Nachdem ich 2006 meine ersten Kraftdreikampfwettkämpfe bestritt und nach einer langen Pause 2009 bei der Deutschen Meisterschaft im Kniebeugen der GRAWA erneut Wettkampfluft schnupperte, war ich wieder heiß darauf, mich mit anderen Sportlern zu messen und meine Leistungen unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen.

Wettkämpfe sind eine wunderbare Sache seine eigenen Leistungen zu verbessern. Ich selbst bin jemand, der nun über ein Dutzend Jahre sportlicher Betätigung hinter sich hat und auch wenn man es in den ersten Trainingsjahren noch für unmöglich halten mag, wird es mit den Jahren immer neue Verantwortlichkeiten geben, die die Zeit oder zumindest die Motivation für das eigene Training und die Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeiten immer wieder gefährden.

Mit Anfang 20 fuhr ich auch noch begeistert mehrfach die Woche ins Studio, um meinen Bizeps zu trainieren und mir einzubilden, mit jedem Satz ein paar Milimeter mehr Zuwachs zu erhalten. Mit Ende 20 gibt es oftmals Dinge, die mehr Bedeutung im Leben haben und gerade in gewissen beruflichen und akademischen Kreisen wird ein dicker Oberarm mehr fragwürdig betrachtet, als euphorisch angebetet. Und während man mit Anfang 20 vielleicht noch bei der Wodka-E-Konversation am Wochenende versuchte die Kumpels mit der eigenen Bankdrückleistung zu beeindrucken, steht man mit Ende 20 da, hat Trainingskumpels mit den Jahren kommen und gehen gesehen, und stellt fest, dass man in den Lebensbereichen, die inzwischen für einen wichtig sind, Bankdrückleistungen so viel zählen, wie gute Noten in Mathe bei den Pausenschlägereien vor über einem Dutzend Jahren. Für wen also nach der nächsten Stufe streben, wenn nicht für sich selbst?

Und genau an diesem Punkt kamen Wettkämpfe für mich ins Spiel. Nach meiner Wettkampfsaison 2006 gab es viele Dinge für mich, die das Training in den Hintergrund rückten. Mein erster Studiumsabschluss, ehrenamtliche Engagements und Jobben fraßen viel Zeit und ließen die Motivation zu ernsthaftem Training und einer ausgewogenen Ernährung oftmals nur wenig aufleben, so dass ich mir 2009 den eigenen Entschluss fasste wenigstens einen Wettkampf wieder mitzumachen. Den genauen Weg, vor allem der letzten Tage, kann in meinem damaligen Bericht "Wie die Diät meinen Urlaub versaute.." nachgelesen werden und soll hier nicht weiter ausgeweitet werden.

Wie ging es jedoch danach weiter? Erneut in die Lethargie der sportlichen Ziellosigkeit oder auf zur nächsten Stufe? Ich entschied mich für letzteres und plante ursprünglich erneut im Kraftdreikampf für den BVDK zu starten und suchte mir einen Verein, der mich auch gerne genommen hätte. Da aber die Gründe, dass ich Anfang 2007 meine Start beim BVDK beendete, immer noch ihre Schatten zogen, wurde aus meinem Vorhaben nichts und ich beschloss endgültig mich nie wieder an Vereine zu binden. Ich wollte einfach nur motiviert Wettkämpfe machen und ich war bereit über meinen Tellerrand hinaus zu schauen.

In der Vergangenheit betonte ich bereits öfters, dass ich nicht der gesegnetste Athlet wäre. Es dürfte nicht schwer sein, in allem, was ich mache, jemanden zu finden, der besser ist. Klar, es gibt immer jemanden, der besser ist, aber bei mir gibt es wohl oft genug auch einen Zweiten oder Dritten, was nichts daran ändert, dass ich in Wettkämpfe eine schöne Chance sehe die eigenen Grenzen neu zu definieren. Und so kam es 2010, nachdem ich in der Vergangenheit Wettkämpfe als junger Bursche im Ringen und später im Kraftdreikampf bestritt, erstmals zu einem ernsthaften Blick über den Tellerrand.

Der folgende Rückblick meiner Wettkampfsaison 2010 soll keine Selbstbeweihräucherung darstellen, sondern viel mehr dem ein oder anderen einen Anstoß bieten, dass man wohl nicht überall Weltmeister werden kann, aber überdurchschnittliche Leistungen in mehrere Bereichen für jeden erreichbar sind und vor allem einem selbst viel bringen können.

Here we go..

Vom Kraftdreikampf zum Fitnessvierkampf

Während der Kraftdreikampf als Randsportart einigen aus der Kraftsport- und Bodybuildingszene meist noch geläufig ist, wird der Begriff Fitnessvierkampf wohl praktisch niemandem etwas sagen und zugegeben erging es auch mir so, als ich erstmals davon las.

Auf der Suche nach möglichen Herausforderungen fand ich im Internet bei einem Athleten, der vorzeigbare Leistungen in den drei Hauptlifts ablieferte, das Ziel für die Zukunft an einem Fitnessvierkampf teilzunehmen. Also ran an die Datenkrake und nach dieser mir bisher gänzlich unbekannten Sportart gegoogelt, die sich als ein alter Bekannter herausstellte:

Zu DDR-Zeiten gab es den Wettstreit "Stärkster Lehrling" in den neuen Bundesländern, der mir begrifflich zwar geläufig war, jedoch mit der Wende 1990 auch vor meiner Zeit stattfand. Mit dem Fitnessvierkampf kam es in thüringenschem-sächsischen Raum zur Neuauflage dieses Wettstreits, an dem inzwischen jeder teilnehmen kann. Gewertet wird in vier Disziplinen: Klimmzüge aus dem Streckhang mit Obergriff (Pull-Ups), Schlussdreisprung, Dips am Barren und Kniebeuge mit 25kg Zusatzgewicht.

Da die Gewichte selbst für geübte Sportler sicherlich keine bedeutende Hürde darstellen, gibt es das Zeitlimit von 90 Sekunden für Pull-Ups und Dips während für Kniebeugen 60 Sekunden zur Verfügung stehen, in denen so viele Wiederholungen wie möglich geschafft werden müssen. Mit verschiedenen Gewichtungen berechnet, ergibt sich daraus letztendlich der Sieger.

Eine Herausforderung, wie ich sie bisher nie angegangen war und so entschloss ich mich Ende Februar ohne ernsthafte Vorbereitung zur ersten Teilnahme an solch einer Veranstaltung und fuhr nach Gera zum Pokaltunier 2010.

Nach einigen Kilometern Fahrt wurde gleich klar, dass dieser Wettkampf bisher lediglich regionale Bekanntheit hatte und so war ich der Starter mit dem längsten Anreiseweg an diesem Tag gewesen, der sich allein für die Leistungen, die andere Sportler schafften, bereits gelohnt hatte. Der in der Alterklasse von 40 bis 49 Jahren startende Gerd Krüger schaffte in 90 Sekunden 45 Klimmzüge aus dem Deadhang, was in den ersten Sekunden so mühelos aussah, als ob eine zweite Person von unten den Tagesstärksten geradezu nach oben schleudern würde.

Für mich selbst hatte der Tag Höhen und Tiefen. Die lange Autofahrt mit nur wenig Schlaf in der Vornacht waren nicht spurlos und nach 22 Pull-Ups, die gültig gegeben wurden (Schwung aus den Beinen wurde genauso mit ungültigen Wiederholungen abgestraft wie nicht komplettes aushängen), ging es weiter in den Schlussdreisprung bei der ich mit 8 Metern im erwartete Rahmen war. Schon zu Schulzeiten war Hochsprung kein Problem trotz meiner 1,74m, Weitsprung dagegen ein regelmäßiges Desaster und fast zehn Jahre später änderte sich daran noch immer nichts. Als dritte Disziplin kam es zu den Dips, bei denen ich gewillt war Punkte gut zu machen. Da die Unterarme aber bereits von den Pull-Ups unglaublich "zu waren", konnte ich nicht annähernd meine angestrebte Leistung bringen. Am Ende schafften es 49 gültige Dips in die Wertung, was mich enorm enttäuschte und mich den zweiten Platz kostete, woran auch 55 gültige Kniebeugen, die von der Tiefe her mit Powerlifting-Kniebeugen zu vergleichen waren, nichts änderten. So landete ich also knapp hinter dem Zweiten auf meinem ersten Medaillenplatz 2010, der nicht der letzte bleiben sollte, und wurde trotz widrigen Bedingungen nicht letzter.

Mehr Informationen und Termine für weitere Wettkämpfe findet Ihr auf der Seite der Fitnessvierkampf-Veranstalter.

Verdammt, ist das kalt hier..

Zwei Wochen später stand bereits der nächste Wettkampf vor der Tür, der wieder etwas ganz besonderes wurde.

Der ein oder andere kennt vielleicht einen der urmännlichsten Wettkämpfe, die man als ganzer Kerl bestreiten kann: Seit 1986 findet in Birmingham jährlich am letzten Sonntag des Januars das Tough Guy Race statt, bei dem Tausende Teilnehmer sich bei bitter kalten Temperaturen durch England kämpfen, um auf den Killing Fields über 20 Hindernisse zu überstehen. Der Lauf hat Kultstatus und Startplätze sind genauso heiß begehrt wie bei dem vielen bekannten StrongmanRun von Fishermans Friend. In die gleichen Fußstapfen trat 2010 erstmals der Braveheart Battle, der eher dem Tough Guy ebenbürtig ist, als dem StrongmanRun für kleine Mädchen und Jungs, die keine Männer sein wollen. Sorry, Leute, aber wenn von 6965 Startern lediglich 100 Starter nicht ins Ziel kommen und es damit 99% der Starter schaffen den Lauf zu beenden, könnte man genauso gut einen Häkelmarathon starten, bei dem sicherlich mehr Starter aufgeben würden.

2010


So meldete ich mich bereits Anfang Dezember 2009 mit zwei Kumpels für diesen ominösen Braveheart Battle an, ohne so wirklich zu wissen, was auf mich zukommen würde. Und wie läuft ein echter Schotte? Richtig, im Rock! Und da wir ja so männliche Männer waren, schlossen ich und einer meiner beiden Mitstreiter bereits im Dezember den Pakt, dass wir lediglich mit Schottenrock oben ohne den 19km Lauf antreten werden. Wer konnte zu diesem Zeitpunkt schon ahnen, dass uns ein Rekordwinter bevorsteht, der auch noch im März seine Spuren hinterlassen wird.

2010


Am Wettkampftag waren es Temperaturen um den Gefrierpunkt. Es lag auf den Feldern am Start noch Schnee und bis auf uns zwei Idioten war kaum jemand so leichtsinnig oberkörperfrei an den Start zu gehen. Wenigstens Boxershorts zogen wir uns kurz vor dem Start noch an, was sich während des Laufs als kluge Entscheidung bei solchen Temperaturen herausstellen sollte. Im Vorbereitungszelt liefen wir jedoch noch wie echte Schotten herum, was zum umjubelten Dauerwitz wurde und schließlich mit einem blanken Arsch auf ZDF endete. - Den nackten Gluteus Maximus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu präsentieren, wenn auch nur für eine Sekunde, kann sicherlich nicht jeder von seiner 2-Do-Liste streichen.

2010


Doch wäre das Frieren am Start nicht bereits genug gewesen, drangen die ersten Äußerungen zu Wasserhindernissen an meine Ohren. Wasser? Ich mein, ich hatte den Laufplan gesehen und da gab es diesen Fluss, aber ich dachte, darüber wären Stege, von denen man nur nicht so blöd sein sollte, zu fallen. Weit gefehlt. Nach gut 200m ging es das erste Mal ins 2° kalte Wasser, oberkörperfrei im Schottenrock. Das definierte Nahtoderlebnis für mich neu.

Nach diversen Röhren, durch die gekrochen wurde, Traktorreifen, in denen ich fast stecken blieb, und Wänden, die erklommen werden wollten, während man einen Crosslauf durchführte, der seines gleichen suchte, dachte ich, es könnte nicht mehr schlimmer kommen. Weit gefehlt:

Nach den ersten gut zehn Kilometern ging es erneut ins Wasser, doch während die Wasser-Hindernisse bisher lediglich eine wenige Meter lang waren, ging es nun durch den Fluss, der an einigen Stellen noch von Eis bedeckt war, bis zur Brust ins Wasser, während der Schlamm fast bis zu den Knien reichte. Es ist erstaunlich, wie sehr das Kälteempfinden immer geringer wird.

2010


Nach einigen weiteren Hinternissen, Gruben, Anstiegen und Kriecheinlagen unter kleinen Stromzäunen ging es noch unzählige Male durchs Wasser, bis wir zu dritt letztendlich nach 2 Stunden und 46 Minuten als 230. von gut 600 Startern glücklich und unterkült ins Ziel kamen. Mir war noch bis in den Abend kalt, mein Knie tat noch einige Tage lang weh, nachdem ich es mir in einer Betonröhre aufgeschlagen hatte, aber verdammt, es war jede Sekunde wert.

Sollte nichts im Weg stehen, so wird der Clan der Mac Mitches auch 2011 wieder am Start sein, weiteres dazu aber weiter unten. Jeder der mehr zum Lauf Wissen will, sollte auf die offizielle Seite des Braveheart Battles schauen.

Der starke Mai

Nach den Strapazen im März gönnte ich mir etwas Wettkampfruhe begann jedoch die Vorbereitung für meine erste Powerliftingteilnahme 2010. Nachdem ich 2009 bei der GRAWA in der -75kg Klasse 170kg gültig raw beugte, wollte ich diese Leistung weiter verbessern und nahm den Deutschland Cup der GDFPF in Düsseldorf ins Auge. Die ursprünglich geplante Diät für die -75kg Klasse gab ich schnell auf, da ich meine ursprüngliche Motivation möglicherweise eine internationale Teilnahme in diesem Verband folgen zu lassen, verwarf und so stagnierte mein Gewicht bei um die 80kg.

Doch bevor es zur GDFPF ging, fand am 13.05.2010 die Sportler Challenge 2010 in Göttingen statt. Einigen Lesern wird vielleicht der Erfolgscoach Joe DeFranco bekannt sein, der bereits viele Footballspieler durch spezifisches Training mit Ketten, Reifen, Prowlern und anderen Gerätschaften quälte und zu Erfolg verhalf. Der Film Strong – The Movie hat unter Kraftsportler Kultstatus und angelehnt an dieses Training quälen sich bereits seit einigen Monaten Spieler des Footballvereins Göttingen Generals.



An dieses Training angelehnt fand 2010 nun erneut die Sportler Challenge statt, bei der innerhalb von einer Minute bei Tire Flips, Twisting Force, Conan Wheel und weiteren Disziplinen innerhalb von einer Minute so viel geleistet werden musste, wie möglich. Das insgesamt bewegte Gewicht wurde dabei nach einem Berechnungschlüssel in Geld umgewertet, so dass jeder Starter dank seines Sponsors Geld für einen guten Zweck einspielte.

Ich selbst erreichte am Herrentag trotz ein paar Pre-Wettkampf-Biere auch dank eines großen Fananhangs, der mich begleitete, nach 10 Disziplinen den 11. von 23 Plätzen und schrammte so knapp an 130€ Spendenertrag vorbei, der vom Body Shop XL aus Göttingen bereit gestellt wurde. Danke noch einmal an dieser Stelle und großes Lob an Chris Rathmann, der diesen Wettkampf auch 2011 wieder auf die Beine stellen wird. Ich kann die Teilnahme nur jedem Sportler empfehlen und auch ein kleiner Anreiseweg lohnt sich dafür, wie der User rockland82 aus dem Forum unter Beweis stellte.

Als elfte Disziplin spendierte der Body Shop mir mit vier anderen noch eine Runde Truck-Pull, für den 25€ Startgebühr an die Krebshilfe gingen. Mit 2 Sekunden hinter dem ersten Team verpassten wir nur knapp das Treppchen, was nichts am gelungenen Spaß ändert.

Weitere Informationen zu den einzelnen Disziplinen und wie ein Start 2011 möglich ist, erfahrt Ihr auf der offiziellen Homepage.

Zehn Tage später ging es dann nach Düsseldorf, wo ich mich meine Kniebeugebestleistung unter Wettkampfbedingungen verbessern wollte und mich spontan noch fürs Kreuzheben anmeldete, wobei meine letzten Maximalversuche bereits einige Jahre her waren.

Der Cup selbst wurde in einem Düsseldorfer Studio durchgeführt und auch, wenn nicht gerade alles optimal lief, war die Stimmung unter den Startern gut. Neben etlichen ausländischen Startern aus diversen europäischen Ländern und den USA waren die Deutschen in klarer Unterzahl und wurden vor allem durch einige starke Veganer vertreten. Vor allem Tom Körner, der bereits letztes 2009 bei der DM im Kreuzheben der GRAWA siegte, konnte mit starken raw-Leistungen in der -75kg Klasse bei den Junioren überzeugen.

Für mich selbst lief es an diesem Tag in keiner Weise wie geplant. Nachdem ich mir beim Aufwärmen etwas weh tat, ging das Beugen für mich los. Der erste Versuch war mit 165kg angegeben und kam 2:1 gültig in die Wertung. Ich dachte, meine Tiefe wäre nicht gut genug gewesen und versuchte den zweiten Versuch mit 175kg so klarer gültig zu beugen, was mir mit 3:0 auch gelang. Wie ich im Nachhinein erfuhr, war beim ersten Versuch jedoch lediglich die kontinuierliche Aufwärtsbewegung und nicht die Tiefe ein Problem, so dass ich beim letzten Versuch mit 185kg ganz sicher gehen wollte und so zu tief beugte und das Gewicht nicht mehr nach oben bekam, da mein Becken abkippte. Bei knapp 80kg Körpergewicht sehen 175 gültige Kilogramm nicht gerade berauschend aus und sind es auch nicht gewesen, zumal ich diese Leistung auch ohne weiteres abgerufen hätte, wenn ich die Diät durchgezogen hätte.

2010


Beim Kreuzheben lief es nicht viel besser. Den ersten Versuch gab ich mit 202,5kg an, da dieses Gewicht in der Vergangenheit nie ein Problem war. Meine Bestleistung zu diesem Zeitpunkt war im Wettkampf 220kg in der -75kg Klasse, jedoch mit Kreuzhebeanzug. Der zweite Versuch, mit 212,5kg, ging auch noch gut in die Wertung, so dass ich mich für 222,5kg im letzten Versuch entschied und mich wenigstens hier verbessern wollte. - Doch auch daraus wurde nichts. Das Gewicht kam zwar vom Boden hoch, jedoch versagte ich im Lockout, so dass hier nur einige Kilos über dem 2,5-fachen Körpergewicht gezogen wurden.

2010


Aber so ist es eben manchmal, man muss auch bereit sein Niederlagen einzustecken, so dass die GDFPF, die sich dem dopingfreiem Powerlifting mit ihrem Dachverband der WDFPF verschrieben hat, mich sicherlich in Zukunft mit besseren Leistungen wieder sehen wird.

Lauf Forrest, lauf!

Nach den frustierenden Erlebnissen im Mai suchte ich neue Herausforderungen und da man einem Kraftsportler wohl einiges zutraut, jedoch Laufen nicht zwangsläufig dazu gehören wird, wollte ich mich in diesem Gebiet beweisen. Ich trainierte die letzten Monate bereits meine Zeit auf 5000m, da ich dort langfristig die 20 Minuten gerne einmal knacken würde, und so kam mir der Kasseler Citylauf über 10km im Juni gerade recht.

Während ich am Montag der gleichen Woche noch die 5000m für das DSA in 21:30min lief, fuhr ich mit einem Mitstreiter am 19.06. nach Kassel. Und während man sonst von Leuten schief angeguckt wird, wie so ein dünner Typ Kraftdreikämpfe mitmachen könnte, kam ich mir an diesem Tag stark übergewichtig vor. Über sieben Runden sollte der Lauf durch die Kasseler Innenstadt gehen und wie schon beim Braveheart Battle fanden sich auch hier etliche Zuschauer am Rand ein, um die Starter anzufeuern, was eine unglaubliche Motivation darstellen kann.

Nachdem ich in der ersten Runde deutlich überpaced hatte und von einigen Läufern überholt wurde, fand ich mein Tempo und schaffte es nach 10 Kilometern mich mit 44:32min auf den 87. von 364 Plätzen zu kämpfen. Ich war zuvor noch nie die 10 Kilometer auf Zeit gelaufen und hatte optimistisch mit einer Zeit unter 50 Minuten, jedoch nicht unter 45 Minuten gerechnet, was den anschließenden Besuch bei Burger King um so schmackhafter machte.

Ich werde nie äthiopischer Ehrenbürger, aber diese Zeit motivierte mich auch in Zukunft an dem ein oder anderen Lauf unter Wettkampfbedingungen teilzunehmen.

3-faches Körpergewicht, baby!

Nach einer Woche Urlaub Ende Juli in Ungarn zusammen mit Freunden kam ich mit 79,3kg zurück nach Deutschland, was wohl vor allem den unerträglichen Temperaturen zu verdanken war, die einen mehr an Schwitzen als Essen denken ließen. Also versuchte ich einen Survivaltrip der Extraklasse und machte nach einer anfänglichen Testphase innerhalb von 15 Tagen fast 6kg Gewicht für die -75kg Klasse, um bei der DM der GRAWA im Kreuzheben anzutreten. Der komplette Bericht ist hier noch einmal nachzuverfolgen inklusive kleinem Formvideo von elfenhaften 73,7kg auf 174cm.

Am Wettkampftag brachte ich letztendlich mit abschließendem Entwässern und Verzicht aufs Laden 73,5kg auf die Waage und rutschte so überglücklich in die -75kg Klasse, ohne meine Kreuzhebeleistungen einschätzen zu können. Es mag etwas komisch klingen, aber der Kraftraum, den ich zur Zeit nutze, hat vielerlei Vorteil, jedoch einen gravierenden Nachteil: Packt man alle vorhandenen Gewicht auf die Stange, hat man lediglich ein Gewicht von 187,5kg, was selbst für Sätze mit mehreren Wiederholungen praktisch zu wenig für mich ist. Also orientiere ich mich nur an den Kondraschow-Tabellen und versuchte das beste im Vorfeld aus der Situation zu machen.

Der bisherige Deutsche Rekord der GRAWA lag bei 207,5kg und mir war nach der Waage klar, dass er an diesem Tag gebrochen wird. Die Frage war nur wie oft und wie hoch er letztendlich landen würde und so hatte ich meinen größten Konkurrenten des Tages in Ronny Stein, der zwar etwas schwerer und kleiner als ich war, aber trotzdem in die -75kg Klasse rutschte.

Wir beiden hatten unseren ersten Versuch mit 200kg, doch während ich mit 210kg weiter machte, lies Ronny, der alte Recke, 215kg in seine zweiten Versuch auflegen. Ich brach mit meinen 210kg den bisherigen Rekord, wurde im gleichen Lauf jedoch von Ronny erneut überboten. Also entschloss ich mich zu 220kg, die für mich an diesem Tag eigentlich unerreichbar erschienen, da das Scheitern im Mai trotz 7kg mehr Körpergewicht an 2,5kg mehr noch deutlich im Kopf war. preview

Doch der Powerliftinggott war auf meiner Seite und so brach ich mit 220 gültigen Kilos nicht nur Ronnys zwischenzeitlichen Rekord, sondern hob praktisch auch mein dreifaches Körpergewicht an diesem Tag.

Am Ende sollte Ronny jedoch den Sieg für sich entscheiden, indem er mit 225kg den Rekord noch einmal nach oben korrigierte. Ich freue mich jetzt bereits auf die Revanche 2011 und hoffe, dass neben Ronny und mir der ein oder andere vielleicht noch antreten wird, um den Rekord erneut nach oben zu korrigieren. Ich für meinen Teil bin fest entschlossen.

Weitere Informationen zur GRAWA findet Ihr auf der offiziellen Seite – danke an dieser Stelle an Enrico Schütze, der wirklich viel für den Kraftsport in Deutschland tut!

Viel entscheidender war an diesem Tag jedoch, dass ich neben einigen anderen Forenmitgliedern Richi88 kennen lernte, der mir was von einem Strongman-Cup vorbrabbelte, und dass er dort starten wolle. Mich reizte ein Start bei so einem Wettkampf auch schon lange. Wer kennt nicht die dicken Jungs, die auf Eurosport LKWs ziehen? Aber bei meinem Körpergewicht hätte ich da wohl kaum etwas zu suchen..

Becoming a fucking strong man!

..dachte ich an diesem Tag noch auf der Rückfahrt. Doch nachdem ich mir die Disziplinen anschaute, entschloss ich mich doch zum Start: 80kg Baumstamm stemmen auf Wiederholungen, Autokreuzheben, 250kg Yoke-Race und Farmers Walk mit jeweils 110kg. Alles nicht gerade leichte Gewicht, vor allem für jemanden, der selbst gerade mal so viel wog, wie der Baumstamm.

2010


Und so scheiterte ich trotz einiger Versuch auch gleich bei meinem Strongman-Debut in der ersten Disziplin. Im Training versuchte ich mit Power Cleans und Push Press das Ganze zu simulieren, aber trotz mehrmaligem Bewegen der 80kg im Training schaffte ich es mit dem Baumstamm nur fast mich selbst zu erschlagen. Das Gefühl ist ein komplett anderes als mit der Langhantel, so dass ich als leichtester Teilnehmer des Tages auf dem letzten 23. Platz in dieser Disziplin landete.

Als zweite Disziplin folgte des Kreuzheben. Vor mir waren einiger Jungs aus der -110kg Klasse und der offenen Klasse, die keine Wiederholung in die Wertung brachten, obwohl ihr Maximum im Kreuzheben deutlich über meinem lag, was meiner Motivation nicht unbedingt gut tat, schließlich konnte ich das Ganze überhaupt nicht einschätzen. Dennoch gelang es mir mit drei Wiederholungen nicht nur den 16. Platz in dieser Teildisziplin zu sichern, sondern auch noch Richi, der natürlich selbst auch erschien, hinter mir zu lassen. Ein Gefühl, dass sich an diesem Tag noch einmal wiederholen sollte, aber in Zukunft wohl so schnell nicht wieder aufkommen wird.

2010


Das Yoke-Race mit 250kg versuchte ich im Training mit einer Kniebeugestange und Bändern, mit denen Bankdrücken oder Beugen normalerweise im Powerlifting ausgeführt wird, zu simulieren. Wie sich herausstellen sollte, half auch dies nicht wirklich. Es ist unglaublich wie stark so ein Yoke schaukelt und wie schwer vor allem 250kg sein können. Ich schaffen etwas über 12 Meter und erreichte so den 22. von 23 Plätzen – erneut vor Richi, der ähnlich wie ich mit dem wackelnden Yoke zu kämpfen hatte.

Als letzte Disziplin war der Farmers-Walk mit jeweils 110kg dran. Zwei Koffern also, die zusammen so viel wogen, wie meine maximale Leistung im Kreuzheben. Ich nahm also die Koffer, versucht Geschwindigkeit aufzubauen und da war es auch schon vorbei. Die Koffer schlugen vor meinen Füßen zusammen und fielen mir aus der Hand fast auf die Füße. Ein beherzter Sprung nach vorne rettete meine Zehen und mit knapp 3-4 Metern Wegstrecke belegte ich den vorletzten Platz, da ein Athlet verletzt ausscheiden musste.

Und so reichte es am Ende zum 22. von 23 Teilnehmern. Ich hatte es tatsächlich geschafft durch den im Strongmansport interessanten Wertungsalgorhytmus einen Athleten aus der -110kg Klasse hinter mir zu lassen und hatte Blut geleckt.

Ursprünglich wollte ich zwei Wochen später bei meinem zweiten Wettkampf in dieser spaßigen Sportart starten, jedoch zwang mich eine Unvorsichtigkeit im Training dazu den zweitägigen Strongmanmarathon in Malchow abzusagen, was mich zugegeben deutlich gewurmt hat.

Lauf Jäger lauf!

So ging es im September erneut mit Laufschuhen in den Wettkampf. Was ist der logische Schritt, wenn man die 10km bereits in einer akzeptablen Zeit lief? Richtig, ein Halbmarathon!

Also startete ich Anfang September bei meinem ersten Halbmarathon, der es in sich hatte. Ich wollte gut vorbereitet sein und hatte mir die ehrgeizige Zeit von 1h 45min vorgenommen, wenn alles optimal laufen sollte und die entsprechende Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Soweit, so gut. Problem war dann jedoch, dass die erste Kilometer ohne Nummerierung waren und bei der ersten Markierung bei Kilometer drei zeigte die Uhr 12 Minuten an. Ich war also deutlich zu schnell unterwegs und zu allem Überfluss zu dick angezogen.

Das Wetter war im Gegensatz zu den letzten Tage spät sommerlich warm und bereits bei Kilometer 5, den ich mit knapp 22 Minuten noch zu schnell durchlief, hatte ich das Gefühl einen Hitzeschlag zu bekommen. Die 10km durchlief ich bei knapp unter 50 Minuten und langsam regulierte sich das Tempo von allein. Bei 12km war die Durchschnittszeit wie geplant, das Tempo inzwischen jedoch zu langsam, was auch durch zu Stande kam, dass jeder Wasserstand meiner war. Ich habe keine Ahnung, wie Läufer in der Bewegung trinken können, ich für meinen Teil musste stehen bleiben und nahm auch gern einen zweiten, dritten und vierten Becher zu mir.

Am Ende sollten es 1h 52min sein, was den 56. Platz von 86. Startern an diesem Tag bedeutete. Ich war zuvor nie diese Strecke auch nur annähernd im Training gelaufen und muss sagen, dass die Strecke die Hölle war. Ich hätte danach keinesfalls noch einmal soviel laufen können, um den Marathon voll zu machen. Jeder, der so etwas in einer akzeptablen Zeit überlebt, hat meinen vollen Respekt.

2010


Doch damit sollte es nicht genug sein. Eine Woche später ging es wieder in die Laufschuhe um am Motorman Run teilzunehmen, der ähnlich wie der Braveheart Battle angelegt war, jedoch mit 12km deutlich kürzer, im September deutlich wärmer und mit deutlich weniger anspruchsvollen Hindernissen bestückt war.

Nichtsdestotrotz machte auch dieser Lauf jede Menge Spaß, zumal wir inzwischen fünf Schotten waren, die, wie es sich gehörte, zum – Achtung Wortwitz – Running Gag wurden. Kaum 100m vergingen, dass wir nicht gefragt wurden, was wir unter den Röcken trügen und wie es sich für Schotten gehört, wurde diese Frage unter dem Jubel der Leute regelmäßig beantwortet. Neben vielen weiteren Teams, die sich verkleideten, war es ein bunter Lauf, der jede Menge Spaß machte, so dass wir in der Gruppe nach lockeren knapp 2 Stunden den Lauf beendeten.

2010


Neuenstadt kann sich bereits jetzt darauf gefasst machen, dass der Clan der Mac Mitches auch 2011 über die Stadt kommen wird!

Einmal ist kein Mal..

Im Oktober schaffte ich es in diesem Jahr doch noch einmal einen Strongman-Cup, diesmal in Marburg, mitzumachen. Wieder standen vier Disziplinen auf dem Plan, die erneut nicht alle optimal liefen.

Als erstes galt es einen Kleinbus auf einer knapp 10m Strecke leicht bergauf zu ziehen. Da ich gleich als vierter ran musste, fiel mir ein kleiner Huckel bei knapp der Hälfte nicht auf, an dem ich genauso wie einige andere Starter leider scheiterte. Ein komplettes Durchziehen wäre sicherlich möglich gewesen und hätte im Endergebnis einige Plätze weiter vorn bedeutet.

2010


Die zweite Disziplin war der Fronthold, den ich versuchte mit einer Gewichtsscheibe im Training zu simulieren. Dummerweise hatte ich im Training einen anderen Griff genutzt, was sich rächen sollte. Bei knapp 30 Sekunden gingen die Arme wie von allein runter und ich musste mich mit dem vorletzten Platz begnügen. Gerade in dieser Disziplin hätte ich einigen Mitstreitern auf den Fersen bleiben können.

2010


Als drittes Stand bayrisches Steinheben auf dem Programm, was ich noch nie zuvor gemacht hatte. Dennoch versprach ich mir, wie schon beim letzten Wettkampf, dadurch einiges auf die anderen Teilnehmer gut zu machen. Der 225kg schwere Stein musste auf 60cm Höhe gezogen werden, was bei 174cm Körpergröße nicht gerade einfach ist. Am Ende wurden es knapp unter 50cm, da ich bei einem tieferen Griff das Gewicht wohl nicht raus bekommen hätte. Dennoch reichte es, um 20. von 31 Startern zu werden, was mich durchaus zufrieden sein ließ.

2010


Getreu dem Motto, die Letzten werden die Ersten sein, musste ich als erstes an die vierte Disziplin, der Viking Press. Trotz aller Anstrengung schaffte ich es nicht die 100kg gültig zu drücken, wobei meine Größe es mir nicht gerade einfacher machte vernünftig Schwung aus den Beinen zu holen. Druckdisziplinen werden wohl nie etwas für mich sein.

Am Ende reicht es so zum 5. Platz in der -90kg Klasse, wobei mit etwas Glück durchaus der 3. Platz möglich gewesen wäre, und zum vorletzten Platz in der Gesamtwertung und schaffte es somit in der Jahreswertung der GFSA mit 63 Punkten ein paar Athleten hinter mir zu lassen.

Ich kann eigentlich nur jedem Kraftsporter dazu motivieren sich einmal einem Strongmancup zu stellen. Die Newcomer-Cups gehen 2011 in die nächste Runde und ich bin mir sicher, dass auch ich wieder dabei sein werde. Weitere Informationen sind auf der Homepage der GFSA zu finden.

Saison zu Ende?

Ursprünglich hatte ich im Dezember die Teilnahme an zwei weiteren Wettkämpfen geplant. Zum einen stand ein Ergo-Indoor-Rudercup auf meinem Zettel. Dabei wird auf einem Concept 2, mit dem auch Leistungsruderer im Winter trainieren, 2000m weit auf Zeit gerudert. Da ich selbst mir so ein Gerät angeschafft hatte und mindestens einmal in der Woche versuche auf The Beast, wie ich mein Concept 2 liebevoll nur nenne, zu rudern, hätte sich eine Teilnahme angeboten, zumal die letzten Plätze aus dem Jahre 2009 für mich durchaus erreichbare Zeiten hatten. Unter 7 Minuten wären die 2000m für mich also zu schaffen.

Doch leider meldete sich die Veranstalter auf keine meiner letzten Mails, obwohl es im Sommer noch hieß, das eine Teilnahme auch als Fremdstarter möglich wäre. Vielleicht ein anderes Mal, ich werde auf jeden Fall fleißig weiter Rudern und versuchen meine 2000 und 5000m Zeiten zu verbessern.

Der andere Wettkampf war ein zweiter Fitnessvierkampf, doch ich habe mich entschlossen dieses Jahr auszusetzen, wobei ich auf jeden Fall noch einmal die 500Punkte auf einem Wettkampf vernünftig knacken möchte. Die Anfahrtskosten schrecken mich zugegeben ein wenig ab, zumal ich in diesem Jahr bereits einige hunderte Kilometer für diverse Wettkämpfe unterwegs war, was auf Dauer doch ein teures Hobby sein kann.

Aber ein lohnendes!

From P to the B?

Hätte man mir Anfang 2010 gesagt, dass ich einen Halbmarathon unter zwei Stunden laufen, mein dreifaches Körpergewicht raw ziehen oder an zwei Strongman-Newcomer-Cups teilnehmen und nicht letzter werden würde, ich hätte wohl einiges dagegen gesetzt. Doch dank des Ansporns der verschiedenen Wettkämpfe schaffte ich es für mich durchaus akzeptable Leistungen abzurufen und meine bisherigen Grenzen zu durchbrechen, womit ich auch 2012 fortfahren will.

Neben den erneuten korrigieren der deutschen Rekorde im Kreuzheben und Kniebeugen der GRAWA – Ronny, ich freue mich auf unsere Wettstreite – habe ich jedoch noch ein weiteres Ziel ins Auge gefasst, mit dem ich immer Mal wieder phasenweise liebäugelte.

In den letzten Trainingsjahren machte ich immer wieder Diäten, um mit mir selbst zufrieden zu sein oder wieder in die -75kg Klasse zu kommen. Zwei Mal durfte ich die Qualen des Entwässerns erleben und weiß, wie furchtbar Cola schmecken kann, mir der man versucht Kochsalz herunter zu spülen. Wäre es nun einmal im Leben an der Zeit festzustellen, wie ich mit brauner Farbe auf der Haut trocken aussehen würde? Zumindest habe ich ich es ins Auge gefasst.

Im Frühling plane ich in der -75kg Klasse im Powerlifting erneut zu starten und bin seit dem 1. November in der ersten Stufe meiner Diät. Ein Start einige Wochen später im Bodybuilding wäre eine ganz neue Herausforderung, die zugegeben einen gewissen Reiz hat.

Ich leide keinesfalls an Übermut. Ich kenne meine körperlichen Defizite und weiß, dass diese auch in den nächsten Monaten nicht verschwinden werden. Vermutlich würde ich sogar den letzten Platz in meinen Klassen machen, aber ich würde mich nur nicht blamieren wollen.

Insgeheim habe ich mich wohl bereits entschieden. Mein grober Diät-Plan steht, eine Posing-Idee hätte ich und zeitlich wäre es zumindest möglich eine stressige Wettkampfdiät, die ich keinesfalls unterschätze, durchzustehen. Noch steht in meinem Log ein Fragezeichen hinter dem Titel, doch ich will mich noch in diesem Jahr endgültig entscheiden, da ich lieber einen Monat mehr als einen Monat weniger versuchen sollte die Posen einigermaßen vernünftig hinzubekommen. From P to the B?

Eigentlich bin ich so (neu)gierig, dass der Zeichenwechsel nur noch pro forma ist..