

Steckbrief:
- Geboren: 10.08.1976
- Wohnort: Waltersbrück/ Zürich
- Beruf: Diplomsportwissenschaftlerin, Dipl. Turn- und Sportlehrerin, Fitnessinstruktorin mit Eidgenössischem Fachausweis, IFBB Professional
- Hobbys: Autos, Lesen, Kino, Shoppen
- Vorbilder: Lisa Aukland, Yaxeni Oriquen, Katarina Witt, Pamela Anderson, Anna Nicole Smith
- Kontakt: skadiseifert@gmx.ch
- Sponsor:
- Nutrition Technology by Pit Trenz (trenzformer.de)
- Buchsteiner (shakerworld.de, buchsteiner.de)
- ProTan (protanusa.com)
- PersonalCoachingService (skadiseifert.ch)

- Größe: 168cm
- Gewicht: (Wettkampf) (Off- Season) 72kg/ 82kg
- Umfänge:
- Oberschenkel: 63cm
- Arm: 41cm
- Taille: 68cm
- Brust: 115cm
- Waden: 41
- Kraftleistungen:
- Bankdrücken: 100kg 8x
- Kniebeuge: 140kg 8x
- Kreuzheben: 140kg 8x
- Kurzhantelschrägbankdrücken: 45kg 8x
- Langhantelrudern: 100kg 8x
- Kurzhantelrudern: 55kg 8x
Sportliche Erfolge:
- 2004 Intern. Schweizer Meisterschaft Bodyfitness 1. Platz
- 2004 Intern. Süddeutsche Meisterschaft Bodyfitness 1. Platz
- 2006 Weltmeisterschaft Bodyfitness 7. Platz
- 2007 Europameisterschaft Bodyfitness 11. Platz
- 2007 Weltmeisterschaft BB 55+ 7. Platz
- 2008 Weltmeisterschaft BB 55+ 4. Platz
- 2009 Weltmeisterschaft BB 55+ 4. Platz
- 2009 Body-Xtreme Invitational BB 2. Platz
- 2009 Grosser Preis Hessen und RLP BB 55+ 1. Platz u. Gesamtsieg
- 2009 Intern. Deutsche Meisterschaft BB 55+ 1. Platz u. Gesamtsieg
- 2010 Erhalt der Procard
- 2010 Pro Bodybuilding Weekly Tampa Bodybuilding 13. Platz
- 2010 Europasupershow Hartford Bodybuilding 6. Platz
- 2011 FIBO Pro Show Essen Bodybuilding 2. Platz
- 2011 Ms. Olympia Las Vegas Bodybuilding 15. Platz
TEAM-ANDRO: Hallo Skadi. Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast uns heute Frage und Antwort zu stehen. Meinen Informationen nach warst Du ja bereits vor Deiner aktiven Bodybuildingkarriere sportlich aktiv. Magst Du uns etwas über Deine sportlichen Grundlagen erzählen?
Skadi: Vielen Dank an Team Andro etwas von mir erzählen zu dürfen.
Ich bin in einem winzigen Dorf in der Nähe von Zwickau in der DDR aufgewachsen. Mein Vater war Sportlehrer an der dortigen Schule und engagierte sich ehrenamtlich sehr für den Sport und somit machte ich meine ersten Schritte auf dem Sportplatz.
Bis zur vierten Klasse trainierte ich unter seiner Anleitung Leichtathletik und nahm erfolgreich an Wettkämpfen in verschiedenen Disziplinen wie z.B. Crossläufen teil. Mein außergewöhnlich gutes genetisches Potential war offensichtlich und so trainierte ich ab der vierten Klasse zwei Mal in der Woche im Trainingszentrum des Landkreises Zwickau.
Da ich damals schon "klein, kompakt und drehfreudig" war, durfte ich dann drei Mal wöchentlich in der Trainingsgruppe "Wurf und Stoss" mein Training absolvieren. Als meine Hoffnung eine Sportschule besuchen zu können, sich nicht zu erfüllen schien, sank meine Motivation und es war die Zeit gekommen das Kapitel Leichtathletik vorerst zu beenden. Aber ohne Wettkampf und sportlichem Kräftemessen ging es dann doch nicht, und so setzte sich meine sportliche Laufbahn von der neunten Klasse bis zum Abschluss des Abiturs in der Basketballmannschaft des Akademischen Sportverein der Pädagogischen Hochschule Zwickau, die in der Oberliga Sachsen/ Thüringen angesiedelt war, fort. Trotz des Erfolges mit der Mannschaft war ich doch immer irgendwie eine Einzelkämpferin. Ein Kreuzbandriss am linken Knie unterbrach die Basketballkarriere abrupt und ein darauf folgender Krankenhausaufenthalt mit dem Zwang zur Inaktivität brachte viel Zeit zum Nachdenken. In dieser Zeit reifte meine Berufswunsch und ich begann 1995 das Studium der Sportwissenschaften an der Fakultät der Universität Leipzig (ehemalige Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport, DHfK).
Ich begann auch wieder mit dem Leichtathletiktraining – trainierte 5 mal in der Woche Siebenkampf. Zusätzlich war täglich am Abend Krafttraining im Kraftraum der Fakultät angesagt. Dieser war kein kommerzielles Fitnesscenter sondern eine Gewichtheberhalle im Gebäudekomplex der legendären Deutschen Hochschule für Körperkultur. Dort kam ich erstmals in Kontakt mit Bodybuildern.

Dennoch wandte ich mich dem Radsport zu, und auch hier nicht ohne Erfolg.
TEAM-ANDRO: Und was hat Dich letztlich dazu bewegt Dich dem Eisensport zuzuwenden?
Skadi: Das Training im Radsport war aber doch sehr zeitintensiv und nach der Geburt meiner Tochter, blieb mir aus Zeit- und Aufwandgründen nur noch das Fitnesscenter als Trainingsort.
Mit einem gut durchdachten Trainings- und Ernährungsplan, aber ohne nennenswerte Unterstützung eines Trainers, ging es auf den ersten Wettkampf im Bodybuilding zu.
Im Jahr 2004 startete ich bei der Internationalen Schweizer Meisterschaft IFBB und bei der Süddeutschen Meisterschaft IFBB in der Bodyfitnessklasse und belegte prompt auf beiden Meisterschaften den ersten Platz. Zusätzlich machte ich, mehr aus Spaß, bei Bankdrückwettkämpfen mit und wurde im gleichen Jahr ebenfalls Internationale Schweizer Meisterin.
TEAM-ANDRO: Deine ersten Wettkämpfe hast Du ja in der Bodyfitness-Klasse bestritten? Wie kam es zum Wechsel in die Body-Klasse?
Skadi: In meinem Tun bestätigt, begab ich mich 2006 auf internationales Parkett und nahm an der Weltmeisterschaft IFBB in der Bodyfitnessklasse teil. Ich erreichte auf Anhieb einen beachtlichen siebenten Platz (es waren mehr als 30 Starterinnen in dieser Klasse).
Als ich im Frühjahr des darauf folgenden Jahr bei der Europameisterschaft mit persönlicher Bestform an den Start ging, erlebte ich jedoch eine herbe Enttäuschung: der 11. Platz!
Was war passiert? Ganz klar: ich war zu muskulös. Der Wechsel in die Bodybuildingklasse lag nahe und ich nahm die Herausforderung an. Noch im gleichen Jahr im Herbst stellte ich mich der Weltelite des Frauenbodybuildings. Ich bereitete mich ganz allein auf die Weltmeisterschaft vor und belegte in einem Starterfeld von 27 Teilnehmerinnen den 7. Platz – mit einem Punkt Unterschied am Finale vorbei.
TEAM-ANDRO: Gab es große Umstellungen bezüglich der Wettkampfvorbereitung beim Wechsel von Bodyfitness zum Frauenbodybuilding?
Skadi: Ich denke, der größte Unterschied ist die Konsequenz bezüglich Training und Ernährung. Alles muss perfekt aufeinander abgestimmt werden und gerade in der Endphase –ca. 6 bis 8 Wochen – vor dem Wettkampf machen einen riesigen Unterschied.
Das Endziel unterscheidet sich ja zwischen beiden Kategorien erheblich.
TEAM-ANDRO: Kannst Du uns beispielhaft einen Ernährungsplan aus Offseason und Vorbereitung beschreiben?
Skadi: Auch in der sogenannten Offseason ernähre ich mich sechs Tage in der Woche qualitativ hochwertig. Mit Hühnchen oder Tartar mit Reis kann ich im Training meine Leistung bringen und auch alle sonstigen Aufgaben in meinem Alltag meistern. Natürlich gibt es auch die eine oder andere Leckerei zwischen durch und an den Wochenenden liebe ich es, mit Pit fein Essen zu gehen.

In unmittelbarer Wettkampfvorbereitung – ca. 6 bis 8 Wochen vor dem Wettkampf sieht meine Ernährung in etwa so aus:
- vor dem Frühstück
- 2 Messlöffel AnabolicStack (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- 1 Messlöffel Gluta500 (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- 2 Kapseln LipoStack (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- Frühstück
- 2 Messlöffel WheyIsolate (Nutrition Technology By Pit Trenz)
- 6 Reiswaffeln
- Mahlzeit
- 300g Huhn
- 3 Reiswaffeln
- Mahlzeit
- 300g Huhn
- 2 Reiswaffeln
- vor dem Training
- 6 Tabs NitricVolume (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- nach dem Training
- 2 Messlöffel AnabolicStack (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- 1 Messlöffel Gluta500 (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- 2 Messlöffel WheyIsolate (Nutrition Technology by Pit Trenz)
- Mahlzeit
- 300g Huhn
- 2 Reiswaffeln
- Mahlzeit
- 300g Huhn
- Mahlzeit
- 300g Huhn
- 75g Macadamianüsse
TEAM-ANDRO: Verwendest Du viele Supplements?
Skadi: Grundsätzlich versuche ich alle Nährstoffe, Mineral- und Spurenelemente aus normaler Nahrung zu beziehen und Supplemente sind für mich das, was sie sein sollten: Nahrungsergänzungsmittel. Natürlich reichen so dem Körper zur Verfügung stehenden Nährstoffe etc. ab einem gewissen Niveau im Leistungssport nicht mehr aus bzw. das Volumen der zu verzehrenden Nahrungsmittel wird einfach zu groß.
- AnabolicStack (Nutrition Technology by Pit Trenz) – BCAA in Pulverform
- Gluta500 (Nutrition Technology by Pit Trenz) – Glutamin in pharmazeutischem Standard
- LipoStack (Nutrition Technology by Pit Trenz) - Fatburner
- WheyIsolate (Nutrition Technology By Pit Trenz) – 8fach gefiltertes reines Isolate
- NitricVolume (Nutrition Technology by Pit Trenz) – Argininprodukt
TEAM-ANDRO: Was war aus Deiner Sicht Dein größter sportlicher Triumph?

Skadi: Mein größter sportlicher Triumpf ist im Grunde genommen das gesamte Jahr 2011. Es begann mit dem Kampf für das Stattfinden einer Bodybuildingfrauenklasse auf der FIBO in Essen innerhalb des Profi GP. Nur durch die Spenden von Privatpersonen, Freunden, Fans und wenigen Firmen und der Unterstützung der deutschen FIBO Organisation – Jens Thieme - bekamen wir die Summe von Euro 8500 zusammen und es konnte seit Ewigkeiten ein Profi Wettkampf im Frauen Bodybuilding in Deutschland stattfinden. Ich schaffte trotz dieser Mehrfachbelastung und mit der Hilfe von Pit meine bis dahin beste Form auf die Bühne zubringen – Platz 2 und die Qualifikation für die Ms. Olympia Wahl in Las Vegas.
Die Teilnahme an der Ms. Olympia Wahl in Las Vegas in der Frauen Bodybuilding Klasse ist natürlich die Krönung in der sportlichen Laufbahn einer Wettkämpferin bzw. eines Wettkämpfers mit höchstem sportlichen Anspruch.
TEAM-ANDRO: Und Deine schwerste Niederlage?
Skadi: Ich würde die Frage gern umformulieren: Meine größte Enttäuschung.
Da kann ich keinen Wettkampf bzw. eine Platzierung nennen. Jeder auf der Bühne beendete Wettkampf ist ein Sieg – ein Sieg über sich selbst und jeglicher Unzulänglichkeiten und Hindernissen auf dem Weg zur Präsentation.
Es sind im Grunde zwei Sachen, die mir am Herzen liegen.
Für mich ist es enttäuschend, dass sich das Frauenbodybuilding leider in die falsche Richtung entwickelt hat und die Konsequenzen nun die Athletinnen tragen müssen. Wir haben das Maximum aus unserer Interpretation des Frauenbodybuildings – die Symbiose aus Muskeln, Weiblichkeit und einer sexy Präsentation – herausgeholt und mit dem bin ich zufrieden. Mit dem drohenden Wegfall des Frauenbodybuildings aus dem Olympia Weekend wird aber einer Athletin der sportliche Anspruch – sich mit den besten der Welt auf der größten Bühne unseres Sports zu messen – genommen und eine Partizipation in dieser Kategorie macht keinen Sinn mehr und um eine Neuorientierung kommt man nicht mehr herum.
Die zweite Enttäuschung hängt mit der Entwicklung in den einschlägigen Medien zusammen.

Auf der einen Seite hat man Koryphäen - studierte Sportwissenschaftler, Leute mit mehrjähriger Erfahrung in vielen verschiedenen Sportarten, Menschen mit eigener Erfahrung im Training und in der erfolgreichen Wettkampfteilnahme. Dabei vereinen die besten unter ihnen alle drei Aspekte in einer Person bzw. in ihrem Team.
Auf der anderen Seite schießen sogenannte Betreuer und Trainer wie Pilze aus dem Boden – jeder, der einen Wettkampf gemacht hat oder im Bestfall drei Tage Ausbildung genossen hat – ist plötzlich Fachmann oder Fachfrau. Diese Tendenz kann ich nicht gutheißen, auch wenn ich in der Darstellung etwas übertreibe. Zusätzlich übt jeder in der Anonymität des Internet Kritik an Athletinnen und Athleten in einer Art und Weise, die man nicht mehr tolerieren darf. Auf Verbandsebene herrscht leider auch keine Professionalität und nur vereinzelte kämpfen gegen Windmühlen.
Die Konsequenz liegt auf der Hand: der Rückzug der wirklich guten aus den Medien bzw. aus dem gesamten Umfeld des Bodybuilding…
TEAM-ANDRO:Wie sieht Dein aktuelles Training aus? Führst Du ein spezielles System aus?
Skadi: Hart, aber smart trainieren! Mit anderen Worten: Das Anwenden der bekannten Trainingsprinzipien und Sicherheitsregeln sowie das Einhalten von biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundsätzen. Insbesondere das Training nach dem meist verkannten Prinzip der Periodisierung ist ein wesentlicher Bestandteil des gewünschten Trainingserfolges.
Zusätzlich ergänze ich mein Training mit osteophatischen Maßnahmen, wie auch der manuellen Lockerung bzw. Dehnung der Muskelfaszie, der Entblockierung der Wirbel, Tiefenmassage und gewissen Stabilisationsübungen.
Ich denke, all die "Neuerfindungen" von Trainingsmethoden etc. in unserem Sport sind eigentlich nur eine neue Verpackung von altbekanntem und längst erforschten. Wir müssen nichts neu erfinden – wir müssen nur konsequent sein in Ernährung und Training. Aber da liegt ja für die meisten die eigentliche Schwierigkeit. Es ist ganz simpel.
TEAM-ANDRO:Jeder Wettkampfathlet weiß um die Schwierigkeit die Strapazen der Vorbereitung mit dem Alltag zu vereinen. Wie gelingt Dir das?
Skadi: In erster Linie muss das private Umfeld stimmen – ohne einen Partner, der ein Höchstmaß an Toleranz, Verständnis und Geduld aufbringen muss – geht gar nichts. Ein riesen Dank an dieser Stelle an Pit. Ohne ihn wäre ich nicht dahin gelangt, wo ich jetzt bin. Seine konstruktive Kritik, seine motivierende Art und auch mal die brutale Härte seiner Worte sind ein Großteil meines Erfolgs.
Unabdingbar für den Erfolg einer Wettkampfvorbereitung sind aber auch ganz klar ein gut strukturierter Alltag und Routine in jeglichen Abläufen.
TEAM-ANDRO: Im letzten Jahr wurde in der IFBB Pro League die Klasse Women’sPhysique eingeführt. Siehst Du in dieser Klasse eine ernsthafte Bedrohung für das klassische Frauenbodybuilding?
Skadi: Der momentanen Entwicklung im Frauenbodybuilding – Profi und Amateur – wird man in Zukunft Rechenschaft tragen müssen.
Hinter dem Bodybuilding steht eine Industrie und eine Ms. Olympia muss geschäftlich tragbar sein.
Warum werden neue Klassen und Kategorien geschaffen? Warum wird ein neuer Qualifikationsmodus für eine Olympia Wahl eingeführt? Warum gibt es nur noch vier Profi Wettkämpfe für das Frauenbodybuilding, exkl. Ms. International und Ms. Olympia? Warum ist es so schwer, Sponsoren für eine Frauenbodybuildingklasse zu begeistern?

Diesen Fragen muss man sich als Athletin stellen und seine Konsequenz daraus ziehen. Abzuwarten gilt es jetzt, wie sich die neu eingeführte Physique Division entwickelt. Diese Klasse hat insofern eine Berechtigung, da hier wieder Weiblichkeit gefragt ist und auch die Posingroutine bewertet wird. In meinen Augen in einer Präsentationssportart mit steigendem Niveau unerlässlich.
TEAM-ANDRO: Die Fülle an Informationen ist heutzutage immens. Welche Ratschläge kannst Du ambitionierten Anfängern geben?
Skadi: Sucht Euch einen guten Berater/ Betreuer/ Personalcoach! Dieser verfügt über ein fundiertes Wissen und hat entsprechende Ausbildungen:
- Polysportive Ausbildung, psychologische und pädagogische Ausbildung
- Sportmedizinische Ausbildung (Anatomie, Physiologie, Biochemie)
- Kenntnisse über rehabilitative und präventive Maßnahmen
- Sportwissenschaftliches Studium, Berufsausbildung als Fitnessinstruktor etc.
TEAM-ANDRO: Gibt es neue Wettkampfpläne?
Skadi: Im Bodybuilding ist der Weg das Ziel. Egal wie perfekt der Körper für einen außenstehenden ausschauen mag, selbst ist man nie zufrieden. Mein Ziel ist es nicht unendlich viel Masse aufzubauen, sondern eine perfekte Komposition aus Muskulatur, Symmetrie, Weiblichkeit und entsprechende Definition zu erreichen. Zusätzlich gehört für mich auch immer eine neue, überraschende und außergewöhnliche Posingroutine zur perfekten Präsentation. Evtl. gibt es eine Neuerfindung – stay tuned.
Dieser Überzeugung wird das TrenzformerDreamTeam treu bleiben.
TEAM-ANDRO: Wenn Du in die Zukunft blickst, welche Ziele möchtest Du verwirklichen?
Skadi: Neben meinen Plänen als Profiathletin möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung, mit Pit zusammen, allen interessierten weitergeben und in die Produktentwicklung von Nutrition Technology by Pit Trenz investieren.
Da ich immer an Neuem und meiner persönlichen Weiterentwicklung interessiert bin, werde ich auch Projekte außerhalb des Sports verfolgen.
Zusätzlich stehe ich meiner Tochter auf ihrem Weg im Leben immer mit Rat und Tat zur Seite und unterstütze sie.
Das alles geschieht allerdings nur mit dem Ziel, ein zufriedenes und gutes Leben mit Pit an meiner Seite führen zu können. Wir zwei wollen noch so viel auf der Welt anschauen und evtl. auch endlich mal Ferien am Meer machen ;-)
TEAM-ANDRO: Zum Abschluss: Was bedeutet Bodybuilding für Dich?
Skadi: Bodybuilding ist nicht nur der Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Es geht um das bewusste Formen des Körpers nach seinen eigenen Idealen.
Sport allgemein fördert sehr viele durchaus positive Charaktereigenschaften: Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Stetigkeit etc. Ich halte an diesen, für den einen oder anderen recht konservativ tönenden Eigenschaften fest. Ich beschäftige mich mit Sport in der Theorie und in der Praxis mein Leben lang und wurde durch diesen beeinflusst. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man mit diesem Background auch in allen anderen Bereichen des Lebens gut klar kommt.
TEAM-ANDRO: Vielen Dank für Deine Zeit Skadi. Ich denke unsere User werden das Interview mit großem Interesse lesen. Wir wünschen Dir auf jeden Fall viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg.
Skadi: Ich bedanke mich nochmals für diese Möglichkeit und hoffe, die User von Team Andro haben Freude am Text und den Fotos – diese entstanden einen Tag nach der Ms. Olympia Wahl 2011 und ich finde, diese sind echt gut getroffen.
