Inhalt:
Östrogen wirkende Chemikalien: Die stille Ursache für Hüftfett und andere Störungen bei Männern und Frauen.Die Lösung: Bestimmte Pflanzenstoffe bekämpfen das Problem, und machen Dich dünner und gesünder.
Können bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln wirklich als Geheimwaffe dienen, um Hüftspeck zum Schmelzen zu bringen, Energie zu verbrennen, und einen dünneren und stärkeren Körper zu bekommen? Stimmt es, dass die Supplementierung einiger fehlender Pflanzenstoffe uns sexy und gesünder machen kann?
JA!
Du musst aber genau wissen was zu tun ist, denn sonst wirst Du weiterhin aufgebläht sein und leiden.
Jeder Mann und jede Frau ist Tag für Tag östrogen wirkenden Chemikalien ausgesetzt. Diese sind als Xenoöstrogene bekannt und können das körpereigene Östrogen imitieren. Die ständigen Angriffe dieser Chemikalien, beeinflussen den Körper in etwa wie überschüssiges Östrogen, und haben somit einerseits überwältigend positive, andererseits verheerende Effekte.
Es ist nahezu unmöglich diese Östrogen-Imitate zu umgehen.
Sie finden sich in der Luft, in Abgasen, Detergentien, Farbe, Nagellack, Lotions, Seifen, Plastik, Nahrungsmitteln und Wasser. Hauptquellen für östrogen wirkende Chemikalien sind Petrolium-Produkte, Schadstoffe, Pestizide, Herbizide, Fungizide und Plastik.
Man kann durch sie an einem der folgenden Symptome leiden: Gewichtszunahme im Hüftbereich (Hüftfett), sowie an anderen Stellen die nur schwer Fett verbrennen, Allergien, wiederkehrende Nebenhöhleninfektionen, Wasserretentionen, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. All diese östrogentypischen Symptome, können durch östrogen wirkende Chemikalien hervorgerufen werden.
Xenöstrogene sind nicht der einzige Grund für überschüssiges Östrogen. Fettleibigkeit, Altern, die Pille, Östrogen-Ersatztherapien, anabole Steroide, Hormone in Fleisch und Milchprodukten, und schlechte Ernährung können ebenfalls stark zu überschüssigem Östrogen, und den draus resultierenden Störungen, beitragen.
Normalerweise steht Östrogen mit anderen Hormonen, wie beispielsweise Progesteron oder Testosteron im Gleichgewicht. Für eine korrekte metabolische Funktionsweise, muss ein bestimmtes hormonelles Gleichgewicht erhalten werden. Wird dieses hormonelle Gleichgewicht gestört, so entstehen Störungen und Krankheiten.
Eines der wichtigsten Anzeichen des Alterns ist ein Verlust der Hormone, die das Östrogen ausgleichen. Im Alter findet auch eine verstärkte Konversion von Androgenen zu Östrogen, in beiden Geschlechtern, statt. Dies führt zu abtrünnigem Östrogen im Körper. Ironischerweise leiden perimenopausale Frauen, die anfangs Östrogen verloren haben, aus den vorherigen Gründen an überschüssigem Östrogen.
Zusammenfassend kann man sagen: Unser Östrogen Fass ist auf natürliche Weise bereits voll. Östrogen wirkende Chemikalien bringen das Fass zum überlaufen, wodurch die besagten Störungen auftreten.
Gewichtszunahme und andere Störungen
Dicker werdende Frauenkörper, sowie weicher werdende Männerkörper, stehen oft mit überschüssigem Östrogen in Verbindung.Besteht ein Östrogenüberschuss, dann unterstützt dies das Wachstum von östrogenempfindlichem Körpergewebe. Dies führt zu vergrößerten Fettzellen an der Hüfte, und anderen östrogenempfindlichen Fettgeweben. Bei Männern, ist das in der Regel die Hüfte und die Brust. Bei Frauen, die Hüfte, der untere Hintern, oberer Schenkel und manchmal der Rücken und die Arme. In bestimmten Fällen, kann Östrogen auch zur Verweiblichung von männlichen Körpern führen (z.B. Gynäkomastie).
Östrogenempfindliche Fettgewebe, werden auch als sog. hartnäckiges Fett bezeichnet, da man an diesen Stellen sehr schwierig Fett verbrennen kann. Im Normalfall, kann man dieses Fett weder durch Training, noch durch Diät loswerden. Überschüssiges Östrogen bewirkt einen Teufelskreis. Es bewirkt zunächst eine Fettzunahme, und das dabei entstehende Fettgewebe produziert seinerseits Östrogen innerhalb der Fettzellen. Dies verursacht im Endeffekt eine weitere Fettzunahme, und so weiter. Die einzige Lösung besteht darin, die Ursache des Problems zu bekämpfen: Das überschüssige Östrogen.
Überschüssiges Östrogen, kann zum Wachstum von anderen östrogenempfindlichen Geweben führen, wie z.B. dem Endometrium (Endometriosis) oder Ovariar Fibrom bei Frauen, und der Prostata bei Männern. Unbehandelt können solche Krankheiten zu Krebs führen.
Unter Berücksichtigung des oben genannten, wird klar, dass wir heute mit dem stetig ansteigenden Risiko leben, durch die Effekte von östrogen wirkenden Chemikalien und Faktoren die zu überschüssigem Östrogen führen, fetter und kränker werden. Was können wir also tun, um das Risiko zu vermindern? Wie können wir unser Leben gegen überschüssiges Östrogen verteidigen? preview
Verteidigung gegen überschüssiges Östrogen
Dem Östrogenproblem, wird zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Allerdings sind sich mainstream Ernährungsberater und Gesundheitsämter noch immer unschlüssig, wie man dieses Problem angehen soll. In vielen Fällen, wird das Problem des überschüssigen Östrogens einfach übersehen und ignoriert. Patienten bleibt dann nur die Wahl auf Medikamente zurückzugreifen, welche das Problem aber noch beschleunigen, und dadurch schwere oder sogar tödliche Nebenwirkungen verursacht.Die Lösung des Östrogenproblems liegt darin, das überschüssige Östrogen auf eine natürliche und sichere Art und Weise zu bekämpfen.
Östrogen ist nicht nur ein Hormon, sondern eine Gruppe von Hormonen inkl. deren Metabolite. Die Östrogene und ihre Metabolite kompetitieren um die Bindung an den Östrogenrezeptor. Der wichtigste Punkt, ist, dass das Östrogen in zwei Arten von Metabolite konvertiert werden kann: nützliche und schädliche.
Der Schlüssel, den Körper gegen überschüssiges Östrogen zu verteidigen, liegt sowohl darin dem Östrogen entgegenzuwirken, als auch den Metabolismus in Richtung nützliche Metabolite zu verschieben.
Es ist bekannt, dass einige Stoffe in Pflanzen den Effekten von Östrogen entgegen wirken können, und dadurch den Körper gegen Östrogen verteidigen. Diese Stoffe gehören zur Gruppe der Flavonoide und Indole. Sie werden auch Östrogen Inhibitioren genannt, und wirken auf drei verschiedenen Wegen:
- Sie verhindern die Östrogenproduktion, indem sie an das Cytochrome P 450 Aromatase Enzym binden, und dieses inaktivieren. Dieses Enzym konvertiert Androgene in Östrogen.
- Sie vermindern die Aktivität des Östrogenrezeptors.
- Sie verschieben den Östrogenmetabolismus in Richtung nützlicher Metabolite.
Neueste Studien entdeckten, dass Östrogen Inhibitoren am besten wirken, wenn man sie kombiniert. Diese Gemische von Inhibitoren bewirken eine ausgezeichnete Abwehr von überschüssigem Östrogen. Obwohl die Forschung an Pflanzenöstrogenen noch recht jung ist, häufen sich immer mehr die Beweise zum Nutzen dieser pflanzlichen Stoffe (Pflanzenstoffe), z.B. Bei der Behandlung von Östrogenabhängigen Krankheiten, und der Reduktion des Krebsrisikos.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass der menschliche Körper darauf ausgelegt ist, durch pflanzliche Nährstoffe sowohl ernährt, als auch geschützt zu werden. Leider fehlen den heutigen Nahrungsmitteln, durch die industriellen Ernte,-und Verarbeitungsmethoden, viele nützliche Pflanzenstoffe, was zu einer unzureichenden Abwehr durch Nahrungsmittel führt. Die Östrogen inhibierenden Pflanzenstoffe, sind einer der wichtigsten fehlenden Punkte der Ernährung.
Um ein gesundes Hormonsystem ausreichend zu unterstützen, ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Östrogen inhibierenden Pflanzenstoffen zu versorgen, um dadurch einen Ausgleich zum Überschuss an östrogen wirkenden Nahrungsmitteln und Chemikalien in der Nahrung zu schaffen.
Das Konzept einer gesunden Ernährung sollte neu definiert werden. Mit neuen Ernährungsrichtlinien sollte den Leuten beigebracht werden, wie man seine Ernährung so aufbaut, dass ein Gleichgewicht zwischen Östrogen Inhibitoren und Östrogen fördernden Lebensmitteln entsteht.
Die Lösung
Einige Stoffe in Pflanzen, die sog. Flavonoide und Indole, besitzen Fähigkeiten von Antioxidantien und haben auch Anti-Krebs Eigenschaften. Neueste Studien schreiben diesen Stoffen eine Rolle im Östrogenmetabolismus zu. Manchen haben inhibitorische, andere unterstützende Funktion.Da wir in einer Welt mit zu viel Östrogen leben und mit östrogen wirkenden Chemikalien überhäuft werden, macht es Sinn, die östrogen unterstützenden Substanzen als die Bösen zu bezeichnen, und die Inbibitoren als die Guten. In einer idealen Welt, spielen beide eine wichtige Rolle in unserem Metabolismus.
Dennoch, wegen dem stetig wachsenden Problem der Östrogen Dominanz, und einem Überschuss von östrogen wirkenden Substanzen in unserem Leben, macht es Sinn, die Östrogen unterstützenden Substanzen als Teil unseres Problems anzusehen. Östrogen Inhibitoren, sollten als Teil der Lösung angesehen werden.
"Die Guten" vs. "Die Schlechten"
Kurz gesagt: Die Guten, sind die Östrogen inhibierenden Stoffe in Pflanzen (Flavonoide, Indole). Man findet sie in der Passionsblüte, Kamille, Bienenprodukten, Zitrusfrüchten, Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzblütlern (Brokkoli, Blumenkohl, Sprossen und Kohl). Weitere nützliche Östrogen Modulatoren sind Omega 3 Fettsäuren (N-3) aus Leinsamen, Hanfsamen und fettigem Fisch.Auf der anderen Seite gibt es da noch die Schlechten, die sog. Östrogen unterstützenden Stoffe. Diese Liste besteht aus Pestiziden und Herbiziden (aus Früchten und Gemüse), Hormonen aus Fleisch und Milchprodukten, Soja und Produkte die hohe Mengen Soja Isoflavone enthalten, weitere Östrogen wirkende Isoflavone, Plastikverpackungen von Nahrungsmitteln und Wasser, tierischem Fett, hohem Konsum von Omega 6 Ölen (Raps, Mais, Distel und Soja).
Bitte beachtet, dass die Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln die Konzentration der bereits vorhandenen östrogen wirkenden Substanzen noch erhöht. Aus diesem Grund, kann weiterverarbeitetes Soja stärker östrogen wirken, als Sojabohnen. Aus demselben Grund, kann handelsübliche Milch stärker Östrogen fördernd sein, als unbehandelte Milch oder Joghurt, es sei denn sie stammen aus ökologischem Anbau oder sind frei von Pestiziden.
Manche Stoffe verhalten sich neutral gegenüber Östrogen. Omega 9 Fettsäuren (ungesättigt), wie z.B. Olivenöl, Nüsse und Samen, sind neutral und unbedenklich. Dasselbe gilt auch bis zu einem gewissen Grad für Früchte mit einer Schale (Bananen, Avocados). Diese sind unbedenklicher als solche ohne Schale (Trauben, Erdbeeren).
Zusammenfassend kann gesagt werden: Um den Körper effektiv gegen überschüssiges Östrogen zu verteidigen, sollte man die Aufnahme von Östrogen inhibierenden Substanzen erhöhen, und die der Östrogen fördernden Substanzen vermindern.
Bedingt durch die Tatsache, dass eine normale Ernährungsweise nur wenig inhibierende Substanzen enthält ist es sehr zu empfehlen, diese Inhibitoren zu supplementieren, um den Körper mit ausreichend Munition, zur Verteidigung gegen überschüssiges Östrogen, zu versorgen.
Es ist wichtig selbst aktiv zu werden, und die richtigen Nahrungsmittel und Supplemente zu wählen. Alle essentiellen Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, müssen dem Körper unterstützend zur Verfügung stehen. In Kombination mit den Östrogen Inhibitoren, kann eine solche Ernährung die Kapazität der Leber erhöhen, und somit mehr überschüssiges Östrogen unschädlich gemacht werden. Dies wiederum hilft, einen metabolischen Zustand innerhalb des Körpers zu erzeugen, um schlanker und gesünder zu werden.