sind, sondern weil sie als Sprungbrett dienen.

Für Fortgeschrittene und Erfahrene muss man sich das Programm als sein Auto vorstellen, dass auf einer Autobahn fährt. Du musst die richtige erwischen um dahin zu kommen, wo Du hin willst. Wenn Du nach Norden willst, wäre es eine nicht so gute Idee eine Autobahn zu wählen Richtung Süden, unabhängig davon was die anderen Dir sagen. Der Unterschied zwischen dem Ankommen und auf der Strecke liegen zu bleiben ist zu wissen, wie man die Zeichen lesen soll. Auf jeder langen Fahrt gibt es Slowdowns, Stops, Baustellen und Umwege.

Als Reisender erwarten wir das und auch wenn wir uns trotzdem aufregen wissen wir, dass wir ankommen werden.

Genau wie dort muss ein Powerlifter Umwege erwarten. Sie gehören zum Spiel dazu. Es werden Dinge kommen, die Dein Training versauen. Keine Phase im Training wird je so verlaufen wie geplant. Du musst bereit sein für Umwege, sie erwarten und Wege finden weiter nach vorne zu schreiten. Zu denken dass alles wie geschmiert läuft ist verzerrte Wirklichkeit. Ehrlich gesagt solltest Du die Augen offen halten wenn Du dem Zeitplan voraus bist und alles einfach läuft. Die Alten sagen: "If it ain´t broke, break it!" und weist sich hier als richtig aus.

4. Mache die Sachen in denen Du scheiße bist

Hast Du Dich jemals gewundert wo Deine Schwachstellen herkommen? Sie sind eine Kombination aus Deinen Stärken, die den Rest überschatten und einfaches Nicht-tun von dem Zeug, was Du zu tun hasst.

Denk drüber nach, wenn Deine Bauchmuskeln und Körperspannung Deine Schwachstellen sind, sind es diese weil Du sie zu hart oder zu oft trainierst? Nie im Leben. Zeig mir eine Schwachstelle und ich zeige Dir eine Übung die nicht trainiert wird, weil der Athlet sie nicht mag zu trainieren.

Lass mich es Dir erzählen wie ich dieses Geheimnis entdeckte.

Es war bei der IPA Worlds (a.k.a. the York Barbell Hall of Fame), meinem ersten Wettkampf nach 9-monatiger Pause. Ich hatte mir etwas Auszeit genommen um gesünder zu werden, mich neu zu ordnen und mein Körpergewicht zu erhöhen. Ich habe mich sehr auf diesen Wettkampf gefreut, denn mein Training war sehr gut und die Dinge schienen so zu laufen, wie ich es wollte. Mein Warm-up fühlte sich super an, schnell und sehr explosiv. Ich war definitiv richtig aufgeheizt.

Ich war im Wettkampfbereich, der nächste war dran. Meine Bandagen waren um, eng wie sonst was und ich war bereit. Die Momente kurz bevor ich die Kreide berühre sind die besten in meinem Leben. Der Tunnelblick, die Aggression, die Arbeit die es forderte hier her zu kommen machen diesen Moment so einzigartig.

Endlich, über die Lautsprecher kamen die Worte auf die ich neun Monate wartete zu hören, "Beladet die Stange auf 860 Pfund für Dave Tate". Es war das Gewicht, welches ich schon mehrere Male vorher beugte und es war mein Eröffnungsversuch. Voller Wut begann ich meine Hände einzukreiden.

Das ist der Moment bei jedem großen Lift, wo ich mich von mir löse und auf Autopilot schalte. Nur selten kann ich mich an irgendetwas erinnern was zwischen dem passiert, wenn ich die Kreidebox verlasse und der Beendigung des Lifts.

Aber an diesen Lift kann ich mich erinnern, denn ich bekam es nicht aus dem Rack.

Ich erinnere mich dran, wie ich versuchte mit dem Gewicht aufzustehen, aber ich konnte es nicht bewegen. Es wirkte als wäre es mit dem Rack verschweißt. Ich versuchte es ein paar Mal aber nichts passierte. Das pisste mich an bis zum geht-nicht-mehr, also ging ich einige wenige Schritte zurück, erhöhte meine Wut soweit ich konnte, ging wieder unters Rack und nichts passierte.

Meine Helfer schritten ein und zogen mich vom Rack weg. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass das kein guter Moment für mich war. Neun Monate Training und ich schaffte es nicht meinen verdammten Opener aus dem Rack zu bewegen.

In diesem Moment hörte ich Louie Simmons rufen "Dave, Du bist fertig, hör auf." Mein Blick prallte an ihm ab, versuchend raus zu finden ob er mich nur nerven will. Aber er schaute starr zurück und sagte "Ich meine es ernst, Dave, Du bist fertig. Hör auf und wir reden später. Es ist es nicht wert was gleich passieren könnte."

Zu dieser Zeit war ich Mitglied seines Teams, des Westside Barbell Clubs und Louie Simmons ist einer der besten Coaches der Welt. Dieser Club ist dafür bekannt, das stärkste Studio der Welt zu sein und ich war einer von Louies Jungs. Ich respektiere diesen Mann und vertraue ihm mit meinem Leben.

Also hörte ich auf und verbrauchte die restliche Zeit des Wettkampfes da sitzend und Hot Dogs essend damit, dem Rest meines Teams zu zuschauen wie sie sich gut machten, und ich fragte mich, wo zur Hölle mein Problem war.

Auf der Fahrt nach Hause sagte ich Louie: "Ich verstehe nicht was heute passiert ist. Mein Training war gut. Ich war stark in allem im Studio wie sonst was."

Genau da unterbrach er mich und sagte etwas, was ich nie vergessen werde: "Das ist genau Dein Problem."

Als wir auf der Interstate waren, saß ich da und dachte dass Louie wahnsinnig sei. Wie konnte es etwas Schlechtes sein stark im Studio zu sein?

"Weißt Du was Du brauchst, Dave?", fuhr Louie fort, "Du musst die Sachen tun in denen Du scheiße bist. Du bist an einem Punkt angelangt, wo Deine Schwächen Dich umbringen und Du tust nichts das zu umgehen. Deine Beine und der Oberkörper können mit Leichtigkeit 1000 Pfund beugen, aber Deine Bauchmuskeln und der untere Rücken können keine 860 Pfund beugen. Was denkst Du, wirst Du 1000 oder 860 Pfund beugen? Was Du tun musst sind Reverse Hyperextensions und stehende Bauchmuskelübungen!"

Die einfache Wahrheit traf mich wie eine halbe Tonne Eisen. Louie hatte zu 100% Recht. Ich hasse es Reverse Hyperextensions und stehende Bauchmuskelübungen zu trainieren. Eigentlich hasste ich alle Übungen für den unteren Rücken und die Bauchmuskeln, um ehrlich zu sein habe ich sie die meiste Zeit gar nicht erst gemacht.

Noch einmal: Deine Schwachstellen werden verursacht durch das, was Du hasst zu tun. Und das ist der Unterschied zwischen Wettkampfathleten und "Leuten die trainieren". Du wirst immer Deine Form verbessern können durch Sachen, die Du gerne tust, aber um einen Sport zu meistern, musst Du die Dinge meistern, die Du hasst zu tun.

Also verbrachte ich die nächsten sechs Monate damit meinen unteren Rücken und Bauchmuskeln an vier Tagen in der Woche zu trainieren: Einmal zu Beginn jeder Session und am Ende jeder Session. Auf den Nationals im November beugte ich 900 Pfund zum ersten Mal. Zum nächsten Wettkampf hin erhöhte ich mein Torsotraining auf sechs Tage die Woche, mit drei sehr schweren Tagen und drei leichten.

Im Juli kehrte ich zur IPA Worlds zurück, demselben Wettkampf den ich das Jahr zuvor abgebrochen hatte. Ich beugte 860 Pfund, dann 905 Pfund bis hin zu einfachen 935 Pfund.

Als ich für die 935 Pfund trainierte war mein Hauptlift im Studio mit dem ich prahlte tatsächlich 15% geschrumpft im Vergleich zum letzten Jahr, aber meine Torsokraft war so stark wie noch nie.

Danke, Louie.

5. Ändere Deine verdammte Einstellung

Wenn ich ein Seminar abhalte, erkläre ich den Leuten oft was sie tun müssen damit ihre Lifts sich verbessern. Meistens verstehen sie die besprochenen Sachen, danken mir dafür diese anzusprechen, gehen dann [Anmerkung des Übersetzers: gemeint: ins Studio] zurück, korrigieren es und stellen neue Rekorde auf.

Wenn Du den Weg verstehst, den das Gewicht bei jedem Lift gehen soll, dann ist es ziemlich einfach zu schauen ob das Problem technischer oder physikalischer Natur ist. Sobald Du das verstehst, ist die Lösung nicht schwer zu finden und Deine Lifts sollten sich verbessern.

Unabhängig davon gibt es immer den gelegentlichen Schlappschwanz, der mit allem nicht übereinstimmt was Du sagst. Meiner Erfahrung nach fallen sie in eine der beiden Kategorien, die unten aufgelistet sind. Du gehörst besser nicht in eine der beiden Kategorien, aber wenn Du es tust, dann musst Du Deine gesamte Einstellung ändern um große Gewichte bewegen zu können.

Kategorie A: Die "Pack Gewicht drauf" Jungs: Ich habe ne Menge harter Zeit in der Erinnerung verbunden mit diesen Knalltüten die superstark werden wollen aber sich weigern Gewicht zuzulegen. Diese Jungs haben keine, oder nur wenig vorhandene Muskulatur, sind 185cm groß und wiegen aufgewässerte 60kg. Du kannst ihre Schlüsselbeine aus einer Meile Entfernung erkennen und ihre Ellenbogen können als Waffe benutzt werden.

Ich habe keine Ahnung was deren Problem ist. Sie haben keine vorhandene Muskulatur und fürchten sich davor ihre Bauchmuskeln zu verlieren. Um Muskelmasse aufzubauen musst Du ein wenig mehr Kalorien zu Dir nehmen als Du verbrauchst. Ja, Du kannst Muskeln zulegen und gleichzeitig Fett verlieren, aber Leute die das tun haben schon ein paar Muskeln worauf diese aufbauen können: eine "fat-loss engine".

Wenn Du unter diese Kategorie fällst, verstehe bitte dass wenn ich Dir sage Du sollst Gewicht zu legen, Du Deinen KFA nicht auf 20% erhöhen musst. Ich sage bloß dass wenn Du an Masse zulegen willst und stärker werden willst, 10-14% um Welten besser als 4%.

Kategorie B: Die "Komm in Form" Jungs: Du kannst diese Ochsen aus einer Meile Entfernung erspähen. Sie tragen High-Top Chucks, ein Shirt auf dem draufsteht "Go Heavy or Go Home", haben ne Glatze und einen Goatee und haben etwas, was ich proportioniertes Fett nenne.

Hey, ich bin voll dafür Deine Gewichtsklasse komplett auszufüllen, aber es ist ein großer Fehler vier Gewichtsklassen über den Muskeln die Du besitzt auszufüllen. Sicherlich nicht auf die Kosten Deiner Konditionierung und Erholung.

Ernsthaft, Leute, Du kannst verdammt noch mal wiegen was Du willst, aber wenn Du keine 100 Yards laufen kannst ohne anzuhalten um eine Verschnaufpause einzulegen, dann solltest Du Deinen fetten Arsch in Form bringen.

Wenn Du so schlecht in Form bist wird Dein Körper nicht so effizient arbeiten wenn es darum geht Nährstoffe zu verwerten. Das hindert die Erholung und Zuwächse

Nun, versteh mich nicht falsch, ich sage nicht dass Du ein Marathonläufer sein sollst und nur in dem Sport den Du tust ausreichende Kondition haben, aber ich hab einen beschissen großen Haufen an Liftern gesehen die in so schlechter Form waren, dass ich keine Ahnung hatte wie die alleine Durch eine Kniebeuge-Session während eines Wettkampfes kommen wollen.

Wenn Du zufällig einer dieser Kerle bist, solltest Du vielleicht drüber nachdenken Dir einen Schlitten [Anmerkung des Autors: Im Sinne von "prowler"] zu besorgen, oder vielleicht bloß mal hier und da laufen.

Selbstverständlich, wenn ich die Wahl hätte würde ich immer lieber jemanden der Gruppe B nehmen als Gruppe A. Es ist viel einfacher jemanden der bereits verborgene Muskelmasse hat beizubringen sauber zu essen, als eine Bohnenstange zu überzeugen dass es okay ist wenn seine Bauchmuskeln für eine Weile verschwinden.


6. Du hast bessere Sachen zu tun als Scheiße zu labern

Viele von euch kennen Matt Kroczaleski. Wenn Du nicht in der Powerlifting-Szene drin bist, dann kennst Du ihn wahrscheinlich als den Kerl, der die 225 Pfund Dumbbell Rows gemacht hat.

Als sich Matt im Jahre 2005 auf die APF Wolverine Open vorbereitete, lernte er auf die harte Weise was passiert, wenn man Scheiße rede anstatt sich übers Training Gedanken zu machen.

Da war ein anderer Powerlifter in Michigan, der gerade den neuen All-time Total Record des Staates aufgestellt hatte. Matt fing an über ein paar Kerle im Forum Scheiße zu erzählen und die betroffenen zwei Kerle fingen an Scheiße zurück zu labern. Wenn auch auf zivilisierte und gutmütige Weise. Matt bemühte sich sehr sich im Forum weiter zu beteiligen und einen gewissen Humor beizubehalten, hinzu krähte er rum was er beim bevorstehenden Wettkampf tun wird.

Am Tag des Wettkampfes saßen wir alle nur so rum als plötzlich die Türen weit aufgerissen wurden. Matt trat ein, grinsend, lachend, Hände schüttelnd, winkend. Es sah aus wie der Einzug eines Pro-Wrestlers.

Nun war es ungefähr 11:00 AM als er ankam und er war eingeplant um 2:00 PM an der Reihe zu sein. Die ganze Zeit grinste er, lachte und alberte herum mit jedem, ohne irgendetwas zu essen oder zu trinken. Letztendlich, als wenn er sich grade erst erinnern würde, sagte er: "Oh, ja, ich muss jetzt beugen".

Du kannst Dir wohl denken was als nächstes passiert ist.

Er trat unter die Stange für seinen ersten Kniebeuge-Versuch, welcher um die 848 Pfund beinhaltete. Er stand auf, wackelte irgendwie auf und schmiss die Stange weg. Sie fiel krachend herunter und verbog den Monolift. Seine nächsten zwei Versuche waren schwer und er versaute sie.

Der andere Kerl aus Michigan, die andere Labertasche, versaute die Kniebeugen ebenfalls.

Dies war ein großer Wendepunkt für Matt. Er hatte nie begriffen, bis jetzt, wie störend und was für eine Ablenkung es sein kann Scheiße zu labern. Nun liest er nur noch selten in Foren und spricht im Allgemeinen nicht mehr schlecht über andere außerhalb eines kleinen Freundeskreises.

7. Glaube fanatisch daran, dass Du kannst

Wenn Du irgendetwas Bedeutendes innerhalb oder außerhalb des Studios vollbringen willst, dann musst Du fanatisch an Deine eigene Fähigkeit glauben über Dich hinaus zu wachsen und zu siegen. Hier ist eins der besten Beispiele, woran ich mich erinnern kann und außerdem geht es um Matt Kroczaleski.

Nur ein paar Wochen von der Arnold Classic entfernt, bemerkte Matt dass sein Knie schmerzte. Schlimme Schmerzen und es wurde immer schlimmer.

"Ich denke, ich muss es heute leicht angehen", sagte er am Montag. "Meine Knie schmerzen und stören mich."

"Man, etwas fühlt sich ganz schön komisch an in meinem Knie.", sagte er am Dienstag. "Es fühlt sich beinahe geschwollen an."

Am Mittwoch war es nicht besser. "Ihr werdet es mir nicht glauben Leute", er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, "aber ich musste mich heute auf der Arbeit hinsetzen und mit Patienten aus dem Sitzen heraus reden. Mein Knie schmerzt so stark, dass ich es nicht belasten kann. Ich konnte nicht trainieren und ich mache mir langsam etwas Sorgen. Ich hab keine Ahnung was los ist."

Am Donnerstag war es sogar noch schlimmer. "Das ist unglaublich", er verzog sein Gesicht wieder, "Ich konnte heute nicht laufen und musste mir sogar Krücken besorgen. Mein Knie ist geschwollen und es schmerzt bei Berührung. Ich kann es nur sehr schwer beugen. Ich mache mir starke Sorgen, dass ich eine Art Infektion oder so was habe. Ich kann nicht trainieren und die Schmerzen sind nicht auszuhalten."

Am Freitag stand er praktisch neben sich. "Ich war heute beim Arzt und er hatte keine Ahnung was los ist.", erzählte er uns, während er immer noch auf Krücken lief. Die Arnold Classic war bloß noch zwei Wochen entfernt und zu sagen, er sei frustriert, wäre eine Untertreibung. "Ich hab mir den Hintern aufgerissen dafür", schrie er, "all die Arbeit ist vollbracht. Ich kann nicht glauben, dass ich jetzt mich mit so etwas rumschlagen muss. Und ich weiß nicht mal was zur Hölle los ist! "

Dann beantwortete er sich selbst die Frage, die keiner sich ihm zu stellen wagte. "Du kannst Deinen Arsch darauf verwetten, dass ich trotzdem antrete", sagte er, Feuer und Flamme. "Dieses Knie wird besser werden und ich überzeuge mich selber davon, dass es so sein wird. Ich lasse mich davon nicht unterkriegen und werde alles menschenmöglich tun auf die Bühne zu gehen und zu gewinnen."

Bei den Arnolds, beendete Matt das Beugen mit 970 Pfund und gewann seinen ersten World Championship Titel, obwohl er eine Woche vorher nicht in der Lage war, zu laufen. Das Freunde, ist die Kraft des Glaubens.

8. Bleib fokussiert

Das ist das wichtigste Geheimnis von allen. Fixier Dich auf Deinen Wunsch und eliminiere alle Möglichkeiten ihn nicht erfüllen zu können.

Mache Dein Ziel zum Hauptgrund Deiner Existenz. Lenke Deinen Fokus zu 100% auf das erwünschte Ergebnis und den Weg es zu erreichen.

Lasse Dich nicht davon abhalten Deinem Ziel entgegen zu trainieren, bis auf eine fiese Verletzung oder ein riesiges Trauma. Aber wie Du unten sehen wirst, nicht mal das ist Grund genug jemanden hoch motivierten aufzuhalten.

Viele Menschen haben Angst davor solche Sachen zu vollbringen. Sie fürchten ein Scheitern nicht so stark, als dass sie in der Lage wären einfache Teile ihres Lebens zu opfern. Das ist zwar an sich nichts schlimmes, und von den Lesern hier werden die meisten eh nicht das Streben, was schwere Opfer fordert. Das ist nichts Schlimmes. Wenn jeder die Ausnahme wäre, wäre es keiner mehr.

Für die wenigen, die in die höchsten Level des Sports aufstreben, diese müssen verstehen, dass Großartigkeit zu einem hohen Preis kommt. Der Preis ist die Zeit und Kraft, die man den anderen Aspekten des Lebens nicht mehr widmen kann.

Wir haben alle dieselben 24 Stunden und die Wahl worauf wir unseren Fokus lenken. Es gibt keine Möglichkeit den Fokus auf dem Beruf, der Familie, der Kirche, persönlicher Entwicklung, Freunden und Deinem Training zu haben.

Ja, Du kannst eine Balance erreichen und wie ich bereits sagte, ist das keine schlechtes Ziel. Was ich damit bloß sagen will ist, dass Du entweder ausgeglichen oder großartig sein kannst. Du solltest nicht beides gleichzeitig erwarten.

Ich kann schon das Gemurmel und Gerede von den billigen Plätzen hören.

"Dave, Du musst in Deinem Leben Balance finden um nach vorne schreiten zu können. Wie kannst Du bloß sagen ausgeglichene Menschen können nicht großartig sein?"

Meine Antwort ist, zeig mir eine großartige Person, die Balance gleichzeitig mit ihrer Großartigkeit erreicht hat. Um in den obersten 10% von irgendetwas zu sein, erfordert einen selbstsüchtigen, fanatischen Antrieb, den die meisten nie verstehen werden und auch nie besitzen. Vielleicht ist da irgendwer der ausgeglichen und großartig ist, aber ich hab ihn noch nicht gesehen.

Was ich aber gesehen habe, sind Menschen, die ihr rechtes Ei dafür geben würden der beste in dem zu sein was sie wollen, auf Kosten alles anderem. Nie im Leben sind diese auch nur in der Lage ein ausgeglichenes Leben führen zu können.

Okay, hier ein Beispiel, dass meinen Standpunkt verdeutlichen soll. Es ist etwas makaber, also wenn Du ein kleines Muttersöhnchen bist, dann solltest Du nun den Raum verlassen.

Jason Pegg ist ein aufstrebender Powerlifter und vor weniger Jahren war er Sergeant der 82nd Airbone, in Fort Bragg, North Carolina. Am Memorial Day 2005 in einem kleinen Scheiß-Kaff ungefähr 10 Kilometer südwestlich Khwost, in Ost Afghanistan, wurden Sgt. Jason Pegg und andere Mitglieder seines Teams von einer Bombe an der Straßenseite getroffen. Teile des explodierenden 107mm Geschosses flogen Durch Jasons Ellenbogen und rissen einen guten Teil seines Unterarmes weg.

Er verbrachte die nächsten anderthalb Jahre im Walter Reed Krankenhaus, sein Körpergewicht viel von 310 Pfund auf 238 Pfund in bloß 45 Tagen. Als er entlassen wurde hatte er nicht die Kraft 500 Yards vom Krankenhaus zum Fisher House, wo seine Familie war, zu laufen, ohne nicht mindestens zweimal anzuhalten, um sich auszuruhen.

Selbst nach mehreren Operationen war sein Arm so schwach, dass er seinen acht Monate alten Sohn nicht davon abhalten konnte seine Finger zu spreizen.

Es war unwahrscheinlich, dass er je wieder über 155 Pfund drücken würde oder alleine an Wettkämpfen teilzunehmen. Die meisten Leute würden die Situation akzeptieren und als Entschuldigung nehmen aufzugeben, aber so nicht Jason. Stattdessen konzentrierte er jede verbliebene Faser seines Körper und seinen Geist darauf das aufzubauen, was er noch kann: Kniebeugen und Kreuzheben.

Am Anfang konnte Jason keine 315Pfund mit der Safety Bar beugen und hatte nicht die Gelenkigkeit eine normale Stange zu benutzen. Aber mit einem guten Arm und präzisem Fokus setzte er alles daran so stark wie möglich in den Beugen zu werden. Sicherlich waren da eine Menge Leute, die ihm Gründe aufzeigten warum er seine Ziele nicht erreichen kann oder sollte. Jason ignorierte sie alle.

Er ließ keine Lappalien wie einen fast abgerissen Arm zu, die ihn davon abhalten Ziele zu erreichen.

Nun, 2 Jahre später, letztes Wochenende in einer der EliteFTS Underground Strength Session, beugte Jason 900 Pfund in zwei separaten Versuchen. Außerdem konnte er über 700 Pfund heben.

Hier ist ein Video von Jason als er bei den Cincinatti ProAm letztes Jahr beugte. Nicht schlecht für einen Kerl mit einem verdammten Arm, stimmt’s?



Also hör auf mit Deinen lahmarschigen Ausreden warum Du nicht einmal ins Studio kannst. Du hast eine schlechte Genetik, nicht genug Zeit, bla bla bla. Beweg nur Deinen faulen Arsch weg von der Tastatur und Maus und fang an Dir den Arsch im Studio aufzureißen wie es Jason die letzten zwei Jahre getan hat. Verstanden?

Hör zu, Jason hat jeden Grund zuhause zu sitzen und sich Ausreden auszudenken, aber hat sich dazu entschieden "noch eins drauf zu setzen" um zu sehen, wie weit er sich selbst treiben kann. Denk das nächste Mal an ihn wenn ihr eure Hosenscheißer-Ausreden macht warum ihr etwas nicht tun könnt.

Wenn Du erfolgreich sein willst, dann ordne Deine Prioritäten um und lenke Dein Fokus dahin, wo er hingehört: Auf das Ding was ihr erreichen wollt. Ergebnisse werden kommen.

9. Halt Deine verdammte Klappe und hör zu

Es ist sehr hart Athlet und Coach zur selben Zeit zu sein.

Ich kann mich sehr glücklich schätzen in den vergangenen 25 Jahren Training immer Leute gefunden zu haben, die mir über meine Schulter schauten. Ich bin mir sicher, dass ich besser als alle anderen weiß, wie ich trainieren muss, aber ich gestehe mir auch ein dass ich nicht alles weiß. Ich erkenne außerdem an, dass, egal was es ist, es wohl immer einen besseren Weg gibt.

Wir können uns nie sicher sein, was der "beste" Weg ist, aber etwas sagt mir, dass wir mehr daneben schießen als Treffer zu landen. Jemanden zu haben, der Deine Technik im Auge behält, Dein Training plant, Deine Diät gestaltet und andere Aspekte des Training berücksichtigt kann Dir eine Menge Zeit und Fehler ersparen.

Lass mich hier was über die Gestaltung von Programmen sagen. Wir wissen, dass es verschiedene Variablen dabei gibt, ein Programm zu entwickeln, abhängig von (aber nicht nur von) Gelenkigkeit, Stärke, Ausdauer, Spontanität, Gesundheit und alle deren Subkomponenten wie Schnellkraft, Kraftausdauer, Dynamische Flexibilität und eine ganze Menge mehr. Die Sache, die die meisten vergessen, ist: Du kannst nicht alles haben.

Stelle es Dir vor wie ein Stereo Equalizer mit jedem Aspekt, der einen eigenen Regler hat. Wenn Du nun alle Regler aufdrehst, dann würdest Du Verzerrungen hören (Übertraining, Dysbalancen, Verletzungen, etc). Wenn Du sie alle runter drehst, dann hörst Du nichts mehr (im Training: Keine Ergebnisse).

Der Schlüssel ist es, die richtigen Einstellungen zu finden, die den besten Sound liefern für die Ziele, auf die Du hin trainierst. Das ist die Stelle, wo Dir ein Coach oder jemand mit Erfahrung Dir helfen kann, denn was Du gewohnt bist zu hören, ist nicht unbedingt der beste Sound, denn Du bist einfach dran gewöhnt. (Dein billiger Walkman hört sich solange gut an, bis Du in einen BOSE-Store gehst.)

Die andere Sache ist, dass es verschiedene Einstellungen gibt, die für manche Personen besser klingen als für Dich. Wenn Du die erhofften Ergebnisse kriegst, dann bist Du auf einem guten Weg.

Letztendlich solltest Du, wenn Du auf der Suche nach Hilfe bist, die verdammte Klappe halte und zuhören. Wenn Du die richtige Person gefragt hast, dann hat sie Dir was anzubieten. Selbst wenn Du nicht fragst, halte trotzdem Deine Ohren offen. Glaub es mir oder nicht, es gibt Leute die besser sind als Du und mehr wissen als Du.

Sie könnten etwas sagen, was Dir hilft. Dir fehlt etwas fehlen, was sie versäumten zu erkennen und anzusprechen.

Ich werde immer gefragt, "Mit Deinem jetzigen Wissen, würdest Du etwas an Deinem Training oder Deiner Ernährung in den vergangenen Jahren ändern?" Meine Antwort ist immer die gleiche: Nein. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen und die Vergangenheit ändern. Du kannst nur das tun, was Du in der Gegenwart tun kannst. Ich sehe keinen Grund etwas zu beantworten, was ich nicht mehr beeinflussen kann. Biete ich Menschen nun andere Ratschläge an, als die, womit ich früher Fehler gemacht habe? Natürlich. Ich hab ein paar riesige Fehler gemacht, aber sie waren notwendig, denn ohne diese Fehler hätte ich nichts gelernt.

Der beste Weg, den ich herausgefunden habe, Coaches zu benutzen, ist: die Ergebnisse Deines Trainings zu einem Teamerfolg zu machen. So trainierst Du nicht nur für Dich selber, sondern für alle, die in diesem Prozess involviert sind. Wenn alles gesagt und getan ist, dann kriegen (und verdienen) diese Anerkennung, aber Du bist der, der die Ergebnisse bekommt.

Ich habe und werde es immer als fairen Tausch beschreiben und genau deswegen kann ich die Dienste von den besten Coaches in der Welt in Anspruch nehmen. Du wirst einige Namen eventuell wieder erkennen: Alywn Cosgrove, Justin Harris, Dr. John Berardi, Dr. Eric Serrano, Jim Wendler, Louie Simmons, Todd Brock, Chuck Vogelpohl, Joe Defranco, Dr. Ryan Smith und viele mehr. Ohne deren Hilfe über die Jahre, würde ich nie im Stande gewesen sein meine persönlich Ziele zu erreichen.

Recht einfach, oder?

Okay, das war´s. 25 Jahre Blut, Schweiß, Kotze, zusammengefasst in neun Einschusslöcher.

Ich fühle mich fast schuldig diesen Artikel geschrieben zu haben, denn ich bin mir sicher, dass jeder Leser die ganzen Punkte bereits kennt. Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass die meisten Leser diesen Artikel überfliegen und sagen "Uh, viel wurde nicht gesagt."

Das sind dieselben Leute, die nach dem Heiligen Gral und der geheimnisvollen Übung suchen, die ihr Training in die Stratosphäre katapultieren wird. Es gibt zwar Programme und Übungen, die einen riesigen Unterschied machen können, wenn sie zur richtigen Zeit integriert werden, aber es gibt kein Programm oder eine Übung, die immer einen positiven Effekt haben können. Diese simplen Punkte können und werden immer einen positiven Effekt haben, aber im Bereich Training, Klienten und im Leben scheinen die meisten die komplexeste Lösung zu wollen und einfache Angelegenheiten zu lösen.

Diese simplen Dinge zu meistern führt zu Großartigkeit. Komplexe Anwendungen führen zu Verwirrung. 90% der Leute werden wohl zur komplexen Lösung des Problems springen. Was interessant ist, ist, dass Die meisten komplexen Lösungen außerhalb, während alle simplen Dinge innerhalb passieren.

Ich würde schlage vor sich die Punkte (unterhalb noch mal aufgelistet) zu lesen und sich selbst die Fragen zu stellen und sich einen Moment nehmen da WIRKLICH drüber nachzudenken. Wenn Du es tust, dann hast Du einen großen Schritt vorwärts getan Dein eigenes Training zu meistern.

Punkte zum Nachdenken:
  1. Habe ein Ziel aber behalte die Spezifikationen für Dich. Hast Du überhaupt ein Ziel?

  2. Die Welt ist voller Idioten, die nur kritisieren. Bist Du einer von ihnen?

  3. Benutze ein Programm, welches für Deine Ziele gestaltet wurde. Führt Dein Programm Dich zu Deinen Zielen?

  4. Die Dinge die Du zu tun hasst, sind die Dinge, die Du am meisten tun musst. Tust Du sie?

  5. Wenn Du keine Fortschritte machst, dann ist es vielleicht Deine Einstellung, die sich ändern muss. Bist Du bereit Dich zu ändern?

  6. Deine Zeit und Energie sind begrenzt. Verschwendest Du sie indem Du Scheiße in Foren laberst?

  7. Glaube fanatisch an Deine Ziele. Glaubst Du wirklich, dass Du sie erreichst?

  8. Wenn Du Angst davor hast unsere wertvollen Eier zu zerschlagen, erwarte nicht zu viele Omeletts in Deinem Leben. Was bist Du bereit zu opfern um Deine Ziele zu erreichen?

  9. Es gibt Leute, die besser sind als Du und mehr Zeug wissen als Du. Hörst Du ihnen zu?