Ein Artikel von Isteroids.com
von Anthony Roberts

Von Anthony Roberts: Von Zeit zu Zeit erlaubt es mir meine Position in der Welt der Steroide einige interessante Charaktere zu treffen. Nun, dies ist eine dieser Gelegenheiten. Mir war es möglich jemanden zu interviewen, der auf sehr hoher Ebene bei den ehemaligen Ttokkyo Labs involviert war. Seine Geschichte ist eine warnende und soll keine Anleitung darstellen. Er lebte das Leben eines Anabolikadealers auf höchster Ebene und hat hierfür mit einer Gefängnisstrafe bezahlen müssen. Ich habe mich dazu entschlossen dieses Interview unverändert wiederzugeben, auch wenn einige Steroidsites und einige wichtige Charaktere in der Welt der Steroide hierbei nicht gut weg kommen. Stattdessen möchte ich lediglich darauf hinweisen, dass dieses Interview nicht notwendigerweise die Meinung von Anthony Roberts widerspiegelt, sondern vielmehr zu 100% die Meinung des Interviewpartners wiedergibt. Okay…hier ist es… preview

Anthony Roberts: Okay, kannst du uns, ohne hierbei zu viel über dich selbst preisgeben zu müssen, erzählen, was deine Erfahrungen mit Steroiden sind?

Anonym: Nun, das ohne zu viel über sich selbst preisgeben zu müssen möchte ich als erstes ansprechen. Ich wurde bereits für mehrere Dinge verurteilt und habe auch einige Zeit in unterschiedlichen Gefängnissen verbracht. Ich muss gleich zu Anfang erwähnen, dass ich einige der Dinge, über die ich reden werde, nicht selbst erlebt habe. In einigen Fällen hat ein Freund von mir einige dieser Dinge getan. Ich kann mich nicht mehr erinnern.

Im Grunde genommen gehe ich davon aus, dass jemand aus den Kreisen der Strafverfolgungsbehörden, der dieses Interview liest, wissen wird, wer ich bin. Wenn ich für etwas, von dem ich erzähle, nicht bereits Prügel bekommen habe, dann sollten Personen aus den angesprochenen Kreisen davon ausgehen, dass mein Freund diese Dinge getan hat. Damals war ich die meiste Zeit über ziemlich zugedröhnt, so dass einige Dinge aus der Vergangenheit für mich heute nur noch verschwommen in meiner Erinnerung auftauchen.

Ich gehe weiterhin davon aus, dass auch andere Personen erkennen werden, wer ich bin. Ich werde zu diesen Leuten später noch etwas sagen, wenn mir danach ist. Auch wenn es offensichtlich sein sollte, dass ich die Freiheit habe zu sagen, was immer ich will, möchte ich die Leser aus Regierungskreisen darauf hinweisen, dass alles, was ich sagen werde, erstunken und erlogen ist. Ich weiß in Wirklichkeit nicht einmal, was ein Steroid ist. Ich hoffe, das ist klar geworden.

Trotzdem besitze ich ein wenig Erfahrungen mit Steroiden. Um es unverblümt zu sagen, hatte ich die unglückliche Ehre ein recht wichtiger Teil von dem zu sein, was ich als die größte Herstellungs- und Vertriebsoperation im Bereich anaboler Steroide bezeichnen würde: Laboratorios Ttokkyo.

Offensichtlich fliegt ein weißer Junge aus der Vorstadt nicht einfach nach Mexiko City und bewirbt sich für einen solchen Job. Es war ein langer und sehr einzigartiger Weg, den wir gingen und der uns zu Reichtum brachte, welche jedoch nur kurz und flüchtig war.

Anthony Roberts: Kannst du uns einige Hintergrundinformationen geben?

Anonym: Ein paar Hintergrundinformationen können dabei helfen, die Gesamtheit der Dinge besser zu verstehen. Ich erinnere mich immer wieder selbst daran, dass jeder das hätte tun können, was ich getan habe, so lange er genauso aufmerksam wie ich die damals aktuellen Gegebenheiten beobachtet hätte und das, was ich wollte, genauso sehr gewollt hätte. Es ist ein bisschen so, als wenn man heute zutage ein U-Lab gründet – jeder, der es wirklich will, kann einen Weg finden Rohstoffe zu importieren, sich Ampullen und die notwendigen Gerätschaften beschaffen und damit beginnen irgendwelchen Müll zu produzieren, den die Leute freudig kaufen werden.

Die meisten Menschen begnügen sich damit, das Zeug einfach nur zu kaufen und Geld dafür auszugeben, doch es gibt andere von uns, die zunächst gezwungenermaßen 3 kaufen, 2 verkaufen und eine umsonst für sich bekommen und schließlich reich werden, weil andere Leute zu faul (oder zu klug) sind.

Als ich vor langer Zeit zum ersten mal Bannerwerbung von Rohstofflieferanten sah, war dies für mich wie ein Rückblick auf den Beginn meines eigenen Endes. Ihr Jungs seid ein Haufen Zurückgebliebener mit euren Foren und eurer Pseudo-Sicherheit. Leute aus anderen Ländern sponsern eure Foren und in ihren Ländern ist es nicht illegal Steroide zu verkaufen.

Ihr denkt, dass ihr deshalb sicher seid. Ihr macht einfach nur Werbung für jemanden, der etwas völlig Legales macht, richtig? Denkt ihr wirklich, dass das so einfach ist? Ihr stellt ein Vehikel zur Verfügung, welches eine illegale Transaktion ermöglicht. Das ist ungefähr so, wie wenn man Bannerwebung für Kunstdünger auf einer Website der Miliz platzieren würde.

Ich werde darauf jetzt nicht weiter herumreiten, doch vielleicht werde ich dies später noch tun. Ihr seid geistig Zurückgebliebene, die nur darauf warten, dass die Behörden auf euch aufmerksam werden. Ich war auch einmal solch ein Zurückgebliebener und deshalb darf ich das sagen. Ihr seid ein Haufen geistig Zurückgebliebener und ihr werdet fallen. Ich werde später, falls ich noch Zeit habe, darauf eingehen, warum dies so ist.

Anthony Roberts: Wie hast du mit dieser spezifischen Art von Arbeit angefangen?

Anonym: Ich habe so begonnen wie jeder andere auch – ich wollte einfach nur massiger als die anderen Jungs sein. Diese Mentalität übertrug sich später auch auf meinen Geschäftsansatz und beides brachte mich schließlich in einen großen Haufen Scheiße.

Ich fing an die einschlägigen Foren zu lesen – ich recherchierte und lernte und bald war ich regelmäßig in Anabolex, Varix und einigen anderen Foren unterwegs. Wenn ich über diese Zeit rede, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Internet damals noch viel kleiner war und es vielleicht ein halbes Dutzend mit Steroiden in Verbindung stehende Websites gab.

Diese hatten keine zentralen Nachschlagewerke für Profile, Kuren und andere Dinge, die es heute auf jedem Board gibt. Der ganze Mist war überall verstreut und Brian Raupp war seiner Zeit voraus, als er Informationen zentralisierte und die Klientel auf seine Site zog.

Ich kenne Brian nicht persönlich. Von dem, was ich weiß, kam er selbst gerade erst aus dem Gefängnis, nachdem er seine Bewährung versaut hatte. Für mich bedeutet dies, dass er eine Chance hatte überhaupt nicht ins Gefängnis zu müssen, diese jedoch verspielte, weil er ein Volltrottel war, der während seiner Bewährungszeit weiter Stoff verkaufte.

Ich sollte ihm einmal eine Ladung Stoff verkaufen, doch irgendwo auf dem Weg wurde die Lieferung von den Behörden einkassiert und der Deal war nicht lukrativ genug, dass ich ihn noch einmal hätte durchziehen wollen. Ich verkaufe jemandem gerne 1000 Ampullen, wenn ich daran 5 $ pro Stück verdiene und es für mich einfach ist, diese Sachen zu bekommen, doch es gibt ein großes logistisches Problem, wenn man ein Importeur und Verteiler im großen Stil ist: Der Versand großer Mengen eines Produkts.

Es macht für mich viel mehr Sinn 1000 Ampullen zu besorgen und diese an zwei oder drei Typen zu verkaufen, die nicht wollen, dass irgendwer weiß wer ich bin, da sie Angst haben, Kunden zu verlieren. Auf diesem Weg kann ich den Profit bis auf 35 $ pro Einheit bringen und das Zeug trotzdem noch innerhalb eines Tages wieder loswerden. Es ist dieselbe Anzahl von Packungen, doch ich verdiene 35.000 statt 5.000 $ und ich habe nichts mit Leuten zu tun, die unter Überwachung durch die Behörden stehen. Ich organisiere alles, ich sehe die Ware nicht einmal und ich weiß auch nicht, wie meine Kunden aussehen. Ich habe es nicht genau auf diese Art und Weise gemacht, doch ich wollte nie im Rampenlicht stehen. Ich denke, dass dies die wichtigste Lektion ist, die Ttokkyo hätte lernen sollen: den eigenen Arsch aus dem Rampenlicht zu halten.

Wie auch immer, die Foren waren damals wie der wilde Westen. Erinnert sich noch jemand an HumanSaurus Rex? Ein netter Kerl. Wie sieht es mit Simian aus? Ein anderer guter Kerl. Oder Damian Borleone und Leroy? Wenn man diese Jungs kennt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man genau wie ich hinter Schloss und Riegel kam.

Doch wartet, eine weitere Lektion: Die Bundespolizei bekommt jeden. Bei einigen geht dies schneller und einfacher als bei anderen. Gerade jetzt gibt es da einen Typen namens GAC (Red Star of China) oder Brock oder Bruce. Die Bundespolizei hat ihn besucht aber ihn weder festgenommen noch angeklagt. Wow. Man schaue sich an, was jetzt in China passiert. Das sieht für mich nicht nach Zufall aus. (Bemerkung von Anthony Roberts: Dieses Interview wurde vor dem kürzlichen Auffliegen einiger chinesischen Rohstofflieferanten geführt … beängstigend, nicht wahr?)

Anthony Roberts: Was hältst du vom Zustand der Internet Steroid Diskussionsforen?

Anonym: Heutzutage ist doch fast jeder Mod oder irgendeine Art von VIP Mitglied bei irgendeinem nutzlosen Forum, das dieselben Profile und denselben Müll erbricht und den Leuten vormacht, dass die Anwendung von Steroiden in Wirklichkeit ein kompliziertes Unterfangen ist. Damals waren die Foren entweder im Besitz von Dealern, welche diese als Vehikel für den Verkauf ihrer Produkte verwendeten, oder im Forum tummelten sich lokale, in den USA ansässige Dealer, welche die Mitglieder des besagten Forums versorgten.

Die Leute kauften die namhaften Steroide wie Dianabol, Testosteron, Deca und Anadrol. Niemand gab einen Scheiß auf einen Trenbolon Laurenat Acetat 17a Vorläuferstoff oder etwas ähnliches. Es gibt da draußen zurzeit wirklich einen Haufen geistig Zurückgebliebener. Die haben sogar Vorläuferstoffe von Antiöstrogenen. Da möchte man doch einfach nur noch kotzen. Die Leute kaufen ernsthaft Wachstumshormonfragmente! Hallo?

Diese Sachen können unmöglich wirken. Da kann man jeden Wissenschaftler fragen, der dieses Zeug nicht gerade selbst verkauft. Das vollständige Protein muss vorhanden sein, damit der Körper es erkennen kann. Ein Fragment ist nutzlos. Es ist so, als ob man einen Zahn aus einem Schlüssel sägen würde und diesen als Schlüsselfragment verkaufen wollte. Natürlich ist dieses Fragment Teil des Schlüssels, doch es wird kein verdammtes Schloss öffnen. Trotzdem…

Ungeachtet der Politik hinter den Foren wussten damals nur sehr wenige Leute etwas über Steroide. Die Foren waren eine Möglichkeit seine Emailadresse zu veröffentlichen und in einem Thread Setz mich auf die Liste zu schreiben, so dass man schließlich einen Lieferanten finden konnte.

Es war nichts anderes als ein Haufen Bockmist. Ich erinnere mich noch daran, wie ich ein Forum wieder und wieder zum Absturz brachte, indem ich ein kleines Java Script in einen Post einfügte. Die Anwender wurden danach zu einer Seite wie gay.com oder was auch immer weitergeleitet. Es war lustig und es war mit Sicherheit nicht die strukturierte Macht, die es heute ist. Doch ich glaube das gilt für das gesamte Internet und das gesamte Spektrum an Anwendungen sozialer Netzwerke.

Das einzige echte Buch, das es damals zum Thema gab, war dieses Stück Scheiße von Bill Phillips (bevor er sich an Body For Live verkaufte und zusätzlich zum Preis für den Existenzgründer des Jahres Millionen von Dollar verdiente). Ein zusammenhängender Satz von Steroidprofilen musste erst noch geschrieben werden. Man musste etwas intensiver als heute googeln, um seine Antworten zu finden und niemand wollte dies tun.

Ich brauchte nicht lange dafür, ziemlich hoch angesehen und respektiert zu werden. Wenn man über das, was eigentlich ein recht einfaches Thema ist, mit großen Worten und unter Verwendung klarer Metaphern reden konnte und ohne Copy und Paste (oder wenn man sehr gut mit dem Zitieren von Medline/PubMed war) einen tieferen Einblick vermitteln konnte, dann wurde man recht schnell sehr bekannt. Hierdurch konnte ich eine Menge guter Kontakte für meinen persönlichen Stoff knüpfen. Ich war bei meinen Posts peinlich genau und die Leute bekamen den Eindruck, dass ich jemand war.

Dies führte zu guten Kontakten. Insbesondere traf ich auf Leute, die sich näher an der Mexikanischen Grenze befanden. Die Jungs in New York hatten den Brighton Beach, die Russen und viel Europäischen Stoff. Es gab da ein paar von diesen Jungs. Doch interessanter waren die Typen in Kalifornien – alles ziemlich verwöhnte weiße Jungs, insbesondere zwei, von denen ich wusste – und sie befanden sich in Konkurrenz zueinander und taten verrückte Dinge bezüglich ihrer Preise, wenn man sie über die richtigen Kanäle kontaktierte.

Ich hatte ein paar Dealer auf mittlerem Level, die mit mir nicht mehr Schritt halten konnten und mich an ihre Quellen weiter empfahlen. Warum sie dies taten entzieht sich meiner Kenntnis, doch sie taten es und es zahlte sich für mich aus. Man mag vielleicht denken, dass das gute Jungs waren, die einem Bruder weiterhelfen wollten, doch das ist Schwachsinn. Tatsache ist, dass ich denke zu wissen, warum sie dies taten. Sie verdienten mehr daran, wenn sie an zwanzig unterschiedliche Leute verkauften, als wenn sie an mich verkauften und man kann pro Woche nur eine bestimmte Menge an Stoff geliefert bekommen. Ich würde ihnen alles abnehmen, was sie bekommen konnten. Es machte für sie weder Sinn mir das Geschäft zu vermiesen noch machte es für sie Sinn mit mir Geschäfte zu machen. Somit leiteten sie mich in der Hoffnung weiter, dass sie sich hierdurch bei ihren Lieferanten besser stellen konnten. Doch es entwickelte sich nicht so, wie sie es gedacht hatten. Ich wurde in vielen Fällen zum Exklusivabnehmer ihrer Lieferanten. Geld ist nun einmal Geld und beim Geld hört die Freundschaft auf.

Anthony Roberts: Ich nehme an, dass du zu diesem Zeitpunkt ein großer lokaler Dealer warst, nicht wahr?

Anonym: Auf lokaler Ebene machte ich sie alle mit einer Guerillaaktion kalt, die eigentlich gar nicht als solche gedacht war. Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass Leute 90$ für ein Fläschchen Test ausgeben würden – und das selbst bei einer Abnahmemenge von 100 Flaschen – und so verkaufte ich dreimal so viel wie sie, als ich begann T200 zu etwa einem Drittel des Preises zu verkaufen, den jeder andere verlangte (die Nachfrage war verständlicherweise größer als das Angebot). Auf diese Art und Weise hatte ich sehr schnell eine sehr, sehr sichere Stammkundenbasis, die mir niemand abwerben konnte. Meine Kunden schützten mich, da sie nicht wollten, dass irgendwer wusste, wer ich war und mir an den Kragen gehen konnte.

Ich begann damit die lokalen Lieferanten zu versorgen, als nächstes kamen die nicht mehr so lokalen Lieferanten an die Reihe und schließlich noch etwas mehr als das. Ich kaufte mir einen netten Luxuswagen, ich hatte einige Affären, doch all dies würde ich im Vergleich zu dem was später kam nur als Klimpergeld bezeichnen.

Ich entwickelte mich also zu einem recht substanziellen Dealer, was sich an zwei Fronten abspielte. Da war einerseits mein lokaler Bereich, in dem ich verkaufe, welcher sich weit entfernt von Tijuana und der Welt der Lager, der Grenzüberschreitungen und des Kidnappings befand, und dann war da noch die Welt von Südkalifornien mit all dem Genannten und mehr. Ich war an beiden Küsten Amerikas tätig - mit mehr Freunden und Geschäftspartnern dort als hier – und ich verbrachte viel Zeit damit hin und her zu reisen, um Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten, sowie die Dinge aus erster Hand zu sehen. Wenn man niemals während der frühen Jahre dieses Jahrhunderts in Granero war, dann hat man etwas wirklich Einzigartiges verpasst. Es war aufregend ein Teil von all dieser Kriminalität und Schattenwelt zu sein. Für einen unter Weißen aufgewachsenen Jungen wie mich war das wie eine Art Film.

Und wie ich bereits erwähnte, wurde ich zu einem relativ großen Kunden für mehr als einen Typen im Bereich von San Diego und musste schließlich mit beiden einen Deal machen, dass sie niemanden außer mich belieferten. Ich konnte sie definitiv gut beschäftigt halten und sich mit 5.000 $ Peanuts herumzuärgern wäre dumm für jeden gewesen, wenn er mit mir Geschäfte im Bereich des vier bis fünffachen machen konnte und sicher sein konnte, dass er sein Geld komplett und pünktlich bekam.

Ich hatte ein halbes Dutzend Handys – eines für jeden von ihnen – und ich wusste, dass das, was ich tat, nicht so extrem illegal war. Ich riskierte maximal 5 Jahre Gefängnis – und das auch nur dann, wenn sie mich mit einem Stadion voller Dianabol schnappen würden. Ich hatte das Gefühl, dass mein Verhältnis von Nutzen zu Risiko recht gut war und der Erlös war zudem sehr gut. So dachte ich zumindest. Diese Erfolge brachten mich dazu, mehr über mein Geschäft zu lesen, ältere Verbindungen zu studieren und mich mit alternativen Stoffen zu befassen, die in den Staaten nicht verfügbar waren (wie z.B. Trenbolon). Weiterhin dachte ich ganz allgemein über Möglichkeiten nach, die es mir erlauben würden mehr Geld zu verdienen und meine Geschäfte sicherer abzuwickeln. Ich glaubte, dass ich, falls ich wirklich einmal geschnappt werden würde, bereits ein paar Millionen irgendwo versteckt hätte und für maximal schäbige 6 Monate ins Gefängnis wandern würde. Wie auch immer, wen kümmert es? Bezahlt mir eine Million pro Monat und ich gehe für ein paar Jahre ins Gefängnis. Wer würde das nicht tun?

Nun, ich würde es jetzt nicht mehr tun, doch die Überlegung klingt doch cool, oder etwa nicht?

Teil 2 findet ihr hier.