Begriffsherkunft
Unter dem Begriff Osteopathie werden verschiedene Konzepte zur Behandlung von körperlichen Beschwerden im Rahmen der Alternativmedizin verstanden. Ethymologisch ist der Begriff aus dem Griechischen abgeleitet, ὀστέον (ostéon) bedeutet "Knochen" und πάθος (páthos) "Leiden".Andrew Taylor Still – der Vater der Osteopathie
Als Vorläufer der modernen Osteopathie kann man die in Europa entwickelte Kunst des Bone-Setting betrachten, womit das Einrenken von Knochen und Gelenken gemeint ist. Aufgrund mangelnder bildgebender Verfahren mussten sich die Mediziner damals allein auf ihren Befunde verlassen. Insbesondere im Bereich der Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke wurde das Ertasten von Fehlstellungen und die manuelle Korrektur derselben eine grundlegende Technik. Fehlstellungen wurden hierbei zumeist als muskulär bedingt erklärt und dementsprechend behandelt.Das Bone-Setting wurde von seinen Anhängern als ernsthafte und überlegene Alternative zur Schulmedizin betrachtet. 1871 beschrieb Wharton P. Hood in seinem Werk On Bone-Setting (so called), and its Relation to the Treatment of Joints Crippled by Injury, Rheumatism, Inflammation, Etc Methoden zur manuellen Manipulation von Gelenken, inklusive Indikationen und Kontraindikationen. Viele dieser Methoden finden in der Osteopathie bis heute Anwendung.
Die moderne Osteopathie geht zurück auf den Amerikaner Andrew Taylor Still, welcher in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte und wirkte. Still, Sohn eines methodistischen Priesters und Arztes, war wohl im amerikanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Sklavereigegner als Sanitäter in Feldlazaretten tätig und machte hier erste medizinische Erfahrungen. 1864 kehrte er nach Hause zurück und musste erleben, wie drei seiner Kinder innerhalb kürzester Zeit an einer Meningitis starben und kurz darauf auch noch ein viertes Kind einer Lungenentzündung erlag, obwohl Still mehrere Fachärzte aufgesucht hatte. Aufgrund dieser Erfahrungen wandte er sich von der konventionellen Medizin ab und arbeitete sich autodidaktisch in die menschliche Anatomie und Physiologie ein.
Aufbauend auf diesem Wissen, geprägt vom amerikanischen Transzendentalismus, dem Mesmerismus und der Phrenologie, aber auch von dem Schamanenwesen und des medizinisch-religiösen Wissens der Shawnee Indianer, den frühen Werken von Herbert Spencer und neuesten Entwicklungen in der europäischen Medizin beeinflusst, begründete Still 1874 die Osteopathie. Sein Grundgedanke war, anatomische Strömungen zu behandeln, da er diese als Ursache für Stauungen von Blut- und Lymphbahnen und neurologische Blockaden betrachtete.
1875 eröffnete er eine Praxis in Kirksville (Missouri), welche ein großer Erfolg wurde. Der Ansturm der Patienten war so groß, dass er ihm allein nicht mehr gewappnet war und so gründete er 1892 die American School of Ostheopathy. Seine Schüler entwickelten das Konzept vielfach weiter. John Martin Littlejohn verließ nach seiner Ausbildung die USA in Richtung Großbritannien und gründete 1917 die erste europäische Schule für Osteopathie in Europa, Daniel David Palmer begründete später die moderne Chiropraktik, welche sich von der Osteopathie insofern unterscheidet, dass sie rein symptomorientiert behandelt und ihren Fokus auf den Bewegungsapparat legt, wohingegen die Osteopathie beispielsweise auch das Lymphsystem betrachtet.
William Garner Sutherland war federführend bei der Entwicklung einer der heute wohl populärsten osteopathischen Behandlungsmethoden, der craniosacralen Osteopathie. Den Weg nach Deutschland fand die Osteopathie wohl 1927 durch den Pastor Gustav A. Zimmer, welche einen Teil seines Lebens in den USA verbrachte und nach seiner Heimkehr in Dresden eine Schule für Chiropraktiker eröffnete. Nach dem 2. Weltkrieg war es vor allem der Nürnberger Heilpraktiker Willi Schmidt, der die Entwicklung der Osteopathie in Deutschland vorantrieb und 1959 die Leitung der Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik und Osteopathie in der DH übernahm.
Bereiche der Osteopathie
Man unterscheidet drei Formen der Osteopathie, abhängig von den jeweils betrachteten anatomischen Strukturen:- Die Parietale Osteopathie, welche den Fokus auf das Bindegewebe, die Muskulatur und die Gelenke legt,
- die viszerale Osteopathie, welche die inneren Organe und deren bingewebige Aufhängung betrachtet und
- die craniale (craniosacrale) Osteopathie, welche inhärente Rhythmen des Organismus begutachtet.
Theoretische Grundlagen
Still legt seiner Theorie vier fundamentale Thesen zu Grunde:- Die der Arterien wird als essentiell betrachtet.
- Der Körper wird als funktionale Einheit betrachtet.
- Die Struktur des Körpers ist abhängig von der Funktion und umgekehrt.
- Der Körper ist zur Selbstregulation fähig.
Grundlegend geht man in der Osteopathie davon aus, dass ein perfekt ausgerichtetes muskuloskelettales System alle Behinderungen von Blut- und Lymphsystem beheben kann. Um dies zu erreichen werden verschiedene Techniken angewendet, welche allesamt ohne Hilfsmittel ausgeführt werden und in der Regel auf dem Wechsel von Druck und Entlastung beruhen. Typische Techniken sind:
- Strain/Counterstrain
- Postisometrische Relaxation
- Viszerale Techniken
- Thrust
- Faszien-Release
Rechtliche Grundlagen
Die rechtliche Einordnung von Osteopathen ist diffizil. In den USA ist es möglich Osteopathie im Rahmen eines medizinischen Studiums zu erlernen, was mit dem Titel als Doctor of Osteopathic Medicine (D.O.) honoriert wird. Im europäischen Ausland ist der Abschluss als Master of Science der Osteopathie möglich. Beide Titel dürfen in Deutschland getragen werden, eine Berufszulassung ist damit jedoch nicht automatisch verbunden; diese muss gesondert geprüft und ggf. erlassen werden.Die juristische Regelung erfolgt in Deutschland über das Heilpraktikergesetz, was bedeutet, dass nur Ärzte oder Heilpraktiker osteopathische Behandlungsmethoden anwenden dürfen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es in Deutschland keine Berufsbezeichnung "Osteopath" gibt. Einzig in Hessen existiert seit November 2008 die Bezeichnung "staatlich anerkannter Osteopath", welche nach erfolgreichem Abschluss einer entsprechenden Fortbildung von Medizinern, Heilpraktikern, Physiotherapeuten, Masseuren und medizinischen Bademeistern getragen werden darf.
Ansonsten sind Bezeichnungen typisch, welche auf das Fachgebiet verweisen, bsp. "Heilpraktiker, Fachgebiet Osteopathie". In der Regel sind die Anbieter osteopathischer Behandlungsmethoden entsprechend ausgebildete Mediziner oder Heilpraktiker, welche sich entsprechend weitergebildet haben. Doch auch die Weiterbildung ist nicht einheitlich geregelt. So existieren Osteopathieschulen, welche eine fünfjährige Ausbildung anbieten neben Aufbaukursen für Heilpraktiker, welche ein bis zwei Jahre dauern. Die Ausbildung umfasst neben theoretischem Wissen über die Anatomie und Physiologie des Körpers, vor allem auch die Lehre der diagnostischen und therapeutischen Methoden. preview
Wie man sieht, ist die gesetzliche Regelung alles andere als eindeutig, was die Auswahl eines kompetenten Osteopathen sicherlich nicht erleichtert. Anzumerken ist jedoch, dass Ärzte und Heilpraktiker, welche osteopathische Behandlungsmethoden anbieten, ihre Zulassung in Deutschland nicht geschenkt bekommen, da dies entsprechend juristisch geregelt ist. Wie intensiv sich der jeweilige Therapeut dann aber mit dem Fachgebiet der Osteopathie beschäftigt hat, das bleibt offen.
Kosten und Kostenübernahme
Die Osteopathie fällt unter die alternativmedizinischen Behandlungsmethoden und wird entsprechend bewertet, wenn es um Kostenübernahme durch die Krankenkassen geht. Gesetzlich Versicherte können davon ausgehen, dass ihre Krankenkasse die Behandlung nicht übernehmen wird, auch nicht anteilig; ihnen bleibt nur der Weg als Selbstzahler. Privat Versicherte oder gesetzlich Versicherte mit einer privaten Zusatzversicherung können – abhängig von ihrem Tarif – auf eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme durch die Kasse hoffen.Die Behandlungskosten variieren von Therapeut zu Therapeut, wobei Stundenhonorare von €50 - €60 keineswegs ungewöhnlich sind.
Studienlage
Ein wesentlicher Grund für die ausbleibende Kostenübernahme durch die gesetzlichen Kassen ist die Versteifung dieser auf Behandlungen, welche unter den Begriff evidence based medicine fallen. Gemeint ist, dass nur solche Behandlungskonzepte als wissenschaftlich evident erachtet werden, die in Humanstudien nachweislich erfolgreich waren. Diese Idee ist sicherlich nicht unsinnig, stößt jedoch schnell an ihre Grenzen.Folgt man dem Grundgedanken der evidence based medicine, so muss jedem Krankheitsbild genau eine Ursache zugeordnet werden, welche dann therapiert wird. Dies ist in der Praxis vielfach aber fern der Realität. So erfasst dieses Konzept nur – abhängig von der befragten Studie – 10 – 20% aller Rückenbeschwerden, der Rest kann nicht zugeordnet werden. Um das zu verdeutlichen, ein kleines Beispiel: evidence based wären Rückenschmerzen dann, wenn sie auf einen Tumor zurückzuführen sind, welcher sich im Rückenmark eingenistet hat und die auf die Nervenbahnen drückt. In aller Regel sind Rückenbeschwerden aber multikausal und resultieren aus einer Mischung von Faktoren wie Übergewicht, Fehlhaltungen, einseitiger Belastung, Stress u.v.m. – eine klare Identifikation des wahren Verursachers ist in einem solchen Fall nicht möglich.
Zurück zur Osteopathie: Abhängig vom Teilbereich unterscheidet sich die Studienlage enorm. Für die parietale Osteopathie zur Behandlung von unterschiedlichen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule ist die Wirksamkeit der Behandlungsmethode wissenschaftlich abgesichert. Für andere Bereiche stehen entsprechende Studien aus, beispielsweise für die craniosacrale Osteopathie, bzw. sind nicht unbedingt eindeutig (viszerale Osteopathie). Dem gegenüber stehen Erfahrungsberichte von Patienten, welche jedoch immer mit Vorsicht zu genießen sind, da hier das subjektive Empfinden den Ausschlag für die Bewertung des Behandlungserfolges gibt, was nicht unbedingt mit objektiven Tatsachen übereinstimmen muss.
Unbestritten ist aber auch, dass die Osteopathie mehr und mehr Anhänger findet; die Zahl der osteopathisch tätigen Therapeuten steigt, das Ansehen in der Gesellschaft wächst, auch weil viele ausgebildete Mediziner osteopathische Behandlungsmethoden mit in ihr Repertoire aufgenommen haben.
Wie die Osteopathie mir half – ein Erfahrungsbericht
Nach den theoretischen Ausführungen möchte ich nun noch einmal meine persönlichen Erfahrungen schildern. Schon seit einiger Zeit habe ich immer wieder mit knöchernen Schiefständen zu kämpfen, was sich optisch insbesondere im Bereich der Schulter zeigt. Um größere Dysbalancen zu vermeiden, entschloss ich mich, mich wieder gerade rücken zu lassen. Gesagt, getan. Der Sportarzt meines Vertrauens verwies mich an einen Heilpraktiker mit osteopathischer Ausbildung. Die Behandlung dauerte nicht lange, es wurde ein Beckenschiefstand festgestellt, welcher sich dann nach oben auf die Schulterstellung auswirkte. Mit Hilfe chiropraktischer Methoden wurde das Problem schnell gelöst, dabei noch ein paar Blockaden in der Wirbelsäule gelöst und ein paar Wirbel eingerenkt. Soweit, so gut.Ein paar Tage machte ich im Training etwas langsam, dann legte ich wieder voll los. Nach einigen Monaten zeigte sich, dass genau das gleiche Problem wieder aufgetreten war, diesmal jedoch nur noch heftiger. So heftig, dass es kurzfristig zu einer massiven Blockade der Brustwirbelsäule kam. Wieder suchte ich einen Osteopathen auf. Auch dieses Mal wurden zunächst einmal die knöchernen Probleme beseitigt, danach jedoch weiter geschaut, da die wiederkehrende Fehlstellung ja eine Ursache haben muss. Gefunden wurde sie einmal im Darm, genauer in der Aufhängung des colon ascendends. In einfachen Worten erklärt: Die Organe sind im Körperinneren ja durch Bindegewebe am knöchernen System befestigt, eben dieses Bindegewebe wies bei mir offenbar zu viel Spannung auf und übte somit einen Zug auf den knöchernen Apparat aus.
Weiterhin zeigte sich, dass die Tiefenmuskulatur im Vergleich zur oberflächlichen Muskelschicht zu schwach ist. Beides führte zu enormer Spannung auf den Faszien bestimmter Muskeln, welche wiederum Zug auf knöcherne Strukturen ausübten. Nachdem die Verspannungen gelöst waren, waren die Schiefstände nahezu vollständig beseitigt, die Bewegungseinschränkungen beinahe völlig aufgelöst. Anzumerken ist, dass das Problem damit nicht endgültig gelöst ist. Aufgrund der anstehenden Wettkampfsaison wurde zunächst einmal eine kurzfristige Lösung angestrebt, welche die optischen Missstände im Fokus hatte. Im Anschluss an die Saison wird im Rahmen einer weiterführenden Therapie vor allem den grundlegenden Problemen auf den Grund gegangen, damit das Problem langfristig nicht mehr auftritt.
Mir wurde deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass der Therapeut den Körper ganzheitlich betrachtet. Ein Problem der Schulter muss nicht unbedingt auch seine Ursache in der Schulter haben, die kann ganz wo anders liegen. Das ist auch der Punkt, wo sich Osteopathie und Chiropraktik trennen. Die Chiropraktik behandelt Symptome, die Osteopathie sucht nach den Ursachen.
Insgesamt bin ich persönlich ein großer Anhänger osteopathischer Behandlungsmethoden, da sie mir, aber auch vielen Menschen in meinem Umfeld schon sehr geholfen haben, sei es bei Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Darmbeschwerden oder Bauchschmerzen bei Babys. Wichtig ist jedoch auch, klar darauf hinzuweisen, dass jede alternativmedizinische Behandlungsmethode Grenzen hat. Die Errungenschaften der Schulmedizin sollte man nutzen: die diagnostischen Möglichkeiten, die technischen Fortschritte, die pharmazeutische Entwicklung.
Hier trennt sich in meinen Augen auch die Spreu vom Weizen. Kein verantwortungsvoller Alternativmediziner, sei es Heilpraktiker, Osteopath oder Chiropraktiker sollte so vermessen sein, seine Methode als ultima ratio zu betrachten. Die Medien berichten immer wieder von solchen schwarzen Schafen, welche Krebs durch Hand auflegen oder Kräuterbäder heilen wollen. Auch wenn Still von den Selbstheilungskräften des Körpers ausgeht, kein vernünftiger Osteopath würde einen Tumor behandeln, sondern den Patienten auf direktem Weg zu einem Mediziner der entsprechenden Fachrichtung schicken.
Schulmedizin und Alternativmedizin sehe ich als zwei, sich ergänzende Stränge, nicht als Gegensätze und dieses Bewusstsein scheint sich auch vielfach durchzusetzen, auch aufgrund der Erfolge anderer alternativmedizinischer Behandlungskonzepte wie der Homöopathie oder der TCM.
Die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen, deren Herkunft nicht genauer zu erklären ist, sollte immer der Hausarzt sein. Eine ausführliche Differentialdiagnose kann nichts und niemand ersetzen. Insbesondere bei Sportlern empfiehlt es sich, dass der Arzt auf diesem Gebiet fit ist und die besonderen Bedürfnisse und Beschwerden von Sportlern einschätzen kann. Weiterhin halte ich es für wichtig, dass der betreuende Arzt offen für unterschiedliche Behandlungsansätze ist, sowohl schul- wie auch alternativmedizinisch.
Athleten, die ihren Körper sehr gut kennen, können bei Beschwerden des Bewegungsapparates meiner Meinung nach durchaus auch den direkten Weg zu ihrem betreuenden Physiotherapeuten/Chiropraktiker/Osteopathen antreten, sofern sie einen kompetenten Vertreter gefunden haben. Man sollte jedoch immer bereit sein, auch die schulmedizinische Seite mit einzubeziehen, insbesondere dann, wenn Probleme wiederholt auftreten. Wie bereits erwähnt, ist es enorm hilfreich, wenn man hier eine kompetente medizinische Versorgung hat, welche beide Bereiche abdeckt. Entsprechende Fachleute zu finden, kann jedoch eine langwierige Angelegenheit sein und – sofern man nicht privat versichert ist – auch eine teure. Hier kann ich nur empfehlen, sich umzuhören, Meinungen zu sammeln und zu vergleichen; fragt ortsansässige Sportler oder Sportvereine, bei wem diese betreut werden.
Der beste Arzt ist der, den man nicht braucht. Das gilt unabhängig von der Ausrichtung desselben. Sportler kommen – sofern sie intensiv trainieren – jedoch oftmals nicht um eine medizinische Betreuung herum. Im Idealfall erfolgt diese schon präventiv und prophylaktisch, wie man es aus dem Profisport kennt.
Wer es sich leisten kann, dem kann ich nur raten, sich regelmäßig unter die Hände eines kompetenten Therapeuten zu legen, sei es für Massagen, das Lösen von Blockaden oder anderen regenerationsverbessernden Maßnahmen. Dem Großteil der Freizeitsportler wird das jedoch finanziell wie auch zeitlich kaum möglich sein. Hier ist es noch viel wichtiger, selbst auf den Körper zu achten und ihm die notwendige Regeneration zu geben.
Ich selbst habe mir fest vorgenommen, künftig mindestens einmal im Monat bei meinem Therapeuten vorstellig zu werden, um dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zu größeren Problemen kommt. Die dafür anfallenden Kosten sind sicherlich nicht unwesentlich, aber das Geld ist es mir wert. Wenn ich bedenke, wie viel Geld man für neue Videospiele, Filme, Klamotten etc. rausschmeißt, da sollte das für den eigenen Körper – von dem man nun einmal nur ein Exemplar hat, welches möglichst lange, möglichst gesund und leistungsfähig bleiben sollte – aufzubringen sein. Zumal es sich auch auszahlt, denn ein gesunder Körper ist nicht nur im Sport leistungsfähiger, sondern auch im Alltag und getreu dem Spruch mens sana in corpore sano ("Gesunder Geist in gesundem Körper") wird auch unsere geistige Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit steigen, wenn es dem Körper gut geht.
Wem hilft nun also die Osteopathie? Ich denke sie kann jedem helfen, der mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, deren Ursachen im Bereich des muskuloskelettalen Systems liegen und keiner invasiven Therapie bedürfen, wie beispielsweise eine Fraktur. Weiterhin kann sie auch Hilfe bei vielen anderen Beschwerden bieten, welche direkt oder indirekt mit dem Gefäß- und Lymphsystem verbunden sind. Wie gesagt, ich habe das große Glück einen betreuenden Arzt zu haben, der solchen alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gegenüber aufgeschlossen ist.
Das ist in meinen Augen die optimale Variante, da so das Beste aus beiden Welten verknüpft werden kann und dabei ausgeschlossen werden kann, dass entscheidende Aspekte unbeachtet bleiben. Daher kann ich nur nochmal empfehlen, sich die Mühe zu machen, einen kompetenten Arzt zu finden, der über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus schaut und im Idealfall auch mit Alternativmedizinern kooperiert, bzw. einem zumindest kompetente Vertreter empfehlen kann. Das kann anstrengend sein, aber langfristig eine sehr gute Investition in die eigene Gesundheit.
Hinweis des Autors: Gerne bieten wir auch eine individuell auf euch zugeschnittene Betreuung an. Alle Informationen hierzu findet ihr unter www.ironhealth.de! Ihr habt Fragen? Dann kontaktiert uns doch einfach unter info@ironhealth.de!