Ich bin einige der prominentesten Grabsteine auf dem Friedhof verantwortlich: Glutamin, Arginin (alias "Stickstoffoxid), Anti-Kreatin und selbst das anabole Zeitfenster nach dem Training sind meiner Klinge zum Opfer gefallen.
Jedes Mal gibt es Gegenwind. Firmen versuchen die Daten zu verbergen und jüngere Individuen werden aggressiv, da ihr unterentwickeltes Gehirn sie gegen jede logische Argumentation abschottet. Doch diesmal ist es noch schlimmer. Dieses Mal habe ich unwissentlich dabei geholfen den Mythos zu schaffen. Es ist der Mythos der Waxy Maize Starch (wachsartige Maisstärke) und es ist an der Zeit für mich, den Preis zu bezahlen.
Was ist Waxy Maize Starch?
Bevor wir zum eigentlichen Mythos kommen, sollten wir uns ansehen, worüber wir überhaupt reden. In der Tat stammt ein Teil der Mythologie aus dem fundamentalen Missverständnis bezüglich dem, was Waxy Maize Starch wirklich ist.Wachsartige Stärken sind Kohlenhydrate, die aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen wie Reis, Gerste und Mais (daher der Begriff "Waxy Maize Starch/wachsartige Maisstärke") hergestellt werden können. Die Bezeichnung "wachsartig" (waxy), beruht auf der Tatsache, dass unter dem Mikroskop eine gewisse Ähnlichkeit zu Wachs erkennbar ist, auch wenn diese Ähnlichkeit lediglich auf das Aussehen beschränkt ist.
Die wichtigste Eigenschaft wachsartiger Stärken besteht darin, dass diese im Allgemeinen eine große Anzahl hoch verzweigter Stärken enthalten, welche auch als Amylopektin bezeichnet werden. Wachsartige Stärken sind per Definition Stärkearten, die einen außergewöhnlich hohen Amylopektin Gehalt aufweisen, wobei der Rest aus weniger verzweigter Amylose besteht(8, 12).
- Amylopektin:
Amylopektin ist ein hoch verzweigtes Polymer der Glukose, das sich in Pflanzen wiederfindet. Es stellt eine der beiden Komponenten der Stärke dar, wobei Amylose die andere ist. Amylopektin ist in Wasser löslich.
Der Grund für die Unterschiede bezüglich der relativen Verdauungsrate dieser beiden Stärkebestandteile hängt mit der Tatsache zusammen, dass die Verdauungsenzyme bei einer hoch verzweigten Struktur einen besseren Zugang zu den einzelnen Glukose Untereinheiten haben. So sollte es zumindest funktionieren. An dieser Stelle sei angemerkt, dass zu dem hohen Grad der Verzweigung noch das gigantische Molekulargewicht des Amylopektins kommt, welches direkt zur Mythenbildung beigetragen hat.
Der Mythos selbst
Nachdem wir jetzt wissen wovon wir reden, ist es an der Zeit, dass wir uns das eigentliche Märchen ansehen. Im Grunde genommen sagt der Mythos aus, dass wachsartige Maisstärke aufgrund ihres hohem Gehalts an Amylopektin (mehr als 99 %, dies erklärt auch, warum manche Firmen ihre wachsartige Maisstärke einfach als "Amylopektin" bezeichnen) und des hieraus folgenden ernormen Molekulargewichts ein sehr schnell verdauliches Kohlenhydrat ist.Es wird weiterhin behauptet, dass WMS aufgrund des hohen Molekulargewichts im Verdauungstrakt schneller als Dextrose und Maltodextrin - die typischen schnellen Kohlenhydrate - absorbiert wird, was in einer sehr viel höheren Glykogenspeicherung resultieren soll. Einige Behauptungen gehen so weit zu spezifizieren, dass WMS um 70 bis 80 % schneller absorbiert wird, oder die Muskelglykogenspeicher um 70 bis 80 % schneller wieder auffüllt, als dies bei anderen Kohlenhydratquellen der Fall ist.
Unglücklicherweise können diese Behauptungen nicht belegt werden. Es gibt nur sehr wenige Studien, die mit wachsartiger Maisstärke durchgeführt wurden und diese Studien zeigen nicht das, was man eigentlich erwarten würde. Glücklicherweise kam bei den ersten Untersuchungen nicht nur ein Training zum Einsatz, sondern es wurden auch durchtrainierte Sportler untersucht, so dass diese Studien für unsere Betrachtungen eine hohe Relevanz aufweisen. Schauen wir uns diese einmal näher an.
Streng geheim: die WMS Studien
Die erste Studie verglich wachsartige Maisstärke mit Dextrose, langsam verdaulicher Stärke und einem Placebo(4). Im Gegensatz zu den üblichen Behauptungen waren sowohl Blutzucker- als auch Insulinspiegel nach dem Verzehr von wachsartiger Maisstärke und langsamer Stärke sehr ähnlich und lagen nur etwa bei einem Drittel der nach dem Verzehr von Dextrose beobachteten Werte. Die gemessene Arbeitsleistung bei einem Fahrradtraining war nach dem Verzehr von wachsartiger Maisstärke und Dextrose gleich und unterschied sich kaum von der nach dem Verzehr von langsamer Stärke gemessenen Arbeitsleistung. previewWachsartige Maisstärke Zusammenfassung 1: Die Veränderungen bezüglich Blutzucker- und Insulinspiegel waren ähnlich wie bei langsamer Stärke, aber geringer als bei Dextrose.
Die nächste Studie untersuchte die Glykogen Resynthese über 24 Stunden bei Verwendung von wachsartiger Maisstärke, Maltodextrin, Dextrose und langsamer Stärke(6). Die durch wachsartige Maisstärke induzierte Glykogenspeicherung und die nachfolgende Trainingsleitung unterschieden sich nicht von den bei Dextrose und Maltodextrin gemessenen Werten. Alle drei Kohlenhydratquellen verbesserten die Trainingsleistung jedoch stärker als langsame Stärke.
Wachsartige Maisstärke Zusammenfassung 2: Die Glykogen Resynthese über 24 Stunden unterschied sich nicht von den bei Dextrose oder Maltodextrin gemessenen Werten.
Eine aktuellere Studie verglich wachsartige Maisstärke (alias Amylopektin), Maltodextrin, Sucrose (Tafelzucker) und langsame Stärke unter Verwendung eines einstündigen glykämischen Index Tests (durchgeführt von einem der Wissenschaftler, der diesen in den Achtzigern entwickelt hatte)(1).
Einmal mehr widersprachen die Resultate den geläufigen Behauptungen bezüglich der schnellen Absorption von wachsartiger Maisstärke. Diesmal waren die Blutzuckerspiegel nicht nur niedriger als bei Maltodextrin, sondern sogar niedriger als bei Sucrose. Die glykämische Reaktion auf wachsartige Maisstärke war so niedrig, dass die Wissenschaftler wachsartige Maisstärke als niederglykämisch bezeichneten, wie dies auch bei langsamer Stärke der Fall ist.
Wachsartige Maisstärke Zusammenfassung 3: Die Blutzuckerspiegel waren niedriger als bei Maltodextrin und Sucrose.
Eine brandneue Studie untersuchte die glykämische Reaktion auf wachsartige Maisstärke im Vergleich zu sowohl Maltodextrin mit einer kleinen Menge Sucrose als auch Weißbrot(10).
Interessanterweise war die Blutzuckerreaktion auf wachsartige Maisstärke der entsprechenden Reaktion auf Weißbrot sehr ähnlich. Und wie der Leser wahrscheinlich schon erwartet hat, war sie deutlich geringer als die Reaktion auf die Maltodextrin + Sucrose Mischung. Zusätzlich hierzu fiel die Insulinreaktion nach dem Verzehr von wachsartiger Maisstärke sogar noch niedriger als nach dem Verzehr von Weißbrot aus (und natürlich deutlich niedriger als nach der Maltodextrin + Sucrose Mischung).
Wachsartige Maisstärke Zusammenfassung 4: Die Blutzuckerreaktion war der von Weißbrot ähnlich und die Insulinreaktion fiel schwächer als bei Weißbrot aus.
Eine letzte Studie verglich die glykämische Reaktion auf 25 g wachsartige Maisstärke, die mit Wasser zu einer Paste gekocht wurde, mit der einer vergleichbaren Menge an Dextrose(5). Diese Studie unterscheidet sich von den vorigen Studien, die "ungekochte" wachsartige Maisstärke verwendeten. Die Blutzuckerreaktion fiel bei diesem Versuchsaufbau ähnlich aus, weshalb die Autoren der Studie wachsartiger Maisstärke einen GI Wert von 90 zuordneten.
Wachsartige Maisstärke Zusammenfassung 5: In gekochtem Zustand ähnliche Blutzuckerreaktion wie bei Dextrose.
Wenn wir die Informationen bezüglich wachsartige Maisstärke genauer auswerten - wie wir das insbesondere dann tun sollten, wenn wir darüber nachdenken unser Geld dafür auszugeben - dann müssen wir den glykämischen Index selbst betrachten.
Auch wenn eine vollständige Erklärung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, ist es wichtig anzumerken, dass eine einfache Messung des Blutzuckerspiegels nicht ideal ist, um diese Substanz vollständig zu verstehen. Wenn man die Messung des Insulinspiegels mit in die Auswertung aufnimmt, dann hilft dies enorm weiter, doch auch hierdurch wird die Betrachtung noch nicht perfekt (für eine vollständige Betrachtung siehe 14).
Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass der Zweck dieses Artikels darin besteht, die Behauptungen, die bezüglich wachsartiger Maisstärke aufgestellt wurden, auszuwerten und zu bestimmen, inwieweit diese mit den verfügbaren Informationen zusammenpassen. Wie wir gesehen haben, gibt es hier nur wenig Übereinstimmung.
Ein Vertrauensvorschuss
Wenn man sich die Zusammenfassungen weiter oben ansieht, dann scheint es einige Diskrepanzen zu geben. Die Antworten reichen von etwas schlechter als Dextrose(5) über viel schlechter als Dextrose(4) oder Zucker und Maltodextrin(1) bis hin zu schlechter als Brot(10). Auch wenn wahrscheinlich keines dieser Ergebnisse dazu einlädt wachsartiger Maisstärke zu verwenden und auch die gängigen Behauptungen bezüglich wachsartiger Maisstärke nicht unterstützt, werfen die unterschiedlichen Resultate die Frage auf, was hier vor sich geht.Nachdem ich die National Starch and Chemical Company (NS) kontaktiert hatte, wusste ich, dass es unterschiedliche Herstellungsmethoden für wachsartige Maisstärke gibt. Diese unterschiedlichen Behandlungsmethoden können die Eigenschaften von wachsartiger Maisstärke so weit verändern, dass hiervon auch die Absorption im menschlichen Körper betroffen ist. Gekochte Stärke wird z.B. sehr viel leichter als die natürliche Version aufgenommen.
Ich muss zugeben, dass mir dies einen Hoffnungsschimmer gab, da mir schnell die Idee kam, dass alle kommerziell in Form von Sportsupplements erhältliche wachsartige Maisstärke nur den schnellste Typ enthalten könnte. Unglücklicherweise wurde ich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt als mir klar wurde, dass die "schnelle hydrolisierte" Stärke von NS(11) namens AMIOCA im Vergleich zu wirklich schnellen Kohlenhydraten mit die schlechtesten Leistungsmerkmale zeigte(1, 4).
Die Geschichte der Wachsartigen Maisstärke
Die genaue Geschichte der wachsartigen Maisstärke ist nicht bekannt. Die ersten Erwähnungen findet man in den Archiven des U.S. Department of Agriculture (USDA).Im Jahr schickte 1908, der Reverend. J. M. W. Farnham, ein presbyterianischer Missionar in Shanghai, eine Probe von Samen an das U.S. Office of Foreign Seed and Plant Introduction. Ein beigelegter Hinweis besagte folgendes: "Eine besondere Art von Mais. Es gibt unterschiedliche Farben, doch sie sollen alle zur selben Gattung gehören.
Dieser Mais ist sehr viel klebriger als andere Maissorten und es könnte unter Umständen einige Anwendungen - vielleicht als Porridge - geben." Diese Samen wurden am 8. Mai des Jahres 1908 in der Nähe von Washington, D.C., von einem Botaniker namens G.N. Collins gepflanzt.
Er war dazu in der Lage 53 Pflanzen zu züchten und untersuchte diese Pflanzen genau. Zu diesen Untersuchungen gehörten auch Fotographien, die im USDA Bulletin im Dezember 1909 veröffentlicht wurden. Im Jahr 1915 wurde die Pflanze in Burma und 1920 auf den Philippinen wieder entdeckt. Als Kuleshov die Verbreitung von Mais in Asien untersuchte, fand er diese Pflanze noch an vielen anderen Orten.
Die Diskrepanzen beruhen auf der Tatsache, dass die schnelle Verdauung ursprünglich mit Hilfe von Verdauungsenzymen im Reagenzglas festgestellt wurde(11) oder relativ zu einer sehr langsam verdaulichen Stärke angegeben wurde(1, 11). Hierdurch wir deutlich, dass ein hoher Amylopektin Gehalt kein Synonym für eine schnelle Verdauung und Absorption ist.
Hinweis: Die Firmen selbst besitzen keinerlei glykämischen Daten zu ihren Produkten, was diesen Artikel zur bisher einigen existierenden Literaturrecherche zum Thema wachsartige Maisstärke macht.
Die schnellste wachsartige Maisstärke könnte also fast so gut wie Dextrose oder Maltodextrin sein, doch wie kann man sicher gehen, dass man diese Variante erhält? Natürlich darf man nicht erwarten, dass irgendjemand zugibt, die langsameren Varianten von wachsartiger Maisstärke zu verkaufen, wenn man sich ansieht, was die Hersteller sonst noch alles behaupten...
Wenn man genauer darüber nachdenkt, fragt man sich anhand des Fehlens von Informationen unweigerlich, ob überhaupt irgendjemand weiß, was er da eigentlich zu sich nimmt.
Vollständige Untersuchungen, abschließende Beurteilung.
Um es noch einmal zusammenzufassen, können die bezüglich wachsartiger Maisstärke aufgestellten Behauptungen anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht bestätigt werden - genau genommen widerlegen die wissenschaftlichen Erkenntnisse diese Behauptungen sogar. An diesem Punkt bekam ich irgendwann das Gefühl, dass irgendetwas fehlen müsste. Um ganz sicher zu gehen, kontaktierte ich fünf der größten Supplementfirmen, die Produkte mit wachsartiger Maisstärke verkaufen.Trotz all der Behauptungen konnten traurigerweise nicht einmal die Firmen, die versuchten mir zu helfen, irgendwelche Untersuchungen bezüglich wachsartiger Maisstärke zur Verfügung stellen. Wenn sie dies lesen, dann werden sie lernen, dass es Studien zu wachsartiger Maisstärke gibt, diese aber nicht das zeigen, was sie eigentlich erwartet hätten...
Der Mythos wird geboren
Woher stammt dieser Mythos eigentlich? Irgendetwas muss es ja geben, so durchdringend wie dieser Mythos ist. Die Legende wurde durch die fehlerhafte Interpretation zweier Kohlenhydratstudien geboren(7, 9).Diese Studien verwendeten ein Kohlenhydratextrakt namens Vitargo und wurden mit einem heute nicht mehr erhältlichen Produkt durchgeführt, welches dieses Kohlenhydrat enthielt. Wenn man sich das Etikett des entsprechenden Produkts ansieht, dann erkennt man, dass das enthaltene Vitargo aus ... Trommelwirbel bitte ... wachsartiger Maisstärke hergestellt wurde.
Und so wurde der Mythos geboren: Untersuchungen zeigten, dass Vitargo den Magen sehr schnell passiert und die Wiederauffüllung der Glykogenspeicher wurde mit der Idee gleichgesetzt, dass hochmolekularen Kohlenhydraten (d.h. wachsartige Maisstärke /Amylopektin) diese Eigenschaft besitzen.
Wenn man Referenzen bezüglich der Wirkung von wachsartiger Maisstärke findet, dann wird sich hierunter mit ziemlicher Sicherheit eine dieser beiden Studien befinden: Leiper et al., (2000) oder Piehl Aulin et al. (2000). Dies sind übrigens auch die Quellen, aus denen die häufig zitierten Werte bezüglich der schnelle Magenentleerung, der Absorptionsrate und der Glykogenresynthese stammen.
Das vielleicht Schlimmste hieran ist, dass diese Studien nicht nur Vitargo verwendeten, sondern dass dieses Vitargo nicht einmal aus wachsartiger Maisstärke hergestellt war. Ja, das ist richtig, die üblicherweise im Zusammenhang mit wachsartiger Maisstärke zitierten Studien verwendeten ein Kohlenhydrat, dass aus Kartoffelstärke hergestellt wurde(7, 9). Und als letzter Punkt sollte zur allgemeinen Belustigung erwähnt werden, dass diese Kartoffelstärke nicht einmal wachsartiger Natur war.
Zusammenfassung: Die am häufigsten verwendeten "Informationen über wachsartige Maisstärke" stammen von einem Kohlenhydratextrakt, das weder aus Mais hergestellt wurde, noch wachsartiger Natur ist.
Dies ist eine noch schlimmere Verbindung als die Aussage, dass die nobelpreisgekrönten Untersuchungen zum Thema Stickstoffoxyd irgend eine Relevanz für Sportler haben, die Arginin einnehmen.
Schlussfolgerung
Trotz vieler Stunden der Recherche konnte ich keinen Grund dafür finden, dass man wachsartige Maisstärke verwenden sollte. Selbst Gespräche mit einem Dutzend Mitarbeiter der Firmen, die wachsartige Maisstärke verkaufen, konnten mir keine einzige Studie zu dieser Substanz liefern. Noch schlimmer als die Unfähigkeit die Behauptungen bezüglich wachsartiger Maisstärke rechtfertigen zu können, ist jedoch die Tatsache, dass die meisten zur Verfügung stehenden Informationen nahe legen, dass wachsartige Maisstärke ein für den Verzehr nach dem Training nur schlecht geeignetes Kohlenhydrat darstellt.Es ist gut möglich, dass die wachsartige Maisstärke, die wir verwenden, bezüglich Verdauung und Absorption schlechtere Eigenschaften als einfaches Weißbrot besitzt. Wir können nur hoffen, dass unser Produkt "schnellere" wachsartige Maisstärke enthält, was ohne Zweifel bald die neue Behauptung der Supplementhersteller werden wird, doch selbst diese Variante ist bestenfalls mit Dextrose oder Maltodextrin vergleichbar. Wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass Dextrose das billigste existierende Supplement ist, muss man sich fragen, wofür wir hier eigentlich bezahlen...
[ FAQ ] Du liegst falsch, ich weiß, dass WMS wirkt.
A: Dieser Artikel behauptet nicht, dass wachsartige Maisstärke nicht dazu in der Lage ist, die Muskelglykogenspeicher wieder aufzufüllen. Er zeigt lediglich, dass wachsartige Maisstärke selbst im besten Fall weder Dextrose noch Maltodextrin überlegen ist. Natürlich können wir nicht selbst bestimmen, ob unsere Magenentleerung der bei anderen schnellen Kohlenhydraten überlegen ist. Selbst eine Messung des Blutzuckerspiegels ist hierfür nicht exakt genug.Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine mit wachsartiger Maisstärke durchgeführten Vergleichsstudien bezüglich der Geschwindigkeit der Magenentleerung. Zu guter Letzt sollte man auch berücksichtigen, dass es sich bei diesem Artikel um eine investigative Literaturrecherche und nicht um die Darlegung einer persönlichen Meinung handelt.
[ FAQ ] Arbeitest Du für einen Konkurrenten, der den Absatz von wachsartiger Maisstärke torpedieren möchte?
A: Traurigerweise nicht. Die über 100 Stunden, die ich in meine Recherchen investiert habe, waren mein reines Privatvergnügen. Ich sehe es als Buße dafür an, dass ich wachsartige Maisstärke in der Vergangenheit erwähnt habe. Doch selbst wenn ich der Geschäftsführer eines konkurrierenden Unternehmens wäre, hätte dies keinen Einfluss auf die wissenschaftliche Literatur oder die nicht fundierten Behauptungen.[ FAQ ] Mich macht die Präsentation dieser Informationen wütend. Macht mich dies zu einem Idioten?
A: Nein, so etwas ist nur menschlich. Hierbei handelt es sich um psychologische Phänomene, die als kognitive Dissonanz oder "true-Believer Syndrom" bezeichnet werden. Mit der Zeit sollte die logische Argumentation siegen, doch für den Moment ist es wichtig zu erkennen, dass die persönliche Objektivität beeinträchtigt ist.[ FAQ ] Was ist, wenn ich trotzdem weiterhin Produkte mit wachsartiger Maisstärke verwenden möchte?
A: Ziel dieser Literaturrecherche ist nicht dem Leser zu sagen, was er tun soll. Es geht vielmehr darum, dem Leser die Informationen zu geben, die er benötigt, um eine gut informierte Entscheidung treffen zu können. Ob man sich dafür entscheidet, seine Leistungsfähigkeit und sein Geld zu riskieren, hat nichts damit zu tun, ob jemand anderes dieselben Risiken vielleicht nicht eingehen möchte. Es ist und bleibt die Entscheidung eines jeden Einzelnen, doch jeder verdient es, die notwendigen Informationen zu erhalten, um diese Entscheidung für sich richtig treffen zu können.Referenzen:
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