Wie Jones Casey Viator für die Mr. America Meisterschaft 1971 trainierte
Als ich kürzlich ein paar alte Artikel durchgesehen habe, habe ich das hier gezeigte Foto von Casey Viator gefunden, welches so einige Erinnerungen wieder aus der Versenkung hervorgeholt hat."Du kannst Caseys letztes Training sehen, wenn Du willst!" erzählte mir Arthur Jones, der Erfinder der Nautilus Maschinen, am Telefon. "Warum kommst Du morgen nicht einfach vorbei?"
Das war am 9. Juni 1971. Ich hatte Casey seit einigen Monaten nicht mehr gesehen, so dass ich schon sehr darauf gespannt war, ihm beim Training zuzusehen. Jones hatte Viator mit Unterbrechungen während der letzten 11 Monate trainiert und so ziemlich jeder Bodybuildinginteressierte verfolgte damals die Eskapaden von Jones und Viator im IronMan Magazin.
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Ihre größte Herausforderung war der Mr. America Wettkampf 1971, welcher drei Tage später am 12. Juni in New York stattfinden sollte.
"Nachdem Du Casey beim Training zugeschaut hast", fuhr Jones mit seiner tiefen Baritonstimme fort, wirst Du Dir selbst ein Bild davon machen können, ob Casey es schafft diesen rothaarigen Bastard zu schlagen oder nicht.". Der rothaarige Bastard, auf den Jones anspielte, war Ken Waller, der im Jahr zuvor den zweiten Platz hinter Chris Dickerson belegt hatte. Waller war in sehr guter Form und in den Augen Vieler der nächste Kandidat für den Mr. America Titel.
Das komplette Trainingsprogramm von Casey Viator, welches aus nur je einem einzigen Satz 15 unterschiedlicher Übungen bestand, kann man in meinem neuen Buch "The new Hit" nachlesen. Ich, werde ich mich in diesem Artikel auf zwei Übungen von Viator beschränken – die Kniebeugen und das Trizepsdrücken – einfach um euch ein Gefühl dafür zu geben, wie brutal richtiges Training sein kann.
Aber lasst mich zuerst die Trainingsatmosphäre beschreiben.
Ein muffiges altes Bodybuildingstudio
Bevor Jones 1974 sein riesiges Nautilus Center in Lake Helen in Florida eröffnete, befand sich sein Studio hinter der DeLand High School in einer alten halbkreisförmigen Army Wellblech Baracke, die nur schlecht beleuchtet war und ziemlich feucht und muffig roch. Der Boden bestand aus Zement und es gab weder eine vernünftige Heizung noch eine Klimatisierung für den Sommer. Außer Jones und seinen Schützlingen trainierten hier nur noch ein paar High School Sportler.Wenn man durch die Fronttür herein kam, sah man auf der rechten Seite eine Universal Gym Maschine und auf der linken Seite eine Nautilus Bizeps/Trizeps Maschine. Am anderen Ende des Raumes befanden sich Prototypen der Nautilus Pullover Maschine, der Nautilus Schultermaschine und der Nautilus Rudermaschine. In der Mitte befanden sich Kniebeugenständer, einige alte Olympiastangen und ein halbes Dutzend Kurzhanteln.
Hier hatte Jones schon Arnold Schwarzenegger und Franco Columbo herausgefordert. Nach drei Trainingseinheiten hatte Arnold verärgert mit beschädigtem Ego aufgegeben, während Franco es noch eine weitere Woche hier ausgehalten hatte.
Die äußeren Gegebenheiten waren mehr als gewöhnlich, doch wenn Jones mit seinem Gefolge hier war, war das Studio wie mit Elektrizität geladen. Arthur gab die Kommandos während seine Helfer das Equipment vorbereiteten und Besucher mit Augen groß wie 5 Pfund Scheiben an der Tür standen und zusahen.
Jones schaffte es einfach immer wieder das Studio mit einem "Old-School" Bodybuilding Reiz zu füllen.
Viator, der normalerweise immer 5 Minuten vor Jones hier aufkreuzte, sagte mir, dass sich seine Pulsrate immer verdoppelte, wenn Jones das Studio betrat. "Er schaffte es, dass ich die ganze Zeit über total angepisst bin", erinnerte sich Casey, "mit all seinen Einschüchterungsversuchen und Anforderungen. Niemand außer Jones schaffte es, mich dermaßen in eine Trainingswut zu bringen. Ich habe es gehasst wozu er mich im Training gezwungen hat... aber ich liebe die Ergebnisse."
Larry Gilmore erinnerte sich gut an das spezielle Ambiente des Studios: "Wir schwitzten aufgrund der extremen Trainingsintensität und der Trainingsgeschwindigkeit literweise Schweiß aus, und das in Verbindung mit der schlechten Belüftung. Die Luft stank widerlich, da es immer wieder Leute gab, die den Eimer verfehlten, wenn sie nach einem extrem harten Satz kotzen mussten. Aber wisst ihr was? Man konnte hier ein verdammt hartes, geiles Training absolvieren, wenn man nur wollte."
Kniebeugen bis zum Umfallen!
Am 10. Juni 1971 um ungefähr 9 Uhr Abends führte Viator 13 Wiederholungen Kniebeugen mit einer 500 Pfund Langhantel im Nacken aus. Alle Wiederholungen waren tiefe Wiederholungen bei denen der Hintern förmlich die Fersen berührte ... und das, nachdem er seine Beine mit 750 Pfund und 20 Wiederholungen an der Universal Beinpresse, gefolgt von 20 Wiederholungen mit 225 Pfund an der Beinstreckermaschine vorermüdet hatte ... und das alles ohne Pausen zwischen den Sätzen.Jones trieb Viator durch einen Zyklus mit doppelter Vorermüdung: Beinpresse, Beinstrecken und dann Kniebeugen ohne Pausen zwischen den Sätzen…mit sehr schweren Gewichten bei absolut korrekter Übungsausführung mit der maximal möglichen Anzahl von Wiederholungen… das war das ultimative HIGHT INTENSITY Training.
Ich hatte zuvor noch nie ein vergleichbares Beintraining gesehen. Man muss sich das nur vorstellen: 13 Kniebeugen mit 500 Pfund, und das, nachdem man die Beine schon vorermüdet hat.
Jones stand links von Viator und ermunterte ihn – oder sollte ich lieber sagen schrie ihn an: "Langsamer! Halte den Kopf oben! Mach weiter! Hör jetzt bloß nicht auf! Denk an die großen Oberschenkel von diesem verdammten Rotschopf! Verdammt, Casey, noch 3 mehr! Tief durchatmen! Das ist es! Jetzt…noch eine!"
Es funktionierte. Viator übertraf die Erwartungen von Jones. Sein Puls muss für mindestens zwei Minuten bei über 220 gelegen habe. Ich hatte mir niemals vorstellen können, dass solch eine Intensität überhaupt möglich wäre – niemals.
Anfang 2005 interviewte ich Casey und er erinnerte sich noch gut an dieses spezielle Training. (es wäre auch schwer, so etwas zu vergessen). "Ich hatte eigentlich vor, mich bei den Kniebeugen etwas zurück zu halten, da ich genau wusste, dass ich noch einiges vor mir hatte, aber mit 500 Pfund im Nacken und all dem Adrenalin war das einzige woran ich denken konnte 'Mach 10 Wiederholungen.' Ich war wirklich überrascht, als ich die zwölfte geschafft hatte und ich konnte es einfach nicht glauben, dass es am Ende sogar 13 waren. In diesem Moment wurde mir klar, was für eine verdammte Plackerei dieses Training werden würde."
Eine verdammte Plackerei wurde es dann auch. In meinen 45 Jahren Trainingserfahrung war dieses Beintraining das Anstrengendste und Beeindruckendste, was ich je miterlebt habe.
Jones sprach später noch einmal über diese Trainingseinheit und kam zu dem Ergebnis, dass "Paul Anderson (welcher zu seiner Zeit als der stärkste Mann der Welt bezeichnet wurde) in seiner besten Form das Beintraining von Viator auch hätte durchführen können. Dafür hätte er jedoch eine Injektion Novocain (Betäubungsmittel) für jeden Oberschenkel benötigt um die Schmerzen ertragen zu können. Und auch wenn Andersen das Training selbst überlebt hätte, währe er wahrscheinlich an den Folgen gestorben."
Doch Viator beendete an diesem Tag nicht nur diesen Beinzyklus wie ein wahrer Champion. Nach nur zwei Minuten Pause und etwas Wasser setzte er das Training fort.
An diesem Abend belastete Jones Caseys Trizeps mit 125 Pfund, was mehr war, als ich jemals auf dem Hebelarm dieser Maschine gesehen hatte (besonders nicht gegen Ende des Trainings). 125 Pfund klingen vielleicht auf den ersten Blick nicht übermäßig schwer, doch diese Nautilus Maschine zwang den Trainierenden zu einer völlig korrekten Haltung und machte jegliches Abfälschen unmöglich, so dass wirklich nur Caseys Trizeps bei dieser Bewegung ins Spiel kamen
Casey führte jede Bewegung über den kompletten Bewegungsablauf, von der maximalen Streckung bis zu weitest möglichen Kontraktion, aus. Auch hier stand Jones direkt neben ihm und drängte ihn (wie immer), die Übung langsamer auszuführen, weiter zu machen usw…
Zu Beginn von Wiederholung 8 war Viator mit seiner Kraft am Ende… er schaffte trotz allem Ansporn von Jones die volle Kontraktion einfach nicht mehr. Da sah ihm Jones in die Augen und sagte ganz ruhig: "Der Rotschopf aus Kalifornien wird besser sein als Du." Das motivierte Viator ausreichend, um Wiederholung Nummer 8 zu beenden und noch eine weitere zusätzlich auszuführen. Die zehnte Wiederholung war dann allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Casey schaffte es nicht einmal mehr die Wiederholung zu beginnen. Er hatte im wahrsten Sinne des Wortes den Punkt des Muskelversagens erreicht.
Sofort darauf hoben zwei von Jones Assistenten Viator aus der von Schweiß überzogenen Trizepsmaschine und brachten ihn zu den Dips-Stangen.
Ich konnte ganz deutlich sehen, dass Casey die Idee mit den Dips gar nicht gefiel … besonders nach der letzten Übung an der Trizepsmaschine nicht.
Doch dann schien Casey einen zweiten Kraftschub zu bekommen – nein, eigentlich war es schon der dritte oder vierte – und begann mit den Dips.
Er war ziemlich am Ende einer der härtesten Trainingseinheiten angelangt, die ich je miterlebt habe und hatte gerade einen Satz bis zur völligen Erschöpfung an der Trizepsmaschine ausgeführt. Konnte man jetzt wirklich noch erwarten, dass er mehr als 3 oder 4 Dips schaffen würde?
Das war in der Tat die Frage, die ich Jones stellte, während ich über seine Schulter auf das Blatt schaute, auf dem das bisherige Training von Casey festgehalten worden war.
"Drei oder vier sagst du?" antwortete Jones. "Er wird 20 machen oder ich trete ihm seinen Arsch hoch bis zu den Schultern."
Viator bewegte sich auf und ab, als ob seine Arme zwei gut geölte Kolben wären. Die ersten 10 Wiederholungen waren langsam, flüssig und gleichmäßig. Die folgenden 10 waren etwas schneller, wobei Jones während Wiederholung 18, 19 und 20 lautstark an Viators Männlichkeit zweifelte. Die letzten beiden Wiederholungen (Nummer 21 und 22) waren schmerzhaft langsam. Casey war förmlich in Schweiß gebadet und seine Trizeps, Schulter- und Brustmuskeln zitterten deutlich sichtbar unter der Haut.
"Ah-ah-ah-ah-ah!" brüllte Casey aus den tiefsten Abgründen seiner Lunge, als Arthur ihm befahl eine langsame kontrollierte negative Phase bei der letzten Wiederholung durchzuführen.
Das letzte Posing
Als Viator vor Erschöpfung auf die Knie sank, konnte man ein seliges Lächeln auf Jones Lippen erkennen. Seine Arbeit war für heute fast beendet.Er ließ Casey ein paar Minuten, damit sich dieser mit einem Krug kalten Wassers etwas erholen konnte. In der Zwischenzeit verkündete er, dass das komplette Training von Viator – Beine, Rücken, Schultern, Brust und Arme – genau 27 Minuten und 40 Sekunden gedauert hatte. Wenn das Studio nicht so verdammt überfüllt gewesen wäre, dann hätte man das ganze auch in 25 Minuten oder weniger erledigen können, behauptete Jones.
Dann winkte er Viator: "Komm her. Zieh dein T-Shirt aus und zeig uns, wie Du aussiehst."
Als erstes zeigte Casey eine Doppelbizepspose. Alle der ein Dutzend Leute im Studio, mit der Ausnahme von Jones, waren einfach nur sprachlos. Die Arme von Viator erinnerten an nasse Fußbälle mit pulsierenden Adern.
Danach kam eine seitliche Brustpose und seine Schulter- und Brustmuskeln sahen aus wie 40 Zentimeter dick und mit einer Panzerung überzogen. Anschließend drehte er sich um 90 Grad und nahm eine Rückenpose ein. Da war nichts zu sehen als Berge von Muskeln zwischen weiteren Muskelbergen an seinen Hüften und seinem Nacken und Streifen, so weit das Auge sah.
Selbst in der schlecht beleuchteten Baracke schienen Caseys Rücken, Schultern, Brust und Arme wie durch ein Feuer tief in ihm drin zu glühen. Wenn er seine Muskeln anspannte, bekam man den Eindruck, sie würden gleich durch die Haut hindurch brechen.
Ich hatte die Mr. America Wahlen 1969 und 1970 miterlebt und kannte somit die meisten Top Bodybuilder und ihr Posing, doch ich hatte bisher noch niemanden erlebt, der so massig, definiert und explosiv bei seinem Posing war wie Casey Viator an diesem Abend.
Der Sieger ist …
Von dem ausgehend, was ich an diesem Abend gesehen hatte, war ich mir völlig sicher, dass Viator Ken Waller besiegen und den Mr. America Titel gewinnen würde. Allerdings wurde Waller zwei Tage später, noch vor der Mr. America Ausscheidung, von der Amateur Athletic Union disqualifiziert, da er einige Monate zuvor einen nicht genehmigten Werbeauftritt in einem Magazin hatte. Somit fand die direkte Konfrontation zwischen Viator und Waller nie statt.Aber Casey trat am 12. Juni‚ gegen 32 andere Bodybuilder an und gewann den Mr. America Titel mit Leichtigkeit.
Ich hörte einen der Kamfrichter sagen “Viator war einfach überwältigend!“. Sicher, aber ich dachte mir "War es Viator – oder Jones – der überwältigend war? Oder war es die Kombination beider Talente?"
Nach dem Gewinn des Mr. America Titels im Jahre 1971 plante Viator an der NABBA Mr. Universum Meisterschaft teilzunehmen, welche im September in London stattfinden sollte. Unglücklicherweise gab es später einen Streit zwischen Viator und Jones, welcher dazu führte, dass Casey eine mehrmonatige Auszeit vom Training nahm und nicht am Mr. Universum Wettkampf teilnahm.
Nach dem oben beschriebenen Training am 10. Juni im Jahre 1971 trainierte Jones Viator nie wieder ernsthaft. Nein, ich nehme das zurück. Er trainierte Viator 14 mal im Mai 1973 während des Colorado Experiments, doch dieses Experiment war Teil einer wissenschaftlichen Studie und hatte nichts mit einem Wettkampf zu tun.
1978 NABBA Mr. Universum
Nach einer weiteren langen Trainingspause von fast einem Jahr kam Viator im Februar 1978 zurück ins Nautilus Zentrum. Er verkündete, dass er am NABBA Mr. Universum Wettkampf im September teilnehmen wollte. Der Job, ihn zu trainieren, ging an Jim Flannigan, einen 1,96 Meter großen und 265 Pfund schweren Berg von Mann, und mich.Zusammen trainierten wir Casey dreimal pro Woche mit einem Ganzkörpertraining. Über die nächsten 5 Monate erhöhte sich Viators Körpergewicht von 194 auf 220 Pfund – das waren 2 Pfund mehr als bei seinem Titelgewinn bei der Mr. America Wahl sieben Jahre zuvor.
Während des Sommers 1978 machte ich Hunderte von Fotos von Casey. Die beiden besten sind unten zu sehen.
Bei der NABBA Mr. Universum Wahl belegte Viator einen sehr umstrittenen zweiten Platz hinter Dave Jones. Viele der Zuschauer waren damals der Meinung, dass Viator hätte gewinnen müssen.
Nimm die Herausforderung an und überschreite die Linie
Während den sechs Monaten die uns blieben, versuchten wir Viator so weit wie möglich zu bringen, aber es war nicht das selbe, wie wenn man Arthur Jones hat, der einen quält. Jones war einfach der ultimative kompromisslose Old School Trainer.Während des Trainings schaffte er es sehr schnell die wunden Punkte seines Gegenübers herauszufinden und dort mit seinen Provokationen anzusetzen. Dieser Trainingsstil hatte bei Viator definitiv funktioniert – wie bei vielen anderen auch.
Es gibt Bodybuilder, die man immer weiter antreiben kann und solche, bei denen dies nicht funktioniert. Diejenigen, welche man so immer weiter treiben kann, sind normalerweise diejenigen, die höhere Ziele erreichen.
Nachdem ich über vier Jahrzehnte mit Bodybuildern gearbeitet habe, weiß ich, dass es eine schmale Linie zwischen denen, die man immer weiter antreiben kann und denen, die sich nicht so leicht antreiben lassen, gibt. Wenn man diese Linie überschreitet und sich antreiben lässt, dann macht dies den Unterschied aus, der die besten möglichen Fortschritte ermöglicht.
Wenn man das meiste aus seinem vorhandenen Potential herausholen möchte, muss man sich darüber klar werden, auf welcher Seite der Linie man steht.
Wenn man zu denen gehört, die sich nicht so leicht zu immer neuen Erfolgen antreiben lassen, sollte man sich einen Trainer suchen, der es schafft die eigenen wunden Punkte zu treffen.
Old School Trainer wie Arthur Jones haben Casey Viator und vielen anderen geholfen, diese Linie zu überschreiten und das maximal mögliche zu erreichen.
Ein typisches Old School Programm
Wer einmal ein paar Old School Trainingseinheiten ausprobieren möchte, der sollte sich das untenstehende Beispielprogramm anschauen. Arthur Jones hat oft zwei verschiedene Trainingsabläufe (A und B) zusammengestellt, zwischen denen gewechselt wurde.Programm A
Beinstrecken, dann ohne Pause weiter zuBeinpresse oder Kniebeugen
Wadenheben
Seitheben
Klimmzüge mit Untergriff
Langhantel Schulterdrücken
Rudern vorgebeugt
Trizepsdrücken mit einer Kurzhantel, mit beiden Händen gehalten, hinter dem Kopf
Langhantelcurls
Unterarmcurls
Programm B
Beincurls und dann ohne Pause weiter zuKreuzheben mit durchgedrückten Knien
Pullover
Fliegende Bewegungen
Bankdrücken
Schulterheben (Shruggs) mit der Langhantel
Dips
Hammercurls
Seitenbeugen mit einer Kurzhantel für die seitlichen Bauchmuskeln
Crunches
Regeln:
Die Trainingspläne A und B werden abwechselnd durchgeführt. Z.B. könnte Plan A am Montag und am Freitag ausgeführt werden und B am Mittwoch. In der Folgewoche würde Trainingsplan B an Montag und Freitag und Plan A am Mittwoch ausgeführt werdenPro Übung wird 1 Satz mit 8 – 12 Wiederholungen ausgeführt. Sobald man mit einem Gewicht bei einer Übung 12 Wiederholungen bewältigen kann, wird das Gewicht beim nächsten Training um 2-5% erhöht.
Die Gewichte sollten langsam und kontrolliert bewegt werden. Eine Trainingsgeschwindigkeit, die sich als gut geeignet erwiesen hat, ist eine Kadenz von 3-0-3.
Jeder Satz wird bis zum Punkt momentanen Muskelversagens ausgeführt.
Das Training erfolgt an drei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche.
Die Trainingsrichtlinien von Jones lagen immer vorne, auch wenn sie oft provokant waren.
Wenn Jones jemanden trainierte, gab es nur einen Weg. Man machte alles so, wie er es wollte ... oder man ging mit verletztem Stolz und angekratztem Ego.
März 2007