Rückblick auf die Saison 2010

Es war ein eigentlich ganz unverfängliches Gespräch auf der FIBO 2010, welches mich überhaupt erst wirklich ernsthaft daran denken ließ, den Weg auf eine Bodybuildingbühne zu suchen. Damals unterhielt ich mich mit Patricia über Gott und die Welt und erwähnte, dass mich die Idee schon faszinieren würde. Nach einem kurzen Gedankenaustausch verblieben wir so, dass ich Ihr ein paar Bilder zukommen ließ und um es kurz zu machen: Nach einem Treffen im McDonalds in Lohr war klar: Die Herbstsaison 2010 wird meine erste Saison – Korrektur: unsere erste Saison, denn mein Schatz beschloss (damals noch mehr mir zu Liebe) auch den Weg auf die Bühne zu suchen und in der Figurklasse zu starten. Der Rest ist Geschichte, ich habe Euch an der Vorbereitung teilhaben lassen, so dass ich hier nicht mehr zu ausführlich darauf eingehen werde. Am Ende standen ein zweiter Platz auf der Internationalen Südwestdeutschen Meisterschaft in Andernach und ein 10. Platz auf der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Wiesloch für mich, sowie ein Sieg in Andernach, sowie ein 6. Platz in Wiesloch für Natalie auf dem Zettel – keine schlechte Ausbeute für die erste Saison. An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an Patricia, ohne die wir beide vielleicht nie den Schritt auf die Bühne gewagt hätten. Danach war dann erst mal das Leben genießen angesagt, doch man kann es ja nicht lassen… Daher wuchs schon bald der Gedanke an einen zweiten Start im Herbst 2011.

Die Saison 2011 – Die Anfänge

Im Frühjahr 2011 kam bei Natalie und mir der Wunsch auf, es im Herbst wieder zu wagen und so machten wir uns kurz nach der FIBO auf den Weg nach Grünstadt zu Markus und Moni Becht, die uns schon in der Endphase der 2010er Saison hilfreich zur Seite standen, um sie zu bitten uns vorzubereiten, da eine erneute Zusammenarbeit mit Patricia aufgrund der räumlichen Entfernung einfach zu aufwändig gewesen wäre. Nach nur kurzer Überzeugungsarbeit stimmten die beiden zu und die Reise begann. Nach einer Athletensichtung Anfang Juli ging es dann auch schon mit der Vorbereitung los. Ich werde im Folgenden auf meine Vorbereitung eingehen. Bei Natalie lief diese Saison leider nicht immer alles wie geplant, wobei sie dennoch mit deutlich verbesserter Form in Friedberg den Großen Preis von Hessen und Rheinland Pfalz gewinnen konnte. Die beiden anderen Wettkämpfe der Saison verliefen leider nicht wirklich nach Plan, aber darauf werde ich an der Stelle nicht eingehen. Wichtig für uns ist, dass wir gesehen haben, dass sie sich gesteigert hat.

Juli bis September: Der Einstieg

Mit dem 04.07.2011 begann die Vorbereitung. Anfangs ist das ja immer noch eine feine Sache, da man ausreichend Futter hat, anfangs. Die Vorzeichen zumindest waren nicht schlecht: 101kg und eine ganz passable Form, sprich deutlich leichter als zum Diätbeginn 2010, dafür auch deutlich weniger Fett und dennoch muskulär massiver. Mein Training stellte ich von dem 3er, den ich in der Offseason an 6 Tagen pro Woche trainiert hatte, auf einen 5er, den ich anfangs 5x pro Woche, später dann 6x pro Woche trainierte um. Da ich wie der dicke Becht ein Verfechter des Volumentrainings bin, gab es da keinerlei Konflikte und ich durfte munter meiner Volumensucht frönen. Das Gewicht kletterte erst noch einmal leicht nach oben, um mit 103,5kg einen Höchststand zu erreichen, um dann wieder langsam Schritt für Schritt zu fallen. Pünktlich zum September war es dann erstmals wieder unter 100kg. 11 Wochen und 16kg, kein Zuckerschlecken, aber auch kein Ding der Unmöglichkeit… Auch in Sachen Essen gab es keine größeren Kontroversen, da wir beide auch hier eher konservativ sind und von allzu exotischen Diätmethoden nicht wirklich viel halten. Einfach und bewährt, das war die Idee, also ausreichend Eiweiß, Kohlenhydrate nach und nach reduzieren und rund ums Training legen, Fett so viel wie nötig, nicht mehr. Alle 3 Stunden wurde gegessen und fertig. Wie gesagt: Keep it simple! Kann ich nur jedem empfehlen!

September bis Oktober: Die ewigen Weiten der Diät

Für mich ist das die schlimmste Phase der Diät, so 8-4 Wochen vor Wettkampf. Man ist noch nicht so weit, dass einen die eigene Form wirklich begeistert, dennoch nagt der Hunger langsam an einem und das vom Ernährungsplan dominierte Leben beginnt zu nerven. Aber da muss man halt durch, immerhin wurde die Form besser, auch wenn mein Gewicht gern mal die Diva spielt (kein Wunder, ohne Snickers). Mit viel hin und her und hoch und runter näherten wir uns aber dann doch der 90kg-Marke an.

Oktober bis November: Endspurt

Pünktlich zum 01.11. zeigte die Waage erstmals eine 8 als erste Ziffer. 6kg und noch 3 Wochen Zeit. Klingt gut, zumindest wenn man um meine Eigenschaft als offizielle Wassersammelstalle für den süd-westdeutschen Raum weiß. Da meine Futterzufuhr schon recht weit unten war und ich mit noch weniger dazu neige, kleine Kinder aufzufressen, erhöhten wir das Cardio schrittweise bis auf 2 x 90 Minuten am Tag in der letzten Woche vor der Hessen. Viel viel Cardio... Ich mag es nicht wirklich, aber es funktioniert. Also wurde mein Bike wieder mein bester Begleiter. Und wie erwartet ging das Gewicht langsam runter, so dass ich mich eine Woche vor der Hessen mit einem Gewicht von 87,5kg auf der Waage wiederfand. Alles im Rahmen… preview

Wer einmal eine Wettkampfdiät durchgezogen hat, weiß um die besonderen Freuden der letzten Woche. Allein das Aufwässern ist eine Sache, die man einfach lieben muss. Fällt es mir in der Diät nicht schwer gut 8l am Tag zu trinken, so musste ich doch wieder für jeden Tropfen über die 10l kämpfen, doch tapfer wurden täglich 11-12l Flüssigkeit den Rachen herunter gekippt, der größte Teil davon in Form von Tee, da ich mit größeren Mengen Wasser absolut auf Kriegsfuß stehe. Der völlige Verzicht auf Kohlenhydrate und Salz ist auch so etwas, was nervt, aber letztlich nimmt man die Hürden der letzten Woche doch recht locker. Es ist dann einfach schon greifbar, das Ende absehbar, von daher würde ich in der Zeit auch fasten, wäre es nötig. Zudem passiert in der letzten Woche beinahe stündlich was, sprich man kann dem Körper zusehen, wie er sich verbessert und das fühlt sich einfach herrlich an…

Samstag vor der Hessen zeigte die Waage dann 84,5kg – ich war ich noch knapp über dem Gewichtslimit, aber alles easy. Nun ging es also ans Laden, was meist eher enttäuschend ist. Man hat sich die ganzen Tage des Entladens auf die carbs gefreut und dann sind auch 8 x 100g Reis/Reiswaffeln nicht wirklich eine Menge, die einen happy macht… Aber gut, zum Vollfressen bleibt ja nach dem Wettkampf genug Zeit. Nach einem letzten Formcheck also noch einmal etwas schwitzen im Dampfbad und heiß in Salzwasser baden (man muss sich ja eh rasieren und das ist schön bequem), Farbe auftragen und schon einmal die sieben Sachen packen…

Großer Preis von Hessen & Rheinland Pfalz

Und dann war der große Tag auch schon da. Früh morgens die Waage gecheckt und 83,6kg. Alles gut! Also vorsichtig mit Reiswaffeln laden, minimal trinken und nix kann schief gehen. So war es dann auch. In Friedberg angekommen zeigte die Waage glatte 83kg und die Form war durchaus ansprechend. Alles in Butter, also laden, laden, laden… Das ist dann der Punkt, wo der Sport wirklich Spaß macht…

Die Vorwahl hätte ich dann beinahe verpennt, weil ich völlig entspannt im Zuschauersaal meiner Lady zuschaute und übersehen hatte, dass die CBB direkt auf die Figur folgt. Als ich dann also völlig entspannt mit meinem Kaffee zum Athletenbereich schlenderte, kam nur ein aufgeregter Brian zu mir, der mir doch nahelegte, mich etwas zu beeilen. Die Vorwahl lief gut, aber ich habe schon gemerkt, dass ich mich im Grunde keine 5 Sekunden ernsthaft vorbereiten konnte. Aber sowas passiert… Egal wie, da wir leider nur drei Athleten waren, davon zwei Hessen, war die Sache mit der Quali safe. Mindestens genauso wichtig aber war das positive Feedback, das ich bekam. Danke an der Stelle an David Walli, Oli Rink und vor allem Detlef Herget, die mir meinen persönlichen Erfolg attestierten: Das wichtigste Ziel, das jeder Athlet haben sollte: sich zu verbessern, hatte ich erfüllt. Zum Finale wurde dann noch einmal alles gegeben. Dass Mike an dem Tag nicht zu schlagen war, war mir klar. Da fehlte bei mir einfach noch der letzte Schliff, aber mit dem zweiten Platz war ich sehr zufrieden und vor allem war ich nun sicher in Bochum dabei. Nachdem dies mit unzähligen Broten von der Athletenverpflegung (Brian und Sabrina, ich liebe Euch hierfür – die Athletenverpflegung der Hessen ist einfach Weltklasse) und einem Besuch bei Burger King gebührend gefeiert wurde (nochmal liebe Grüße an das Team Trenz, die dafür sorgten, dass wir nicht die einzigen braun angemalten Spinner waren, die die halbe Karte bestellt haben), ging es langsam nach Hause.

No stop till Bochum

Und schon war es Montagmorgen. Noch 5 Tage Zeit, 5 Tage, die dafür genutzt wurden dem Rat von Detlef, dem auch Markus und Moni voll und ganz zustimmten, nachzukommen: 1-2kg abkochen. Also wurden ab Montag wieder alle Kohlenhydrate gestrichen, es gab wieder 2 x 90 Minuten Cardio und selbst die Gemüsemengen wurden reduziert. Das Training lief dennoch erstaunlich gut; kein Wunder, waren die Glykogenspeicher doch erstmals seit Wochen wieder voll. Das änderte sich aber spätestens Mittwoch wieder und das nach kurzem Rebound stetig fallende Gewicht gab Anlass zur Freude. Es roch nach einer guten Form… Im Gym wurde unter dem wachsamen Auge von Alex Thomessen nochmal das Posing verfeinert und nach der letzten Einheit am Donnerstag hieß es dann "all work done".

Gespannt fieberte ich dem Gewicht am Freitagmorgen entgegen. Nachdem ich bereits am Donnerstag mit 83,5kg unter dem Limit war, hoffte ich auf ein 82,x damit das Laden planmäßig beginnen konnte. Und so kam es dann auch. 82,5kg am Freitagmorgen, alles in Butter. Um eine mögliche Gewichtszunahme beim Laden (die ich in der Praxis nie erlebt habe, aber man geht halt auf Nummer sicher) minimal zu halten, wurde nur mit Reiswaffeln geladen. Die Zeit bis zur Abfahrt wurde mit Schlafen, dem Verteilen der Hunde auf liebe Hundesitter (danke Kristina, danke Sven und Gike) und Einkaufen von Süßigkeiten verbracht, dann ging es gegen Mittag los Richtung Bochum. Die Fahrt dauerte zwar doppelt so lange, wie ursprünglich geplant, aber wir kamen dennoch rechtzeitig an.

Im Zimmer wieder auf die Waage und siehe da: 81,5kg. Als Konsequenz wurde erst einmal der furchtbar leckere Riegel gegessen, der in der Tüte lag, die jeder Athlet beim Einchecken bekommt. Auf der offiziellen Waage hatte ich dann 30 Minuten später 81kg glatt, wobei ich mit 181cm gemessen wurde, also viel Luft. Die Form war sehr gut, Beuger und Arsch hatten sich frei gemacht, die Quads waren frei, soweit alles nach Plan. Nach einem Schokonikolaus und etwas anderem Süßkram würde weiter sauber mit Reiswaffeln, Reis und Huhn und Reis und Rosinen geladen. Zwischen das Futtern musste dann noch ein Tanning bei Leo gelegt werden, der seinen Job wie gewohnt erstklassig ausführte. Kann nur jedem Athleten das Tanning empfehlen, besser geht es nicht. Dann noch ein kurzer Formcheck und nach fachmännischer modischer Beratung durch Markus und Moni Becht, Oli Rink und Ernö Reichardt noch fix ein Wechsel des Posingslips und ab in die Heia, auch wenn das mit dem Schlafen in den letzten Tagen vor einem Wettkampf immer so eine Sache ist (mit Ausnahme der Nacht vor der Hessen, in der ich wie ein Baby schlief, waren 30-45minütige "Schlafeinheiten" im Wechsel mit kurzen Wachphasen normal).

Der Samstag

Samstag um kurz vor 6 schnell die Form gecheckt und für gut befunden und dann ab zum Frühstück: Brötchen, Nutella, Butter, Marmelade… Göttlich, etwas wenig, aber göttlich!!! Dann warten, bis man endlich in die Halle durfte, wieder ausbreiten und ruhen. Ach ja: hatte ich laden erwähnt? Brian und Ernö kümmerten sich fachmännisch um meine Farbe und kurz nach 11 ging es dann raus auf die Bühne. Gutes Gefühl! Die Form passte, ich war fit, alles in Butter… Dachte ich…

Im zweiten Vergleich (der vierte in Folge, rechnet man 2x Line Up-Vergleiche und dann die beiden regulären zusammen) begann das große Zittern in den Haxen. Alles überstanden, aber trotzdem bemerkenswert, wie kräftezehrend so ein paar Vergleichsrunden sind. Aber gut, so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn das Feedback war grandios und überall hörte ich die Worte "Top 3". Und auch wenn man sich eigentlich das Erreichen des Finales als Ziel gesetzt hatte, wenn man nur oft genug so eine Einschätzung hört, will man auch da hin. Also wurde das Ziel neu formuliert: Top 3!

Auf die Frage an Markus, was ich nun essen soll, kam nur ein "Mach voll!" und auf meine Folgefrage "Egal womit?" ein "Ja!" – Traum!!! Nach einem Teller Penne Bolognese gab es dann 2 Foccacias, 1 Brötchen und 2 Hamburger, etwas Süßkram und danach viel Ruhe, bis es zum Gruppenfoto und Ländereinmarsch ging, einer Sache, die sich immer besonders anfühlt. Danach noch etwas ruhen und Finale. Alles oder nichts, verlieren konnte ich im Grunde nicht mehr. Ich kann für mich sagen, ich habe getan, was ging. Und damit bin ich extrem zufrieden. Als der vierte Platz bei der Siegerehrung vergeben wurde und es nicht meine Nummer war, war für mich alles erreicht. Top 3 – wie geil ist das denn? Und noch einer weg… Top 2! Ich hatte es im Blut, dass es an dem Tag Platz 2 werden würde und aus meiner Sicht ist das auch ok so. Für einen Sieg fehlten mir schlicht noch 10% Schärfe. Aber egal, ich bin Internationaler Deutscher Vizemeister, scheiße klingt das geil!

Nach der Siegerehrung ging es noch schnell was futtern, zum Interview mit David und nach einem kleinen Streifzug über die Expo ins Zimmer duschen. Nach etwas Naschwerk machte ich mich mit Natalie zu einer kleinen Dönerbude auf, Gott schmeckte das geil! Danach nochmal in die Halle und Lob abgrasen. An der Stelle danke an Matze, Oli, Sabrina, Sabrina und nochmal Sabrina, Jörn, Anja, Chris, Iris, David, Karsten, Achim. Pit, Skadi und alle die ich vergessen habe, für Euer Lob, das hat mir viel bedeutet.

Den absoluten Ritterschlag erhielt ich aber von Mr. Classic Bodybuilding himself: Murat Demir. Auch hier noch einmal: Vielen Dank Murat, solch Worte aus Deinem Mund sind für mich, der Deinen Körper immer als Inspiration gesehen hat, etwas ganz Besonderes! Zum Abendessen ging es mit dem größten Teils des Hessen-Teams zu einem kleinen Italiener, der ein unfassbar gutes Essen servierte und dazu ein so unglaublich leckeres kühles Bier auf den Tisch brachte, es war ein Genuss!

Größer war nur der Genuss dem lieben Markus Hoppe beim Essen zuzuschauen: Nahrungsmittelvernichtungsmaschine!!! Um Mitternacht wurde dann dem dicken Becht zum Geburtstag gratuliert, dann ging es in die Heia, so ein Tag schlaucht. Wobei schlafen halt so eine Sache ist, das hatten wir ja schon. Also schlenderte ich so um 4 Uhr morgens in Badeschlappen, Sporthose und Teamjacke von Hotel zu Kongresshalle und Stadion, rauchte die ein oder andere Zigarette und genoss die kühle Luft und den Wind. Erst da wurde mir so richtig bewusst, was da an dem Tag passiert war. Unglaublich, unglaublich gut!!!

Alles hat ein Ende

Sonntag… Alles vorbei. 5 Monate Vorbereitung und puff, alles vorbei! Wobei noch einiges auf dem Programm stand, einmal ein Shooting mit Matze im Hotel, dann Frühstück (ich glaube, das ist das Beste, was es nach der Diät gibt, das Frühstück am Sonntag im Hotel), Heimfahrt und gleich im Studio nochmal ein Shooting. Dann wurde ausgeruht und abends noch lecker Jägerschnitzel gefuttert. Und damit endet die Saison 2011. Doch nach der Saison ist vor der Saison, sprich ich hänge die Frühjahrssaison 2012 dran, was natürlich einige Konsequenzen mit sich bringt, auf die ich gleich noch eingehen werde. Schlussendlich war es eine anstrengende, aber auch eine schöne Zeit, gekrönt mit einem grandiosen Ergebnis, so dass ich nun hochmotiviert in das Frühjahr starte.

Danke

Ich habe es im Verlauf des Textes schon ein paar Mal getan, aber ich möchte dennoch hier noch einmal die Chance ergreifen mich bei einigen Menschen zu bedanken: Zu allererst dem wichtigsten Menschen in meinem Leben: Natalie. Sie ist gegen Diätende der einzige Mensch, den ich länger ertrage und den ich bei mir haben will, ich denke das sagt alles aus. Danke Baby, dass Du da bist! Im Juli feiern wir, bis es kracht! Dann Markus und Moni, die immer, wirklich immer für uns da waren, egal was war. Ohne Euch wäre diese Leistung niemals möglich gewesen, herzlichen Dank. Ihr seid uns in der Diät mehr als nur Betreuer geworden und das bedeutet mir sehr viel. Danke an ESN, in Person Torsten und Murat, die mich mit top Produkten unterstützt haben, was im Hinblick darauf, dass so eine Vorbereitung immer ins Geld geht, gar nicht hoch genug gelobt werden kann. Danke an Euch, ich hoffe ich konnte Euch mit dem Titel etwas wiedergeben! Danke an TEAM ANDRO, speziell natürlich Caro und Stephen, dafür dass ich die Möglichkeit bekomme Videodrehs etc. zu haben und natürlich Franky und Matze für die Durchführung. Danke an das gesamte Team Hessen, danke an Uli und Margit Bentz, danke Alex Thomessen, danke alle, die mir die Daumen gedrückt haben.

Ausblick

Wie bereits erwähnt, werde ich die Frühjahrssaison 2012 anhängen. Das heißt natürlich wenig Offseason und geplantes Vorgehen. Es wird wieder mal einen Betreuerwechsel geben, diesmal schlicht deshalb, weil Markus selbst in Vorbereitung ist und folglich niemanden vorbereiten kann. Ich begebe mich also vertrauensvoll in die Hände von Alex Thomessen, mit dem ich schon die Dezemberplanung abgeschlossen habe. Nach ein paar Schlemmtagen geht es ab heute wieder strikt nach Plan los. Sonderfälle gibt es im Dezember eh genug, daher sollte der Rest 100%ig stimmen. Mir kommt das eh entgegen, da ich wieder gemerkt habe, dass ich entweder einen festen Plan brauche oder unkontrolliert fresse. Die Zielsetzung bleibt die gleiche wie im Vorjahr: in verbesserter Form auf die Bühne steigen. Im Idealfall wird das bedeuten, dass ich 1-2kg schwerer antrete, bei 150%iger Form. Das ist mein Hauptanliegen:

Streifen von oben bis unten. Ich denke, da werden wir ein gutes Ergebnis präsentieren können. Ansonsten strebt man natürlich immer nach Höherem, sprich sicherlich hab ich irgendwo den Titel des Deutschen Meisters im Auge und will auf jeden Fall mal ganz oben auf dem Treppchen stehen, aber das liegt nicht allein in meiner Hand. Ich habe aber so viel Rückenwind durch die Zusprüche von Euch allen, dass ich alles geben werde um nochmal deutlich besser zu erscheinen und alle ins Staunen zu versetzen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!