
Von der Arnold Classic zum Mr. Olympia-Thron
Spätestens nach seinem vielbeachteten fünften Platz beim Mr. Olympia 2018 hatte sich Brandon Curry in die absolute Weltspitze des Bodybuildings geschoben. Im März gewann er in einem äußerst knappen Kampf gegen William Bonac die Arnold Classic USA, was ihn automatisch zu einem Mitfavoriten für den Mr. Olympia-Titel machte. Nach den Ausfällen von Shawn Rhoden und Phil Heath geriet Brandon Curry mehr und mehr in die Rolle des Topfavoriten, was er mit zahlreichen Bild- und Video-Updates auf seinen Social-Media-Kanälen unterstrich.
So lief der Wettkampf für Brandon Curry
Alle Augen waren also von Beginn der Judgings an auf Brandon Curry gerichtet. Das freitägliche Prejudging gab den ersten, noch dezenten Hinweis, wohin die Reise für Curry gehen könnte: Bei den Topvergleichen wurde er stets mittig gestellt, im Gegensatz Hadi Choopan und William Bonac wurde er nie aufgefordert, seinen Platz zu tauschen und die Mitte aufzugeben.

Im Finale am Samstagabend in der Orleans Arena zeigte sich Brandon Curry leicht verbessert, härter. Wieder wurde er in den Top-Vergleichen immer in der Mitte platziert, während Bonac und Choopan die Positionen tauschen mussten. Die klare Tendenz: Choopan und Bonac kämpfen um Platz 2, Curry ist auf Kurs zum Thron. Bei der Verkündung der Platzierungen wurden schließlich Curry und Bonac entsprechend der Tradition in die Bühnenmitte gerufen, um den neuen Titelträger offiziell zu machen - mit dem Happy End für Brandon Curry! Umrahmt von Frau und Kindern nahm der die Sandow-Trophäe und den 400.000$-Scheck als 15. Bodybuilder in der Geschichte des Mr. Olympia entgegen.
