Die meisten Frauen – und natürlich auch die Männer – streben einen niedrigen Körperfettanteil an. Nicht nur, dass dies bei männlichen Mitbürgern aufgrund des höheren Kalorienverbrauchs und der vorhandenen Muskelmasse etwas einfacher von statten geht, nein, sie müssen durch Training und Ernährung auch nicht fürchten, ihre Männlichkeit dadurch zu verlieren. Bei Frauen sieht das allerdings etwas anders aus. Der Körperfettanteil soll niedrig sein, damit die hart antrainierten Muskeln zum Vorschein kommen und man einen "schönen straffen" Körper vorweisen kann. Aber so sehr wie das restliche Fett durch harten Ehrgeiz schwindend, so verabschiedet es bei der Frau auch dort, wo man es am wenigsten möchte: der Oberweite. Wenn man nicht gerade genetisch mit riesigen Prachtstücken gesegnet wurde, kommt Frau früher oder später der Gedanke, operativ nachzuhelfen, da nach einer erfolgreichen Diät kaum mehr etwas davon übrig sein wird.
Ich möchte mit diesem Artikel gar nicht so sehr die OP selbst oder moralische Aspekte diskutieren, es geht mir vor allem darum, die Zeit danach zu schildern und Frauen, die diesem Sport nach gehen, eine Art Anhaltspunkt zu geben, nach dem ich selbst so akribisch gesucht habe.
"Wie genau ist die Zeit danach? Wann kann ich wieder was trainieren? Muss ich echt nur im Bett liegen?" und und und…


Dieser Erfahrungsbericht ist also an Frauen gerichtet, die mit dem Gedanken spielen, diesen operativen Eingriff an sich vornehmen zu lassen, die sich vielleicht schon entschieden oder die OP gar schon soeben hinter sich haben.
Vorweg muss zugeben, dass ich selbst Zeit meines Lebens strikt gegen so einen Eingriff war. Vor allem, bevor ich zum Bodybuilding gekommen bin. Wie man sich freiwillig unters Messer legen kann, war für mich nicht nachvollziehbar. Für mich waren diese Frauen früher einfach "aufmerksamkeitsgeile Tussen" und ich hätte niemals gedacht, mich einmal selbst dazu zu zählen. Dennoch, ich schufte beinahe täglich im Fitnessstudio, verbringe mehrere Stunden in der Woche damit, meinen Körper so zu formen, wie ich ihn gerne einmal hätte und was bekam ich dafür?

Klar, insgesamt einen attraktiveren Körper als zuvor, dennoch fehlte mir dadurch etwas, wovon ich wusste, dass ich mir das auch niemals antrainieren können werde: meine weibliche Brust.

Denn auch, wenn es von Außenstehenden oft heißt "Das sieht doch nicht mehr weiblich aus, die will doch gar keine Frau mehr sein!", wissen wir Anti-Cardio-Bunnies doch, dass dem nicht so ist. Du kannst dir als Frau auf natürlichem Wege bis zu einem gewissen Grad muskulöse Beine antrainieren, du kannst deinen "Trizepsspeck" straffen oder – mit viel Mühe und Not – auch einen sichtbaren Sixpack bekommen… aber die Fettpölsterchen deiner Brust, die durch eine Diät verschwinden, werden ohne eine gleichzeitige Fettzunahme am restlichen Körper (welche ja die wenigsten anstreben werden) von alleine nicht mehr wieder kommen.
Das war für mich der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Gut, ich nehme einen operativen Eingriff in Kauf, ich nehme die Kosten in Kauf und auch die gezwungene Trainingspause, um meiner Weiblichkeit willen und, um nicht das Gefühl zu behalten, dass ich sowieso "umsonst trainiere", weil ich eh nie einen ansehnlichen Körper haben werde.
Was natürlich Blödsinn ist, ich möchte auf gar keinen Fall den Eindruck vermitteln, dass Frauen, die sich nicht die Brüste machen lassen, umsonst trainieren! Niemals! Aber für mich war das einfach das Umdenken von "Ogott, solche Silikon-Tussen" auf "Ich verstehe, wenn man so viel Zeit in seinen Körper investiert, dass man dann auch möchte, dass alles 'stimmig' aussieht".

Die Zeit vor der Brust-OP

Wichtig ist natürlich, dass man einen Chirurgen findet, dem man vertraut. Für mich kam eine OP im Ausland nicht in Frage. Ich war gerne bereit, mehr zu bezahlen, wenn ich mich aufgehoben und sicher fühle. Nehmt euch etwas Zeit mit der Suche, checkt Erfahrungsberichte und fragt herum.

Der Preis meiner OP lag bei 5.000€ inklusive Spitalsaufenthalt (eine Nacht) und Nachbetreuung. Mit etwa 4.000€ – 6.000€ könnt ihr also rechnen.

Beim Erstgespräch und nach dem Lesen von Erfahrungsberichten war für mich klar, dass es der Chirurg wird, der mich operieren soll. Ich habe mir vorab Fragen notiert, die ich ihm bei diesem Termin alle stellen konnte. Wir haben über die Größe gesprochen und mittels Probeimplantaten, die in den BH geschoben wurden, ausprobiert, was zu meinem Figurtyp passt. Wir haben uns für ein volles B-Körbchen entschieden (da ich zu dem Zeitpunkt ein kleines A-Körbchen hatte, entsprach dies etwa 320 ml). Ich wollte auf jeden Fall "natürlich" aussehen und nicht, dass mich die Dinger hinterher noch beim Training stören.

Ich werde nie verstehen, warum Frauen – die man auch teilweise auf der Bühne sieht – sich so überproportioniert herrichten lassen und vor allem, wie sie damit noch ungestört trainieren können. Aber gut, Geschmäcker sind unterschiedlich und darum soll's auch nicht gehen.

Weiteres stellt sich für die Patientin die Frage, ob das Implantat unter oder über dem Brustmuskel platziert werden soll. Das könnt ihr bei gegebenen Voraussetzungen selbst entscheiden, generell wird vom Chirurgen aber unterm Brustmuskel empfohlen. Warum? Es sieht natürlich und nicht "aufgeblasen" aus und ist vor allem bei Frauen, die wenig Eigengewebe haben, die vernünftigere Möglichkeit. Über dem Brustmuskel ist die Regenerationszeit zwar kürzer und weniger schmerzhaft, sieht allerdings auf den ersten Blick unecht und unnatürlich aus.

Mein Termin stand also fest, nach dem Erstgespräch dauerte es noch 2 Wochen, bis ich unters Messer gelegt werden soll. Im Normalfall ist die Zeitspanne von Erstgespräch und OP etwas größer, kommt natürlich auch auf den Terminplan des Chirurgen an.
Die Woche vorm OP-Termin sollte das (Oberkörper-)Training auf ein Minimum reduziert bis ganz weggelassen werden. Das war mir vorher selbst nicht bewusst, doch als ich ihn fragte "Kann ich davor noch trainieren gehen?" (damit meinte ich morgens um 6 Uhr, da ich um 10 Uhr im Krankenhaus sein sollte), lachte er mich aus. Auch die Tage davor sollte man sich schonen, den Oberkörper nicht belasten, um hinterher nicht mehr Schmerzen zu haben, als notwendig sei. In der Woche vor der OP war ich also 2 x Beine trainieren und habe mich sonst komplett geschont.
Überlegt euch vorab, wo ihr – zumindest die ersten zwei Wochen – die Zeit nach der OP verbringt. Ihr braucht anfangs unbedingt Hilfe!


Der Tag X: die Brust OP

Ich war furchtbar nervös! Ich wurde überhaupt noch nie in meinem Leben operiert, ich kannte das Gefühl einer Narkose nicht und bin auch sonst niemand, der wegen jedem Pickel zum Arzt rennt. Aber gut, ein Zurück gab es jetzt nicht mehr, ich zog im Spital also mein sexy Kleidchen mit dazu passenden Strümpfen an und wartete, bis ich in den OP-Saal geschoben wurde.

Da ich an diesem Tag die zweite Patientin war, musste ich einige Stunden warten. Stunden der Aufregung und Nervosität. Die Patientin, die vor mir dran war, wurde zurück ins Zimmer gebracht, als ich gerade ankam. Die Unterhaltungen mit ihr waren witzig bis eigenartig. Sie war noch total benebelt von der Narkose und erzählte mir alles doppelt und dreifach. Bevor ich also in den OP-Saal geschoben wurde, sagte ich allen Verwandten und Bekannten, die eingeweiht waren, via Smartphone noch Bescheid, dass sie meine Nachrichten der nächsten Stunden nicht ganz so ernst nehmen durften.

Dann ging es also los. Brust anzeichnen. Vorher-Fotos machen. Narkosespritze und… weg… Das Nächste, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich im Aufwachzimmer lag und irgendwas gelallt habe. Müsste ich das Zimmer beschreiben, könnte ich es nicht. Ich weiß nicht mal, wie viele Menschen sich in diesem Raum befanden. Einzig die Stimme der Krankenschwester, die mir auf meine konfusen Fragen antwortete, habe ich in Erinnerung.

Ich wurde wieder aufs Zimmer geschoben und hatte Schmerzen. Furchtbare Schmerzen. Die erste Stunde war der reinste Horror. Leicht benebelt war ich noch, aber Schmerzen spürte ich trotzdem. Meine Brust tat unglaublich weh, der extra angefertigte Stütz-BH engte total ein und ich wollte am liebsten einfach nur schlafen. Die Nacht habe ich noch im Spital verbracht (die allerdings weniger schlimm war, als ich erwartet hatte), am nächsten Vormittag wurde ich abgeholt und 'Heim' gebracht.

Die ersten zwei Wochen nach der Brust OP

Wie bereits erwähnt, braucht ihr in dieser Zeit unbedingt Hilfe. Vor allem die erste Woche sind Dinge wie allein aufstehen, anziehen, Zopf binden, Tür öffnen oder andere für uns eigentlich selbstverständliche Alltagsbewegungen nicht möglich. Dass ihr in dieser Zeit nicht trainieren könnt, brauch ich euch wohl nicht zu sagen.

Eure Gedanken werden sich drehen um"Wie krieg ich diese Tür auf?", "Meine Brust tut so weh!!", "Verdammt, wie steh ich jetzt auf?" , "Sind sie überhaupt größer als vorher, man sieht ja gar nix?" und "Oh gott, bin ich durch diese OP fett geworden!". Ja, ich war wirklich schockiert!

Der Schwangerschaftsbauch, den man 2 Wochen lang nach der OP mit sich rumträgt, ist nicht zu übersehen. Aber schreckt euch nicht – wie ich es getan habe – der vergeht von alleine wieder! Man hat mir gesagt, dass durch die Narkose alles einschläft, so auch der Verdauungstrakt und das dauert eine Zeit, bis wieder alles so funktioniert, wie es soll. Dementsprechend trägt man zwei Wochen lang eine Art enormen Blähbauch mit sich herum.
Den Stütz-BH müsst ihr noch 4 bzw. 6 Wochen tragen und ja – dadurch sehen die Brüste kleiner aus, als sie es im Endeffekt tun werden.
Ich musste gezwungenermaßen 3 Tage nach der OP für einen Vortrag in die Uni (dort hat dank des engen BHs und weiten Pullis übrigens niemand etwas bemerkt). Im Nachhinein gesehen war das viel zu früh, ich habe für meinen sonst 5 minütigen Weg zur U-Bahn circa eine viertel Stunde gebraucht. In der U-Bahn ist anhalten nicht möglich, man braucht unbedingt einen Sitzplatz. Schmerzen hatte ich auch und stehen für die Uni-Präsentation war natürlich anstrengender als liegen. Ich war froh, an dem Tag endlich wieder daheim angekommen zu sein.

Fazit: Die ersten zwei Wochen so wenig tun wie möglich, auskurieren und hoffen, dass alles gut geht! Nichts überstürzen und sich auf jeden Fall bei jeder Kleinigkeit (und sei es, einen Krümel vom Boden aufzuheben) helfen lassen! Schlafen ist in der ersten Zeit übrigens nur am Rücken möglich – als Seitenschläferin unangenehm, aber man gewöhnt sich nach ein paar Tagen daran.

Es geht bergauf

Nach den ersten zwei Wochen ist das Schlimmste überstanden! Im Normalfall werden zu diesem Zeitpunkt die Nähte entfernt – duschen ist also wieder möglich (davor waschen ohne Wasserkontakt mit der Wunde).

Man merkt jetzt beinahe täglich eine Besserung. Trainieren geht natürlich trotzdem noch nicht, aber Spaziergänge in menschlichem Tempo sind jetzt schon möglich. Auch einen Zopf kann man sich jetzt schon halbwegs binden (Kopf nach unten halten) und Klamotten alleine anziehen geht auch. Nach zwei Wochen fühlt man sich also nicht mehr, als wäre man ein Pflegefall und kann Großteils ohne Hilfe auskommen.

Mir wurde beim Termin fürs Nahtentfernen gesagt, dass es jetzt erlaubt sei, den Stütz-BH für etwa 10 – 15 min pro Tag aufzumachen bzw. abzunehmen und das tat unglaublich gut! In dem Ding fiel das Atmen echt schwierig und ich war froh, wenn das endlich ein Ende hatte. Außerdem konnte man ohne zwangsjackenähnlichem Oberteil erkennen, dass die OP nicht umsonst war.

Training nach der Brust OP

Ab der 4. Woche muss der Stütz-BH nur noch nachts und beim Sport getragen werden. Beim Sport? Ja, beim Sport. "Richtiger Sport" ist erst ab der 6. Woche wieder erlaubt, aber ich muss zugeben, dass nach 4 Wochen die Sehnsucht bereits so groß war, dass ich es nicht länger geschafft habe, auf mein Hobby zu verzichten. Also erst einmal los und nach 10 lockeren Minuten am Crosstrainer 60 kg fürs Bankdrücken aufgelegt…

Naja, schön wär's, abgesehen davon, dass ich 60 kg noch nie in meinem Leben gedrückt habe, war an Oberkörper-Training natürlich noch nicht zu denken. Auch der Crosstrainer war aufgrund der Arm-Bewegung bzw. allein der der Auf-und-Ab-Bewegung nicht möglich.


Was hab ich die 4. Woche Post-OP also gemacht? Beinstrecker, Beinbeuger und am Laufband spaziert. Viel mehr war nicht machbar (wahrscheinlich wäre radeln am Ergometer noch gegangen, das habe ich aber ehrlich gesagt nicht probiert). Kniebeugen gingen aufgrund der Armhaltung nicht, die liegende Beinpresse drückte den Oberkörper unangenehm nach unten und die hundertfach beladenen 20 kg Scheiben auf der 45 Grad Presse brauchte ich gar nicht anzuschauen.

Ab Woche 5 wurde es dann interessanter: Hier kamen Ausfallschritte dazu, Crosstrainer ohne Armbewegung war möglich und gestrecktes Kreuzheben ging auch schon. Man konnte das Training also mittlerweile schon "Beintraining" nennen.

Die heilige Woche: 6 Wochen Post-OP und wie es jetzt aussieht

Jetzt war endlich wieder Sport erlaubt und zwar alles! Ich habe natürlich auch pünktlich 6 Wochen nach der OP wieder angefangen, hatte aber etwas "Angst" vor dem ersten Oberkörpertraining und wie erwartet: Sofort Vollgas geht da natürlich noch nicht! Direktes Brusttraining ist bis jetzt nicht möglich (meine OP ist jetzt 2 Monate her), ich versuche aber jede Woche, eine 2 kg Hantel in die Hand zu nehmen und diese zu drücken. So werde ich mich langsam herantasten.

Bis auf einige Bauchübungen, die viel Oberkörper-Spannung verlangen (beispielsweise Beinheben) ist der Rest aber wieder möglich. Sogar Schultertraining oder Übungen für den Trizeps (auch enges Bankdrücken) gehen wieder ohne große Probleme. Klimmzüge oder Rudervarianten funktionieren genauso. Alles teilweise noch nicht ganz angenehm, aber machbar!

Wann Brusttraining also wieder uneingeschränkt möglich ist, kann ich euch leider (noch) nicht sagen, ich würde da aber einfach auf euren Körper hören.


Die Ernährung nach der Brust OP

Diesen Punkt wollte ich auch noch kurz ansprechen, da dies vielleicht auch ein nicht ganz so unwesentlicher Punkt für viele Mädels sein könnte. "Wie esse ich während dieser Zeit?" "Soll ich eine bestimmte Diät einhalten? Immerhin kann ich keinen Sport machen, da werde ich doch fett!"

Ganz ehrlich: Priorität 1 sollte sein, euch zu erholen. Die ersten zwei Wochen werdet ihr euch – wie erwähnt –sowieso wie ein Walross fühlen, da könnt ihr noch so viel hungern. Ich rate euch, mit dem Essen nicht zu übertreiben, eventuell eure Kalorien im Auge zu behalten und nicht ganz so viel zu "cheaten".

Für mich war es nicht so einfach, von einem "Sportlerumsatz" nach einem "Couchpotato"-Kalorienverbrauch zu essen und lag dementsprechend oft über meinem Energieverbrauch, was mir zu dem Zeitpunkt aber ehrlich gesagt komplett egal war. Ich wusste, dass ich danach wieder durchstarten wollte (und mich wohler fühlen würde) und, dass ich meine Muskulatur ohne Training erhalten und nicht durch Hungern auch noch "verschwinden" lassen wollte.

Zum Regenerieren und für die Wundheilung braucht der Körper auch einiges an Energie und die wollte ich ihm geben. Das ist kein Freifahrtschein fürs belanglose Fressen, ich möchte nur klarstellen, dass es zu dem Zeitpunkt Wichtigeres gibt, als auf irgendeinen Diätplan zu hören. Ihr habt nachher noch genügend Zeit, euch eurem Körper zu widmen, also genießt die "Off-Zeit" etwas, auch wenn es euch als Sportbegeisterten vielleicht schwer fallen wird, die Motivation danach wird umso höher sein.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, so hart die erste Zeit danach auch war, ich würde es im Nachhinein betrachtet wieder tun. Die Schmerzen sind unangenehm, die Kosten für die OP nicht niedrig und auch die Trainingspause etwas, das mich lange davon abgehalten hat. Der Lohn allerdings, den man am Ende bekommt, ist hoch. Ich muss in Zukunft, wenn ich vorm Sommer den Wunsch nach einem niedrigeren Körperfettanteil habe, nicht gleichzeitig um meine Weiblichkeit fürchten und dafür Kompromisse eingehen.

Der oben angeführte "Zeitplan" dient als Orientierung und ist nicht als Pauschalisierung zu sehen!

Die Regenerationszeit kann sich von Frau zu Frau unterscheiden und im Endeffekt muss man – außer grob darauf zu achten, was der Arzt sagt – auf sich selbst hören. Als Orientierung für Frauen, die den Eingriff vor sich haben, kann ich also sagen:
  • Woche 1 – 2: Urlaub nehmen, Hilfe von Verwandten / Bekannten suchen, die bei Alltagstätigkeiten helfen, so wenig Anstrengung wie möglich
  • Woche 3 – 4: Alltagsbewegungen und Spaziergänge möglich
  • ab Woche 4: leichtes (!) Beintraining möglich, eventuell Rad fahren am Ergometer
  • ab Woche 6: Beintraining und leichtes Oberkörper-Training ohne direkte Brust-Belastung wieder möglich, auch Crosstrainer mit Armbewegung ist machbar
  • erstes Brusttraining nach Wohlbefinden

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