Bodybuilder haben es nicht immer leicht. Den normalen Alltag, wie Millionen Menschen ihn täglich durchleben, kennen Sie nicht. Auch Mark Broscience ist einer dieser Menschen, die der ehemals seltenen aber mittlerweile weiter verbreiteten Spezies "Bodybuilder" angehören.

Mark Broscience sieht sich als erhaben über das ehemalige Werk Gottes - dem herkömmlichen Menschen. Er ist besser, er ist fit, er ist gesund - nur er lebt das Leben "to the fullest".

Doch wie läuft so ein Tag im Leben eines Bodybuilders eigentlich ab?


Mark beginnt den Tag immer zur selben Uhrzeit, um 7 Uhr morgens. Die Nacht endet für ihn somit nach genau 8 Stunden. Studien sagen, dass die Muskeln so die bestmögliche Erholung erfahren. 8 Stunden können lang sein, zu lange für die Muskeln. Mark hatte zwar vorgesorgt (dazu später mehr), aber er fühlt, wie seine Muskeln um Hilfe schreien, da sein Körper beginnt, die wertvolle Muskelmasse als Treibstoff zu verpulvern.

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Daher beginnt Mark den Tag direkt damit, sich in der Küche den neuesten Weight Gainer in seinen Shaker zu packen. Laut Studien benötigt der Körper aber auch Omega-3 und seine Vitamine am Morgen. Aber halt! Was ist mit der Kreatin-Kur, die Mark Broscience vor kurzem gestartet hat… Alles zurück auf Anfang.

Mark beginnt den Tag immer zur selben Uhrzeit, um 7 Uhr morgens. Die Nacht endet für ihn somit nach genau 8 Stunden. Studien sagen, dass die Muskeln so die bestmögliche Erholung erfahren. 8 Stunden können lang sein, zu lange für die Muskeln. Mark hatte zwar vorgesorgt (dazu später mehr), aber er fühlt, wie seine Muskeln um Hilfe schreien, da sein Körper beginnt, die wertvolle Muskelmasse als Treibstoff zu verpulvern.

Üblicherweise würde Mark den Tag direkt damit beginnen, sich in der Küche den neuesten Weight Gainer in seinen Shaker zu packen. Da er aber seit kurzem auf einer Kreatin-Kur ist, steht neben seinem Bett eine Flasche Traubensaft und auf seinem Nachttisch das Kre-Alkalyn. Sofort nachdem der Wecker ertönt, nimmt Mark die nötige Tagesdosis mit 2 - 3 großen Schlücken Traubensaft.

Da er nun die nächsten 30 Minuten nichts essen darf, geht er duschen und sich fertig machen. Die Zeit vergeht und Mark kann endlich seinen Weight Gainer gepaart mit Omega-3, Vitamin D3 und Glutamin trinken. Um auch die nötigen Nährstoffe zu erhalten, mischt er den Gainer natürlich nicht mit Wasser an, sondern nutzt dazu sein neues Wänna und gibt einen Schuss Shock Seinart hinzu. Er merkt wie ihn die Zufriedenheit überkommt, er fühlt sich gleichgestellt mit Arni, oder noch besser, seine Vorbilder und Co.
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    Er ist ein echter Bodybuilder, er lebt den ästhetischen Lifestyle.
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Nachdem das Muskelwachstum gesichert ist, packt Mark seine Tupperdosen in seine FitBag und fährt zur Arbeit. Dummerweise ist heute um 10 Uhr ein zweistündiges Meeting angesetzt, Mark müsste aber um 10:30 Uhr etwas essen, sonst kommt sein Körper auf die dumme Idee, wieder Muskeln zu verbrennen.

Kein Problem denkt sich der findige Bodybuilder und versteckt eine Tupperschüssel in der Toilette, nachdem er beim letzten Mal eine Abmahnung erhalten hat, als er im Meeting den Thunfisch mit Reis ausgepackt hatte. Dieses Mal läuft das reibungslos, denkt sich Mark zufrieden.

13:30 Uhr gibt es erneut die penibel genau abgewogene Mahlzeit aus der Mikrowelle, bevor es endlich wieder wissenschaftlich fundierte Pre-Workout-Nahrung gibt. Schnelle Kohlenhydrate, Eiweiß, damit die Muskeln ja nicht abgebaut werden, außerdem etwas Alanin und Taurin. Koffein ist ja eh im Booster, fehlt nur noch das L-Carnitin, damit die Fettverbrennung auf Hochtouren laufen kann.
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    Dummerweise ist heute Stau und Mark hat bereits den Booster getrunken. Aber er hat vorgesorgt - ein Aufsteck-Blaulicht aufs Dach und die Leute machen Platz. Nicht mit Mark, nein nicht mit Ihm. Bei anderen setzt der Booster vielleicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein, aber nicht bei Mark.
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So steht er pünktlich, wenn der Booster einsetzt, im Golds Gym Stringer vor dem Spiegel bei den Kurzhanteln und beginnt das große Curlen. Ein dreifacher Supersatz mit verschiedenen Intensitätstechniken steht als erstes auf dem Plan. Freie Übungen meidet er, nur durch die Isolation kann er vollen Fokus auf den Zielmuskel legen. Die Ausführung muss nicht immer sauber sein. Aber wer beurteilt eigentlich, was sauber ist?

Marks Mind-Muscle-Connection läuft durch seine wochenlange Trainingserfahrung perfekt ab, der Schwung bei den Curls dient dem Overload, damit die Muskeln auch genügend Reize erhalten. Eine Gefährdung des Rückens ist generell ausgeschlossen, da Mark schon in der Umkleide seinen Gewichthebergürtel anlegt hat, um seinen Rücken zu schützen.

In der Kabine wird noch vor dem Duschen der Post-Workout-Shake getrunken - wie der findige Leser bereits weiß - damit der Körper keine Muskeln verbrennt.

Zuhause angekommen wird parallel zum Vorkochen der Mahlzeiten für den Folgetag der zweite Post-Workout-Shake getrunken - diesen nimmt der Körper schneller auf als herkömmliche, feste Nahrung. So sagen es die Studien.

Nun ist es kurz vor 23 Uhr und Marks Tag neigt sich dem Ende zu. Um dem Körper auch über Nacht nicht die wichtigen Nährstoffe für den Muskelaufbau zu entziehen, trinkt Mark vor dem Schlafen noch seinen Casein-Shake und legt sich dann Punkt 23 Uhr zufrieden ins Bett. Er ist ein Bodybuilder, genau wie die großen früher es schon waren. Er lebt den ästhetischen Lifestyle. Er ist Mark Broscience.

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Bild: Wikimedia.org