Was ist das beste Auto, das man sich kaufen kann?
Wenn man nicht gerade ziemlich dumm ist oder heute Morgen nicht genug Kaffee getrunken hat, dann wird man wahrscheinlich etwas in die Richtung "Oh Gott, was für eine dumme Frage" denke – was auf diese Frage auch zutreffen würde.
Hoffentlich geht der Denkprozess in die Richtung eines Gedankens der Art "Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Das hängt davon ab, wofür die entsprechende Person das Auto verwendet, wo sie wohnt, auf welchem Terrain sie fährt, wie viel Geld sie hat usw., usw."
Man würde sich also den Kontext der Person und ihre Situation ansehen, bevor man eine grobe Empfehlung geben würde. Eine Empfehlung zu geben, ohne diese Themen zu berücksichtigen, wäre ganz einfach dumm.
Würde man also erwarten, dass man, wenn man obige Frage in einem Auto Forum stellt, eine einzige Antwort bekommt? Oder würde man erwarten, dass die Mehrzahl der Personen eine ganze Reihe von Folgefragen stellen würde, um zu versuchen, die spezifischen Bedürfnisse zu ermitteln und diese zu verwenden, um eine Empfehlung zu geben, die am besten zum gegebenen Kontext passt? Da ich ein Freund von Wiederholungen bin, möchte für ich das Ganze für den Fall, dass ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe, noch auf eine dritte Weise betrachten. Hierfür sollte man die beiden in der Tabelle unten beschriebenen Situationen in Betracht ziehen, die zwei Personen basierend auf einer Handvoll unterschiedlicher Kategorien beschreiben.
| Kategorie | Beispiel 1 | Beispiel 2 |
|---|---|---|
| Alter | 35 | 45 |
| Geschlecht | Weiblich | Männlich |
| Status | Verheiratet | Single |
| Kinder | Zwei | Keine |
| Primäre Ziele | Schule, Fußballtraining, Supermarkt | Wo immer 22 Jahre alte, leicht zu beeindruckende Mädels rumhängen |
Im Grunde genommen habe ich zwei völlig gegensätzliche Situationen beschrieben. Die erste umfasst das, was man als eine typische Mutter beschreiben würde. Sie ist Mitte 30, hat zwei Kinder und benötigt ein sicheres und verlässliches Fahrzeug, um ihre Kinder herumzufahren, einzukaufen, usw. Die zweite Situation beschreibt einen Mann, der sich in der Mitte seiner Midlife Krise befindet und versucht eine 22 Jahre alte Freundin zu finden, um hierdurch die Tatsache zu kompensieren, dass sein Penis nicht mehr so gut funktioniert.
Würde man diesen beiden Personen dasselbe Auto empfehlen? Natürlich nicht. Der Kontext bestimmt, was ideal bzw. am besten ist oder empfohlen werden sollte. Im ersten Fall wäre dies etwas in Richtung eines Minivans – viel Platz, zuverlässig, sicher, usw. Im zweiten Fall wäre es ein Sportwagen oder was auch immer zurzeit verwendet wird, um einen nicht funktionierenden Penis zu kompensieren.
Es ist klar, dass es völlig idiotisch wäre, das erst Auto der zweiten Person und umgekehrt zu empfehlen. Der Sportwagen wäre für eine typische Hausfrau und Mutter völlig ungeeignet und im Allgemeinen sind Minivans nicht das, worauf die Mädels abfahren – außer vielleicht, wenn man versucht eine Hausfrau und Mutter abzuschleppen. Doch für die spezifische Zielgruppe (knapp über 20 und heiß) wäre ein Minivan nicht die richtige Wahl.
Man kann leicht viele andere spezifische Situationen aufzeigen, in denen unterschiedliche Autos die beste Wahl oder nicht die beste Wahl wären. Wenn man im Gelände unterwegs sein möchte, dann braucht man ein anderes Auto, als wenn man wirklich schnell fahren möchte. Unabhängig vom konkreten Beispiel ist mein Punkt der Folgend: der spezifische Kontext bestimmt die ideale Empfehlung (oder einen idealen Bereich von Empfehlungen). Es kann natürlich auch mehr als eine angemessene Empfehlung für eine gegebene Situation geben, doch es gibt mit Sicherheit keine Empfehlung, die für ALLE Situationen angemessen ist. preview
Ich glaube der Leser erkennt, wo dies hinführt
Warum scheint im Bereich der Ernährung und des Trainings die Mehrheit in absoluten Maßstäben zu denken und den Kontext der Situation nicht in Betracht zu ziehen? Stattdessen werden unabhängig vom spezifischen Kontext Aussagen darüber getroffen, was gut, schlecht, am besten oder am schlechtesten ist. Kniebeugen sind gut, Kniebeugen sind schlecht, Kohlenhydrate sind gut, Kohlenhydrate sind schlecht, gesättigte Fette sind gut, gesättigte Fette sind schlecht… Egal welches Thema man auch wählt – man wird auf allen Seiten extremistische, absolute Standpunkte finden.Egal um welches Thema es auch geht, wird es immer jemanden geben, der denkt, dass es bezüglich dieses Themas unabhängig vom Kontext eine absolute Antwort gibt. Man kann dies in den Kommentaren zu vielen meiner Artikel sehen. Wenn ich etwas zu einem Thema schreibe, dann verbringe ich im Allgemeinen eine Menge Zeit damit zu versuchen, unterschiedliche Kontexte zu betrachten, denn was in einer Situation gut (oder am besten) ist, kann in einer anderen Situation schlecht (oder nicht das Beste) sein. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass meine Artikel so lang sind.
Und ohne Ausnahme wird jemand daher kommen und eine absolute Aussage zum Thema treffen – oder mich beschuldigen für (oder gegen) was auch immer zu sein, was diese Person als absolut richtig (oder falsch) ansieht. Ich kann fast meine Uhr danach stellen: egal wie klar ich über etwas schreibe oder wie oft ich die grundlegende Idee wiederhole, wird mindestens eine Person ein Problem hiermit haben, da ich nicht die einzige Antwort wiederhole, die ihrer Ansicht nach für alle Situationen und für jeden Kontext richtig ist.
Anders ausgedrückt mögen es Menschen, ein recht einfaches Regelwerk zu haben, nach dem sie leben können. X ist gut für alles und jeden. Y ist schlecht für alles und jeden. Alles wird als schwarz oder weiß ohne Schattierungen einer anderen Farbe gesehen. Für jede auch nur im Entferntesten mit einem Thema verwandte Frage wird die einfache Antwort aus dem Regelwerk gezückt – unabhängig vom Kontext. Und jeder, der die Welt nicht genauso schwarz und weiß sieht, kritisiert definitiv das, woran sie glauben.
Es ist ein einfaches Glaubenssystem und bedarf nicht vieler Gedanken. Unglücklicherweise ist dieses fast immer falsch.
Beispiel 1: Sind gesättigte Fette gut oder schlecht für die Gesundheit?
Ein umwerfendes Beispiel hierfür findet sich in den Kommentaren zu den Artikeln "Carbohydrate and Fat Controversies Part 1" und "Carbohydrate and Fat Controversies Part 2" wieder. Ein Thema, das ich in diesen Artikeln betrachtet hatte, war der Zusammenhang von gesättigten Fetten und der Gesundheit, bei dem es im Augenblick zwei recht extremistische Standpunkte gibt. Der Mainstream Standpunkt ist, dass gesättigte Fette immer schlecht, schädlich und negativ sind, wogegen der alternative Standpunkt ist, dass sie gesund sind und keinerlei negative Auswirkungen besitzen.Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in de Mitte. Man sollte z.B. die beiden folgenden Situationen betrachten:
| Kategorie | Beispiel 1 | Beispiel 2 |
|---|---|---|
| Aktivität | Hoch | Niedrig |
| Körperfettanteil | Niedrig | Hoch |
| Energiezufuhr | Kleiner oder gleich dem Verbrauch | Höher als der Verbrauch |
| Gemüsekonsum | Hoch | Niedrig |
| Rauchen/Alkohol | Nein | Ja |
| Stress | Niedrig | Hoch |
| Andere Faktoren des Lebensstils | Gut | Schlecht |
Das erste Beispiel könnte einen Sportler beschreiben – oder möglicherweise den "durchschnittlichen" Paleo Jägertypen (der schlank, aktiv, usw. war), auf dem die "gesättigte Fette sind gut" Leute ihre Ansichten basieren. Der zweite Typ beschreibt die Mehrzahl der Menschen auf der Welt: übergewichtig, inaktiv, viel Stress, schlechte allgemeine Nahrungszufuhr, usw.
Im ersten Kontext könnte sich eine hohe Zufuhr gesättigter Fette (oder eine hohe Fettzufuhr im Allgemeinen) bezüglich der Gesundheit neutral verhalten und Studien zeigen in der Tat, dass dies der Fall ist. Im Rahmen einer Studie hatte weder eine fettreiche Ernährung noch eine hohe Zufuhr gesättigter Fette bei trainierten Radsportlern negative Auswirkungen auf irgendetwas. Vermutlich verbrannten die Radsportler das Fett, bevor es irgendwo Schaden anrichten konnte. In diesem Kontext sind gesättigte Fette genauso irrelevant wie die Gesamtfettzufuhr.
Im zweiten Kontext wirken sich gesättigte Fette, wie 30 Jahre der wissenschaftlichen Fachliteratur zeigen, verheerend auf die Gesundheit aus. Sie verursachen Entzündungen sowie eine Insulinresistenz und eine exzessive Zufuhr ist besonders im Kontext des Rests unseres modernen Lebensstils einer von mehreren Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Wenn Menschen überschüssiges Körperfett mit sich herumtragen, inaktiv sind, zu viele Kalorien und zu viele verarbeitete Kohlenhydrate zu sich nehmen und an Gewicht zunehmen, dann kann man den negativen Einfluss gesättigter Fette ganz einfach nicht verleugnen – egal wie sehr dies manche Leute auch versuchen.
Doch die „pro gesättigte Fette“ Leute scheinen nicht dazu in der Lage zu sein, diesen Unterschied zu verstehen. In ihrem Kopf sind gesättigte Fette unabhängig vom Kontext gut. Die „anti-gesättigte Fette“ Gruppe, die in der Regel an der Erstellung von Ernährungsrichtlinien beteiligt ist, neigt dazu, sich weniger um die Ausnahmen zu kümmern und konzentriert sich mehr auf die Mehrzahl der Menschen. Selbst wenn sie anerkennen, dass sich gesättigte Fette bei diesen Ausnahmefällen neutral verhalte, ist dies nicht die Personengruppe, auf die ihre Empfehlungen abzielen.
Beginnt der Leser zu verstehen, worauf ich hinaus will?
Es dreht sich alles um den Kontext. In einem gegebenen Kontext kann etwas Bestimmtes das Beste von allem sein, doch in einem anderen Kontext könnte es das Schlechteste sein. Es gibt hier nichts Absolutes, sondern nur kontextspezifische Situationen und kontextspezifische gute und schlechte Dinge.
Wenn man sich jedoch die Kommentare zu den erwähnten Artikeln ansieht, dann wird man sehen, dass ein Leser etwas in der Richtung von "Sie scheinen auf der Seite der ‘anti-gesättigte Fette’ Leute zu stehen und sagen, dass gesättigte Fette negativ sind." sagt. Da ich nicht das schwarz/weiß Dogma wiederholt habe, an das er glaubt, muss ich also anderer Meinung als er sein.
Anscheinend hat das Internet neben allem anderen, was es erreicht hat, die Leute ungebildet gemacht.
Beispiel 2: Kniebeugen vs. Beinpressen für Beinmasse
Ein weiteres gutes Beispiel findet sich im Artikel "Squats vs. Leg Press for Big Legs" wieder. In diesem Artikel habe ich spezifische Kontexte betrachtet, in denen die Beinpresse besser als klassische Kniebeigen für das spezifische Ziel der Unterkörperhypertrophie (d.h. Wachstum der Beine) geeignet sein könnte. Man sollte sich die Kommentare zu diesem Artikel ansehen.Die Leute sprechen davon, dass Kniebeugen besser für die Entwicklung der Ganzkörperkraft geeignet sind (ein völlig anderer Kontext, der einer anderen "besten" Antwort bedarf) oder ignorieren die Unterschiede bezüglich der Mechanik (die Länge von Oberschenkel und Torso beeinflussen eine Menge Dinge) zwischen einzelnen Personen oder sprechen von einer Vielzahl anderer Dinge, die völlig am Kontext vorbei gehen, über den ich im entsprechenden Artikel gesprochen habe.
Der besagte Kontext war folgender:
- Entwicklung von Masse (nicht notwendigerweise Beinkraft und nicht Ganzkörperkraft)
- Spezifische Situationen (in der Regel abhängig von der Biomechanik), in denen die Beinpresse eine bessere Wahl als Kniebeugen darstellt.
Da es sich jedoch um ein Thema handelte, bei dem die Leute dazu neigen absolutistische, nicht kontextabhängige Ansichten zu besitzen (welche für gewöhnlich widerspiegeln, was für sie persönlich am besten funktioniert, wobei ignoriert wird, dass sie nicht die Gesamtheit der Menschheit repräsentieren), wurde auf jeden Vorschlag einer kontextspezifischen Antwort - wie zu erwarten war - mit absolutistischen Antworten reagiert. Dies lag daran, dass diese Leute "wussten", dass Kniebeugen gut und Beinpressen schlecht ist. Der Kontext spielt für sie keine Rolle – so einfach ist das. Und es ist außerdem falsch.
Zusammenfassung
Wenn ich dem Leser sagen würde, dass ein Jeep Wrangler das beste Auto ist, das er sich kaufen kann, ohne hierbei den Kontext der spezifischen Situation in Betracht zu ziehen, dann würde er denken, dass ich ein Idiot bin. Und er hätte hiermit Recht. Trotzdem haben die meisten im Bereich des Trainings und der Ernährung scheinbar kein Problem damit, ähnliche absolutistische Aussagen zu treffen, ohne den Kontext in Betracht zu ziehen.Ich gehe vielen Menschen, die mir Fragen stellen, auf die Nerven, da meine Antwort in den meisten Fällen "da hängt ganz davon ab…" lautet. Es gibt eine Handvoll Ausnahmen, doch in den meisten Fällen kann ich auf eine Frage keine gute Antwort geben, ohne die Spezifika und den Kontext zu kennen. Wenn man die Artikel auf dieser Site liest, dann wird man erkennen, dass ich viel Zeit damit verbringe, über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Dinge zu sprechen.
Darüber hinaus werden die Leute häufig verwirrt, wenn sich zwei meiner Empfehlungen zu widersprechen scheinen. Sie übersehen hierbei jedoch, dass das, was ich in einem spezifischen Kontext vorschlage, auf einen anderen spezifischen Kontext nicht anwendbar ist. Und das, was ich im zweiten Kontext vorschlagen könnte, muss nicht unbedingt auf den ersten Kontext anwendbar sein. Es gibt also keinen wirklichen Widerspruch, sondern ganz einfach nur unterschiedliche Empfehlungen, die auf dem spezifischen Kontext der gegebenen Situation basieren.
Ein gutes Beispiel hierfür kam kürzlich im Forum auf. Jemand war bezüglich meiner unterschiedlichen Empfehlungen bezüglich der Kombination von Ephedrin und Tyrosin verwirrt. In einem Kontext (im Allgemeinen eine Diät), kann dies eine gute Kombination sein, doch in einem anderen Kontext (die Protokolle, die in den "Stubborn Fat Solution" Plänen beschrieben werden) rate ich vom Einsatz dieser Kombination ab. Auch hier handelt es sich nicht um einen Widerspruch, sondern lediglich um kontextspezifische Empfehlungen.
Das, was für eine gegebene Situation perfekt sein kann, könnte in einer anderen Situation die schlechteste Wahl darstellen. Wann immer jemand damit beginnt absolute Empfehlungen zu geben, denkt diese Person nicht über die spezifische Situation nach und ignoriert den Kontext. Im Kopf dieser Person gibt es nur eine Antwort (in der Regel das, was für diese Person funktioniert oder was der Propaganda entspricht, die diese Person soweit verinnerlicht hat, dass sie sie ohne nachzudenken wiederholt.) und der Kontext ist unwichtig.
Unglücklicherweise sind die Dinge niemals so einfach.
Fragen wie:
- Wie viele Kohlenhydrate benötigt man?
- Sollte man während einer Diät ein geringes, moderates oder großes Defizit verwenden?
- Ist rapider Fettabbau das Richtige für einen?
Ist diese Person groß/schwer oder klein/leicht, ist sie insulinsensitiv oder nicht, trainiert sie sehr viel oder wenig, wie sieht die Intensität des Trainings aus, was sind die Ziele, wie viel Zeit hat sie für das Training zur Verfügung, kann sie ihren Trainingsplan verändern, so dass dieser zu einer spezifischen Diät passt, welche genetischen Themen könnte es geben, welche individuellen Präferenzen gibt es – all dies sind Spezifika, die das beeinflussen, was am besten oder nicht am besten sein kann.
Doch selbst wenn man eine Antwort für eine gegebene Situation findet, ist es von entscheidender Bedeutung zu erkennen, dass dies nicht die allgemeingültige beste Antwort ist.
Es ist lediglich die beste Antwort für diesen Kontext.
Wenn es eine zentrale Aussage in diesem Artikel gibt, dann ist es die folgende: wenn man sieht, dass jemand behauptet, dass etwas am besten, am schlechtesten, ideal oder nicht ideal ist, dann ist es wichtig, den Kontext der Situation zu berücksichtigen – sowohl den Kontext dieser Person als auch den eigenen. Es ist nämlich gut möglich, dass diese Person die richtige Lösung für ihren Kontext gefunden hat, was jedoch nicht notwendigerweise bedeutet, dass dies die beste Lösung für den eigenen Kontext ist.
Ich möchte den Artikel mit der Aussage beschließen, dass wenn man versucht eine Lösung, die für einen Kontext angemessen ist, mit Gewalt auf einen anderen Kontext zu übertragen, für den diese Lösung nicht passend ist, dies für gewöhnlich das perfekte Rezept für ein Desaster ist. Dies wird auch als "runder Stab, eckiges Loch Problem" bezeichnet – man versucht etwas passend zu machen, das im gegebenen Kontext nicht passt (das wäre so, als ob die typische Hausfrau und Mutter versucht, den Sportwagen für ihre Situation passend zu machen – ich schätze, dass die Kinder dann in den Kofferraum müssten).
Ein Beispiel ist meine "Ultimate Diet 2.0". Diese umfasst eine zyklische Diät und bestimmte Dinge bezüglich Training und Diät müssen getan werden, damit diese Diät funktioniert. Im Grunde genommen bedeutet dies eine bestimmte Planung bezüglich der Zeiten zu denen man trainiert und welches Training man an bestimmten Tagen ausführt. Häufig versuchen Leute, die keine Kontrolle über ihr Training haben (z.B. Sportler, die sich an den Trainingsplan ihres Trainers halten müssen), diese Diät auszuführen. Und ich sage diesen Leuten, dass sie ein anderes Programm verwenden sollten. Ohne die Fähigkeit zur Kontrolle des Trainings bis zu dem Grad, der für die UD2 notwendig ist, kann dieses Diätprogramm nicht funktionieren. Es stellt ganz einfach die falsche Wahl für den gegebenen Kontext dar und ich verweise diese Menschen im Allgemeinen auf die "Fat Loss for Athletes" Artikelserie auf dieser Site.
"The Rapid Fat Loss Handbook" ist ein weiteres Beispiel. Auch dieses Diätprogramm weist bestimmte Notwendigkeiten bezüglich dem auf, was während des Trainings getan werden sollte oder kann und in der Regel muss das Training auf einen extrem minimalen Umfang reduziert werden. Menschen, die nicht dazu in der Lage sind ihr Training auf den Grad zurückzuschrauben, der für dieses Diätprogramm notwendig ist, werden schlechte Resultate erzielen. Diese Diät stellt die falsche Wahl für ihren spezifischen Kontext dar und sie müssen sich für ein anderes Diätprogramm entscheiden.