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Egal was ich tue, ich kann keine Muskeln aufbauen. Bin ich ein Zero-Gainer?

Ich habe viele Bodybuilder beraten, die mir gesagt haben, dass sie keine Muskeln aufbauen können, egal was sie auch tun. Doch wenn ich herausfand, was sie genau getan hatten, war die Schlussfolgerung immer dieselbe: Bis auf einige wenige Ausnahmen erfüllten diese Trainierenden in praktisch allen Fällen ganz einfach nicht die Voraussetzungen für ein korrektes Training und eine korrekte Regeneration. Ihr Mangel an Bodybuilding Fortschritten war hausgemacht.

In nahezu allen Fällen gilt, dass Bodybuilder, die große Schwierigkeiten damit haben, Muskeln aufzubauen, ganz einfach nicht richtig trainieren und sich zwischen den Trainingseinheiten nicht richtig regenerieren.
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    Sie verwenden ausnahmslos schlecht geplante Trainingsprogramme, verwenden eine nicht korrekte Trainingstechnik, trainieren zu viel, trainieren nicht mit ausreichender Anstrengung, essen nicht gut genug und schlafen nicht genug.
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Einige Bodybuilder trainieren nicht mit ausreichendem Volumen oder ausreichender Frequenz und einige wenige andere trainieren zu hart.

Natürlich spielen die genetischen Veranlagungen beim individuellen Potential für ein Muskelwachstum eine große Rolle. Aber unabhängig davon, wie normal oder schlechter als normal die genetischen Veranlagungen für das Bodybuilding auch ausfallen mögen, kann man immer noch eine Menge Muskeln aufbauen – vorausgesetzt, man geht das Ganze richtig an.
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    Das allgemeine Format von richtigem Training und korrekter Regeneration zu kennen, ist nur der Anfang. Man muss auch wissen, wie man dieses Format richtig auf seine spezielle Situation (Alter, augenblicklicher Entwicklungsstand, körperliche Limitierungen, verfügbares Equipment, Ziele, usw.) abstimmt und es korrekt in die Tat umsetzt.
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Die meisten sich abquälenden Bodybuilder wissen nicht genug über das allgemeine Format eines korrekten Trainings und einer ausreichenden Regeneration. Doch diejenigen, die genug hierüber wissen, wissen nicht, wie sie dieses Format so anpassen können, dass es zu ihrer speziellen Situation passt. Und diejenigen, die auf dem Papier wissen, was zu tun ist, setzten dies unter Umständen nicht richtig in die Tat um.

Man muss ausreichend gut informiert darüber sein, was man tun muss, und bei der Anwendung dieses Wissens in der Praxis beharrlich sein. Dann wird man nicht länger sagen, dass man keine Muskeln aufbauen kann.
 

Empfehlen Sie Zugriemen und Haken als Griffunterstützung?

Nein. Diese Arten von Zughilfen sollten besser gemieden werden, da man sonst bei einigen Übungen abhängig von ihnen wird. Stattdessen sollte man die notwendige Zeit und die notwendigen Anstrengungen investieren, um einen Griff aufzubauen, mit dessen Hilfe man die Stange ohne Unterstützung halten kann.

Die Verwendung von Zughilfen und Haken, um schwerere Gewichte bewegen zu können, als dies ohne eine solche Unterstützung möglich wäre, kann gefährlich sein. Es besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko aufgrund einer starken Erhöhung des Gewichts, ohne dass sich die beteiligten Gelenke und das beteiligte Bindegewebe hieran anpassen konnten.

Man benötigt z.B. zusätzliche Kraft in den Handgelenken, den Ellenbogen und den Schultern, wenn man Kreuzheben und Latziehen mit substanziell mehr Gewicht ausführt.

Wenn man bei diesen Übungen auf einen Schlag 25 bzw. 10 Kilo mehr Gewicht verwenden kann, da man Zugriemen oder Haken verwendet, dann bettelt man geradezu um Verletzungen. Man sollte niemals eine plötzliche große Erhöhung des Trainingsgewichts durchführen.

Ich kann keine Muskeln aufbauen. Warum nicht?

 

Was sollte ich zum Frühstück essen? Wie sieht es mit Zerealien aus?

Frühstückszerealien in Verbindung mit einer guten Proteinquelle stellen eine häufige Wahl dar, aber die meisten fertigen Frühstückszerealien sind mit Zucker überladen und sollten gemieden werden.

Einige hiervon enthalten vier oder fünf unterschiedliche Arten von Zucker, die Sucrose, fruktosereichen Maissirup und braunen Zucker umfassen können. Und viele Frühstückszerealien enthalten größere Mengen hydrierter Öle, welche auch gemieden werden sollten.

Stattdessen sollte man nach Zerealien suchen, die wenig Zucker aber viele Ballaststoffe enthalten und aus natürlichen Zutaten hergestellt werden. Man sollte informiert und anspruchsvoll sein – und sich natürlich das Etikett, die Inhaltsstoffe und den Nährwert genau ansehen.

Ich empfehle Haferflocken oder Porridge. Wenn man sich für Porridge entscheidet, sollte man dieses selbst aus reinen Haferflocken herstellen. Fertige Mischungen, die Zucker und anderen Müll enthalten, sollten gemieden werden.

Hierfür mischt man naturbelassene Haferflocken mit etwa der dreifachen Menge an Wasser, gibt eine Prise Salz hinzu und lässt diese Mischung einige Minuten lang köcheln. Anschließend kann man etwas Butter und einen Löffel reinen Honig oder Ahornsirup unterrühren. Ein solches Porridge ist in Verbindung mit zwei oder drei Eiern oder einem Stück Käse oder etwas Leinöl ein einfaches, aber qualitativ hochwertiges Frühstück. Ich selbst esse so etwas seit vielen Jahren zum Frühstück.