
In verschiedenen Ernährungsartikeln wird immer wieder auf die besondere Bedeutung von Gemüse in der Ernährung hingewiesen, um den Bedarf an Vitaminen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu sichern. Obst oder gar Beeren werden dabei zwar nicht als zu vermeiden deklariert, erfahren jedoch auch keinerlei weitere Aufmerksamkeit. Ist dies als Hinweis zu verstehen, dass Beeren nicht zwangsläufig Teil einer ausgewogenen, täglichen Ernährung sein sollten? - Nein.
Bereits 2007 wies TC Luoma in seinem Artikel Power Foods auf Blaubeeren als ein essentielles Nahrungsmittel hin, von dem seiner Meinung nach 1 Tasse pro Tag gegessen werden sollte. Das ausschlaggebende Argument für Blaubeeren ist der reichhaltige Anteil an Antioxidantien. Diese kleinen, schon mal toll klingenden Stoffe neutralisieren im Körper freie Radikale, die anderenfalls oxidativen Stress auslösen, oder anders ausgedrückt die Zelle, sich im Zellinnern befindliche Lipide, Proteine und unsere DNA (genotoxisch) zerstören, was wiederum als Ursache von degenerativen Krankheiten und unter anderem auch Krebs gilt.
Blaubeeren sind also schon mal eine tolle Sache, kosten allerdings selbst tiefgekühlt in unseren heimatlichen Gefilden nicht wenig Geld. Kann es also auch die einfache Beerenmischung sein? preview
Ja! - Zwei Argumente sprechen dafür sogar unabhängig vom Geldbeutel nicht nur zu reinen Blaubeeren zu greifen, sondern bewusst eine Beerenmischung zu wählen:
Zum Einen weisen Brombeeren und schwarze Johannisbeeren eine sogar noch größere Konzentration an Antioxidantien auf. Und selbst Erdbeeren und Himbeeren haben einen hohen Anteil dieses Stoffes und wirken zudem positiv gegen Infektionen.
Zum Anderen konnte in Studien nachgewiesen werden, dass eine Mischung von Beeren – vor allem von Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Holunderbeeren und Preiselbeeren - die Wirkung der einzelnen Beeren sogar noch einmal verstärkt.
Beeren, und damit nicht nur Blaubeeren, sollte demnach also ganz klar Teil der täglichen Ernährung sein. Neben den genannten und weiter unten verlinkten weiteren gesundheitlichen Vorteilen, können diese vor allem auch das verlangen nach süßer Abwechslung im Alltag befriedigen. Optimal wäre offenbar eine Mischung aus Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Holunderbeeren und Preiselbeeren. Wer jedoch vor allem aus finanziellen Gründen nicht dazu greifen mag, würde auch mit der einfachen Beerenmischung aus der Tiefkühltruhe bereits einen Schritt in die richtige Richtung machen.