Nachdem am Freitag bereits die meisten Entscheidungen gefallen sind, bleiben heute die Konkurrenzen in folgenden Klassen:
  • Bikini
  • Men’s Open

Bikini International

Bikini International

Prejudging

Los geht’s mit der Einzelpräsentation der Athletinnen. Eine gute Möglichkeit sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Sara Back kommt als dritte auf die Bühne und sticht durch ihre sehr schlanke Taille heraus. Etwas schlanker als viele Konkurrentinnen weiß sie mit ihrer nordischen Schönheit zu überzeugen. Janet Layug ist die Athletin, die die die ernsthaftesten Ambitionen haben dürfte Ashley den Titel abzunehmen. Ihre Präsentation ist makellos, die Form passt. Janet hat auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht. Ashley Kaltwasser zeigt genau die Form, mit der sie im letzten Jahr sowohl in Columbus als auch in Las Vegas siegreich war. Grundsätzlich gehört sie zu den schlankeren Athletinnen, besitzt nicht die Muskelmasse, die einige Konkurrentinnen haben. Es wird spannend zu sehen, ob die Judges ihren Look erneut sehen wollen. India Paulino beschließt das Feld. Die Siegerin von 2013 will den Titel zurück, das ist zu sehen. Ihre Präsentation ist durchaus etwas mehr sexy als bei Ashley, die Form passt.
Janet LayugAshley KaltwasserIndia Paulino

Nach der Individualpräsentation werden die Athletinnen in zwei numerischen Gruppen verglichen. Keine leichte Aufgabe für die Judges, hier spielt der individuelle Geschmack doch eine große Rolle.

First Callout

Justine
Janet
Ashley
India
Stephanie
Narmin
1st Callout

Ashley wird in die Mitte gerufen. Ist das schon eine frühe Entscheidung? Justine steht neben Ashley, ein interessanter Vergleich zwischen den beiden. Ashley nun neben Janet, sie ihr in diesem Vergleich aber nicht das Wasser reichen kann. Auffällig: Die Judges mischen sehr häufig durch, schwer daraus Prognosen abzuleiten. Letztlich rufen sie Ashley und Justine wieder zurück in die Mitte, daneben Janet und India, vermutlich die Top 4.

Second Callout

Sarah
Anna
Nicole
Bianca
Noemi
2nd Callout

In diesem Vergleich hätten auch die beiden Nordeuropäerinnen stehen können, doch scheinbar gefällt den Judges deren etwas schlankere Look nicht. Sehr enger Vergleich: Während man von vorne noch Unterschiede erkennen kann, wird es von hinten sehr schwer.

Third Callout

Sara
Christina
Noy
Kenea
Die Plätze außerhalb der Top 10.
3rd Callout

Damit endet die Runde. Nachdem im ersten Vergleich sehr viel getauscht wurde, wurde es im weiteren Verlauf deutlich weniger. Vermutlich geht es zwischen Ashley und Justine aus. Justine stand die ganze Zeit in der Mitte, vielleicht ein Vorzeichen? In jedem Fall ist es klar die Frage, wie viel Muskelmasse man in der Klasse sehen mag: Justine ist sichtbar muskulöser als Ashley.

Finals

Nach kurzer Präsentation geht es in die Vergleiche.

First Callout

Justine
Janet
Stephanie
Ashley
India
1st Callout

Die Top 5. Ein unglaublich dichtes Feld. Sehr schwer einzuschätzen, was die Judges sehen wollen.

Second Callout

Narmin
Sarah
Nicole
Bianca
Noemi
2nd Callout

Third Callout

Sara
Christina
Noy
Anna
3rd Callout

Und das war es mit den Vergleichen. Die Judges scheinen sich nun sicher zu sein, die Vergleiche gingen sehr schnell.

Ergebnisse

6. Narmin Assria
5. Stephanie Mahoe
4. India Paulino
3. Janet Layug
2. Justine Munro
1. Ashley Kaltwasser
Bikini International

Ashley verteidigt ihren Titel. Ein starker zweiter Platz für Justine, India scheint nicht wirklich glücklich mit Platz 4 zu sein.
Bikini International


Men’s Open

Men’s Open

Prejudging

Und dann sind die „großen Jungs“ an der Reihe. Auch hier beginnt es mit der Einzelpräsentation. Als erster Athlet kommt Dexter Jackson auf die Bühne. Dexter hat die Chance mit seinem fünften Titel Geschichte zu schreiben und er hat definitiv seine Hausaufgaben gemacht. Die Form ist sehr gut, er ist prall, hat seine Muskeln grandios unter Kontrolle. Eine Ansage an die Konkurrenz. Die wird angeführt von Ben Pakulski, dessen Form sehr gut aussieht. Sein Nachteil ist sicherlich die Struktur. Justin Compton galt vielen als Geheimfavorit und er straft diese Stimmen keine Lügen. Unglaublich massiver Oberkörper, starke Beine, sehr gute Form. In einigen Posen erinnert er stark an Phil Heath. auf jeden Fall ist er ein Kandidat für die Topplätze heute. Marius Dohne ist der nächste Athlet. Marius war gesundheitsbedingt lange nicht aktiv und meldet sich hier durchaus eindrucksvoll zurück, wenngleich er es nach Justin sehr schwer hat. Marius Dohne ist der nächste Athlet. Marius war gesundheitsbedingt lange nicht aktiv und meldet sich hier durchaus eindrucksvoll zurück, wenngleich er es nach Justin sehr schwer hat. Dennoch tolle Form, für ganz nach vorne fehlt etwas Fleisch. Dann Branch Warren zeigt von der Seite tiefe Einschnitte in den Beinen, die Mittelpartie wirkt etwas wässrig. Sehr massiv von hinten, gewohnt mit unglaublichen Beinen. Insgesamt nicht ganz so hart wie auf der O, dennoch einer der besten Branchs der letzten Jahre. Ein ganz anderer Körpertyp folgt auf ihn: Lionel Beyeke, der alles mitbringt, was es für die ganz vorderen Plätze braucht, außer der passenden Form. Diese zeigt er leider auch heute nicht, was aber auch am Öl liegt: Er glänzt viel zu stark. Zu den Veteranen zählt Michael Kefalianos, der in der Vergangenheit vor allem durch seine Form glänzen konnte. Die ist auch heute gut, wenn auch nicht ganz so definiert, wie man ihn schon gesehen hat. Dafür ist sein Posing besser geworden, wenngleich er hier immer noch Schwächen aufweist. Als achter Athlet kommt mit Toney Freeman der älteste Athlet im Feld auf die Bühne. Immer noch eine beeindruckende Erscheinung verliert er vor allem von hinten, da die Form nicht mehr die des jungen Toneys ist. Darüber hinaus wirkt er etwas flach. Brandon Curry hat sich den Ruf des ewigen Talentes „erarbeitet“. Heute ist die Form in Ordnung, aber keineswegs so gut wie sie sein könnte. Dazu kommt die bekannt Beinschwäche. Vitaly Fateev ist der einzige Osteuropäer im Feld. Von vorne gefällt er in einigen Posen, von hinten verliert er jedoch deutlich. Dann Cedric McMillan, bei dem es einzig auf die Form ankommt. Von vorne und von allem von der Seite scheint er diese zu bringen, die Teilungen in den Beinen sind tief. Und auch von hinten sitzt die Konditionierung, einzig in den Beinbeugern und im Gesäß könnte man sich noch mehr Teilungen wünschen. In der Form dennoch ein klarer Top 3-Kandidat. Evan Centopani gehört zu den Lieblingen der Fans und sah auf den Bildern im Vorfeld sehr beeindruckend aus. Hier fehlt doch ein wenig die Tiefe in den Teilungen. Aktuell kein Kandidat für ganz vorne. Roelly Winklaar beschließt das Geld. Er sieht deutlich besser aus als im vergangenen Herbst. Sein Bauch ist deutlich besser unter Kontrolle und seine Probleme an der Brust scheinen gelöst worden zu sein. Die Form ist gut, jedoch schockt er nicht so stark wie gewohnt.
Roelly WinklaarEvan CentopaniCedric McMillan
Justin ComptonDexter JacksonBranch Warren

Es folgen die numerischen Vergleiche, die zwar einen ersten Eindruck ermöglich, jedoch noch wenig aussagekräftig sind. Aus der ersten Gruppe stechen klar Dexter, Justin und Branch hervor. Die werden wir wohl auch im ersten Vergleich wiedersehen. Festhalten muss man, dass Justin in einigen Posen schockierend prall ist. Es wird spannend zu sehen, wie er sich neben Dexter, Branch und Cedric schlägt. In der zweiten Gruppe dominiert Cedric das Geschehen deutlich, dahinter Evan und Roelly. Im direkten Vergleich schlägt Evan Roelly.

First Callout

Dexter
Justin
Branch
1st Callout

Cedric nicht im ersten Vergleich, das überrascht. Dennoch spannender Vergleich. Branch in der Mitte und klar der massivste Athlet, strukturell jedoch den anderen beiden klar überlegen. Dexters Form ist etwas besser als die von Justin, das könnte reichen. Wenn man dem Vergleich folgt, geht es zwischen Branch und Dexter aus. Da ist alles möglich.

Second Callout

Cedric
Evan
Roelly
2nd Callout

Diese drei machen die Top 6 komplett. Der Vergleich entscheidet sich zwischen Cedric und Evan. Cedric wird nach der zweiten Pose in die Mitte gerufen. Schade, dass die Judges Cedric hier nicht die Chance geben mit den Top 3 verglichen zu werden.

Third Callout

Roelly
Evan
Vitaly
Brandon
3rd Callout

Cedric wird zurück ins Line Up geschickt, die anderen beiden haben es nun mit Brandon und Vitaly zu tun, die den beiden jedoch nicht das Wasser reichen können. Etwas eigenartiger Vergleich.

Fourth Callout

Vitaly
Brandon
Ben
Toney
Lionel
Michael
Marius
4th Callout

Der Rest. Sehr seltsam. Warum man die nicht in zwei Gruppen vergleicht und sich diesen vierten Vergleich spart…

Die Frage ist nun, ob man Cedric noch die Chance gibt, mit den Top 3 verglichen zu werden. Die Frage lässt sich mit ja beantworten.

Last Callout

Dexter
Branch
Justin
Cedric
5th Callout

Jetzt wird es ernst! Dexter ist der ausgewogenste Athlet hier, Cedric mit einer unglaublich schönen Linie, nicht ganz in der Form der anderen, wenn auch für ihn sehr beeindruckend. Justin in vielen Bereichen Phil 2.0, insbesondere im Oberkörperbereich. Dann tauschen die Judges noch einmal: Justin und Cedric werden in die Mitte gerufen. Justin und Cedric liefern sich wohl ein Duell um den dritten Platz.

Finals

Zu Beginn des Finales werden alle Athleten gemeinsam auf die Bühne geholt. Danach geht es mit den Küren weiter.

Küren

Dexter Jackson ist einer derjenigen, die wirklich schön posen können, wenn sie denn wollen. Heute hat er scheinbar Lust. Die Form hat sich zum Prejudging kaum verändert. Nun Ben Pakulski, dessen Form passt. Leider hat Ben zwar unglaubliche Stärken wie den gesamten Unterkörper, aber auch genauso viele Schwächen, allen voran die Arme. Justin Compton konnte im Prejudging überzeugen und bewies in seiner dritten Pro Show, dass er ganz vorne mitmischen kann. Justin ist unglaublich prall, die Form ist einen Tick besser als in der ersten Runde. Das Problem von Marius Dohne ist im Grunde nur die fehlende Masse zu den Topathleten. Tolle Linie und schönes Posing, Marius ist sichtbar happy wieder auf diesem Niveau zu sein. Man kann über Branch Warren sagen was man will, er hat seine Hausaufgaben gemacht. Im Finale wirkt er sogar noch ein wenig besser als im Prejudging, insbesondere im Rücken. Strukturell hat er gegen die Konkurrenz keine Chance, aber seine ultraharte Masse egalisiert das weitgehend. Er ist auf jeden Fall einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel. Lionel Beyeke hatte im Prejudging viel zu viel Öl aufgetragen, das ist nun deutlich besser. Insgesamt ist die Form aber einfach bei weitem nicht da, wo sie sein müsste. Sehr schade, denn er hat ansonsten alles, was für eine Platzierung ganz vorne bräuchte. Posen war noch nie eine Stärke von Michael Kefalianos, das hat sich bis heute nicht geändert. Seine Form ist gut, aber auch im Finale keine Bestform. Dann der 48-jährige Toney Freeman. Mit all seiner Erfahrung meidet er in seiner Kür weitgehend Rückenposen, denn von hinten fällt er im Beinbereich doch ab. Auf jeden Fall liefert er eine gute Show ab. Brandon Curry zeigt keine Veränderungen zur Vorwahl, soll heißen: Es fehlt die letzte Härte. Zusammen mit seiner Beinschwäche wird das nicht für die vorderen Plätze reichen. Positiv überrascht Vitaly Fateev, der im Vorjahr den Gesamtsieg bei den Amateuren holen konnte. Die Form passt, noch ein Stück besser als bei der Vorwahl. Er könnte hier einige etablierte Athleten ärgern. Cedric McMillan kämpft nach dem letzten Vergleich der Vorwahl doch noch um den Sieg mit. Die Konditionierung wirkt ein wenig besser als in der ersten Runde und posen kann er sowieso. Cedric macht es auf jeden Fall spannend. Evan Centopani ist der vorletzte Athlet. Im Grunde passt bei ihm alles, seine Schwächen wie die Brust hat er verbessern können. Was ihm fehlt, sind herausragende Muskelgruppen. Er sieht sehr gut aus, aber der letzte Funken fehlt. Nichtsdestotrotz wird er in den Top 6 sein. Und dann noch Roelly Winklaar, der seinen Bauch wieder besser unter Kontrolle hat. Im Finale sieht die Form ein wenig verbessert aus, Fleisch hat er ohnehin en masse.
Marius DohneDexter JacksonCedric McMillan

Die nun folgenden Vergleiche werden zeigen, ob einzelne Athleten sich zum Finale noch einmal verbessern konnten.

First Callout

Dexter
Justin
Branch
Cedric
Evan
Roelly
1st Callout

Die Top 6. Branch wird in die Mitte gerufen, Cedric muss nach außen. Branch nun mit Dexter in der Mitte, umrandet von Evan und Justin. Ein schwieriger Vergleich, da die Körpertypen doch sehr unterschiedlich sind. Nach der ersten Runde rufen die Judges Cedric neben Branch. Dem Vergleich nach zu folgen, geht es zwischen Dexter und Branch aus, Justin und Cedric kämpfen um den dritten Platz.

Second Callout

Brandon
Vitaly
Ben
2nd Callout

Die Plätze außerhalb der Top 6. Der kompletteste Athlet ist hier sicher Vitaly, Brandon mit dem schönsten Oberkörper, Ben mit den besten Beinen.

Third Callout

Lionel
Marius
Toney
Michael
3rd Callout

Der Kampf um den letzten freien Platz in den Top 10. Die besten Chancen dürfte Toney haben.

Last Callout

Dexter
Justin
Branch
Cedric
4th Callout

Im letzten Vergleich rufen die Judges noch einmal die Top 4 raus. Nun geht es um den Sieg! Wieder werden nach den Frontposen Cedric und Justin in die Mitte gerufen. Vor den letzten beiden Frontposen wird wieder zurückgetauscht.

Ganz enge Kiste, es hängt alles davon ab, was die Judges sehen wollen.
Dexter vs Branch

Top 6

Dexter
Justin
Branch
Cedric
Evan
Roelly
Top 6

Ein letztes Mal werden die Top 6 verglichen. Keine Überraschungen hier, aber auch keine neuen Erkenntnisse. Es folgt das Posedown.

Ergebnisse

6. Roelly Winklaar
5. Evan Centopani
4. Cedric McMillan
3. Justin Compton
2. Branch Warren
1. Dexter Jackson
Branch oder Dexter

Keine Überraschungen hier: Die Veteranen setzen sich durch. Dexter vor Branch bedeutet Linie vor Masse. Dahinter Justin vor Cedric, was auch all denen, die die Arnolds ausgesetzt haben, ein Zeichen sein sollte: Mit Justin muss man in der Zukunft rechnen! Der strahlende Sieger ist aber Dexter, der mit nun fünf Titeln in Columbus alleiniger Rekordhalter ist.
Arnold Classic 2015