Nun Nancy ich habe begonnen:
- In naturbelassenen Kokosnussöl und in Butter von mit Gras gefütterten Tieren zu kochen.
- Von Tieren die mit Körnern gefüttert werden auf Tiere die mit Gras gefüttert werden umzusteigen. Ich esse 250 Gramm Fleisch am Tag.
- Bioeier zu essen anstatt Billigeier, und zwar 6 Stück am Tag.
- Zuletzt habe ich (und das war wohl das wichtigste) raffinierte Zucker in meiner Ernährung und Essen das viele mehrfach ungesättigte Omega-6-Säuren enthält, verringert, weil ich glaube, dass diese Arterienentzündungen hervorrufen die wiederrum in einem erhöhten Cholesterinwert resultieren. Cholesterin ist ein Antioxidans und Reparateur in unserem Blut.
Und warum erzähle ich Euch jetzt diese Geschichte? Nun, diese Ernährungsweise, wenn ich sie Leute empfehle, ruft immer dieselbe Reaktion hervor. Sie flippen sofort aus, allerdings ist alles auf wissenschaftlichen Fakten und Beweisen begründet, und zwar nicht von irgendwelchen von Firmen gesponserten Untersuchungen. Die meisten Menschen haben von der Lipidhypothese gehört und glauben an diese! Das ist die veraltete Version, dass gesättigte Fettsäuren und Cholesterin die Cholesterinwerte im Blut anheben, was das Risiko auf einen Herzinfarkt erhöht. Diese Theorie ist nicht wahr, solange die Fettsäuren nicht von einem gewissen Type sind und das Cholesterin nicht oxidiert ist. Du musst den Mountain Dog Ernährungsstil voll und ganz akzeptieren.
Ich habe die grundlegenden Fakten für diese Diät formuliert:
- Dr Eric Serrano, der Mentor schlechthin, ist in der Sportcommunity einer der besten Experten was Training, Ernährung, Rehabilitation und vieles anders anbelangt. Er war für mich ein großartiger Mentor und hat mich sehr beeinflusst.
- Die Lehren der Weston A. Price Stiftung. Einige fantastische Quellen an korrekten Ernährungsfakten können auf der Website der Stiftung: http://www.westonaprice.org nachgelesen werden. Es ist eine Organisation die nicht an Profit interessiert ist und deshalb auch keine versteckten Absichten verbirgt. Außerdem ist eine der besten Fettexperten des Landes, Mary Enig, auch auf der Seite aktiv und hat schon einige Artikel verfasst, von denen wir alle profitieren können. Du wirst mir für die Empfehlung dankbar sein, da ich mich noch einige Male auf die Seite beziehen werde.
- Persönliche Erfahrung. Ich habe 30 Bodybuildingwettkämpfe bestritten, an die ich mich erinnern kann. Bei 13 Stück habe ich gewonnen, bei 6 von 9 nationalen Qualifikationen mich bewährt. Erfahrung ist ein großartiger Lehrer und Du musst einfach wissen, wann es in einer Ernährung Zeit ist, die Dinge zu ändern, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. So solide die Mountain Dog Ernährung auch sein mag, sie bringt Dich nur bis zu einem gewissen Punkt. Ab diesem musst Du dann selbst weiterkommen, mithilfe Deiner Erfahrung.
- Was ist so anders an dieser Diät verglichen mit den anderen Standard Fettreduktionsdiäten oder allgemein Wettkampfdiäten? Als erstes, verbessert diese Diät deine Gesundheit. Du wirst verbesserte Cholesterinwerte haben, deine Gelenke werden belastbarer, deine Haut wird besser und Du fühlst dich nicht so antriebslos. Es gibt natürlich noch weitere Nebeneffekte die dafür sprechen, sich so zu ernähren. Du wirst es sehen und auch daran glauben. Wird diese Ernährungsweise Dir 20 Pfund mehr Muskeln bescheren, die Du mit einer anderen nicht erreicht hättest? Sicherlich nicht! Aber der verstärkte Fokus auf fettlösliche Vitamine werden Dir durchaus verbesserte Zuwächse sichern und zwar durch bessere Funktion des Hormonhaushaltes. Denk daran, das Hauptaugenmerk hier liegt auf der Gesundheit und die richtigen Entscheidungen zu treffen, egal ob du Muskeln aufbauen oder Fett abbauen willst.
Diese Ernährungsweise betont folgende Schlüsselkonzepte:
- Das beste Essen kommt von Tieren, die mit ihren natürlichen Nahrungsmitteln gefüttert wurden.
- Die korrekte Menge an Fett mit einer besonderen Betonung auf gesättigten Fettsäuren.
- Fettlösliche Vitamine und ihre Rolle im Hormonhaushalt.
- Das Leben gesünder zu machen.
- Supplemente um Glucoseeinlagerungen zu kontrollieren.
Ein großer Teil des Essens und der Praktiken die ich empfehle sind im Grunde nicht neu. Sie wurden viele Jahre hindurch von ziemlich bekannten Bodybuildern benutzt, aber in der heutigen Welt des Bodybuildings, wurden sie vergessen. Ich kann das Buch "Muscle, Smoke and Mirrors" von Randy Roach nur empfehlen. Er erklärt darin sehr genau einige Ernährungsformen von Legenden wie Armand Tanny, Vinde Gironda, John Grimek und Tony Sansone. Du wirst einige Gemeinsamkeiten entdecken, bei dem was sie gegessen haben und was ich empfehle, wie zum Beispiel rohe Milch, Leber und große Mengen an ganzen Eiern.
Für diesen Zweck des Artikels werde ich den Versuch auf einem hohen Level abdecken, um Euch alle Konzepte zu zeigen und nicht nur um auf ein paar wenige einzugehen.
Das beste Essen kommt von Tieren die mit ihren natürlichen Lebensmitteln gefüttert wurden. Kennt ihr das alte Sprichwort, Du bist was Du isst? Das ist nicht wahr! Du bist was Dein Essen gegessen hat!!! Hier ist ein Beispiel über einige der Hauptsäulen der Ernährungsweise und warum genau diese so wichtig sind.
Fleisch von mit Gras gefütterten Tieren
Dieses Fleisch kommt von Kühen, die nur mit Gras gefüttert wurden. Die einzige Ausnahme ist im Winter, wenn sie Heu, wichtige Gemüsearten und Silofutter erhalten. Kühe werden als Wiederkäuer bezeichnet und haben eine relativ coole Kammer in ihrem Magen, den sogenannten Pansen. Stell es Dir vor wie eine riesige Gärkammer. Diese Kammer ist eine von wir Kammern in denen das Grass in hochqualitatives Protein gespalten wird und ein Spitzenverhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren aufweist. Das ist alles von dem PH-Wert des Pansens abhängig. Ich kann kein normales Fleisch empfehlen, dass von Tieren kommt die mit Futtermitteln gefüttert wurden, da diese Mittel alles im Fett zerstören was wichtig ist – besonders das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren (FS) und CLA (konjungierte Linolsäure). Das ungesunde Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 FS, bei dem Omega-6 überwiegt, ist sehr ungesund für den Körper und soll Herzinfarkte und Entzündungen hervorrufen. Der PH-Wert des Pansen ist schwer durch Futtermittel beeinflussbar und wird dadurch sehr sauer wodurch Omega-3, CLA und andere Werte unter den Tisch fallen.Falls Du genau wissen willst, was passiert wenn man einer Kuh unnatürliches Essen gibt, klärt http://www.eatwild.com Dich darüber auf. Auf der Seite heißt es: "Wenn unnatürliches Essen wie zum Beispiel Futtermittel in die Ernährung geraten, kann die Übersäuerung zu einem Zustand führen der "Rumenitis" genannt wird, was eine Entzündung der Magenwände beschreibt. "Rumenitis" führt dann zu Leberabszessen da die Magenwände eitern, wodurch Bakterien in die Blutbahn gelangen können. Durch das Blut kommen die Bakterien in die Leber, wo Abszesse entstehen. 15-30% der Kühe in Mastanlagen haben Leberabszesse, die mit Antibiotika behandelt werden müssen." Nicht sehr appetitlich! preview
Um zurück zu den Omega-3 Fettsäuren zu kommen; diese kommen hauptsächlich in Wassertieren vor, allerdings auch bei Weidetieren. Gewöhnlich sind in Tieren die mit Gras gefüttert wurden, bis zu 2-6 Mal mehr Omega-3 Fettsäuren enthalten. Der Grund ist einfach. Omega-3 Fettsäuren werden in den Chloroplasten der grünen Blätter und Algen gebildet. Es ist sehr interessant, dass 60% der Fettsäuren in Gras Omega-3 Fettsäuren sind. Einige der "hardcore" Bauern mit denen ich gesprochen habe, schwören darauf, nur dieses Fleisch zu essen und Gemüse. Sie sind der Meinung so alle Nährstoffe zu erhalten, die sie benötigen um lange zu leben und gesund zu bleiben. Ich wurde gefragt, wie es sich mit Kühen verhält, die von Omega-3 reichen Futter zu Omega-3 armen Futter übergeführt wurden. Nun, diese Tiere verlieren die Omega-3 Depots natürlich. Und zwar jeden Tag ein bisschen mehr, den sie in einer Mastanlage verbringen. Es gibt auf http://www.eatwild.com einige gute Präsentationen zu diesem Thema und genauere Infos.
Dieses Essen ist die No.1 Komponente in der Ernährungsweise, und wird auch nicht bei einer Diät daraus verbannt.
Freilandeier
Hühner die genug Platz haben und draußen herumzurennen und sich mit ihren natürlichen Lebensmitteln wie zum Beispiel Käfern, Insekten und Gras zu ernähren, legen die qualitativsten Eier. Ich glaube felsenfest daran, dass natürliche Quellen an fettlöslichen Vitaminen besser sind und dass man von einem Ei 4-6 Mal mehr Vitamin D bekommt, wenn die Henne mehr Sonnenlicht bekommen hat. Außerdem bekommt man auch 3 Mal mehr Vitamin E. Zusätzlich geben dir Freilandeier doppelt so viele Omega-3 FS (auch wenn ich schon 20 Mal mehr Omega-3 gesehen habe), und 7 Mal so viel Betacarotin. Diese Daten sind ein Ergebnis von der 2007 von "Mother Earth News" ausgeführten Untersuchung. Mehr dazu auf http://www.motherearthnews.com Es gibt noch mehr Vorteile von Freilandeiern und das sind gerade mal ein paar. Genau wie das Fleisch, kommen diese Eier nie aus Deiner Ernährung raus, auch nicht vor einem Wettkampf wenn man den niedrigsten KFA überhaupt haben möchte.Wildlachs
Vielleicht ist nichts besser als Wildlachs um Omega-3 FS zu sich zu nehmen. Diese Lachse wurden natürlich gefüttert, mit kleinen Lebewesen, den sogenannten Krills. Diese sorgen nicht nur für das Lachstypische orange, sondern auch für den hohen Omega-3 Gehalt. Beim einkaufen muss man darauf auspassen keinen Lachs aus einer Farm zu erwischen, denn diese werden in riesigen Käfigen eingesperrt und unnatürlicher Weise mit Mehl, Soja und Hühnerfäkalien gefüttert. Bis zu der Färbung sind sie nicht einmal orange, sondern grau.Es gibt verschiedene Wildlachse aus Alaska: Sockeye Lachs, King Lachs und andere Arten und man kann den Sockeye und Pink Lachs auch in Dosen bekommen. Diese sind alle gut, solange sie wild gefangen wurden. Dann enthalten sie 2.5-3 Gramm Omega-3 FS pro 200 Gramm.
Rohes Gras gefütterte Milch
Dasselbe was für Kuhfleisch gilt, gilt auch für die Milch. Du bekommst mehr Omega-3 und mehr CLA. Das "The Journal of Dairy Science" hat 1999 eine Studie über CLA in mit Gras gefütterten Kühen gemacht und herausgefunden, dass deren Milch 500% mehr CLA enthält als die, die mit Futtermitteln gefüttert wurden.Auch wenn dieses Essen 16 Wochen vor einem Wettkampf aus der Ernährung herauskommt, genehmige ich mir trotzdem jeden Tag einen Löffel mit Butter von diesen Tieren, was nebenbei ein super Weg ist um an Magermasse zuzunehmen in der Massephase. Ich nehme die Milch ungerne aus der Ernährung heraus vor einem Wettkampf, aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass dadurch Wassereinlagerungen entstehen. Das Ironische daran ist, dass dies ein Zeichen für gesunde Haut ist. Beachtet unbedingt dass ich ROH gesagt habe als Zusatz zu "mit Gras gefüttert". Die Nährwerte von Milch fallen während der Pasteurisation, Vitamin A wird komplett zerstört und die Proteine werden schwerer zu verdauen, was oft Immunprobleme hervorrufen kann und Allergien. Die "Weston A. Price" Organisation hat eine Schwesterwebsite: http://www.realmilk.com , die die Vorteile von roher Milch perfekt aufweist. Ich möchte dabei sagen, dass ich den Konsum von pasteurisierter Milch nicht unterstütze und auch dass Milch nicht eine Notwendigkeit ist. Du bekommst Mengen von Omega-3 FS von Lachs, Vitamin D von den Eiern und bestimmten Fischen, Vitamin A von Fleisch – besonders Leber – und Calcium und Mineralien von grünem Gemüse. Durch einen langen Selbstversuch und die Beobachtungen die ich an anderen feststellen konnte, wie zum Beispiel gesteigertes Wohlbefinden und Massezuwächse kann ich rohe Milch nur als ein wirklich wirklich gutes Supplement empfehlen!
Das korrekte Verhältnis der Fette mit besonderem Augenmerk auf gesättigte Fettsäuren
Viele Diäten in der Welt des Bodybuilding, selbst die sogenannten "high-fat" Diäten, empfehlen nicht den Gebrauch von gesättigten Fetten, zusätzlich zu denen die in Erdnussbutter, Nüssen, Avocados, usw. und den anderen empfohlenen Lebensmitteln. Ich denke, dass das ein Fehler ist. Gesättigte Fette spielen eine enorm wichtige Rolle in unserer Gesundheit und Wohlbefinden. Aus diesen Gründen ist es ein Fehler gesättigte Fette zu meiden:- Gesättigte Fette machen bis zu 50% unserer Zellmembrane aus! Sie verleihen den Zellen den nötigen Härtegrad, um Nachrichten zu senden und empfangen.
- Gesättigte Fette erlauben dem Körper Omega-3 Fettsäuren besser zu nutzen und aufzubewahren.
- Sie verbessern unser Immunsystem (siehe Butter und Kokosnussöl!).
- Eine bestimmte Gruppe von gesättigten Fetten ist das beste "Essen" für unser Herz. Das Fett um das Herz herum ist sehr gesättigt.
- Tierische Fette – Fleisch von mit Gras gefütterten Tieren enthält nicht nur das richtige Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 ( fast oder genau 1:1), und CLA, es hat auch die gesättigten Fette die Du brauchst. Das Fleisch von diesen Tieren hat ungefähr nur die Hälfte an gesättigten Fetten, wie das von mit Futtermitteln gefütterten Tieren. Magere Stück wie zum Beispiel Lende oder Filet ist okay, aber denk daran, dass das Fett das wichtige ist. Das bedeutet nicht, dass Du alle Fettaugen essen musst, nur um das Fett nicht zu fürchten, außerdem ist davon in den mit Gras gefütterten Fleisch weniger enthalten. Das Fett hilft Dir fettlösliche Vitamine zu spalten (später mehr dazu). Es gibt ein fantastisches Buch darüber names Ernährung und physische Degeneration von Dr. Weston A. Price, dass genau über Essgewohnheiten in Entwicklungsländern und Urstämmen spricht. Wenn Du dieses Buch liest, erkennst du genau was Dr. Price’s Forschungen betreffened Gesundheit und Wohlbefinden aussagen und die Wichtigkeit von tierischen Fetten. Es gab darüber hinaus einen weiteren Gentleman namens Dr. Georg Mann, der die Masai in Afrika studiert hat. In diesem Stamm gab es so etwas wie Herzkrankheiten einfach nicht. Ihre Ernährung bestand aus Fleisch, Blut, unbehandelter Milch und ca. 1,5 Pfund Butter jeden Tag. Er ist für ein Zitat bekannt, das meiner Meinung nach sehr gut ist. Er sagte: "Die Fetthypothese ist eine der Größten Lügen in der Geschichte der Medizin."
- Unbehandeltes Kokosnussöl – Kokosnussöl ist ein wahrer Segen für diejenigen die schlank werden möchten. 95% des Fettes in diesem Öl ist gesättigt und die Hälfte davon ist Laurinsäure. Dieses Fett ist ein besonderes Fett, mittellange Ketten an Triglyceriden (MCT), das von der Leber spielend leicht in Energie umgewandelt werden kann. Es gibt viele Studien die das behandeln und Dr. Serrano hat Kokosnussöl, gemischt mit langsamen Kohlenhydraten für eine langfristige Energieversorgung, auch dafür benutzt, die Kondition von Athleten zu verbessern. Ich habe auch einige Aussagen gehört, die ich immer noch unterforsche, wie zum Beispiel die erhöhte Fettverbrennung von langkettigen FS, wenn diese MCT eingenommen werden. Die meisten dieser Studien finden an der McGill Universität in Canada statt. Dies wäre nämlich ein weiterer Grund dafür diese Öl in die Ernährung mit aufzunehmen, besonders bei einer Diät. Es gibt noch ein weiteres Kokosnussöl das man nicht vergessen darf wenn es um allgemeine Gesundheit geht. Es besitzt mehr Laurinsäure als jede andere Essensquelle. Es ist sehr gut um den Körper vor Viren und Bakterien zu beschützen. Laurinsäure wird zu der aktiven Form Monolaurin umgewandelt (so als würde T-4 zum aktiven T-3 im Körper umgewandelt werden). Monolaurin wird zurzeit HIV Patienten verabreicht und es schaut bisher sehr vielversprechend aus. Auf http://www.lauric.org kann man das ganze nachlesen. Es kommt auch in großen Mengen in der Muttermilch vor, was auch eine der Gründe ist, dass Babys mit der Brust gefüttert werden um das Immunsystem zu stärken. Das Beste allerdings an Laurinsäure im Essen ist – man kann es in einer großen Dose kaufen und ist mein Lieblingssnack – Jennie’s Macaroons! Ich liebe diese leckeren Süßigkeiten. Man kann sie auf Amazon bestellen in 6er Packeten.
- Butter von mit Gras gefütterten Tieren – Ich hasse es zu hören, dass Butter schlecht für das Herz ist. In Wahrheit ist es ein Segen dafür (Omega-3 : Omega-6). Die gesättigten Fette sind kurz und mittellang und sind leicht verdaulich und schützen vor Infektionen. Lecithin ist auch eine natürliche Komponente von Butter, dass in der Anapassung und Verstoffwechselung von Cholesterin und anderen Fetten hilft. Butter besitzt auch den sogenannten "Wulzen Faktor". Forscher haben herausgefunden, dass diese Substanz Menschen und Tiere davor beschützt zu verkalken und an Arthritis zu erkranken. Ich könnte noch mehr über Butter erzählen, aber es reicht zu wissen, dass eine tägliche Gabe gut für Dich ist.
Und was ist mit mehrfach ungesättigten Fetten (Omega-3,6, α- Linolsäure)? Wenn Du denkst, dass diese essentiell sind und Du sie in der Ernährung brauchst, liegst Du richtig, auch wenn die Menge manchmal etwas übertrieben dargestellt wird. Du bekommst genug davon aus Lachs, und teilweise auch aus Fleisch und Milch, solange diese von Gras gefütterten Tieren stammt. Mary Enig empfiehlt dass man in der Ernährung 1.5% der Gesamtkalorien in der Form von mehrfach ungesättigten Fetten erhält. Ihren Empfehlungen stimmen mit denen von anderen Fettexperten überein. Und auch ich empfehle dies.
Wenn du Flachs, Chiaöl oder andere Körner nimmst um an α-Linolsäure zu kommen – denk daran, dass dein Körper nur eine sehr geringe Menge davon in die nutzbare Form DHA umwandeln kann. Laut dem DHA/EPA Omega-3 Institute werden nur 12% von ALA in DHA umgewandelt und aktuelle Studien unterstützen dies (nachzulesen auf http://www.dhaomega3.org ). Ich empfehle deshalb nicht diese Quellen für ungesättigte Fette. Du erhältst sie wesentlich leichter und besser aus den natürlichen Quellen (s.o.). Ich würde unter keinen Umständen den Konsum von mehrfach Fetten in Form von Omega-6 aus Körneröl, Baumwollsamenöl, Saflordistelöl, usw. empfehlen, da Entzündungen im Körper hervorrufen können.
Und wie stehts mit einfach ungesättigten Fetten? Sind diese gesund? Ja sind sie. Naturbelassenes Olivenöl oder Macadamianussöl sind 2 großartige Öle mit denen man Kochen kann und die diese Fette enthalten. Die Polyphenole in ihnen sind zudem ein hervorragendes Antioxidans. Ich liebe Olivenöl aus 2 Gründen – es hilft den HDL Spiegel zu erhöhen und es hilft prima beim Zunehmen. Außerdem ist es als Salatdressing verbunden mit Balsamico-Essig einfach ein Genuss.
Eine weitere gute Wahl ist, wie erwähnt, Macadamianussöl. Es ist sehr stabil und daher zum Kochen geeignet (bis zu 218° Celsius) und enthält zudem eine große Menge an gesunden einfach ungesättigten Fettsäuren (ungefähr 85% des Öles). Man kommt jetzt an einen Punkt, ab dem man einfach die Proteinmengen der Athleten nichtmehr erhöhen will aufgrund von Verdauungsproblemen und die Kohlenhydratmenge aufgrund von Problemen mit dem Pankreas. Also was ist die Folge? Nehmen wir doch einfach Oliven- oder Macadamianussöl. Kokosnussöl funktioniert hier nicht, da es zu schnell verwertet wird und deshalb keine wirkliche Gewichtszunahme erfolgt ist. Ich benutze es trotzdem das ganze Jahr über aufgrund der antiviralen und antibakteriellen Wirkung. In der off-season bin ich jedoch mehr für einfach ungesättigte. Es ist wichtig alles immer etwas abzuwechseln und dasselbe Öl nicht die ganze Zeit zu nehmen.
Ein paar andere Öle die ich Dir noch vorstellen möchte für die Mountain Dog Ernährung sind Avocadoöl und rotes Palmenöl. Avocadoöl hält Temperaturen bis 260° Celsius aus und ist größtenteils einfach ungesättigt. Rotes Palmenöl (sieht aber gelb aus) ist deshalb empfehlenswert, da es voll von Carotinen ist und Vitamin E. Und durch das enthaltene Fett können diese auch sofort aufgespalten werden. Innerhalb der Nahrungsmittel, hat Butter eine sehr gute Dosis an Palmitoleinsöure, die antibakteriell wirkt und einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Es sind tatsächlich ca. 30%, ganz schön viel, nicht? Deshalb und aus anderen Gründen nutze ich Butter von Gras gefütterten Tieren in meiner Ernährung. Es gibt auch viele Nüsse die einfach ungesättigte FS enthalten, wie zum Beispiel Cashew-, Macadamianüsse. Allerdings muss ich sagen, dass ich Nüsse im Lauf der letzten paar Jahre aus der Ernährung gestrichen habe, obwohl sie sehr gesund sind, da die Leute sich bei ihnen mit der Portionierung zu schwer tun. Es ist für manche einfach zu schwer sich hinzusetzen und ¼ Tasse Cashews zu essen. Ich für mich selbst, esse allerdings bis zu einem Pfund am Tag, wenn ich mir mal welche kaufe.Alles in Allem – Du brauchst diese Fette um richtig zu funktionieren, ob dein Körper sie herstellen kann oder nicht, weshalb ich 30-35% Fett in der Ernährung empfehle. 25% davon sollten gesättigte Fette sein, 1.5-3% Omega-3, 6/mehrfach Fetten und die übrigen 7-8.5% von einfach Fetten während einer Wettkampfsaison. Wenn Du in die off-season kommst, solltest Du gesättigte und mehrfach Fette nicht streichen, das wäre nicht sehr klug. Du kannst sie allerdings etwas reduzieren.
Fettlösliche Vitamine und ihre Rolle im Hormonhaushalt
Das größte Problem, das ich mit "low-fat" Diäten habe ist, dass sie nicht die Wichtigkeit von Fetten für die Spaltung von fettlöslichen Vitaminen bedenken. Wenn Du denkst, dass das nicht wichtig ist, denk nochmal darüber nach. Fettlösliche Vitamine sind A,D,E und K. Ich höre immer wieder wie Leute sagen, dass "low-fat" sie total mürbe und kaputt gemacht hat. Ich sage nicht, dass man mit "low-fat" nicht abnehmen kann. Ich habe es selbst gemacht bis zu dem Punkt, an dem das Messen mit einem Caliper nichtmehr möglich war. Ich weiß, dass es funktioniert. Das Wichtige ist aber langzeitige Gesundheit. Diese Vitamine sind sehr wichtig für das Hormonsystem. Leistungssteigernde Mittel können diese Defizite überdecken – aber wenn die Athleten keine muskelaufbauende Mittel mehr haben und das Hormonsystem aus der Ernährung keine Unterstützung erhalten hat…schaus‘ Dir an! Außerdem gibt es einige Studien, dass "low-fat" und "low-Cholesterin" Diäten Depressionen, Suizidgedanken, usw. auslösen können. Die "Lancet Journals" dokumentieren das sehr gut.Hier einige der Effekt der Vitamine:
Vitamin A
Dieses Vitamin ist sehr wichtig, und zwar so wichtig, dass Deine Leber es für kurze Zeit speichern kann. Es hilft beim Protein- und Mineralienstoffwechsel. Es hilft dabei Schilddrüsenfunktionen zu erhalten und es hilft bei der Produktion der Sexualhormone. Diese Dinge sind sehr wichtig für Athleten (oder sollten es sein!).Es wird bei mühsamen Übungen, die einige von uns durchführen, verbraucht. Mit "Gras gefütterte Butter" und Eigelb sind meine Lieblingsquellen und dazu noch ein halbes Pfund Leber zur Verstärkung. Glaube nicht an den Vegetarischen Irrglaube, dass du genug Vitamin A aus Karotten und anderem Gemüse bekommst. Es ist in Wirklichkeit nicht einmal Vitamin A, sondern ein Carotinoid, dass als Provitamin A bezeichnet wird. Echtes Vitamin A, oder Retinol, gibt es in Kabeljauleberöl, Butter von Kühen die Gras essen, Leber und Fisch – besonders Meerestiere. Dein Körper muss die Carotinoide in Retinol umwandeln, was nur mit Fett geht. Fett stimuliert Gallensalze, die dabei helfen. Also solltest Du lieber etwas Butter zu Deinem Gemüse geben, wenn du das Vitamin A nutzen willst in einer veganischen Lebensweise. Tatsächlich ist "mit Gras gefütterte Butter" die Beste Quelle für Vitamin A, da es hier am leichtesten aufnehmbar ist. Dies ist einer der Gründe, dass ich die Butter in meiner Ernährung habe.
Vitamin D
Dieses Vitamin (es ist tatsächlich mehr ein Pro-Hormon) kann nicht lange in der Leber gespeichert werden. Also benötigen wir eine ständige Zufuhr. Dieses Vitamin unterstützt eine gesunde Insulinfunktion, weshalb es gerade für Athleten sehr wichtig ist. Es hält zudem das Nervensystem gesund, was sehr wichtig ist wenn Du hart trainierst. Gute Quellen dafür sind ganze Eier, Sardinen, Makrelen, Hering, Shrimps, Butter und Austern. Es fällt mir schwer täglich Lachs zu essen deshalb esse ich manchmal tiefgefrorene Shrimps mit extra Fischöl um das nötige DHA zu bekommen. Die Beste Quelle für Vitamin D ist gegärtes Kabeljauleberöl. Ich kaufe das meistens auf http://www.greenpastures.org. Sie machen außerdem ein großartiges Produkt aus Butteröl mit hohem Vitaminanteil, also gibt es mehr als nur eine Auswahlmöglichkeit für dieses Vitamin. Ich würde auch meine Vitamin D Werte testen lassen. Viele Autoimmunkrankheiten entstehen wegen einem Vitamin D Mangel. Ich habe einen guten Freund der die Crohnskrankheit hat, weswegen seine Vitamin D Werte immer kontrolliert werden müssen.Vitamin E
Dieses Vitamin ist einer sehr starkes Antioxidans und erhält die kardiovaskulären Funktionen. Gute Essensquellen sind rotes Palmenöl, grünes Gemüse, Leber, Eigelb und mein Favorit – Weizenkeime. Ich liebe dieses in meinen Shakes, Joghurt und Haferflocken. "Mit Gras gefüttertes Fleisch" ist auch eine sehr gute Quelle.Vitamin K
Dieses Vitamin ist sehr wichtig für die Blutgerinnung und ist sehr wichtig für den Erhalt der Knochenstabilität. Gute Quellen wären hier grünes Gemüse, Leber und Kohlgemüse. Ich mag am liebsten Spinat. Eines meiner Lieblingsvorbereitungsessen ist ein Omelett aus 6 Eiern und Spinat.Wie man die Leber gesund hält
Als ich das erste Mal Dr. Serrano besucht habe, tastete er immer meine Leber ab und war dabei auf die Funktion des Blutes konzentriert – Leberenzyme sind mitunter die Wichtigsten. Er erklärte mir immer wie wichtig eine gesunde Leber sei, nicht nur um der Gesundheit Willen sondern auch zum Fett abbauen. Die Leber ist eines der Schlüsselorgane, das unseren Körper entgiftet, Proteine verstoffwechselt, usw…. Wenn es überbelastet wird, kann man Fett nicht effizient verbrennen. Sie kann auch recht leicht zu dem Punkt kommen ab dem es kein Aldotesteron mehr aufbrechen kann was zu exzessiven Wassereinlagerungen führen kann. Die Leber produziert jeden Tag eine kleine Menge an Emulgatoren und absorbiert Fett. Deine Gallenblase (solange du noch eine hast) speichert das dann, bis es wieder gebraucht wird. Deine Leber wandelt zudem Glucose, Fructose und Galactose in Glykogen, das dann auch gespeichert wird. Wenn man eine "low-carb" Diät macht, wird das gespeicherte Glykogen dann in Glucose umgewandelt und in das Blut eingeschleust. Ich mag es nicht wenn jemand sein Protein in Glucose umwandeln lässt. Es ist schwer ihnen das zu erklären wenn sie empfindlicher und schwächer werden und ihre Muskeln flach erscheinen –allerdings versuche ich nie jemanden in dieses Stadium kommen zu lassen. Ich sehe lieber wie jemand zusätzliche Energie von Kokosnussöl bekommt, da es leicht aufspaltbar ist und es keine Gallensalze braucht. Alternativ kann man einen kohlenhydratreichen Tag machen mit wenig Fett. Fette verlangsamen die Aufnahme von Kohlenhydraten was in diesem Fall eher ein Nachteil ist.Wenn deine Leber sehr gesund ist kann sie auch geschädigte Zellen reparieren, wofür ich gerne ein paar Supplemente nehme (Liv 52, Alpha Lipoic Acid, and Milk Thistle). Ich rotiere in der Reihenfolge um optimale Resultate zu erzielen. Es gibt zudem noch Essensquellen die ich mit einbeziehe um der Leber und der Gallenblase zu helfen, wie zum Beispiel echter Zitronensaft, echter Cranberrysaft und echter Apfelweinessig. Natürlich helfen auch die oben aufgeführten gesättigten Fette. Gesättigte Fette schützen die Leber vor Giftstoffen.
Supplemente zur Kontrolle der Glucosespeicherung
Es ist eigentlich kein neues Konzept, da es Millionen Artikel über Mittel zur Glucosespeicherung gibt, die zeigen, dass es die Insulineffizienz verbessern kann, da die Nährstoffe in den Zellen besser transportiert werden. In anderen Worten verbessern sie unsere Blutzuckerwerte.Sind diese Werte verbessert, wird Körperfett besser als Energielieferant genutzt. Hohe Insulinwerte sorgen für eine vermehrte Fettbildung. Verbindungen wie GDAs helfen dabei die Insulinwerte zu verringern und somit mehr Fett zu verbrennen und Gewicht zu verlieren.
Das wahrscheinlich bekannteste ist α-Liponsäure (oder die rALA Version). Du solltest dieses Supplement das ganze Jahr nehmen. Es unterstützt zudem die Leber und beseitigt Giftstoffe aus dem Körper. Zudem ist Chrom wichtig und oft ein Mangelstoff in unserer Ernährung, vor allem wenn wir Wasser mit Aspartam trinken. Auf diese Weise wird Chrom abgeführt. Chrom hilft dabei, Glucose zu "verwalten". Ein weiterer Vorteil ist, dass GDAs das Cholesterinprofil verbessern. Viele denken, dass raffinierte Zucker den Cholesterinspiegel erhöhen (es gibt dazu auch genügend Studien). Cholesterin hilft dabei im Körper bei Reparaturarbeiten, und wenn es die Entzündungen, hervorgerufen durch Zucker, sieht, erhöht sich der Spiegel damit unmittelbar mit der Reparatur begonnen werden kann. Dr. Serrano empfahl mir Chrom zu meinen Kohlenhydratmahlzeiten zu nehmen um meine Cholesterinwerte zu verbessern und es half mehr als alle anderen Supplement zur Cholesterinregulierung. Das sind also gleich 2 Vorteile: Du wirst schlanke aufgrund der besseren Glucoseverwertung und dein Cholesterinwert sinkt, da die GDAs die Entzündungen reparieren.
Nun, das ist die Mountain Dog Ernährung, nichts Weltbewegendes – aber sehr effektiv. Ich hoffe Du denkst jetzt mal über deine Ernährung nach! Es ist ein Ernährung die Gesundheit und Wohlbefinden verbessert, was für mich sehr wichtig ist. Es ist zudem ein super Weg abzunehmen oder Muskeln aufzubauen, was von der Verteilung der Kalorien und der Makronährstoffe abhängt.
Über den Autor: John Meadows, CSCS, CISSN ist ein Absolvent der Capital University und ist Besitzer der Website http://www.mountaindogdiet.com . Zudem ist er einer der Top 5 Finalisten des MR. USA und Mr. North America NPC Bodybuilding Wettkampfs, und außerdem nationaler Hochschulgewinner. Auf seiner Website gibt es noch mehr über seine Programme zum Nachlesen!