"Verliebe dich oft, verlobe dich selten und heirate nie!" lautet ein weiser Satz meines Vaters, den er mir schon in jungen Jahren und dann in regelmäßigen Abständen immer wieder eintrichterte. Als hoffnungsloser Romantiker nicht so einfach, aber trotzdem wandte ich diesen Satz an... und zwar auf meine Fitnessstudios. Somit hab ich meiner Fitnesskarriere schon etliche Studios durch. Angefangen von schulischen Fitnessraum über den Betriebssportfitnessraum, dem NVA Fitnesskeller bis hin zum Fitness-wellness Tower in Berlin. Unzählige Probestunden in unendlich vielen Studios machen einen zu einem rastlosen Jäger des besten Studios.

Aber was ist das beste Studio? Was macht es aus? Die Geräte? Die Trainer? Die Tussen? Ja kann man den, politisch korrekt ausgedrückt, Frauen als Kriterium für ein gutes Studio nehmen? Oh ja, man kann. Nach geschlagenen eineinhalb Jahren in einem Fitnessstudio des Betriebssportverbandes in dem das Durchschnittsalter bei 60 Jahren lag, wurde uns, das heißt meinem Trainingspartner und mir, doch nahe gelegt, uns anderweitig umzuschauen. Es wurde also Schluss gemacht mit uns. Knallharte ins Gesicht, kein Candelllight Eiweißshake und tiefe Blicke in die Augen und dann die Sätze es liegt nicht an dir, du hast was Besseres verdient! Nein einfach nur Tschüss! Freunde bleiben kannst du vergessen! Somit waren zwei 18 jährige Burschen, die verlassen wurden, auf der Suche nach dem neuen Glück. Und die Parallelen zur Beziehungswelt sind erschreckend.

Dann suchen wir uns doch was Jüngeres, nicht so ein altes Ding. Ein junges Ding musste her - mit bunnys, chicks und ganz vielen Hasen. Man muss sich ja über seinen Verlust schnell wegtrösten. Schnell wieder rauf aufs Pferd. Also ging die Suche los. Schnell wurden wir fündig. Austria Training war entdeckt. Angelockt durch Preise, die für Schüler geradezu gemacht waren, war zusätzlich auch das Wichtigste erfüllt: Frauen!

Zur Probestunde begrüßte uns dann die liebe Sandy – keine Ahnung wie sie hieß, aber der Name würde so passen. Sandy zeichnete sich durch fast erschreckendes Fachwissen, sportmedizinische Detailkenntnisse und jahrelanger Trainingserfahrung mit ihren 23 Jahren aus. Ach ja und den zwei wirklich prallen Argumenten unter dem sehr engen Austria Training Shirt und der dem Kaffeebohnen ähnlichen vier Buchstaben in einer meiner Meinung nach zu engen Traingshotpan - endlich verstand ich, was mit Kamelfuß gemeint war- zeichneten sie auch aus. Also fix umgezogen und los an die Geräte. Laute Chartmusik dröhnte aus den Boxen. Wohl geformte weibliche Körper, die man sicherlich in der Sport Illustrated abbilden könnte, räkelten sich auf den Geräten. Die Stimmung schien sehr gut zu sein, es wurde gelacht, geredet und geschaut. Doof war bloß, dass so viele Typen die Sicht auf die Objekte der Begierde versperrten und dann auch noch die Kerle mit den dicken Armen, die behutsam ihre Hände auf die Bauchmuskeln der Fitnessmäuse legten und ihnen sehr intensive Tipps gaben. Bevor dies unsere Wahrnehmung trüben könnte, hatte uns Sandy schon auf die erste Nautilus Maschine gesetzt und uns leise ins Ohr gehaucht, dass man bei ihnen immer nur einen Satz macht. Das sei ihr Prinzip.

Wow, ich werde bekloppt! Nautilusmaschinen! Ein-Satz- Prinzip.. Mike, ich wanderte auf deinem Pilgerweg und Athur Jones Aura erstrahlt den Raum, ein Traum ging in Erfüllung. Hmm, doof war bloß, dass ich damals nichts von dem Heavy Duty System wusste, was jedoch nicht so schlimm war, denn Sandy kannte es auch nicht. "Ach Sandy", sagte ich, "wo ist eigentlich der Freihantelbereich?" Mit einem süßen Stups ihres Zeigefingers auf meine Nase und ihren Funkelnden Augen sang sie mir entgegen, "die braucht man nicht, die Maschinen sind viel besser und das Verletzungsrisiko ist viel geringer. Aber schau mal da. Dort haben wir eine Arobicraum und da läuft gerade sogar ein Kurs." Scheiß auf Freihanteln, hüpfende Uschis! Gut Spiegel zum kontrollieren von Bewegungsabläufen oder vielleicht zur Motivation gab es dann auch nicht. Sandy meinte durch die Maschinen sei der Bewegungsablauf ja vorgegeben und ansonsten würde das auch nur ablenken. Somit auch geklärt. Als wir dann durch den Geräte Parkour durch waren und Sandy uns zwischendurch mit Sätzen wie: "Man sieht ihr habt schon trainiert!" und "Das sieht aber gut aus!" sagte, hatte sie uns soweit. Wir waren verliebt! Das war ja noch OK... verlieb dich oft... aber 10Minuten später waren wir verlobt. Ein Jahresvertrag war abgeschlossen. Leider war die Beziehung zu Sandy etwas mit Problemen behaftet. Nichts Schlimmes. Nur, ich weiß nicht, "Hallo" und "Tschüss" war mir einfach zu wenig. Angriff hieß die Devise. "Sandy, kannst du mir das eine dort noch mal erklären?" "Ja" - das lief gut - "ich schick gleich jemanden!" – eh wie bitte? - Er hieß, keine Ahnung, Manfred würde passen, und er sah aus wie Meister Propper und trug zu meinem Grauen die gleichen Sachen wie Sandy. Was soll ich sagen? Mit den restlichen bunnys, chicks und Hasen lief es dann auch nicht gut. Worunter die Motivation für das Training auch litt. Jetzt waren wir am Drücker. Wir machten Schluss. Zwei Enttäuschungen in einem Jahr. Das war zu viel. Wir brauchten eine Beziehungspause. Zum Glück konnten wir die Unterhaltszahlungen für Sandy frühzeitig einstellen. preview

Fazit war: Frauen lernt man lieber anderweitig kennen, Freihanteln sind wichtig und Schein ist nicht gleich Sein. Nach längerer Trauer Zeit, Celine Dion hören und im Dunklen sitzen, hatte ich mich dann wieder gefangen. Ich war bereit für etwas Neues.

Dummerweise kam Y-Tours dazwischen mit dem Firmen Slogan „Wir buchen, sie fluchen“. Darauf landete ich in der wunderschönen Weltkulturerben-Stadt an der Saale: Halle! Gemütliche und geräumige 6 Mann Zimmer mit Vollpension und Weckservice waren im allinklusiv Paket natürlich genauso enthalten wie ein Wellness- und einem Fitnessbereich. Gut, die Sauna war kaputt, aber schwitzen kann man ja auch beim Training im Fitnessbereich. Vom Scheitel bis zu den Zehenspitzen motiviert, machte ich mich also in der spärlichen Freizeit im einheitlichen blauen Bundeswehrdress auf in das Fitnessstudio. Obwohl das Wort Fitnessstudio doch nicht ganz zutreffend war. Mehr gleich dazu.

Begrüßt wurde ich von einem stoffeliegen Pommeskönig alias Mannschaftsdienstgrad, der hier der Sportwart war. Als wir geklärt hatten, dass Berliner scheiße sind, die NVA besser war als die Bundeswehr und ich, wenn ich was kaputt machen würde, er an mir eigenhändig den Sowjetischen-Killer Griff vorführen würde, den er auf dem Kremelplatz schon angewandt hatte, durfte ich loslegen. Eins war sofort genauso durchsichtig wie die Brühe aus der Kantine: Weiber gab es dort nicht bzw. gaben sich nicht zuerkennen. Das war ja mal gut, keine Sandy. Die Ausstattung war sehr überschaulich. Eine Bank, ein Powerrack, Kabelturm, Beinstrecker und ganz viele Freihanteln und Stangen. Wobei das viele nicht so recht stimmte.

Zielstrebig ging ich ans Powerrack und stellte es für Kniebeuge ein. Stange rauf 10kg zum warm machen auf jede Seite, zack der Satz war gemacht. So und zwei 20er und der nächste Satz war gemacht. So nun die 10er drauf. Wo waren die jetzt? Ach die hatte der Gorilla ähnliche Typ mit der übertriebenen Akne auf dem Rücken auf seiner Bank. Na kein Problem nehme ich halt ein anderes Paar. Bloß wo sind die? Nicht lange suchen gleich zum Sportwart.
"Wo ist denn noch nen paar 10er?"
"Hamwa nich!"
"5Er?"
"Hamwa nich!"
"2,5er?"
"Hamwa nicht, auch keine 1,25 oder Verschlüsse" murrte er mich an. Es fehlte nur, dass er jetzt noch sagt "Aber ein Mühlenrad wie in Conan der Barbar steht hinter der Sporthalle!"

Leicht in meiner Freude eingeschränkt, verließ ich den Erich für Arme und ging zurück zum Beugen. Gut, nur unter Druck wird aus Kohle Diamant und man wächst mit seinen Aufgaben. Gleich 100ert drauf. Herzlichen Glückwunsch, ich gratuliere, das war das aller erste Mal, dass ich unten sitzen geblieben bin! Durch das "gekonnte" nach hinten abwerfen wurde ich erst mal vom Doc für drei Tage Marsch/Sport und Gelände befreit. Für alle, die nicht dem Ruf der Bundeswehr gefolgt sind, um unsere Grenzen zu beschützen: Das war nichts Tolles. Das hieß dann nämlich putzen!

Welch eine Ironie, teile mich mein Zugführer natürlich für den Fitnessbereich ein! Um es kurz zu machen, es gab auch nur Kurzhantel ab 10kg und dann in galanten 10er Schritten bis 40 und eine Paar 25er! Na klar, die von der nationalen Volksarmee hatten speziell entwickelte und hochkonzentrierte Vitamin Präparate zu sich genommen. Wir hatten nur Schlappofix! Was hatte ich bis hier hin gelernt: keine Sandys, ein gute Ausstattung mit Freihanteln und Geräten sollte man auch noch haben.

Die Zeit in Halle verging zum Glück schnell und die Mutterstadt hatte mich schnell wieder. Gut so, aber richtig zurück war ich dann auch nicht. Meine Fitnesskarriere wurde durch eine intensive Affäre mit dem Kampfsport unterbrochen. Aber bald wusste ich, dass mich das nicht glücklich machen würde.

So, da war das Problem wieder: Wohin gehen? Ich wusste ja nun, was ich will bzw. nicht will. Das Zauberwort war Speeddating. Ein Probetraining nach dem andren sollte mich der Erleuchtung näher bringen. Wie der Zufall es wollte, landete ich beruflich in den schönen Borsigwerken, in dem ein Wellnes/Fitness Studio gerade sein Licht der Welt entdeckt hatte. Gleich mal beim Gewinnspiel mitgemacht und wie soll es auch sein, ich bin ein Sommerkind, dem die Sonne aus dem Arsch scheint, hab ich natürlich gewonnen. Ein fünf Tage-Gutschein! Da hat sich die Marketing Abteilung ja mal was ganz tolles ausgedacht. Egal, hin da. Sandys gab es da leider auch wieder, aber die Zeit in russischer Gefangenschaft hatte mich hart gemacht und ich ignorierte sie. Ich will trainieren. Bewaffnet mit Chucks, Pumpershorts, Gewichthebergürtel und einem leicht löchrigen Shirt wollte ich meine Muskeln stählen. Kreuzheben war dran. Aber volle Kanne Eine Suppe aus Schweiß, Blut und Dreck strömte an meinen Körper entlang, angezogen von der Schwerkraft auf den Parkettboden. Die gleiche Anziehungskraft ließ das Gewicht auch immer schwere werden und ich stöhne wie Monika Selisch in ihren besten Zeiten. Jaaaa, die letzte Wiederholung ist die, die was bringt, hau rein hoch mit dem Gewicht. Lass es raus. Mit einem Donner und einem Bravehard Schrei knallte die Hantel auf den Boden. Geschafft. Voller Stolz die Herausforderung gegen Newton gewonnen zu haben, plusterte ich meine Brust auf und schaute mich um, um mich durch die Staunenden und ehrfürchtigen Blicke feiern zu lassen. Zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass nicht nur in unmittelbarer nähe die Leute guckten, sondern sogar der Bauch, Beine, Po-Kurs seinen fast verzweifelten Kampf unterbrochen hatte und meine Person unter die Lupe zu nehmen. Nur musste ich mir eingestehen dass es keine Bewunderung war. Es waren diese verachtenden, nicht verstehenden Blicke, die ich so gut vom Pizza Hut Wettessen kannte, nachdem man das 17Stück in den Mund steckte und der Würgereflex die Cola durch die Nase trieb. Sorry, die Mädchen hätten die Leistung mal Honorieren sollen, das kann nicht jeder. Aber weder damals noch heute verstand man diese Leistung. Und so machte sich die Cellulite Gruppe kopfschüttelnd weiter daran das Unaufhaltsame aufzuhalten. "OK" dachte ich mir "egal! Weiter!" Da stand sie aber schon vor mir, eine Sandy älteren Semesters. Sie stellte sich als Club Managerin vor und bat mich doch nach meinem Training in ihr Büro. Ups es war so was von klar, was da kommen würde, aber so leicht bekommt man mich nicht zu fassen. Schnell unter die Dusche, rasieren und den Anzug an. Ja richtig, aus der Pumperatze wurde Manager-Man. So tauchte ich in einem teuren Nadelstreifenanzug mit passendem Hemd und Krawatte sowie dreckigen Schuhen – so ein Scheiß, meine Schuhe sind immer dreckig, egal was ich mache- in ihrem Büro auf. Die Ärmste. Ihren so sorgsam zurecht gelegten Leitfaden, dass Personen meines Schlages hier nicht erwünscht wären, wichen einem netten Gespräch mit Kaffee, indem sie mir nett erklärte, dass das körperliche Wohlbefinden bei ihnen mehr im Vordergrund steht, als das disziplinierte Eisenstemmen. Also nichts anderes, als dass Leute meines Schlages hier nicht erwünscht wären, halt nur netter formuliert. Auf die Frage, ob ich den die weitern vier Tage vergütet bekomme, da ich sie ja nicht mehr wahrnehme kann, aber ja schließlich gewonnen hätte, versicherte sie mir, bei der Geschäftsführung nachzufragen und sich zu melden. Auf diesen Anruf warte ich heut noch. Wird wohl auch nichts mehr.

Da stand ich nun. Wieder um eine Erfahrung und Kenntnis reicher. Man brauchte also zusätzlich noch ein Studio, in dem sogenannte Pumper trainieren, die es nicht nur stört, wenn man sich scheinbar selbst zerstört, sondern die so auch veranlagt sind. Darauf landete ich bei Bürger King Fit. Meine Beziehung dauerte über ein Jahr. Man muss auch dazu sagen, dass ich die heiligen Hallen auch immer um 7Uhr morgens besuchte, was dieses Studio in ein anders Licht wirft als für Leute, die es nur ab 17Uhr besuchen! Um diese Uhrzeit entsprach das Studio eigentlich meinen Wünschen. Geräumig, guter Hantelbereich mit vielen Scheiben, auch kleine, und genügend Platz. Ausreichend Spiegel zur Selbstbewertung waren genauso da. Sandys schienen um die Uhrzeiten noch zu schlafen, denn anwesend war keine. Aufgrund der tollen Uhrzeit bildete sich recht schnell eine immer morgendliche Combo an Leuten, die sich gegenseitig an die Grenzen brachten. So, nun mag man meinen, ich war da angekommen, wo ich immer hin wollte. Jetzt mal nicht so schnell. Hatte schon mal jemand von euch einen 20er Kniebeugesatz gemacht, was an sich schon einer Selbstgeißelung ähnelt, die sogar bei Opus Dei anerkannt wird und dann noch mit Marc Terenci Schnulzen Balade als Musikalische Begleitung? Ja, so eine Scheiße spielen die halt auf dem Kölner Musiksender! Unterbrochen wird die Verbale Dünndarm-Erotik dann nur noch vom Crazy Frog, dem besoffenen Elch und den tollen Werbefilmen der Jamba Brüder!

Nervig, war keine Frage. "Nimm doch ein MP3-Player" könnte man jetzt einwerfen. Hab ich probiert, ist mir aber zu nervig, vor allem dem Trainingspartner gegenüber. OK, dieses Problem der Werbeunterbrechungen hat Bürger King Fit mittlerweile geändert, die mit Verlaub gesagt, beschissene Musik ist geblieben. Der jedoch schlimmste Punkt kommt noch: die Trainer! Jeder Foren Benutzer kennt ja die Beiträge, in denen sich die Mitglieder über die, na Trainer passt ja nicht mal, beschweren. Ein Beispiel welches ich selbst an eigenem Leib erfahren hatte, spielte sich eines Wintermorgens ab. Die klirrende Kälte malte verspielte Eisblumen an die Fenster und wir waren froh im Warmen zu sein und nicht der gefühlten Temperatur von -30° ausgesetzt zu sein. Es stand mal wieder Kreuzheben auf dem Plan. Nach mehren Sätzen, dem einen oder anderen kommt das jetzt bekannt vor, waren wir durchgeschwitzt. Als eine Motivierte, nennen wir sie mal Kundenbetreuerin, mit einem neuen Opfer eine Führung machte und bei uns in der Ecke auftauchte. "Oh hier ist ja eine Luft wie im Pumakäfig" scherzte sie ihr ahnungslosen Opfer an und riss zu meinem Erschrecken direkt das Fenster hinter mir auf, welches nicht mal zwei Meter von mir entfernt war. Hallo! Gehirn eingefroren? Der eiskalte Wind strömte sofort durch das geöffnete Fenster und mein Shirt wurde in Sekunden gefroren. Schwubs knallte ich das Fenster zu. Jetzt war das Geschrei groß. Ich sollte doch das Fenster offen lassen, da die Luft so schlecht sei. Kopfschüttelnd und einem Gesichtausdruck voller Verachtung ignorierte ich sie. Als sie dann Richtung Fenster ging, um es zu öffnen, hatte mich jegliche gute Kinderstube verlassen - Mama tut mir Leid - und ich sie vor allen Leuten zur Sau gemacht. Als ich dann von ihr aufgeklärt wurde, dass, falls einer der anderen Mitglieder aufgrund der schlechten Luft ohnmächtig werden würde, sie mich rechtlich dafür verantwortlich machen würde, erklärte ich ihr, dass maximal die Leute wegen ihrer extremen Blödheit und Unfähigkeit umfallen würden. Welches dann dieses Kapitel beendet. Alles hat seinen Preis. Der Preis war jedoch gering im Vergleich der Erkenntnis, dass das Studio meiner Träume noch qualifizierte Trainer braucht und dann natürlich noch gute Musik. Also weiter suchen.

Durch eine glücklich Fügung lernte ich dann den Kraftdreikampf kennen und somit auch den Verein der Vereine. Wer suchet, der findet. Gebt nicht auf das beste Studio zu finden, denn nur dort werdet ihr das Beste entwickeln was in euch steckt.

Was soll ich sagen? Zum Glück hab ich andere Qualitäten, auf die mein Vater Stolz sein kann. Denn weder in der Liebe kann ich seinem Rat folgen noch auf der Parallelen der Fitnesstudios. Nach heftiger, leidenschaftlicher Verliebtheit hab ich mich in Darmer&Greg Manier sofort verlobt und, Gott steh mir bei, auch geheiratet. Sie ist aber auch perfekt. Keine Frauen, Spiegel gibt es, die Ausstattung ist mehr als ausreichend (sie arbeitet aber auch ständig an sich), die Kompetenz der Trainer ist über alles erhaben, die Musik ist laut mit viel Schlagzeug und die Leute dort sind Freunde geworden. Einfach nur perfekt. Gut, der ein oder andere könnte sagen, ich hab die rosa rote Brille auf, denn es gibt immer auch ein Haar in der Suppe. Ja, Klugscheißer, wohl war. Ich musste auch irgendwann mit erschrecken feststellen, dass Frauen auf der Toilette nicht Blumen produzieren. Es gibt Sachen, die sind so und bleiben so, denn sie sind Teil des Ganzen. Deswegen kann ich heute voller Stolz und mit 100% Überzeugung sagen: Ich liebe meinen AC Heros Berlin!

Guido


Und was der Vize-Präsident des BVDKs zusammengebracht hat, kann keiner trennen... Außer vielleicht... die wahre Traumfrau... hoffnungsloser Romantiker halt!