
Marc Fischer, Thoma Wüst und Martin Daniel
Bei den Junioren gab es nur Sieger, denn in beiden Klassen startete nur je ein Athlet. Im Gegensatz zu Steven Grimm passte bei Ugur Ince das Gewicht zur Körpergröße.

Steven Grim, Junioren I

Ugur Ince, Junioren II
Bei den Frauen zeigten zwei weibliche Vertreter eine sehr ansprechende Figur. Dabei sprach Agatha Kronisch Kampfrichter und Publikum am meisten an.

Ramona Wolf

Agata Kronisch
Unter den sieben Newcomern waren vier Teilnehmer der Männerklasse III: Robert Gottschalk, Janis Glöden, Jens Neumann und Martin Müdder. Der Niedersachse Martin Müdder verdiente sich mit knüppelharter Definition und kraftvollem Posing den Sieg. Jens Neumann (2.) aus dem hohen Norden hätte mit einer besseren Definition Martin sicherlich gefährlicher werden können und Janis Glöden aus Berlin (3.) brachte von den vier Männern unter 90 kg die meiste Masse mit. Der Thüringer Robert Gottschalk (4.) wirkte dabei gegen seine drei Mitkonkurrenten leider zu dünn. Bachir Moussa (5.) muss noch mehrere Muskelgruppen, seinem ansonsten guten Oberkörper anpassen, und bei Senior Ralf Bergemann (6.) ließ die Definition letztendlich in diesem starken Feld zu wünschen übrig.


Martin Müdder

Jens Neumann
Nach dem 2. Platz vor einem Jahr, wurde Silke Wittnebel bei den Bodybuilderinnen Siegerin. Die drei Frauen, Silke Wittnebel (61,7 kg), Manja Williams (60,9 kg) und Thoma Wüst (60,4 kg), platzierten sich genau in der Reihenfolge ihres Gewichts.


Silke Wittnebel

Manja Williams

Thoma Wüst
Viel Anerkennung erntete ein Senior, der sich nach einen Schlaganfall vor 2 Jahren aus dem Rollstuhl gekämpft hat: Olaf Nowak (5. Platz). Helge Meißner (4.) war mit 60 Jahren der älteste, und Ralf Bergemann (3.) brachte zwar die meiste Masse mit, konnte aber mit Michael Rennacks Definition und Michael Williams Symmetrie an diesem Tag nicht mithalten.

Olaf Nowakt

Michael Williams
Senioren-Sieger Michael Williams machte auch im Paar mit seiner Frau Manja eine gute Figur.

Michael und Manja Williams
Klarer Sieger im Classic Bodybuilding wurde Christian Rätz. Der Schleswig-Holsteiner Christian Hagen kam mit seiner guten Linie auf Platz 2 vor dem Berliner Martin Daniel, der erst seinen zweiten Wettkampf bestritt.



Christian Rätz

Christian Hagen und Martin Daniel
Dem türkischen Athleten Mahmut Irmak aus Hamburg, der extrem pralle Muskeln mit tiefen Einschnitten zeigte und mitreißend kämpfte, konnte in der Männerklasse I keiner das Wasser reichen. Manolis Hantsavas (2.) sah zu glatt und Michael Rennack (3.) zu dünn gegen den starken Sieger aus.


Mahmut Irmak
In der Männerklasse II entschieden sich die Kampfrichter für die Masse von Soner Icüz, einem weiteren Türken aus dem Stall des Olympic Hamburg, obwohl Marc Fischer, der schon im Herbst Zweiter geworden war, sich deutlich verbessert hatte und die beste Definition und die schönsten Proportionen zeigte. Der Dritte, Daniel Priewisch, 1. der DM 2002 und 3. der DM 2005, konnte an diesem Tag noch nicht wieder an seine alte Form anknüpfen. Auf den weiteren Plätzen folgten Yasar Kiraz auf Platz 4, Marco Litterst auf dem vorletzten und Jehdiah Bassey auf dem letzten Platz.

Marc Fischer und Daniel Priewisch

Soner Icüz und Jehdiah Bassey


Marc Fischer
In der Klasse bis 90 kg kamen nur vier Finalisten auf die Bühne, weil Thorsten Meinhardt und Janis Glöden sich zwar qualifiziert hatten, aber leider ihren Start verpassten. Birk Luther ist bisher bei der Deutschen Meisterschaften nicht über einen 4. Platz hinausgekommen, doch dieses Jahr könnte mehr drin sein. In Berlin war er eindeutiger Sieger. Zu den größten Hoffnungen dürfte allerdings der kämpferische Gordon Pichulek (3.); schon jetzt zählen, der mit einer sehenswerten Brustmuskulatur und einem dynamischen Posing positiv auffiel. Auch Ronny Höppner aus Schwerin (2.) und der Newcomer Martin Müdder aus Lüneburg (4.) könnten ihre guten Anlagen ausbauen. Ronnys Plus waren dabei ganz klar seine Schultern.

Birk Luther, Ronny Höppner und Gordon Pichulek

Martin Müdder und Gordon Piechulek, dazwischen Ronny Höppner

Birk Luther und Martin Müdder



Birk Luther
Auch bei den Männern über 90 Kilo gab es einen eindeutigen Sieger: André Niebergall aus dem thüringischen Kieselbach, der nach dreijähriger Wettkampfpause beeindruckend auf die Bühne zurückgekehrt war. Dass er ein besonderes Posingtalent besitzt, hat er auch schon mit seiner Frau Melanie bewiesen und gewann somit verdientermaßen die Auszeichnung "Best Poser". Björn Hübner, der als Bauingenieur in Dubai arbeitet, hatte sich zu kurzfristig zur Teilnahme entschieden, um André gefährlich werden zu können. Mit größerer Härte und viel Kampfgeist konnte sich so Henry Schmidt noch vor Björn auf den 2. Platz schieben. Marco Detlef (4.) könnte für seine Größe noch etwas mehr Masse gebrauchen und der Fünfte, Peter Busch, sah einfach zu glatt aus.


André Niebergall

Henry Schmidt

Björn Hübner

Marco Detlef

Peter Busch

Marco Detlef und André Niebergall

Marco Detlef und André Niebergall

Peter Busch und André Niebergall
Einziger Teilnehmer in der Männerklasse V war Stefan Kronisch, der mit seinen 113,5 kg wahrlich eine Klasse für sich war.

Stefan Kronisch und Marco Detlef
Im Gesamtsiegerstechen, für das sich die Klassensieger noch einmal alle ins Zeug legten, setzte sich André Niebergall mit drei Stimmen gegen Birk Luther und Mahmut Irmak durch.

André Niebergall und Mahmut Irmak

würdiger Gesamtsieger: André Niebergall
Ein weiteres Highlight neben dem Bühnengeschehen, war sicherlich Markus Rühl, der zur Zeit 155 kg wiegt und seinen Fans Rede und Antwort stand. Er signierte Fotos und seine neue DVD, ließ aber leider nur einen kurzen Blick auf seine Bauchmuskeln zu.




Markus Rühl mit Marc Fischer