Essen ist eine physiologische Notwendigkeit für den Aufbau eines leistungsfähigen und gesunden Körpers und noch dazu eine herrliche Beschäftigung bei welcher alle Sinne angesprochen werden. Das Wohlgefühl nach einer befriedigenden Mahlzeit breitet sich durch den gesamten Körper aus und sorgt für Veränderungen auf psychischer, endokriner, neurologischer und auch immunologischer Ebene. Essen hält Leib und Seele zusammen und ermöglicht der Zelle zu funktionieren.

Das Ritual des Essens sollte Tag für Tag gefeiert werden. Nicht nur, weil wir in unseren Breiten selbst entscheiden können, ob und wie viel wir an einem ausgewählten Tag essen und dafür dankbar sein sollten, sondern auch weil es eines der wichtigsten Grundbedürfnisse eines jeden Lebewesens ist.
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    Trotz der Bedeutung von optimaler Ernährung und Nahrung gibt es kaum eine einheitliche Empfehlung, obwohl wir einander schon ziemlich gleichen, oder nicht?
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Unendlich viele Ernährungstipps, Mythen und fragwürdige Methoden werden durch Internet, TV und sonst wo verbreitet. Es werden Praktiken angewandt mit Lebensmitteln, die man auch vor dem Ablauf des Verfallsdatums nicht essen sollte. Das verrückte ist, dass die meisten Ernährungssysteme so abartig verschieden sind, dass man sich fragt: "Ist das nur Marketing, oder ist es egal was ich tu', es funktioniert, sofern ich es nur will?" Zumindest sollten wir uns vorweg eines merken: Die Voraussetzung für einen leistungsfähigen, starken, gut aussehenden und gesunden Körper, ist und bleibt eine optimale Ernährung.

Der Mensch ist anatomisch gesehen ein Mensch. Weder Frosch, noch Fisch. Und wenn es für eine Giraffe oder einen Seehund eine artgerechte Ernährung gibt, dann sollte es so etwas, oder so etwas ähnliches, auch für unsere Tierart geben, denn jedes Tier ernährt sich seiner Art entsprechend, ohne einen Experten zu konsultieren. Zumindest sollte es gewisse Grundregeln und Eckpfeiler, vielleicht doch ein einheitliches Fundament auf welches die Empfehlungen der verschiedenen Ernährungs- und Diätsysteme fußen, geben.

In dieser Artikelreihe geht es um die Entstehung der menschlichen Ernährung. Um etwas Genetik. Ein bisschen Biochemie. Auch Evolutionsbiologie und natürlich Anatomie.

Artgerechte Ernährung des Homo Sapiens

Aktuelle Wissenschaft gepaart mit der Geschichte wie die Ernährung des Menschen entstanden ist und befruchtet von jahrelanger Literaturrecherche und Eigenerfahrungen an mir und an Klienten.

Kein Larifari

  • Warum funktioniert Pute mit Reis?
  • Warum funktioniert mal fettarm, warum mal kohlenhydratreduziert?
  • Was sind die genauen Hintergründe des intermittierenden Fastens?
  • Phaseshifting, Zickzackdiät? Nur Marketing und ein neuer Trend?
  • Trennkost?
  • Schlank im Schlaf?
  • Nicolai Worm (Logi), Wolfgang Lutz (Eiszeitjägerdiät), Loren Cordain (Paleo Diät) oder Ori Hofmekler (Warrior Diet), Martin Berkhan (Lean Gains), Mauro Di Pasquale (Anabole und Metabole Diät), Weight Watchers, Heilfasten oder whatthefuckismiregaldiät?
  • Wie viel Kohlenhydrate am Tag?
  • Wie viel Protein?
  • Wheyprotein vor dem Essen um die Sättigung zu beschleunigen?
  • Was hat das Immunsystem mit unsere Ernährung zu tun?
  • Gibt es sie doch: gute und schlechte Nahrungsmittel?
  • Rotes Fleisch?
  • Eier?
  • Vollkorngetreide?
  • Kartoffel oder Süßkartoffel?
  • Hafer, Dinkel oder Weizen?
  • Milk and Squad, Steak und Eier oder Eiklar mit Hafer?
  • Wie sollte ein "artgerechter" Refeed für maximalen Erfolg aussehen?
  • Was sind wirklich sinnvolle Supplemente und wie werden sie in die "optimale Ernährung" integriert?
  • Welchen Einfluss hat die Fütterung und Haltung unserer Tiere auf unsere eigene Körperzusammensetzung?
  • Aromatase, Verweiblichung und Entzündung?
  • Die Adaptive Insulinresistenz kann dir dein Leben retten?
  • Und nochmal: Was hat dein Immunsystem mit deiner Körperzusammensetzung zu tun?
  • Wie können bestimmte Nahrungsmittel Verletzungen im Leistungssport begünstigen oder reduzieren?

Gibt es eine Ernährung, die gesund macht, und eine andere, die krank macht? Eine, die der Leistung zuträglich ist, und eine andere, die die Leistungsfähigkeit vermindert? Muss ich mich entscheiden: Leistung oder Gesundheit? Genuss oder Spiegelbild? Hat die Nahrungsmittelauswahl Einfluss auf die, ja, Nahrungsmittelauswahl?
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    Gibt es diese gottverdammte "artgerechte Ernährung" für den Menschen und wie sollte diese denn aussehen?
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Es werden Dinge angesprochen, die nicht wegzudiskutieren sind. Dinge, die bisher noch nirgends erwähnt wurden. Hintergründe. Schon einmal vorne weg: Eine Ernährung mit einem bestimmten Namen ist schon fragwürdig. Meinst du nicht?

Freut euch auf folgende Artikel:
  • Die artgerechte Ernährung: Entstehung der menschlichen Ernährung
  • Die artgerechte Ernährung: Die immunologische Komponente der Nahrungsaufnahme (Inflammatory Food)
  • Die artgerechte Ernährung: Circadiane Rhythmik der Nahrungsaufnahme (Intermittend Fasting)
  • Die artgerechte Ernährung: Fleisch oder Pflanze? Kain oder Abel?
  • Die artgerechte Ernährung: Unser täglich Brot gib uns heute (Getreide und Gluten)
  • Die artgerechte Ernährung: Im Land von Milch und Honig (Milch und High Heels sind nicht Paleo!?)
  • Die artgerechte Ernährung: Der artgerechte Refeed, Fruchtzucker und Carbs
  • Die artgerechte Ernährung: Körperfettreduktion oder Muskelaufbau?
  • Die artgerechte Ernährung: Das Thermo Inferno
  • Die artgerechte Ernährung: Leistungssport und Supplemente (Periworkoutnutrition?)
  • Die artgerechte Ernährung: Ich kann nicht jagen, was soll ich essen? (Verletzungen, Nahrung und Supplemente)
...und weitere.
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Bevor es losgeht möchte ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Chris Eikelmeier. Ich befasse mich sehr intensiv und kritisch mit der Materie Ernährung, Orthomolekulare Medizin, klinische Psychoneuroimmunologie, Biochemie und Biomechanik seit über 10 Jahren. In der Physiotherapiepraxis arbeite ich vorwiegend als Manual- und medizinischer Trainingstherapeut. Falls notwendig, dann verwende ich auch Techniken aus der viszeralen Osteopathie. In Seminaren und Workshops spreche ich über die artgerechte Ernährung und wie die Nahrung unsere gesamte Physiologie beeinflusst. Viele Freunde, Kollegen, Bekannte, Patienten und Klienten berate ich nach Grundsätzen der klinischen Psychoneuroimmunologie und Ernährungsheilkunde bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Aber neben diesen Dingen bin ich Leistungssportler. Absolut. Vorwiegend trainiere ich Bodyweights und Sprint, aber schon immer hatte ich einen Hang zum Powerlifting und dem Overhead Press. Kampfsport, Sledwork und so weiter stehen regelmäßig auf dem Plan als "GPP".

Viel Spaß beim Lesen!

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Bild: Richard Carter