Verpflichtung
Jeder von uns muss sich in einer Art und Weise verpflichten. Diese Verpflichtung kann etwa ein Ziel sein, aber realistischer, sollte es ein Ausdruck Deiner Ideale sein.Es gibt keine Zweifel, dass wir viele Verpflichtungen eingehen – Verpflichtungen gegenüber unserem Arbeitgeber, unserem Ehepartner oder Lebensgefährten, unseren Eltern oder unseren Freunden zum Beispiel. Wie auch immer, die wesentlichste Verpflichtung gehen wir uns selbst gegenüber ein. Wenn Du eine Verpflichtung gegenüber Dir selbst eingehst, kann es niemals eine akzeptable Entschuldigung dafür geben, dass Du diese Verpflichtung nicht eingehalten hast.
Wenn Du Dich selbst dazu verpflichtest, einen Bodybuildingwettkampf zu gewinnen oder in einem Fitnessprogramm zu bestehen, stelle sicher, dass Du verstehst, was Du tun musst, bevor Du die Herausforderung annimmst.
Stelle Dir selbst Fragen wie:
- Bist du ausreichend physisch und psychisch belastbar?
- Bist Du in der Lage, Deine Zeit so einzuteilen, dass Du das Training schaffst?
- Bist Du finanziell in der Lage die Kosten für das Training zu tragen?
- Hast Du eine Gruppe von Menschen, die Dir auf dem Weg helfen?
- Warum möchte ich das wirklich tun?
Zielsetzung
Um wirklich erfolgreich in einem Vorhaben zu sein, musst Du den Spielstand notieren. Wenn Du den Spielstand nicht notierst, wirst Du niemals wissen, ob Du gewonnen oder verloren hast. Ziele setzen bedeutet schlicht festzulegen, welche Punktzahl notwendig ist, um zu gewinnen.Jedes Jahr setze ich mir ein Jahresziel, was dann meine Untergrenze wird, um Erfolg zu haben. Mein Jahresziel ist nicht leicht zu handhaben, da ich ein ganzes Jahr warten muss um zu entscheiden, ob ich gewonnen oder verloren habe. Folgerichtig unterteile ich mein Jahresziel in kleinere, leichter zu handhabende Teile, die verschiedene Formen annehmen.
Aus meinem Jahresziel entstehen 12 Monatsziele und 52 Wochenziele. Du kannst meine Wochen- und Monatsziele Kontrollsegmente nennen, an Hand derer ich meinen kurzfristigen Fortschritt bewerte und notwendige Änderungen oder Erweiterungen vornehme, um wieder auf die Spur zu kommen.
Wichtige Gedanken über Ziele:
- Halte Deine Ziele schriftlich fest.
- Gib eine Kopie Deiner Ziele der wichtigsten Person in Deinem Leben.
- Überprüfe Deine monatlichen Erfolge mit derselben Person.
- Finde einen Weg Dich zu belohnen, wenn Du die Teilziele (und natürlich das Jahresziel) erreichst.
- Platziere Dein aufgeschriebenes Jahresziel irgendwo, wo Du es täglich siehst, beispielsweise auf dem Badezimmerspiegel.
Visualisierung
Du musst immer vom Erfolg ausgehen. Wenn Du vom Erfolg ausgehst, wirst Du Erfolg haben. Denk daran, Du, niemand sonst, hat Kontrolle über Dein Leben. Betrachte Dich selbst als Sieger. Träume davon zu siegen. Sprich davon zu siegen und geh immer davon aus, dass Du siegen wirst.Als ich erstmals die Gefilde des richtigen Bodybuildings betrat, stellte ich mir mich selbst als "Mr. Michigan" vor. In ruhigen Momenten sprach ich es laut aus: "Tom Platz – Mr. Michigan". Über meinem Badezimmerspiegel hatte ich einen Zettel auf dem stand: "Du siehst den künftigen Mr. Michigan und Mr. Universum." Seltsamerweise hatte ich das Gefühl, dass diese Visualisierung tatsächlich einen mentalen Stress auf meine Muskeln ausübte, der sie so dramatisch wie auf eine körperliche Belastung reagieren ließ. preview
Du hast mich vielleicht sagen gehört, dass Muskelwachstum im Kopf beginnt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass das wahr ist. Ich stellte mich mir selbst vor, wie ich über die Bühne laufe … das Brüllen der Masse höre … den Schweiß, durch das Licht auf meinem Körper schimmernd, schmecke … ich konnte die Siegertorte schon in meinem Mund schmecken.
"Ich stellte mir mich selbst als Mr. Michigan vor. In ruhigen Momenten sprach ich es laut aus: 'Tom Platz – Mr. Michigan'."
Vermeide das Negative
Es ist wichtig eine positive Perspektive zu haben und sehr entscheidend, ein gutes Bauchgefühl. Auch wenn eine negative Erfahrung eintritt, musst Du positiv denken. Man kann folgern, dass Du, wenn Du nie positiv bist, immer negativ bist, und wenn Du nie negativ bist, wirst Du immer positiv sein. previewJeder fühlt sich mal schlecht. Das geht nicht nur Dir so. Auch die erfolgreichsten Menschen der Welt fühlen sich manchmal schlecht. Der Unterschied ist, dass erfolgreiche Menschen positive und negative Referenzpunkte einrichten und lernen, diese Referenzpunkte zu Gunsten der positiven zu errichten. Sie kommen auch mit negativen Menschen aus – indem sie sicherstellen, dass sie sich nicht mit ihnen assoziieren, indem sie ihre eigenen Leben mit einem Übergewicht an Positivem füllen. Ich glaube felsenfest daran, dass auch in jeder negativen Erfahrung etwas Positives steckt, da sie Dich denken lässt: "Wie kann ich das besser machen?" oder "Wie kann ich verhindern, dass das wieder geschieht?"
Ein typisches Beispiel ist das eines nicht zufriedenstellenden Trainings. Das Gute ist, dass Du gelernt hast, was ein gutes Training ist, da Du ein schlechtes hattest. Wenn Du nie ein schlechtes Training gehabt hättest, wie solltest Du es wissen, wenn Du ein gutes Training hast?
Stell Dich der Angst vor dem Versagen
In jedem Vorhaben oder Unterfangen besteht das Risiko zu scheitern. Viele Menschen sind noch nie in ihrem Leben gescheitert, schlicht weil sie nie in einer Situation waren, in der es nur Gewinnen oder Verlieren gibt. In anderen Worten, sie sind Mitläufer. Werfe einen genaueren Blick auf diese Leute – sie haben niemals Erfolg in irgendetwas.Ist Dir bewusst, dass Menschen, die für "sehr erfolgreich" gehalten werden, nur in 60% der Fälle Erfolg haben? Das trifft sowohl im Sport, wie auch im Geschäftsleben zu.
Beispielsweise würde ein Baseballspieler, der 400 Bälle in einer Saison schlägt, zweifellos einen Titel erhalten. Wie auch immer, wenn Du dies genau betrachtest, bedeutet das, dass er nur in 4 von 10 Fällen den Ball schlägt – in anderen Worten, er schlägt in 6 von 10 Fällen daneben. Du wirst sehr reich und erfolgreich sein, wenn im Geschäftsleben 60% Deiner Entscheidungen korrekt sind.
Wenn Du nicht jeden Tag alles gibst, was Du hast, wie kannst Du Dich abends zurücklehnen und zufrieden mit Dir selbst sein? Auch wenn Du den Wettkampf nicht gewinnst, ist das ok, da Du Dein Bestes gegeben hast und es nicht geschafft hast zu siegen, aber Du hast dennoch gewonnen – das ist Dein eigener persönlicher Sieg.
Wenn Du einen Titel gewinnst, ist der Lohn, dass Deine Kollegen Dir Beifall spenden – natürlich ist das wichtig! Du musst allerdings fähig sein, vernünftig zu sein und Dich auch dann als Sieger zu sehen, wenn Du ihn nicht geholt hast.
Ich halte es für genauso wichtig mich mit Erfolg zu umgeben, mich erfolgreich zu kleiden und über Erfolg zu reden. Du musst von Dir selbst ein erfolgreiches Bild haben, und Du wirst das werden, was Du empfindest.