Von Emmet Visconti
Was ist eigentlich Motivation
Wir Bodybuilder verbringen viele Stunden in der Woche damit unseren Körperbau zu verbessern. In jedem von uns steckt etwas, das uns veranlasst, jeden Morgen aufzustehen und das Cardio-Training zu machen oder trotz vollständiger Erschöpfung ein paar zusätzliche Wiederholungen aus uns herauszuholen und statt einer Portion Pommes eine Dose Tunfisch zu essen. Aber was ist das? Man kann es nicht anfassen und es ist doch immer da.Motivation ist die Summe von Wünschen, Bedürfnissen und Überzeugungen, die den Charakter antreiben. Sei es um das Bild zu verbessern, welches wir von uns selbst haben oder unsere allgemeine Gesundheit, sei es um Gewicht zu verlieren, einen Wettkampf zu gewinnen oder dem anderen Geschlecht zu gefallen. Eines ist klar, Bodybuilder haben Motivation. Ohne Motivation würden wir nichts erreichen. In diesem Artikel möchte ich erklären, wie man für Training, Cardio und die Diät motiviert wird und wie man seine Übungen verändert, um langfristig motiviert zu bleiben.
Was ist dein Ziel
Wie schon erwähnt hat jeder von uns einen Grund, um Bodybuilding zu betreiben. Jeder Bodybuilder hat sein eigenes Ziel. Der erste Schritt, um motiviert zu werden, besteht meines Erachtens darin, sein Ziel zu bestimmen.Vielleicht besteht dein Ziel darin, im Sommer am Strand scharf auszusehen oder du trainierst für ein sportliches Ziel oder nur, weil es dir Spaß macht und du dich gut dabei fühlst. Du musst dein Ziel klar bestimmen und im Kopf behalten. Jeden Schritt, den du im Bodybuilding unternimmst, musst du so anlegen, dass er dich deinem Ziel näher bringt.
Wichtig ist auch, dass du dir realistische Ziele setzt, die du auch erreichen kannst. Das Schönste, was wir Menschen erleben können, ist Erfolg. Erfolg erhöht unser Selbstbewusstsein sowie unser Selbstvertrauen und hilft uns motiviert zu bleiben. preview Sobald wir Resultate unseres Trainingsprogramms sehen, werden wir motiviert weiterzumachen, bis wir unser Ziel erreicht haben.
Dieser Punkt trifft auf jeden Menschen zu. Ich glaube, so sind wir angelegt. Darum ist es grundlegend für jeden Bodybuilder auf ein Ziel hinzuarbeiten. Also los, frag dich selbst: "Was ist mein Ziel?"
Eintönigkeit vermeiden
Wenn es darum geht motiviert zu bleiben und an einem Fitness-Programm festzuhalten, geht es nicht ohne Abwechslung. Es ist schließlich eine schwere Aufgabe einen Plan durchzuziehen, in Form zu kommen oder Muskeln aufzubauen. Es braucht Zeit und kostet Geduld. Da ist es ganz normal, dass Langeweile aufkommt, wenn man die gleichen Sachen mehrmals in der Woche macht, aber mit der richtigen Motivation und ordentlicher Abwechslung im Training findet man den Weg zum Erfolg.Ungeheuer wichtig ist, dass man ab und zu sein Trainingsprogramm verändert. Wenn man monatelang dieselben Übungen in derselben Reihenfolge macht, werden diese sicherlich langweilig und das Training wird eintönig. Ich empfehle, das Programm mindestens alle sechs Wochen zu variieren.
Diese Vielfalt im Training erhöht die Motivation, da sie verhindert, dass das Programm zum Grausen wird.
Vielfalt entsteht nicht nur dadurch, dass man den Trainingsplan total umstellt. Auch einfach andere Ausführungen der Übung, die man schon immer gemacht hat, können Spaß machen. Nehmen wir zum Beispiel einen Bizeps-Curl mit der Langhantel: Versuch es mal mit einem ganz engen oder ganz weiten Griff. Das wird auch den Bizeps anregen ganzheitlicher zu wachsen, da verschiedene Teile des Muskels angesprochen werden.
Eine andere, ganz einfache, aber effektive Methode, um sein Training abwechslungsreicher zu machen, ist die Zahl der Wiederholungen zu verändern. Versuch mal an einem bestimmten Tag eine hohe Zahl von Wiederholungen zu machen. Auch wenn du die Geschwindigkeit deiner Wiederholungen änderst kannst du Abwechslung erreichen und Langeweile bekämpfen. Mach mal ganz langsame und ganz schnelle Wiederholungen oder werd langsamer und plötzlich ganz schnell. Es geht darum etwas Neues auszuprobieren, nimm zum Beispiel beim Bankdrücken mal Kurzhanteln anstelle von Langhanteln. Diese Veränderung kann deinen Muskeln den besonderen Anreiz zu mehr Wachstum geben. Willst du darauf verzichten?
Generelle Tipps zur langfristigen Motivation
- Zeichne deine Fortschritte auf
Wenn man ein Tagebuch führt, kann das die Motivation stärken. Du kannst zurückschauen und sehen wie weit du gekommen bist. Bodybuilding ist eine Reise, auf der es nicht ohne Einsatz geht. Ich empfehle dir nachdrücklich, deine Fortschritte festzuhalten.
- Such dir einen Trainingspartner
Trainingspartner sind dazu da, dass einer den anderen motiviert, indem er ihn ermutigt und beim Bodybuilding-Lifestyle unterstützt. Ein Trainingspartner sollte ein Freund sein dem man vertraut, möglichst jemand, der ähnlich gebaut ist wie man selbst.
- Such dir einen Berater oder ein Vorbild
Dieser Mensch stellt das dar, was du anstrebst. Er ist die Verkörperung dessen, wie du selber sein willst. Mein Idol ist Marcelo Caraveo. Ich habe an allen Wänden meines Zimmers Poster von ihm, die mich an meine Ziele erinnern und mich motiviert halten.
- Hör Musik
Musik macht den Unterschied zwischen einem hervorragenden (Cardio-)Training oder einem durchschnittlichen. Musik beeinflusst unsere Stimmung und das wirkt sich auf das Training aus. Musik kann bewirken, dass die Übungen mehr Spaß machen. Bring jedes Mal einen MP3-Player mit ins Studio!
- Mach öfter mal eine Pause
Es ist wichtig ab und zu mal eine Woche Pause einzulegen, vielleicht beim Wechsel des Trainingsplans. Das schadet dir nicht. Das gibt deinem Geist und deinem Körper Zeit, sich zu erholen.
- Behalte dein Ziel vor Augen
Das ist die wirksamste Motivationstechnik, wenn du am liebsten die Gewichte ablegen, die Cardio-Einheit auslassen oder etwas Ungesundes essen möchtest. Dann empfehle ich dir, stillzustehen, die Augen zu schließen und dir dein Ziel vor Augen zu halten und dich zu fragen: „Wofür trainiere ich?“ Mach dir klar, dass du dein Ziel erreichen kannst, wenn du den nötigen Willen und die nötige Ausdauer hast.