Original unter An Integrated Drug, Training, and Nutrition Program
Von Bill Roberts, Ph.D.

Dieser Artikel dient lediglich zum Zwecke der Information sowie als Bericht über ein Experiment und soll auf keinen Fall zur Einnahme von nicht medizinisch verordneten Medikamenten verleiten.

Naposim (Methandrostenolon)Auf die Veröffentlichung meiner Idee mehrerer kurzer Steroidkuren in Folge bekam ich so viel Feedback, dass ich beschlossen habe, an dieser Stelle ein Programm nach diesem Schema zu veröffentlichen, welches in dieser Form bereits erfolgreich angewandt wurde. Der Bodybuilder, der dieses Programm durchgeführt hat, absolvierte insgesamt vier sechswöchige Zyklen, wobei jeweils nur während zwei Wochen eines jeden Zyklus Steroide in nennenswertem Umfang verwendet wurden. Das Ergebnis dieser 4 Zyklen war ein Muskelzuwachs von 25 Pfund und ein Fettverlust von 5 Pfund. Die letzten drei Zyklen ergaben einen Zuwachs von 14 Pfund reiner Muskelmasse und einen Fettverlust von 14 Pfund.

Auch nach 24 Wochen konnte keine Hodenatrophie festgestellt werden, obwohl während der gesamten Zeit kein HCG zur Anwendung kam. Auch konnte bis auf eine Ausnahme keinerlei Libidoverlust festgestellt werden. Es hat daher den Anschein, dass die LH Produktion so weit aufrechterhalten werden konnte, dass die körpereigene Testosteronproduktion während der 4 Zyklen nicht nennenswert unterdrückt wurde.
Das Programm wurde nicht in jedem Detail so durchgeführt, wie im folgenden beschrieben, sondern fortlaufend optimiert. Die hier beschriebene Variante stellt die aktuellste Version dar. Wäre dieses Programm über die komplette Zeit des Versuchs zum Einsatz gekommen, hätten aller Wahrscheinlichkeit nach noch bessere Erfolge erzielt werden können.

Das folgende Schema soll nicht zur Nachahmung anregen, sondern lediglich als Information über den aktuellen Wissensstand auf diesem Gebiet dienen.

Die Art der Übungsausführung

Alle Sätze einer Übung werden mit demselben Gewicht durchgeführt, wobei die Pausen zwischen den Sätzen vier Minuten betragen und im Fall von Kreuzheben und Kniebeugen auch auf 5 Minuten ausgedehnt werden können. Beim Wadentraining beträgt die Länge der Pausen 2 Minuten. Bei den Wiederholungen wird eine explosionsartige, positive Bewegung gefolgt von einer 4 Sekunden andauernden negativen Bewegung durchgeführt. In Phase 5 beträgt die Länge der negativen Wiederholungen nur noch 2 Sekunden. Bei Ruder- und Zugübungen wird die maximale Kontraktion für eine Sekunde pro Wiederholung gehalten. Während Phase 3 und 4 wird die letzte negative Bewegung des letzten Satzes einer Übung extrem langsam ausgeführt, und wenn das Ende der negativen Bewegung eine gute Dehnung bietet, wird diese Position für 15 - 20 Sekunden gehalten.

Bei Kniebeugen wird der negative Teil der Bewegung in 2 Sekunden ausgeführt. Auch hier könnte eine 4 Sekunden lange, negative Bewegung durchgeführt werden, jedoch würde die hierdurch erzeugte Belastung die meisten Bodybuilder überfordern. Die negative Bewegung der Kniebeugen wird so weit fortgeführt, bis der Punkt, bei welchem die Oberschenkel parallel zum Boden sind, überschritten ist.

Alle Sätze einer Übung sollten für gewöhnlich mit derselben Wiederholungszahl ausgeführt werden, jedoch ist dies nicht immer umsetzbar. Bei einer Übung mit 2 Sätzen könnte dies bedeuten, dass der erste Satz eine Wiederholung vor Erreichen des Muskelversagens beendet wird, und der zweite Satz bis zum Muskelversagen geht. Wahrscheinlich würde dies die gleiche Anzahl an Wiederholungen bedeuten. Wird eine Übung mit drei Sätzen durchgeführt, ist es normal, beim letzten Satz nicht mehr die Wiederholungszahl der ersten beiden Sätze zu erreichen. Macht man eine Übung mit fünf Sätzen sollte wiederum darauf geachtet werden, dass alle 5 Sätze mit derselben Wiederholungszahl durchgeführt werden.

Ein Versagen der Muskulatur, das heißt der Punkt, ab dem es nicht mehr möglich ist ein gegebenes Gewicht zu bewegen, sollte auf jeden Fall vermieden werden. Denn bisher gibt es keine Hinweise, dass durch Muskelversagen ein Wachstumsreiz für die Muskulatur entsteht.

Dagegen gilt es als erwiesen, dass Muskelversagen die Gefahr der Überlastung des zentralen Nervensystems und somit auch die Gefahr des Übertrainings erhöht, und das selbst dann, wenn erheblich weniger Sätze als im hier beschriebenen Trainingsprogramm ausgeführt werden.

Wenn man also bei einer Wiederholung aus Erfahrung sagen kann, dass sie so schwer erscheint, dass danach keine weitere Wiederholung mehr möglich ist, beendet man den Satz mit der negativen Bewegung dieser Wiederholung. Es wird nicht versucht eine weitere Wiederholung auszuführen.

Das Trainingschema

Ein kompletter Trainingszyklus besteht aus 5 Phasen, welche einander recht ähnlich sind, sich jedoch bei den verwendeten Gewichten und der Anzahl der Sätze unterscheiden. Die ersten drei Phasen dauern jeweils 8 Tage, wohingegen die letzten beiden Phasen je 10 Tage lang sind. Ein Zyklus entspricht somit 44 Tagen, was etwas mehr als 6 Wochen sind. preview

Die Steigerung der Gewichte zwischen den einzelnen Phasen ist ungefähr gleich, d.h. die Gewichte bei einer Übung könnten in Phase 4 ca. 10 kg schwerer sein als die in Phase 3 verwendeten, welche ihrerseits wiederum 10 Kilo schwerer wären als in Phase 2 usw.. Von Phase 4 zu Phase 5 wird keine Erhöhung der Gewichte vorgenommen, es sollte jedoch versucht werden die Wiederholungen pro Satz zu steigern.

Phase 1 und 2 werden ohne Steroidunterstützung oder nur mit sehr geringer Dosierung und relativ leichten Gewichten durchgeführt. Die Anzahl der Wiederholungen liegt während diesen Phase bei 9 - 14 für Oberkörperübungen und bei 20 Wiederholungen für das Beintraining. Auch macht man weniger Übungen und weniger Sätze pro Übung als während Phase 3 und 4.

In Phase 3 und 4 wird die komplette Menge der beschriebenen Steroide verwendet, die Trainingsgewichte werden erhöht, und die Anzahl der Wiederholungen wird im Gegenzug auf 5 bis 6 reduziert.

Während Phase 5 wird mit denselben Gewichten wie in Phase 4 trainiert. Eine Erhöhung erfolgt nur dann, wenn in Phase 4 mehr als 6 Wiederholungen mit dem entsprechenden Gewicht möglich waren. Es werden jedoch mehr Sätze mit kürzeren negativen Wiederholungsphasen (2 Sekunden) als während Phase 4 durchgeführt. Eine minimale Dosierung von Steroiden brachte während dieser Phase bessere Fortschritte als der völlige Verzicht.

Die im Plan angegebenen Gewichte beziehen sich jeweils auf die maximal verwendeten Gewichte während Phase 4 des vorhergehenden Zyklus oder auf frühere Erfahrungswerte im selben Wiederholungsbereich. Das Gewicht bezieht sich hier nicht auf einen Satz, sondern auf das Gewicht, mit dem zwei aufeinander folgende Sätze durchgeführt wurden. Somit bedeutet "80% 5RM" 80% des Gewichts, mit dem man den zweiten Satz der Übung mit 5 Wiederholungen ausführen konnte.

Normalerweise wird bei Trainingsplänen bezüglich der Trainingsgewichte eine prozentuale Angabe im Vergleich zu 1 RM gemacht. Da diese Werte im beschriebenen Experiment für die meisten Übungen nicht vorlagen, wurden die 5 RM bzw. 6 RM Werte verwendet. Das ursprüngliche Konzept sah eigentlich folgende Gewichte für die einzelnen Phasen vor:

Phase% des 1 RM Gewichts
160%
268%
376%
484%
584%

Bei an Maschinen ausgeführten Übungen wurde nur das Gewicht der verwendeten Platten ohne den Grundwiderstand der Maschine selbst gezählt, was eigentlich nicht ganz korrekt ist.

Bei Kniebeugen wurde das Körpergewicht zu 75% beim Gesamtgewicht mitberücksichtigt, wie es von Poliquin vorgeschlagen wird. Wenn also das eigentliche 5 RM Gewicht 150 kg ist und der Trainierende 100 kg wiegt, wird somit ein Gewicht von 225 kg als Berechnungsgrundlage verwendet [150 kg Trainingsgewicht + (100 kg Körpergewicht * 0,75) = 225 kg]. 67 % davon wären 150 kg, was abzüglich des prozentualen Körpergewichts von 75 kg zu einer realen Gewichtslast von 75 kg für das zu verwendende Trainingsgewicht führen würde.

Verwendete Medikation

Als Medikation wurden Trenbolon-Acetat (50 mg pro Tag) und Dianabol (10 mg fünfmal täglich) für alle Zyklen verwendet, wobei beim letzten Zyklus zusätzlich 50 mg Winstrol Depot pro Tag zum Einsatz kamen. Das zusätzliche Winstrol ermöglichte während des letzten Zyklus trotz reduzierter Kalorienzahl einen mit den vorhergehenden Zyklen vergleichbaren Muskelzuwachs.

Clomifencitrat wurde mit 100 mg/Tag während der 50 mg Dianabol/Tag-Phasen dosiert und mit 50 mg/Tag während der restlichen Zeit. Cytadren kam mit 250 mg/Tag (125 mg nach dem Aufstehen und je 62,5 mg sechs und zwölf Stunden später) während der Phasen mit 50 mg Dianabol/Tag zum Einsatz und mit 125 mg/Tag (direkt nach dem Aufstehen) während der Phase mit 20 mg Dianabol/Tag. Während der Zyklen mit oralen Steroiden in Woche 5 und 6 wurden zu Beginn von Woche 5 jeweils einmalig 400 mg Primobolan Depot injiziert.

Einnahmeschema

Woche 1 und 2:
  • Nur Clomifencitrat mit 50 mg pro Tag, außer während des ersten Zyklus.

  • Dianabol 10 mg direkt nach dem Aufstehen und weitere 10 mg vier Stunden später, sofern Bedarf besteht

  • Cytadren 125 mg direkt nach dem Aufstehen, falls Dianabol verwendet wird

  • Androdiol 300 mg vor dem Training, jedoch nicht später als 16 Uhr, da vermutet wird, dass eine spätere Einnahme die LH Produktion negativ beeinflussen könnte.
Woche 3 und 4:
  • Trenbolon-Acetat 50 mg pro Tag

  • 100 mg am ersten Tag der 3. Woche als Frontload, keine Verwendung am letzten Tag der 4. Woche

  • Dianabol 50 mg pro Tag

  • Winstrol 50 mg pro Tag sind möglich

  • Cytadren 250 mg pro Tag

  • Clomifencitrat 100 mg pro Tag, wobei auch eine Dosis von 50 mg ausreichend sein kann.
Woche 5 und 6:
  • Clomifencitrat 50 mg Tag, außer während des ersten Zyklus

  • Dianabol 10 mg direkt nach dem Aufstehen und weitere 10 mg vier Stunden später sind bei Bedarf möglich

  • Primobolan Depot 400 mg zu Beginn der 5. Woche, sofern Dianabol verwendet wird

  • Cytadren 125 mg direkt nach dem Aufstehen, falls Dianabol verwendet wird

  • Androdiol 300 mg vor dem Training, jedoch nicht später als 16 Uhr
Während des ersten und dritten Zyklus wurde in der 5. und 6. Woche kein niedrig dosiertes Dianabol eingesetzt. Im ersten Zyklus wurden in diesen 2 Wochen keine Gewichtsverluste festgestellt, während des dritten Zyklus hingegen schon. Die Verwendung niedriger Dosierungen von Dianabol während der 5. und 6. Woche im 2. und 4. Zyklus führte dazu, dass es während dieser beiden Zyklen zu keinem Muskelverlust in den letzten beiden Wochen kam, sondern sogar ein geringfügiger weiterer Muskelzuwachs während der 5. Woche beobachtet werden konnte.

Hieraus lässt sich schließen, dass die Verwendung einer niedrigen Dosis Dianabol während der ansonsten steroidfreien Phasen nach dem beschriebenen Schema von Vorteil sein kann. Zumindest während der 5. und 6. Woche, im Anschluss an den recht hohen Steroidkonsum der 3. und 4. Woche, scheint die Anwendung sinnvoll zu sein.

Der Ernährungsplan

Während der 1. und 2. Woche werden ca. 22 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht in Form einer zyklischen ketogenen Diät oder einer isokalorischen Diät (1/3 Eiweiß, 1/3 Kohlenhydrate, 1/3 Fett) konsumiert. Pro Kilogramm Körpergewicht wurden 2 Gramm Eiweiß verwendet.

In der 3. und 4. Woche wurde die Kalorienzahl stark angehoben, wobei mindestens 7 Mahlzeiten oder Proteinshakes mit jeweils mindestens 55 Gramm Eiweiß verzehrt wurden. Eine leichte Zunahme an Körperfett wurde hierbei in Kauf genommen. Beim letzten der vier Zyklen, während dem auch Winstrol zum Einsatz kam, war die Eiweißmenge vergleichbar hoch, jedoch wurde auf eine geringe Fettzufuhr und eine moderate Kalorienzahl geachtet, so dass es zu keiner weiteren Zunahme an Körperfett kam.

Während der 5. und 6. Woche erfolgt eine isokalorische Ernährung im Bereich der Erhaltungskalorienzahl. Hierbei liegt die Eiweißmenge in der 5. Woche bei 55 Gramm pro Mahlzeit, während diese in der 6. Woche nur noch 35 - 40 Gramm beträgt. Als Supplements kamen noch Ephedrin und Koffein dreimal täglich in den ersten beiden Wochen der Diätphase zum Einsatz. Darüber hinaus wurde die Kombination aus Ephedrin und Koffein generell vor jedem Training als Booster verwendet. Weiterhin wäres es denkbar, täglich 50 mg DHEA einzunehmen um den aufgrund des Steroidkonsums erniedrigten DHEA Spiegel wieder etwas anzuheben.

Das komplette Programm Tag für Tag

Die Spalten 1 bis 5 der Tabelle repräsentieren die Phasen 1, 2, 3, 4 und 5. Der verwendete RM Wert ist in allen Spalten derselbe und wird der Einfachheit halber nur in der Spalte für Phase 1 angegeben.

Tag 1

Phase12345
Frontdrücken sitzend: 2 Sätze, 68% 6RM2 Sätze, 80%3 Sätze, 92%3 Sätze, 104%2 Sätze, 104%
Kurzhantel Schulterdrücken sitzend:entfälltentfällt3 Sätze, 100% 5RM.3 Sätze, 108%.2 Sätze, 108%
Schulterdrücken an der Multipresse:2 Sätze, 67% 5RM.2 Sätze, 80%.3 Sätze, 93%.3 Sätze, 107%.2 Sätze, 107%.
Wadenheben:2 Sätze, 67% 7RM.2 Sätze, 80%.3 Sätze, 93%.3 Sätze, 107%.2 Sätze, 107%.
(3 Stunden Pause.)
Bankdrücken:2 Sätze, 71% 4RM.2 Sätze, 82%.5 Sätze max. 10 Wdh., 66% mit 1 Min. Pause, dann 5 weitere Sätze mit 4 Min. PauseWie vor, jedoch mit 70%.5 Sätze a 5,4,3,2,1 Wdh., mit 92% bis 113%, dann ein Satz mit 102%.
Frontheben bäuchlings auf der Schrägbank liegend:entfälltentfällt3 Sätze, 100% 8RM.3 Sätze, 120%.3 Sätze, 120%.
Wadenheben:entfälltentfällt10 Sätze a 10 Wdh. mit 76% 7RM, eine Min. Pause10 Sätze a 10 Wdh. mit 80%, eine Min. Pause2 Sätze mit 100%, zwei Min. Pause
Schrägbankdrücken an der Maschine:2 Sätze, 75% 5RM.2 Sätze, 84%.2 Sätze, 94%.2 Sätze, 103%.2 Sätze, 103%.


Tag 2

Phase12345
Rudern sitzend an der Maschine (als 1 ¼ Wiederholungen ausgeführt, d.h. nach jeder vollen Wiederholung wird noch eine viertel Wiederholung ausgeführt):2 Sätze, 65% 4RM.2 Sätze, 78%.2 Sätze, 91%.2 Sätze, 105%.2 Sätze, 105%.
Rudern sitzend:2 Sätze, 69% 5RM.2 Sätze, 81%.2 Sätze, 95%.2 Sätze, 107%.2 Sätze, 107%.
Rudern einseitig:2 Sätze, 66% 5RM.2 Sätze, 79%.2 Sätze, 91%.2 Sätze, 106%.2 Sätze, 106%.
Latziehen:2 Sätze, 66% 5RM.2 Sätze, 79%.2 Sätze, 93%.2 Sätze, 106%.2 Sätze, 106%.
Klimmzüge mit weitem Obergriff unmittelbar gefolgt von Klimmzügen mit Untergriff:entfälltentfällt3 Sätze.3 Sätze.2 Sätze.
(3 Stunden Pause.)
Beincurls liegend:2 Sätze, 67% 7RM.2 Sätze, 81%.2 Sätze, 95%.2 Sätze, 108%.2 Sätze, 108%.
Beinstrecken:2 Sätze, 66% 8RM.2 Sätze, 78%.2 Sätze, 92%.2 Sätze, 105%.2 Sätze, 105%.
Beincurls sitzend:2 Sätze, 78% 8RM.2 Sätze, 93%.2 Sätze, 108%.2 Sätze, 123%.2 Sätze, 123%
Beinstrecken:entfälltentfällt2 Sätze, 92%.2 Sätze, 105%.entfällt
Kreuzheben:1 Satz, 78%, RM, (5 Sätze je 5) RM2 Sätze, 88%.5 Sätze, 100%.5 Sätze, 107%.5 Sätze a 5,4,3,2,1 Wdh., 110% bis 125%, dann ein Satz mit 103%.
Good Mornings:1 Satz, 74% 9RM.2 Sätze, 87%.2 Sätze optional, 100%.2 Sätze optional, 112%.2 Sätze optional, 112%.
Crunches an der Bauchmaschine:entfällt1 Satz, 104% 10RM.2 Sätze, 106%.2 Sätze, 108%.2 Sätze, 108%.


Tag 3 und 4: Bei Phase 1 und 2 ein zusätzlicher Tag Pause.
Tag 5 (oder 6, für Phase 1 und 2)

Phase12345
Bankdrücken:2 Sätze, 76% 4RM.2 Sätze, 87%.3-5 Sätze, 95%.3-5 Sätze, 105%.2 Sätze, 105%.
Bankdrücken an der Maschine:2 Sätze, 63% 5RM.2 Sätze, 76%.3 Sätze, 89%.3 Sätze, 105%.2 Sätze, 105%.
Kurzhantel Schulterdrücken sitzend:2 Sätze, 75% 5RM.2 Sätze, 83%.3 Sätze, 92%.3 Sätze, 100%.2 Sätze, 108%
Wadenheben:entfälltentfällt3 Sätze, 100% 7RM.3 Sätze, 113% 7RM.2 Sätze, 113% 7RM.
Umsetzen und Drücken, 8 Wdh.:1 Satz, 74% 8RM.2 Sätze, 85%.3 Sätze, 96%.3 Sätze, 107%.2 Sätze, 107%.
Wadenheben sitzend:entfälltentfällt2 Sätze, 100% 14RM.2 Sätze, 104%.entfällt
(3 Stunden Pause.)
Schulterdrücken an der Multipresse:2 Sätze, 72% 6RM.2 Sätze, 84%.3 Sätze, 96%.3 Sätze, 108%.2 Sätze, 108%.
Wadenheben:2 Sätze, 73% 7RM.2 Sätze, 87%.3 Sätze, 100%.3 Sätze, 113%.2 Sätze, 113%.
Schulterheben:2 Sätze, 67% 5RM.2 Sätze, 81%.3 Sätze, 94%.3 Sätze, 107%.2 Sätze, 107%.
Rudern sitzend:2 Sätze, 66% 6RM.2 Sätze, 80%.2 Sätze, 95%.2 Sätze, 109%.2 Sätze, 109%.
Latziehen zum Nacken:1 Satz, 66% 5RM.2 Sätze, 81%.2 Sätze, 95%.2 Sätze, 110%.2 Sätze, 110%.
Rudern vorgebeugt (nur 20 bis 30 Grad vorgebeugt) :1 Satz, 64% 6RM.2 Sätze, 78%. .3 Sätze, 91%.3 Sätze, 104%.2 Sätze, 104%


Tag 6 (oder 7 für Phase 1 und 2)

Phase12345
Beincurls liegend:2 Sätze, 74% 7RM.2 Sätze, 92%.2 Sätze, 102%.2 Sätze, 108%.2 Sätze, 108%
Beinstrecken:2 Sätze, 72% 8RM.2 Sätze, 84%.2 Sätze, 97%.2 Sätze, 106%.2 Sätze, 106%.
Beincurls sitzend:2 Sätze, 85% 8RM.2 Sätze, 100%.2 Sätze, 115%.2 Sätze, 129%.2 Sätze, 129%.
Beinstrecken:entfälltentfällt2 Sätze, 97%.2 Sätze, 106%.entfällt
Kniebeugen:1 Satz, 85% (5 Sätze a Wdh. 5) RM.2 Sätze, 92%.5 Sätze a 5 Wdh. mit 100% gefolgt von5 Sätze a 10 Wdh. mit 77%. Das Selbe, aber 106% and 83%.5 Sätze 106%.
Crunches an der Bauchmaschine:1 Satz, 102% 10RM.2 Sätze, 104%.2 Sätze, 106%.2 Sätze, 108%.2 Sätze, 110%.


Tag 7 und 8 - Pause.
(Während Phase 1 und 2 wird ein zusätzlicher Ruhetag eingelegt)


Wiederholung der Zyklen

Ein Folgezyklus wird in der Regel mit 5 - 8 % mehr Gewicht als der vorangegangene Zyklus durchgeführt. Das Gewicht sollte jedoch so angepasst werden, dass der oben angeführte Wiederholungsbereich für die Übungen einigermaßen eingehalten wird.

Auch wenn ein durchschnittlicher Kraftzuwachs von 5 - 8 % in sechs Wochen auf den ersten Blick nicht viel zu sein scheint, so ist der Gesamtkraftzuwachs, wenn man die Steigerung mehrerer aufeinander folgender Zyklen addiert, doch recht beeindruckend. Hierin liegt das Geheimnis der Periodisierung - der Körper erfährt ständig wechselnde Belastungen, z.B. unterschiedliche Gewichte und Übungszahlen - und über die Zeit gesehen ist der Kraftzuwachs beachtlich.

Veruscht ein erfahrener Bodybuilder hingegen bei immer gleichem Trainingsprogramm und ähnlicher Belastung pro Woche ca. 1 % mehr Gewicht zu bewegen, wird er recht bald bei den Fortschritten stagnieren bzw. die Anzahl der Wiederholungen bei steigendem Gewicht reduzieren müssen. Somit kommt es auf lange Sicht zu keiner signifikanten Kraftsteigerung mehr. Genauso unrealistisch wäre es für einen erfahrenen Bodybuilder, der mit maximalen Gewichten trainiert, jede Woche eine Wiederholung mehr pro Übung ausführen zu wollen.

Die meisten Titel im Bereich des Powerliftings wurden von Personen gewonnen, die vorher eine genau geplante Reihe von Trainingszyklen absolviert hatten, bei denen das Grundschema der Zyklen gleich war, jedoch das Gewicht von Zyklus zu Zyklus gesteigert wurde. Genauso wie das hier beschriebene Zyklusschema in unserem Versuch erfolgreich war, wurde das zu Grunde liegende Prinzip erfolgreich von vielen Kraftsportlern eingesetzt.

Neu am hier beschriebenen Schema ist, dass ein Steroidprogramm mit dem Trainingsprogramm kombiniert wurde, das eine vollständige Regeneration der körpereigenen Testosteronproduktion während mehr als der Hälfte eines jeden Zyklus ermöglicht. Somit können mehrere Zyklen direkt aufeinanderfolgend durchgeführt werden, ohne dass es zu einer nennenswerten Unterdrückung der körpereigenen Hormonproduktion kommt.

(Anmerkung des Übersetzers: Der Ansatz der Einnahme von 10 mg Dianabol am Morgen nach einer Phase höheren Steroidkonsums ist, zumindest falls kein Antiöstrogen verwendet wird, aus meiner Sicht fraglich. Ein Selbstversuch, bei dem nach einer 3 Monate andauernden Kur 8 Wochen lang jeden Morgen 10 mg Dianabol eingenommen wurden, bewirkte keine Normalisierung der körpereigenen Testosteronproduktion. Durch die anschließende Verwendung von Clomifencitrat in Verbindung mit Tamoxifen für 4 - 6 Wochen konnte der Testosteronspiegel jedoch wieder normalisiert werden.)