Hunter Labrada jubelt, Roelly Winklaar enttäuscht
Fans wie Experten gingen im Vorfeld der Chicago Pro von einem spannenden Duell zwischen Roelly Winklaar und dem aufstrebenden Hunter Labrada aus. Roelly ist klar einer der freakigsten Athleten der Pro League mit herausragenden Muskelgruppen. In Form ist er absolut in der Lage, auch bei Topshows wie der Arnold Classic oder dem Mr. Olympia Topplatzierungen einzufahren.
Leider war Roelly in Chicago deutlich von einer guten Form entfernt. Damit hatte er nicht nur keine Chance, dem aufstrebenden und sich stetig verbessernden Hunter Labrada gefährlich zu werden, vielmehr wurde er förmlich durchgereicht und wurde am Ende enttäuschend Fünfter. Ein Ergebnis, mit dem er ganz sicher nicht zufrieden sein wird und das seinen Gameplan für den Mr. Olympia ordentlich durcheinanderwürfeln dürfte. Die nächsten Chancen sich zu qualifizieren sind in Tampa und Alicante.
Für Hunter hätte die Show nicht besser laufen können. Spätestens jetzt dürfte er nicht mehr als „Rising Star“, sondern als potenzieller Anwärter auf einen Finalplatz beim Mr. Olympia gelten. Hunter bringt dafür alles mit und hat aufgrund seines jungen Alters sogar noch viel Potenzial für Verbesserungen.
Auf den Plätzen zwei bis vier landeten Brett Willkin (2.), Maxx Charles und Mohamad Shaaban, der nach dem Prejudging noch hinter Roelly gelegen hatte.

Keone Pearson dominiert die 212
Bereits in der Classic Physique machte Keone Pearson mit seiner Linie und einem sehr ästhetischen Posing von sich reden. Es folgte der Wechsel in die 212, weil Keone immer mehr Probleme hatte, das Gewichtslimit zu schaffen. Ein Wechsel, der sich ausgezahlt hat.
Nach seinem Sieg in Chicago dürfte er ganz sicher zum Favoritenkreis für den 212 Olympia zählen.

Die weiteren Ergebnisse
In der Classic Physique setzte sich der Kolumbianer Darwin Andres Uribe in einem 23 Mann starken Feld durch.

Sogar 28 Athleten traten in der Men’s Physique an. Den Sieg holte hier der Spanier Ramses Rams.

Sheena Ohlig holte sich den Sieg in der Women’s Bodybuilding.

In der Women’s Physique setzte sich die Kanadierin Patricia Gosselin durch.

Sara Kovach sicherte sich den Sieg in der Fitness-Kategorie.

Den Sieg in der Figur-Klasse holte Julia Waring.

Kassandra Gillis aus Kanada gewann die Wellness-Klasse.

Und in der Bikini-Klasse gewann Lauralie Chapados.
