Fleischesfrust
Ich bin hier nur eine von tausenden, die ihren erhobenen Zeigefinger in die so offenen, aber auch satten und gleichgültigen Ohren des Internets bohrt, um all den Fleischfressern zu erzählen, was sie so und so schon wissen. Ich könnte genauso gut über sozial benachteiligte Kaffeebauern oder schuftende Kinder in asiatischen Textilfabriken schreiben. Für welches ermüdende Thema man sich schließlich entscheidet, ist vorrangig an die publizierende Plattform gebunden. Und was läge in einem Bodybuilding-Forum näher, als noch einmal darauf hinzuweisen, mit welchen Konsequenzen der unter den Sportlern exzessiv betriebene Fleischkonsum verbunden ist?
Eins vorweg: Ich selber bin kein Vegetarier, esse, zumindest für ein Mädchen, sogar recht viel totes Tier. Ich bin u.a. auch Autorin eines Artikels, in dem ich für mehr tierische Innereien in der Ernährung plädiere. Und zu guter Letzt geize ich auch noch beim Einkauf. An den Gedanken, auch mal in der Bio-Theke zuzugreifen, habe ich noch nie auch nur eine Sekunde verschwendet. Bin ja Studentin, rede ich mich gern raus. Ich hab also auch nur mein schlechtes Gewissen anzubieten. Und ich weiß auch, dass eine kleine Buchstabenmenge im besten Falle eine kurze Diskussion auslöst. Die auch wieder nur eine von tausenden ist. Für Aha-Effekte sind wir alle zu müde. Weil wir auch nicht wissen, wo man denn anfangen müsste, um bessere Menschen zu werden.
Der (Nutz-)Tierschutz ist dennoch ein – mag dieser Begriff auch pietätlos sein – interessantes Thema. Geschichten von der Grausamkeit der Menschheit sind massen- und stammtischtauglich wie Horrorfilme. Da gibt es immer was zu erzählen. Mich persönlich interessiert weniger der ökologische Aspekt der Fleischproduktion. Klar, Wasserverbrauch, C02-Ausstoß, Überfischung der Meere, Bodenverödung, spielt auch alles eine nicht unerhebliche Rolle. Aber da machen wir uns letztlich doch wieder am meisten um uns selber Sorgen. Eher schockiert mich der barbarische Umgang mit den Tieren an sich und vor allem, dass dieser gesetzlich legitimiert ist. Kinderarbeit macht mich auch traurig. Aber da gibt es Schutzgesetze, Handelsabkommen, Organisationen. Da gibt es zumindest das Gefühl, dass geholfen wird. An den Bedingungen, unter denen Schlachtvieh sein Leben fristet und beendet, wird sich, so viel wird mit Blick in das Gesetz deutlich, niemals etwas ändern. Und die steigende Tendenz der Nachfrage verschlimmert die Situation. Laut statistischem Bundesamt ist allein die Geflügelfleischerzeugung (es wäre weitaus angemessener, wenigstens das Wort „Zucht“ zu verwenden) in den vergangenen 10 Jahren um rund 66% gestiegen. Mehr als 98% des von uns konsumierten Fleisches sollen aus Massentierhaltung stammen, wobei hierzu keine offiziellen Zahlen vorliegen.
Die Haltung von Legehennen in der Legebatterie wurde mit Beginn dieses Kalenderjahres ja schon mal verboten. Die Bodenhaltung ist aber auch weit von etwas entfernt, das man "artgerecht" nennen könnte; Nach §13a Abs. 2 der Nutztierschutzverordnung ist für 9 Legehennen eine Fläche von gerade einmal einem Quadratmeter vorgesehen. In der Masthühneraufzucht sind 39kg/m², in der Putenaufzucht 52kg/m² zulässig, dies entspricht vier bis fünf Tieren pro Quadratmeter.
Die Enge der Haltungsbedingungen ermöglicht dem Geflügel keinerlei arttypisches Verhalten. Das Gesetz sieht zwar eine Gewährleistungen sauberer Einstreu zu jeder Zeit vor, die den Hühnern und Puten das Picken, Scharen und Staubbaden ermöglicht, in der Praxis stehen die Tiere jedoch zumeist in ihren eigenen Ausscheidungen und zwischen toten und halbtoten Artgenossen. Sie entwickeln in der Enge und Langeweile ein schwer gestörtes Sozialverhalten, das nicht selten in Kannibalismus gipfelt. Es stellt daher die Regel dar, die Schnäbel direkt nach dem Schlüpfen zu kürzen, in dem sie je nach Art mit einem erhitzten Messer geschnitten oder per Laser gebrannt werden – selbstverständlich ohne Betäubung und Wundnachbehandlung.
Auch die Belichtungspraktiken der Geflügelbauern erzeugt zusätzliches Leid. Tiere, die in der Intensivhaltung aufgezogen werden, bekommen zumeist ein Leben lang kein Sonnenlicht zu Gesicht. Die Stallbeleuchtung wird bewusst im Sinne der Ertragssteigerung gesteuert. §19 Abs. 1 TierSchNutzV schreibt eine an den Tagesrhythmus angepasste Beleuchtung für Masthähnchen erst ab dem siebten Tag ihres Lebens vor. Davor werden die Tiere 24 Stunden nonstop angestrahlt. Sie können also in der Zeit, in der sie natürlicherweise schlafen würden, fressen – und sind so eben schneller schlachtreif.
Rund 40 Tage lebt das Hähnchen, bis es geschlachtet wird; Ihre natürliche Lebenserwartung beträgt bis zu 20 Jahren! Wobei der Gedanke, dass den bedauernswerten Existenzen bereits nach kürzester Zeit ein Ende beschert wird, schon beinah ein tröstlicher ist. Legehennen müssen es ein bis zwei Jahre bis zur Schlachtung aushalten; vielleicht waren es irgendwelche Wirtschaftswissenschaftler oder Unternehmensberatungen, die in ökonomischen Modellen berechneten, dass sich ab diesem Zeitpunkt die Nachzucht jüngerer, leistungsfähigerer Hühner mehr lohnt, als die weitere Fütterung der schlechter legenden älteren. Die Tiere sind früh ausgelaugt, nach jahrzehntelanger Leistungszucht liegt ihre Eierproduktion mehrere hundert Prozent über der des ursprünglichen Huhns.
Apropos Zucht: von den indiskutablen Haltungsbedingungen abgesehen stehen moderne Nutztiere hinsichtlich ihrer Genetik von Geburt an auf der Verliererseite. Weil das Brustfleisch des Geflügels vom Verbraucher am stärksten nachgefragt wird, werden Hühner und Puten zu grotesken Krüppeln gezüchtet. Durch die extreme Gewichtsverlagerung auf den Brustbereich kommt es zu schmerzhaften Fehlbelastungen von Hüfte und Bein. Knochen, Gelenke und Bänder können die Last nicht tragen, es kommt zu Brüchen, Sehnenrissen etc. Tiere, die von Natur aus sogar gute Flieger sind, können nicht einmal mehr laufen, verbringen Wochen und Monate mit großen Schmerzen in Liegeposition. Puten aus der modernen Tier-produktion können sich ohne künstliche Befruchtung nicht mehr selbstständig fortpflanzen.
Ein weiteres Thema, das in den letzten Jahren große Empörung hervorrief, betrifft den Umgang mit männlichen Küken. Diese sind für die Eierproduktion verständlicherweise wertlos. Zum Masthähnchen taugen sie auch nicht, hierzu werden andere, fleischigere Rassen verwendet. Um sich des Ausschusses schnell zu entledigen, werden die Küken in Fließbandarbeit nach dem Schlüpfen per Hand aussortiert und wahlweise verbrannt, vergast oder im sog. Homogenisator maschinell zerschreddert. Manchmal landen sie später als Tierfutter im Trog anderer Leidensgenossen. Die EU erlaubt eine automatische Tötung der "Eintagsküken" innerhalb von 72 Stunden durch "Zerkleinerung".
Auch Schweine ergeht es in der Massentierhaltung bekanntlich nicht besser. Hier kommt erschwerend hinzu, dass es sich bei den Paarhufern um hochintelligente Säuger handelt, die unter den beengten und eintönigen Haltungsbedingungen besonders leiden.
Sie fristen ihr Leben in halbdunklen, schlecht belüfteten und klimatisierten Hallen, können weder ihren Spieltrieb noch ihren Reinlichkeitsdrang ausleben. Bei entsprechendem Platzangebot trennen sie ihren Toilettenbereich streng von Schlaf- und Liegeplätzen an. In den Ställen müssen sie im eigenen Kot stehen, der ihren empfindlichen Nasen große Qualen bereitet.
Besonders hart trifft es die Zuchtsäue; Sie werden in den ca. 2,5 Jahren bis zu ihrer Schlachtung quasi dauerhaft tragend gehalten. Das Abferkeln erfolgt in kleinen Einzelbuchten, in denen sich die Sauen nicht bewegen können. Auch die Versorgung ihres Nachwuchses wird ihnen verwehrt.
Es verwundert nicht, dass auch Schweine unter derartigen Bedingungen bösartige Züge entwickeln. Auch hier werden vorbeugende Maßnahmen, die von bereits erwähntem Paragraph 4 des TierSchG ohne Betäubung legitimiert werden, ergriffen, darunter die Amputation des Schwanzes bei Ferkeln eines Alters unter 4 Tagen und das Abschleifen von Eckzähnen bei Ferkeln unter 8 Tagen; auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Jungtiere, denen das Saugen an der Mutterzitze verwehrt bleibt, ihren Drang mit dem Beißen ihre Geschwister befriedigen. Auch die Kastration ist bis zu einem Alter von 8 Wochen ohne Betäubung und auch durch einen anderen als einen Tierarzt zulässig. Und weil beides zusätzliche Kosten verursacht, die Narkose und der Tierarzt, und weil der Verbraucher lange Zeit ausschließlich das Fleisch des kastrierten Schweins forderte, werden Kastrationen in Akkordarbeit von Unausgebildeten unter oftmals erbärmlichen hygienischen Standards vorgenommen.
Einem ARD-Bericht zufolge haben die Viehbauern jede Einsparung bitternötig, ihre Gewinnspannen tendieren ohnehin gegen Null. Für die ca. halbjährige Aufzucht eines Schweines bis zur Schlachtungen mit 100 bis 120kg Lebendgewicht werden etwa 170€ fällig. Bei gegenwärtigen Schlachthofpreisen von unter 2€ je Kilogramm lässt sich kein Profit machen. Es muss also an jeder irgend möglichen Schraube gedreht werden – auf Kosten der Tiere.
Auch Schweine werden zum Opfer von Zucht und Gentechnik. Weil das weiße, fettarme Fleisch auf dem Verbrauchermarkt besonders gefragt ist, werden Rassen mit entsprechender Körperkomposition erschaffen. Der unangenehme Nebeneffekt: Schweine dieser Art haben von Geburt an orthopädische Probleme und sind extrem stressanfällig. Die Quote jener Tiere, die vorzeitig an Herzversagen verenden, liegt besonders hoch. Eine Haltung an der Frischluft, mit dem Licht, den Geräuschen und sonstigen Sinneseindrücken der natürlichen Umwelt, wäre für diese Schweine gar nicht möglich.
Was die Fleischproduzenten tun wird wohl nur deswegen gesellschaftlich gebilligt, weil es hinter geschlossenen Türen geschieht. Von ein paar verwackelten, mit versteckter Kamera gedrehten Peta-Videos abgesehen, kommen wir mit dem Elend erst dann in Berührung, wenn es auf unserem Teller gelandet ist. Das einzige Nutzvieh, das sich uns hin und wieder zeigt, ist das Rind. Und das kennen wir – fatalerweise – weidend auf unendlichen, idyllischen Graslandschaften. Aber der Schein trügt. Die Weidehaltung stellt in Deutschland die Ausnahme dar. Weniger als 10% aller Schlacht- und Milchkühe werden nach Bio-Standard gehalten, und selbst den verbleibenden ist eine artgerechte Haltung nicht garantiert; Die Mindestanforderungen an die ökologische Rinderzucht sind nicht hoch. Ein Drittel der Bio-Kühe lebt in der Anbindehaltung, sie können also Mitnichten unter freiem Himmel grasen, sondern sind in Buchten fixiert zur Unbeweglichkeit verdammt. Dass artgemäßes Weiden in der konventionellen Haltung erst recht nicht realer ist als das Alpenpanorama in der Milka-Werbung, erklärt sich von selbst.
Die Kälber teilen mit den Ferkeln das Schicksal der sofortigen Trennung von der Mutter. Klar, deren Milch ist ja für das Tetrapak vorgesehen. Sie werden mit Ersatznahrung großgezogen, die häufig mit Salz versetzt werden, um ein Durstgefühl zu erzeugen. Weil gleichzeitig kein Trinkwasser bereitgestellt wird, konsumieren die Tiere noch mehr Kunstmilch, die sie umso schneller mästet.
Und sie teilen auch das Schicksal der betäubungsfreien Verstümmelung (Enthornung mittels Säge, Verätzung oder Verbrennung) und Kastration (bis zu einem Alter von vier Wochen ohne Narkose zulässig). Mit besonderer Grausamkeit ist die Schlachtung der Rinder verbunden. Üblicherweise werden in industriellen Schlachthöfen ca. 80 Tiere pro Stunde getötet. Dass hierbei keine sorgfältige, fachgerechte Tötung möglich ist, erklärt sich von selbst. Die Fehlerquote im Zuge der vorherigen Betäubung liegt in einigen Betrieben im oberen einstelligen Prozentbereich. So werden Rinder nicht selten bei Bewusstsein zum Aufbluten, Häuten und Zerteilen aufgehängt. Vermutlich erfolgt die Betäubung in einigen Fällen absichtlich unzureichend, um die Ausblutung zu beschleunigen. Oftmals landen auch tragende Kühe auf der Schlachtbank. Dies geschieht jedoch nicht zum Leidwesen der Schlachter, sondern ermöglicht im Gegenteil zusätzliche Einnahmen durch das in der Pharmaindustrie begehrte Blut der Embryonen. Die noch schlagenden Kälberherzen können angezapft werden, die z.T. schon empfindungsfähigen Wesen bluten qualvoll aus.
Besonders betroffen machen die vielen Berichte von jenen bestialischen Handlungen an Nutztieren, die noch nicht einmal den ökonomischen Hintergrund vorweisen können. Die Arbeit in der Qualindustrie stumpft die Menschen ab wie Soldaten im Krieg. Täter berichten, der ständige Anblick und Geruch des Blutes wecke unkontrollierbare Urgelüste, das fortwährende Töten bedingt, dass jede Hemmschwelle fällt. Sadistische Quälereien von sinnlosem Geprügel, beinah ritueller Verstümmelung und Tötung bei lebendigem Leib, Verbrennungen bis hin zu sexuell motivierten Misshandlungen, sind Alltag in vielen Stallbetrieben.
Der amerikanische Journalist Jonathan Foer schrieb in seinem internationalen Bestseller "Tiere essen": "Massentierbetriebe berechnen genau, wie dicht am Tod sie die Tiere halten können, ohne sie tatsächlich umzubringen. Das ist Geschäftsmodell." Damit ist praktisch alles zur Massentierhaltung gesagt. Wer auch nur glaubt, Tiere seien Tiere, der ist ein Träumer. Sie sind Kostenstellen. Inputfaktoren, deren Outputfaktor ein Schnitzel ist. Hunde kann man streicheln. Geflügel kann man optimieren. Die im TierSchG aufgeführte humorlose Aufzählung von Volt- und Amperzahlen, die für die Tötung der verschiedenen Nutztierrassen vorgeschrieben ist, ist nur eines von vielen Beispielen für unseren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Dieser ist so weit von Gott entfernt, wie es nur möglich sein kann.
Ist Fleischessen also unethisch? Ich, und selten fiel mir eine Positionierung leichter, beantworte diese Frage für mich mit einem klaren Ja. Natürlich ist der Mensch ein Allesfresser. Fleisch steht ihm genauso zu, wie dem Fuchs oder dem Greifvogel. Unser Fehler liegt darin, uns wohl zu fühlen in der Überzeugung, wir hätten aufgrund unserer Greifhand und unseres zugegeben äußerst beeindruckenden Gehirns ein Recht auf ein Leben im Überfluss, auf die völlige Kontrolle über andere Lebewesen. Wenn wieder mit so viel Inbrunst Diskussionen über die Vertretbarkeit von Stammzellenforschung geführt werden, dann frage ich mich: Warum denkt ihr noch so viel darüber nach? Wir sind doch schon längst dabei, Gott zu spielen. Guckt doch mal in euren Kühlschrank!
Ich selber bin ja völlig kirchenfremd. Christliche Argumente gegen eventuell bahnbrechende medizinische Vorstöße sind mir suspekt. Wenn ich jedoch darüber nachdenke, wie sehr das Handeln in der Schöpferposition hinsichtlich der Nutztierthematik aus dem Ruder gelaufen ist, könnte ich meine Position doch überdenken …
Vegetarier sind längst keine Randgruppe mehr. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Millionen. Sie verdienen es gewiss nicht, als Spinner und Moralapostel abgetan zu werden. Und man kann sich auch nicht selber vom Verzicht freisprechen, in dem man feststellt, man könne ohnehin nichts an der Gesamtsituation ändern. Das kann man in meinen Augen allerdings tatsächlich nicht. Auch die vielzitierte Macht der Verbraucher stößt an ihre Grenzen. Da ist ja nicht nur der deutsche Markt, sondern auch der internationale Handel. Und viele Dritte Welt- und Schwellenländer, die irgendwann nachziehen werden in jeder Hinsicht, auch im Fleischkonsum, also wird sich die ethische Abwärtsspirale weiterdrehen ohne ersichtliches Ende in den kommenden Jahrzehnten. Und dann ist da ja auch noch die Pharmazie, Kosmetik- und Bekleidungsindustrie. Auch wenn die Sensibilisierung für den Tierschutz, das Interesse und die Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren stetig zugenommen haben, auch wenn der Umsatz von Bioprodukten praktisch durch die Decke geht, steigt die weltweite Fleischproduktion in einem immer noch höheren Maße. Vegetarismus, oder zumindest der Kauf von tierischen Produkten aus artgerechter Haltung, ist zu größten Teilen eine Überzeugungsfrage, eine ganz persönliche Sache. Jeder einzelne, der nicht mitmacht in diesem perversen Spiel, kann überhaupt nichts bewirken und gleichzeitig alles. Und wenn du jeden Tag ein halbes Kilo Fleisch isst, weil du nächstes Jahr auf die Bühne willst, dann machst du damit überhaupt nichts schlimmer. Aber du könntest ja mal kurz inne halten. Nicht auf jede Einsicht folgt ein Schritt zur Besserung. Aber wenn wir zumindest ein bisschen Empathie (obgleich das Wort laut Duden lediglich die Fähig zum Mitgefühl mit dem Menschen beschreibt) aufbringen, dann beweisen wir, dass unser zufälliger Aufstieg an die Machtspitze allen Lebens nicht nur Elend und Verderben über diesen Planet gebracht hat. Obgleich es momentan doch danach aussieht.