Mit dieser Kombination werden mehrere Ziele verfolgt. Die Kur soll nämlich
- ein ausgeprägter "Achsenschoner" sein
- androgene und östrogene Nebenwirkungen minimieren
- den Aufbau von Qualitätsmuskulatur bewirken - also in die Richtung "Klasse statt Masse" gehen.
Bei der supraphysiologischen Variante trägt das Testosteron-Enantat zum Aufbau bei, während es bei der physiologischen Variante in erster Linie den Rückgang der Eigenproduktion abfängt.
Im folgenden ist mit Variante 1 die supraphysiologische und mit Variante 2 die physiologische Variante dieser Kur gemeint.
Zur Zielgruppe für Variante 1 (suprahysiologisch) gehören daher diejenigen, die
- auf Qualitätsmuskulatur setzen wollen oder
- in puncto Achse nichts riskieren mögen oder
- zu östrogenen Nebenwirkungen (Gyno, Wasserretention, ...) neigen.
- Einsteiger
- BBer, die Probleme mit androgenen NWen (Haarausfall, Akne, ...) haben
- Athleten, die eine andere Sportart betreiben. Z.B. Kampfsportler, Schwimmer und bestimmte Leichtathletik-Sportarten (100m & Co.).
- Es wird z.B. oft behauptet, dass es die Testosteron-Eigenproduktion gänzlich unbeeinträchtigt lässt. Anderswo steht dann wieder, dass es genauso auf die Achse geht, wie andere AAS auch.
- Manchmal wird ganz davon abgeraten, weil es 17alpha-alkyliert ist und deshalb die Leber schädigt. Andere sagen wiederum, dass es zwar etwas auf die Leber geht, jedoch deutlich weniger als andere orale AAS.
- Selten liest man etwas zu Oxandrolon und seinem Einfluss auf die Blutfettwerte.
Komponenten
Testosteron-Enantat
Testosteron-Enantat ist bis zu einer Dosierung von 250 mg/Woche praktisch nebenwirkungsfrei, hat aber schon in diesem Bereich bei den meisten Menschen eine deutliche anabole Wirkung.- Die weitgehende Freiheit von Nebenwirkungen (NWen) wurde in Studien zur Pille für den Mann festgestellt. Eine solche Studie steht im Download-Bereich unseres Portals unter Testosterone-Enanthate Induced Azoospermia zur Verfügung. Laut Aussage der Mediziner hat sich die körpereigene Hormonproduktion bei allen wieder erholt, die jemals an einer solchen Studie teilgenommen haben.
- Zur anabolen Wirkung von Testosteron-Enantat haben wir schon vor einigen Wochen einen Artikel im Portal veröffentlicht, der ebenfalls auf einer Studie beruht und unter Testosteron - Dosierung und Zuwachs zu finden ist. Demnach ergibt sich mit Testosteron-Enantat in der genannten Dosierung (über einen Zeitraum von 20 Wochen) ein Zuwachs der LBM (Lean Bdoy Mass) um gut 4 kg.
- Im BB ist Testosteron dafür bekannt, dass sich die Achse sehr schnell wieder erholt, wenn man es niedrig dosiert und nicht zu lange anwendet.
Man muss allerdings beachten, dass eine Dosierung von 250 mg Testosteron-Enantat/Woche zu einem Testosteron-Spiegel im supraphysiologischen Bereich führt. Ist das Ziel die Vermeidung androgener Nebenwirkungen, so sollte man Testosteron-Enantat aber nur so hoch dosieren, dass sich die Blutkonzentration (überwiegend) im physiologischen Bereich bewegt.
Es empfiehlt sich dann ein Intervall von 2 Wochen, denn das ist auch der Rhythmus, in dem der Arzt Testosteron-Enantat bei einer Substitution verabreicht.
Gleiches gilt auch für Einsteiger und die oben genannten Sportarten ungleich BB. Hier wird Testosteron vor allem deshalb geschätzt, weil sich unter seinem Einfluss die Muskulatur nach Anstrengung deutlich schneller wieder erholt. Deshalb verwenden sogar Radsportler manchmal Testosteron-Propionat (T-P).
Höhere Testosteron-Dosen kommen in Sportarten, die nicht primär auf den Aufbau von Kraft oder Muskulatur abzielen, aber nicht zum Einsatz.
Und damit haben wir auch die Dosierung für Variante 2.
Vorsicht ist natürlich im Zusammenhang mit Doping-Tests angebracht. Wer sich diesen unterziehen muss, für den ist Testosteron-Enantat definitiv ungeeignet. Denn wegen seiner Depotwirkung kann man es auch relativ lange nachweisen. In diesem Fall würde ich gar kein verestertes AAS verwenden (also auch nicht Testosteron-Propionat), besser ist da Testosteron-Suspension.
Oxandrolon
Kommen wir nun zur zweiten Komponente, Oxandrolon. Oxandrolon ist ein 17alpha-alkyliertes orales AAS und wurde erstmalig 1961 (von Pappo und Young) synthetisiert. Schon damals wurde schnell klar, dass es sehr interessante Eigenschaften besitzt.
Oxandrolon
In ersten Tierversuchen (an Ratten) zeigte sich keine Wirkung auf Vesicula Seminalis und ventrale Prostata, sehr wohl aber eine deutliche Wirkung auf den Musculus Levator Ani.
Auf Deutsch bedeutet dies, dass man mit Oxandrolon einen neuen Wirkstoff entdeckt hatte, der ein äusserst geringes androgenes, aber ein sehr hohes anaboles Potential besitzt.
Man fand auch schnell heraus, dass Oxandrolon keine östrogenen, anti-östrogen, gestagenen oder anti-gestagenen Wirkungen hat. Und obwohl Oxandrolon 17alpha-alkyliert ist, liess sich nur eine geringe Toxizität zeigen.
Es folgten dann einige weitere Studien beim Menschen. Fox et al. untersuchten 1962 die anabole Wirkung anhand der Stickstoffretention (sie bestimmten dazu die Verminderung der Stickstoffausscheidung im Urin). Ergebnis ihrer Untersuchungen war, dass Oxandrolon pro mg 6,3 mal anaboler wirkt, als Methyltestosteron.
Zudem fanden sie heraus, dass Oxandrolon bis zu einer Dosierung von 40 mg/Tag keine Natrium-Retention bewirkt.
Das mit der fehlenden Natrium-Retention ist nicht unbedeutend, denn eine Natrium-Retention geht normalerweise auch mit einer Wasserretention einher. Und das bedeutet, dass man mit Oxandrolon eben kein Wasser zieht und stattdessen Muskulatur von guter Qualität aufbaut.
Oxandrolon kam dann bald bei Patienten aufgrund verschiedener Indikationen zum Einsatz. Und dann liess sich auch auch die Wirkung auf die Leber-Transaminasen genauer eingrenzen. Bei 10 mg/Tag über 4 Wochen zeigte sich eine leichte Erhöhung des GOT-Wertes (Glutamat-Oxalazetat-Transaminase, auch AST oder ASAT genannt). Bei der alkalischen Phosphatase (AP) und bei Bilirubin dagegen gab es keine Änderungen.
Also ein paar Nebenwirkungen schon, jedoch nichts Dramatisches.
1964 betrachteten Lennon und Saunders noch einmal das Verhältnis von anaboler zu androgener Wirkung und bestimmten dieses mit 3,22/0,24. Oxandrolon ist demnach mehr als 3 mal so anabol wie Methyltestosteron, beitzt aber nur ein Viertel von dessen androgener Wirkung. Also ähnlich wie bei Deca (3,29-4,92/0,31-0,41). Wenig androgen aber sehr anabol.
Werfen wir nun noch einen Blick auf neuere Erkenntnisse. Die gibt es seit Ende der 90er Jahre zu verschiedenen Themen im Zusammanhang mit Oxandrolon.
Die Effekte von dessen Verabreichung wurden untersucht in medizinischen Stufien bei HIV-Positiven, Patienten mit schweren Verbrennungen, Querschnittsgelähmten, bei älteren Männern, aber auch bei Kindern mit bestimmten Krankheitsbildern.
Leider gibt es keine Studie, die den Effekt von Oxandrolon bei gesunden jungen Männern betrachtet. Ich will daher ein paar Fakten aus den anderen Studien anführen.
Die (Doppelblind-)Studie mit den älteren Männern (Schroeder et al., 2002) war etwas gößer angelegt (32 Teilnehmer). Es wurden zwölf Wochen lang 20 mg/Tag verabreicht. Bei den Oxandrolon-Probanden wurden die folgenden Veränderungen nach den 12 Wochen festgestellt:
- Steigerung der LBM um 3,0 kg.
- Verminderung des Körperfettes um 1,9 kg
- Leberwerte:
- Bei GPT (auch ALT genannt) war eine deutliche Erhöhung um ca. 15 U/l erkennbar.
- GOT (AST) stieg leicht um 8 U/l.
- AP sank sogar um 24 U/l.
- Bilirubin blieb unverändert
- Bei GPT (auch ALT genannt) war eine deutliche Erhöhung um ca. 15 U/l erkennbar.
Es hat offensichtlich aufgrund der 17alpha-Alkylierung einen gewissen Einfluss auf die Leberwerte, der sich jedoch in Grenzen hält. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Oxandrolon nur zu einem gewissen Teil von der Leber metabolisiert wird - 30 % werden unverändert mit dem Urin wieder ausgeschieden.
Im Gegensatz zu dem, was auf den Ami-Seiten immer behauptet wird, ist auch ein Einfluss auf den LH-Wert und damit auf die Achse vorhanden, doch fällt der Rückgang (im Vergleich zu anderen AAS) sehr moderat aus.
Man kann wohl sagen, dass Oxandrolon ein ausgeprägerte "Achsenschoner" ist.
17alpha-alkylierte DHT-Abkömmlinge sind gerne etwas gemein zu den Cholesterinwerten. Das gilt im besonderen für Stanozolol, aber z.B. auch für Oxymetholon.
Da auch Oxandrolon in diese Kategorie fällt, will ich noch kurz auf die Studie mit den Querschnittsgelähmten eingehen (Spungen et al., 1999). Die erhielten Oxandrolon ebenfalls mit 20 mg/Tag über vier Wochen.
- Die Leberwerte erhöhten sich leicht, wobei die Steigerung bei GPT wieder etwas deutlicher ausfiel
- Bei den Lipiden traten die folgenden Änderungen ein:
- Gesamtcholesterin änderte sich kaum - von 150 auf 156 mg/dl (normal: < 200)
- Triglyceride sanken von 97 auf 81 mg/dl
- LDL-c stieg von 89 auf 117 mg/dl (normal: < 130 mg/dl)
- HDL-c sank von 43 auf 23 mg/dl (normal: > 35 mg/dl)
- Gesamtcholesterin änderte sich kaum - von 150 auf 156 mg/dl (normal: < 200)
Lipid-Risiko = (LDL-c/HDL-c)/(lp(a)/lp(b))
Das Risko steigt also mit steigendem LDL-c oder mit fallendem HDL-c (das spricht gegen Oxandrolon). Das Risiko sinkt aber auch mit fallendem lp(a). Und genau hier wirken AAS im allgemeinen in die positive Richtung - sie senken nämlich lp(a). Insofern geben die Messungen hier nur die halbe Wahrheit wieder. Das meinen dann auch die Autoren der Studie.
Bereits in den 60er Jahren hatten die Forscher herausgefunden, dass Oxandrolon sehr anabol, aber nur sehr wenig androgen wirkt.
An dieser Sicht der Dinge hat sich bis heute nichts geändert. Oxandrolon ist das einzige AAS, das man auch Kindern (männlichen und weiblichen Geschlechts) verabreicht. Das passiert bei Krankheiten wie dem Turner-Syndrom, der konstitutionellen Pubertätsverzögerung oder bei HIV.
Dosiert wird Oxandrolon dabei mit 0,1 mg/kg Körpergewicht. Ein Kind, das 25 kg wiegt, erhält also täglich eine 2,5 mg-Tablette. Virilisierende NWen oder gar ein Verschluß der Epiphysenfugen sind dabei noch nicht beobachtet worden.
Und auch bei Frauen scheint Oxandrolon sehr freundlich zu sein. Gelegentlich gehörten zu den Probanden diverser Oxandrolon-Studien auch Frauen, und selbst bei 20 mg/Tag haben sich keine virilisierenden NWen eingestellt.
Man sollte das allerdings etwas vorsichtig sehen, denn eine großangelegte Studie, an der nur Frauen teilgenommen hätten, gibt es m.W. nicht. Mehr als 10 mg/Tag würde ich einer Frau daher nicht empfehlen.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass Oxandrolon in seinem Verhältnis von anaboler zu androgener Wirkung ganz ähnlich wie Deca daherkommt. Im Unterschied zu Deca belastet es jedoch die Achse viel weniger, und die Muskulatur gewinnt mehr an Qualität als an Quantität. Zusätzlicher Vorteil von Oxandrolon gegenüber Deca: Die Einnahme von Reduktasehemmern (also Finasterid oder Dutasterid) hat auf die geringe androgene Wirkung von Oxandrolon keinen Einfluss.
Die Kehrseite der Medaille sieht so aus, dass sich Leber- und Blutfettwerte etwas verschlechtern. Es empfiehlt sich daher, Dosis und Dauer der Anwendung moderat zu wählen.
Schema
Was Oxandrolon betrifft, so ist das Einnahmeschema ganz einfach aufgebaut. Da es als 17alpha-alkylierter DHT-Abkömmling etwas auf Leber- und Blutfettwerte geht, sollte die Einnahmedauer auf 8 Wochen begrenzt werden. Die Dosierung sollte aus den gleichen Gründen auch nicht zu hoch gewählt werden.Um eine merkbare anabole Wirkung zu erreichen, geht man mit 30 mg/Tag etwas höher als in den Studien, die ich eben skizziert habe. Die Einnahme erfolgt 3 mal täglich um einen möglichst gleichmässigen Wirkstoffspiegel zu erreichen.
Der gleichmässige Wirkstoffspiegel ist auch der Grund dafür, dass die Einnahme "straight" erfolgt. D.h., dass es kein Ein- oder Ausschleichen gibt.
Einen Warnhinweis muss ich noch geben: Oxandrolon verträgt sich nicht mit Medikamenten, die den Wirkstoff Warfarin enthalten (z.B. Coumadin). Wer ein solches Medikament (zur Hemmung der Blutgerinnung) nimmt, muss unbedingt mit seinem Arzt reden, bevor er die Einnahme von Oxandrolon ernsthaft in Erwägung zieht.
Um den erreichten Zuwachs nach der Oxandrolon-Phase noch etwas zu festigen, wird Testosteron-Enantat 12 Wochen lang verabreicht (also 4 Wochen länger als Oxandrolon).
- In Variante 1 (supraphysiologisch), bei der es primär um den Aufbau qualitativ hochwertiger Muskulatur geht, wird eine Dosierung von 250 mg Testosteron-Enantat/Woche gewählt. Das Schema wird mit einem Frontload eingeleitet, um möglichst schnell das Kumulationsmaximum zu erreichen.
- In Variante 2 (physiologisch) wird stattdessen ein Injektionsintervall von 2 Wochen gewählt. Da das Depot etwa 2 Wochen braucht, bis es sich entleert hat, findet eine Kumulierung praktisch nicht statt. Einen Frontload gibt es daher nicht.
Das Absetzschema beginnt 2 Wochen nach der letzten Injektion und wird wegen der langen Clomifen-HWZ (5 Tage) mit einer Initialdosis eingeleitet. So wird auch hier schnell das Kumulationsmaximum erreicht.
In den folgenden Tabellen ist das Schema im Detail dargestellt.
Oxandrolon (Variante 1 und 2)
| Zeitpunkt | Wirkstoff | Menge |
| Tag 1 bis 56 | Oxandrolon | 10 mg jeweils morgens, mittags und abends |
Testosteron-Enantat (Variante 1, Testosteron supraphysiologisch)
| Zeitpunkt | Wirkstoff | Menge |
| Tag 1 (1. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 5 (1. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 12 (2. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 19 (3. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 26 (4. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 33 (5. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 40 (6. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 47 (7. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 54 (8. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 61 (9. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 68 (10. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 75 (11. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 82 (12. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
Die folgende Grafik zeigt, welche Testosteron-Blutkonzentration sich durch das Schema ergibt.

Man erkennt, dass sich der Testosteron-Spiegel zwischen ca. 20 und 12,5 ng/ml bewegt. Da der physiologische Bereich für Testosteron zwischen 3,5 und 8,6 ng/ml liegt, erreicht man also eine deutlich supraphysiologische Blutkonzentration.
Bei Einsteigern, zur Minimierung androgener Nebenwirkungen, oder wenn der Aufbau von Kraft bzw. Muskulatur nicht das Primärziel ist, wird Testosteron-Enantat gemäss Variante 2 wie folgt dosiert.
Testosteron-Enantat (Variante 2, Testosteron physiologisch)
| Zeitpunkt | Wirkstoff | Menge |
| Tag 1 (1. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 15 (3. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 29 (5. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 43 (7. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 57 (9. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
| Tag 71 (11. Woche) | Testosteron-Enantat | 250 mg |
Und (last not least) das Absetzsschema mit Clomifen.
Clomifen (Start 2 Wochen nach letzter Injektion)
| Zeitpunkt | Wirkstoff | Menge |
| Tag 1 | Clomifen | 200 mg (4 Tabs) |
| Tag 2 | Clomifen | 150 mg (3 Tabs) |
| Tag 3 | Clomifen | 100 mg (2 Tabs) |
| Tag 4-28 | Clomifen | 50 mg/Tag (1 Tab) |
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Kosten, zunächst für Variante 1. Ganz billig ist der Spaß leider nicht. Ich gehe mal davon aus, dass man Galenikas (Testosteron-Enantat) und das Oxandrolon von BD verwendet. Letzteres kommt in Beuteln mit 50 Tabs zu je 10 mg daher. Rechnerisch benötigt man 3 x 7 x 8 = 168 Tabs. Man braucht daher 4 Beutel.
Beim Clomifen schadet es nie, etwas mehr zur Hand zu haben. Ich gehe daher mal von 2 Schachteln Clom Anafarm zu je 28 Tabs aus.
| Wirkstoff | Menge | Preis |
| Testosteron-Enantat (Galenikas) | 13 Ampullen zu je 5 EUR | 65,00 EUR |
| Oxanabol (BD) | 4 Beutel zu je 60 EUR | 240,00 EUR |
| Clomifencitrat (Anafarm) | 2 Schachteln mit 24 Tabs zu je 15 EUR | 30,00 EUR |
| Summe | 335,00 EUR | |
Also in Summe 335 EUR für Variante 1. Wählt man das Injektionsintervall von 14 Tagen, also Variante 2, so spart man sich 7 Galenikas und kommt dann auf genau 300 EUR.
Zusätzlich braucht man natürlich noch Spritzen, Nadeln und Alkohol-Pads für die Desinfektion. Kriegt man aber für weng Geld in jeder Apotheke.
Fazit:
Eine schöne Kur mit guter Krafsteigerung und ohne merkbare Nebenwirkungen. Die Muskulatur wirkt sehr natürlich und gleichzeitig definiert - ganz anders als bei den aufgequollenen DBol-Stoffern, die überall rumlaufen.
Geht nur leider etwas ins Geld, aber Gutes hat eben einfach seinen Preis ...
Das Ganze ist natürlich nur ein Missbrauchsbeispiel und dient der reinen Unterhaltung des Lesers. Für die Anwendung anaboler Steroide bei gesunden Menschen zum Zweck der Leistungssteigerung gibt es keinerlei medizinische Indikation.