Rückblick auf die Int. Deutsche Meisterschaft und ein kurzes Resümee meiner Vorbereitung
Schon komisch. Man könnte meinen, nach Monaten der Schinderei, der Einschränkungen und Zurückhaltung würde man das Ende der Saison als Befreiung empfinden. Aber irgendwie ist dem nicht so. So blöd es klingt, irgendwie fühlt es sich komisch leer an. Es ist nun sicher nicht so, dass mein Leben nur aus Bodybuilding besteht, aber so eine Vorbereitung nimmt einen doch enorm ein, frisst viel Zeit, bestimmt den Tagesablauf. Und auf einmal ist das alles weg: das morgendliche Cardio, das ständige Abwiegen der Nahrungsmittel, die festen Ernährungspläne. Irgendwie komisch…Sicher macht das Schlemmen Spaß und ja, ich muss in der nächsten Zeit ganz sicher auf keinem Fahrrad mehr sitzen, aber dennoch ist es eine Umstellung, auf die man sich erst einmal einstellen muss. Aber das wird schon. Neue Ziele sind gesetzt, das reicht als Motivation!
Aber gehen wir eine Woche in der Zeit zurück. Die Int. Südwestdeutsche Meisterschaft war überstanden, mit einem 2. Platz in der Classic Bodybuilding bei mir und dem Klassensieg in der Fitness Figur bei meiner Freundin auch durchaus erfolgreich. Wir hatten uns wirklich für die Int. Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Für die erste Saison, immer noch ein Traum! Also hieß es noch einmal eine Woche lang alles geben. Montags gleich zwei Spiele für die PS3 ausgeliehen und dann ab aufs Bike.
Donnerstagabend stand dann noch ein Besuch beim Osteopathen an, sowie Posingtraining, wobei sich herausstellte, dass meine Schulterblattfixatoren verklebt waren, was mir die Latposen merklich erschwerte. Problem gefunden, Problem gelöst! Der Wasserrebound fiel in dieser Woche angenehm gering aus, so dass ich mir wegen dem Gewicht weniger Sorgen machen musste. Freitagmorgen hatte ich 83,4kg, wir lagen also im sicheren Bereich. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, also wurde nur mit Bedacht geladen und immer wieder das Gewicht sondiert. Dann ging es auch schon los. Die Koffer ins Auto und ab Richtung Wiesloch, ein tolles Gefühl!
Der Hunger machte mir zwar zu schaffen, aber da muss man dann halt durch. Etwas durch den zähen Verkehr aufgehalten, kamen wir kurz nach halb fünf am Pallatin an. Erst einmal die anderen Leute aus dem Team Hessen begrüßen, dann kurz aufs Zimmer und schon mal alles WK-tauglich machen, also eigenes Bettlaken aufziehen, eigene Bettwäsche aufziehen, eigene Handtücher ins Bad, Klodeckel mit Folie abkleben etc., man will ja am Ende des Wochenendes seine 100€ Kaution pro Athlet wieder haben. Kaum war das erledigt, stand auch schon (bzw. für mich endlich) das Wiegen an. Zuvor jedoch noch Spraytanning. Ich muss sagen, eine tolle Sache. Sehr viel zeitsparender als das Rollen und weniger Sauerei erst Recht. Lohnt sich wirklich und gibt eine schön gleichmäßige Grundierung.
Dann ab zur Waage: 83,5kg, yes! Im Vergleich zur Süddeutschen nochmal 2 kg verloren und das war auch notwendig, denn anders als hier zu Hause (bei 3x messen), wurde ich nur mit 180cm statt mit 182cm gemessen. Aber gut, egal, Hauptsache im Gewichtslimit. Und nun erst mal zu Markus und Moni, den Teamanzug abholen, meinen ganz persönlichen Schatz. So blöd es klingt, dieser Anzug bedeutet mir echt so verdammt viel. Es ist einfach eine Ehre mit zu einer Deutschen zu dürfen, noch dazu in einem solch tollen Team wie dem Team Hessen!!!
Im Eilschritt aufs Zimmer und Reis in den Topf und ab auf die Herdplatte. Kurz mit Pat telefoniert und das Vorgehen bezüglich des Ladens besprochen und dann futtern. Da die eigentlich noch offenen Mahlzeiten in der verbleibenden Zeit nicht zu schaffen waren, wurde etwas mit Süßkram nachgeholfen, vielleicht nicht die allerbeste Idee, wie sich zeigen sollte. Egal wie, die Form war klasse, ich wieder ein Mensch! Später am Abend kamen dann noch Markus, Olli und Detlef zum Formcheck und um mich nochmal im Posing zu schulen, was durchaus in Arbeit ausartete. Ein Glück machte mein Schatz das wieder gut… Gegen 23 Uhr gingen dann die Lichter aus!
6 Uhr, Samstagmorgen! Zeit für Frühstück. Also flink Brötchen gefuttert und dann entspannt. Form soweit immer noch gut, Wohlbefinden auch ok, soweit alles easy. Um 9 sollten wir uns dann unten im Athletenraum einfinden, was wir auch taten. Die Matten ausgerollt und dann schön die Beine hochlegen und die Atmosphäre genießen. So eine Deutsche ist halt doch nochmal was anderes, als eine Regionalmeisterschaft. Überall top Athleten, wieder der Geruch von Reiswaffeln und Dream Tan, herrlich! Mein Schatz wurde dann von Moni und Regiane entführt, schminken, stylen, Frauenkram eben.
Bald war es soweit und sie war an der Reihe, das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, also raus in den Zuschauersaal. Der Stolz, den ich bei der Südwestdeutschen verspürte, wurde nochmal gesteigert. Sie sah noch besser aus und schlug sich in meinen Augen in einem sehr starken Feld wirklich gut. Klasse Baby!!!
Viel Zeit blieb jedoch nicht, also wieder in den Athletenraum und die Klatschfarbe auftragen lassen. Beim Ausziehen der Hose beschlich mich dann erstmals so ein Gefühl, so eine böse Stimme im Hinterkopf "Du läufst zu!". Egal wie, ändern konnte man da nun – kurz bevor ich raus musste, eh nichts mehr. Also Kopf frei machen und einfach die Chance genießen, auf der Bühne einer Deutschen Meisterschaft stehen zu dürfen. Also schnell das Thera Band schnappen und aufpumpen, noch einen Schluck trinken und los. Und ich muss ehrlich eingestehen: Ich war ganz schön aufgeregt!
Beim Betreten der Bühne merkte ich dann, wie sich mein Mund völlig zusammenzog, ich fühlte mich wie völlig ausgetrocknet. Augen zu und durch, die Atmosphäre pushte mich nochmal richtig! Und unabhängig davon, dass es mir da draußen dann schwer fiel, die Spannung zu halten, es war ein erhabenes Gefühl da oben zu stehen. Nach den Pflichtposen durften wir kurz hinter die Bühne – ein Glück! Schnell 2 Becher Wasser weggekippt, welch Wohltat! Dann wurde auch schon bekannt gegeben, welche Starternummern in der ersten Eliminationsrunde rausgeflogen waren: meine war nicht dabei! Hammer! Damit war ich in den Top 10! Ich gehöre also zu den 10 besten Classic Bodybuildern Deutschlands. Wie geil ist das denn?! preview
Das im Kopf und das Wasser im Bauch waren die folgenden Vergleiche einfach nur noch der pure Spaß. Drauf geschissen, ob ich zulaufe, dann laufe ich halt zu. Ich hatte mehr erreicht, als ich jemals erwartet hätte, also warum verrückt machen? Sicherlich ärgert man sich irgendwo, wenn man weiß, dass man am Vorabend mehr Härte hatte, die man einfach gerne gezeigt hätte, aber so ist das halt, passiert auch den Besten. Einen großen Unterschied von der Platzierung hätte es nicht gemacht. Ein Finalplatz war in jedem Fall nicht drin, da muss man ehrlich genug zu sich selbst sein. Das Feld war wirklich extrem stark, da fehlt mir halt doch noch etwas Qualität. Aber das ist ok, so habe ich eine Motivation für die nächste Saison!
Und dann war es auch schon vorbei. Runter von der Bühne und erst mal hinsetzen. Kurz mit Markus besprochen und wir kamen überein, dass ich im Grunde essen und trinken kann, denn für das Finale wird es nicht reichen. Und damit ging die unheilige Völlerei los. Meinem Schatz zu liebe, die durchaus Chancen hatte, ins Finale zu kommen, aber erst mal nicht in ihrer Nähe. Nach einiger Zeit dann hoch aufs Zimmer, kurz Pat Bescheid geben und Chips futtern. Nach einiger Zeit kam mein Schatz dann auch noch aufs Zimmer, kurz darauf dann der Anruf von Markus: Natalie ist im Finale! Also fix die sieben Sachen eingepackt und die junge Dame wieder nach unten gebracht.
Wieder wurde sie entführt und man sah sie bis kurz vor dem Auftritt nicht wieder. Zwischenzeitlich wurde noch das Teamfoto gemacht, dem Bechtl ein Geburtstagsständchen gesungen und danach der Ländereinmarsch genossen. Und wieder: ein grandioses Gefühl! Danach war auch schon Natalie an der Reihe. Sie hat sich wirklich toll präsentiert, 6. Platz – für die erste Saison ein wahnsinnig gutes Ergebnis! Wir haben das dann auch erstmal gefeiert. Denn nun war es endgültig vorbei. Keine Essensvorschriften mehr, keine Trinklimits…
Natalie ging dann aufs Zimmer, ich schaute mir die Junioren und danach das Finale der Classic an. Beeindruckend, ich weiß was ich zu tun habe! Dann auch hoch und ab unter die Dusche. Das tut auch einfach verdammt gut, wenn die Klatschfarbe vom Körper tropft. Noch schön weiter genascht (ach ja, zwischenzeitlich hatten unzählige Brote von der Athletenverpflegung, ein Truthahnbrötchen und ein paar Würstchen ihren Weg in meinen Bauch gefunden, dazu etwas Kuchen) und dann mal langsam umgezogen und pünktlich zur Männer IV wieder unten gewesen. Beeindruckend die dicken Jungs! Besonders gefreut hat mich dann der Sieg in der V für Reinhard Maier, seine Rede im Anschluss war echt bewegend. Solch Aufopferung für ein Ziel ist einfach bewundernswert, umso schöner, wenn es dann irgendwann doch noch erreicht wird.
Toll auch der Gesamtsieg für Ilario, ein ganz sympathischer Mensch im Übrigen. Das kann man im Grunde über jeden Athleten sagen, mit dem ich gesprochen habe. Es war wirklich eine schöne Stimmung, ganz besonders im Team Hessen (wobei ich denke, auch in den anderen Teams hatten die Athleten und Betreuer viel Spaß).
Dann war die Veranstaltung vorbei, das große Fressen konnte beginnen. Doch es dauerte und dauerte und dauerte. Warten ist scheiße! Dann endlich der Startschuss für das Buffet. Richtiges Essen, grandios! Das Problem dabei ist nur, dass der Körper irgendwann kein Bock mehr auf diese Mästerei hat, man aber einfach nicht aufhören kann. Mit schmerzendem Magen wurde sich also irgendwann vom Team verabschiedet und die Zimmertoilette aufgesucht.
Natalie zog es vor sich ins Bett zu legen, ich musste mich bewegen, also Jacke an und raus für einen nächtlichen Verdauungsspaziergang. Ein schönes Gefühl, völlig überfressen mit Magenzwicken, aber glücklich. So ein Spaziergang ist auch toll, um all die Eindrücke noch einmal auf einen wirken zu lassen. Und das ist schon gewaltig! Wieder im Zimmer dann das Klo vergewaltigt und danach schlafen! Es war ein anstrengender, aber auch ein unglaublich ereignisreicher und vor allem ein wunderschöner und unvergesslicher Tag, auch weil ich ihn mit meinem Schatz zusammen genießen durfte, was mir echt viel bedeutet hat.
Sonntag dann das Zimmer auf Vordermann gebracht und ab zum Frühstück. Man hat ja gute Vorsätze, die Erlebnisse des Vorabends im Hinterkopf, aber es schmeckt einfach so gut… Nach dem Frühstück dann mit Matze noch ein kurzes Interview gedreht und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Die Reise, die vor rund 7 Monaten in einem McDonalds in Lohr begonnen hatte, war vorbei. Zu Hause blieb mir wenig Zeit mir Gedanken zu machen, da ich nachmittags noch arbeiten musste.
So richtig bewusst, dass es nun echt vorbei ist, wurde es uns dann heute Morgen. Normal frühstücken, allein das Einkaufen war seltsam. Aber das wird sich legen.
Jede Reise geht mal zu Ende, und war sie noch so schön. Doch heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage. Auch wenn ich es eigentlich ausgeschlossen hatte, überlegen wir schon, im Herbst 2011 wieder zu starten; und diesmal dann auch als Paar, damit da mal mehr als eines auf der Bühne steht. Ich hoffe es wird klappen. Aber erst einmal das Leben genießen. Der Wasserrebound ist eh schon da, 12,5kg bei mir, 6,5kg bei Natalie, aber das legt sich auch wieder.
Ein paar Tage einfach mal genießen, dann geht es wieder in geregelten Bahnen weiter, wobei wir auch jetzt nicht nur noch Mist fressen. Die eigentlichen Mahlzeiten sind durchaus BB-tauglich, es sind mehr die kleinen Naschereien zwischendurch, die aktuell halt dann doch noch erlaubt sind. Im Laufe der Woche wird das dann mehr und mehr reduziert, nächste Woche versucht weitgehend sauber zu bleiben und dann heißt es erst einmal: 10 Tage Ägypten!
Das wird uns sicher enorm gut tun, einfach mal relaxen, etwas Sport und die Sonne genießen. Dann ist auch schon Weihnachten und danach geht es mit einem 6:1-Schema weiter, also 6 Tage sauber essen, 1 Tag frei. Ich denke für die Offseason passt das ganz gut.
Natalie will versuchen ihr Gewicht rund 5kg über WK-Gewicht zu halten, ich meines max. 10kg über WK-Gewicht. Vielmehr ist auch kaum nötig in meinen Augen. Auch wenn ich es rückblickend völlig richtig finde, dass wir eine Bulkingphase eingebaut haben und ich zwischenzeitlich stolze (und grauenhaft aussehende) 110kg auf die Waage brachte. Das war nötig um eine gewisse Fleischsubstanz zu schaffen. Bis zur Deutschen hatte ich dann 26,5kg abdiätet, in 4 Monaten eine stolze Summe. Ich denke, das muss nicht mehr sein. Meiner Einschätzung nach, hätte ich richtig hart rund 80kg auf die Waage gebracht, also habe ich noch Luft für rund 4kg Muskelmasse, die ich aufbauen kann und will, damit ich nach einer Diät wirklich als Streifenhörnchen da oben stehe. Ich denke nicht, dass wir dafür in den dreistelligen Gewichtsbereich hoch müssen, aber das ist eh Zukunftsmusik.
Das Training habe ich zur Offseason auch umgestellt und bin von meinem 5er auf meinen alten 3er Split umgestiegen, der 4-6x pro Woche ausgeführt wird, wodurch ich die Frequenz etwas erhöhen will. Um das regenerativ im Rahmen zu halten werde ich immer zwischen kurzen schweren und leichteren Einheiten mit moderatem Volumen wechseln. Es ist ein Experiment, aber ich verspreche mir einiges davon.
Abschließend möchte ich noch ein paar Worte an die Menschen richten, die Natalie und mich auf unserem Weg begleitet und unterstützt haben. Zu allererst Pat: Tausend Dank! Es ist einfach fantastisch, dass sich Menschen – völlig selbstlos und ohne dafür Geld zu verlangen – so um einen kümmern, sich Gedanken machen, Zeit opfern und zu den unmöglichsten Zeiten für die dümmsten Fragen da sind. Ohne Dich wäre all das nicht möglich gewesen, vielen vielen Dank! Es war extrem schade, dass Du nicht zur Deutschen kommen konntest, wir haben Dich echt vermisst, aber in Gedanken warst Du bei uns!
Dann Markus und Moni: Auch an Euch vielen Dank. Wenn man mal so in live mitbekommt, was da Leute ehrenamtlich leisten, für den Verband, dafür, dass unser Sport überhaupt in der Form existieren kann, da kann man nur den Hut ziehen.
In dem Sinne auch vielen Dank an das ganze Team Hessen: Detlef, Olli und all die anderen! Flo: Auch wenn ich kein Posinggott geworden bin, ohne Dich hätte der Bechtl mich wohl in der Luft zerrissen. Ich dank Dir vielmals für Deine Zeit und Geduld bei dem Posingtraining und der Ausarbeitung der Kür.
Dann Franky: Vielen Dank für die Chance, dieses tolle Video zu drehen. Hat echt Fun gemacht! Allgemein danke Team Andro, danke Stephen, danke Matze, dafür, dass ich die Chance hatte, meine Vorbereitung hier so zu dokumentieren. Mir war das immer eine enorme Motivation! Danke Philipp für viele motivierende und pushende Gespräche! Danke Overfourty für all die tollen Bilder! Und an die vielen User und Modkollegen, die mich immer wieder motiviert haben: Danke!
Ich hoffe, das Ganze hat Euch auch etwas Spaß gemacht und vielleicht habe ich ja den ein oder anderen motivieren können, auch mal sein Glück zu versuchen! Ich kann es nur jedem empfehlen, es lohnt sich. Ich kann mich erinnern, wie Achim (unser Mod AWE) mir vor einiger Zeit mal sagte, dass man dann wirklich ein Bodybuilder ist, wenn man einmal eine Vorbereitung durchgezogen hat und auf der Bühne gestanden hat. Damals konnte ich es nicht verstehen, nun kann ich es.
Ohne damit all die vielen Trainierenden abwerten zu wollen, die einfach keine Ambitionen haben, auf die Bühne zu gehen, da trennt sich wirklich die Spreu vom Weizen und nur wer das mal am eigenen Leib erlebt hat, kann das verstehen. Aber es gibt einem so unendlich viel! Im Endeffekt ist es scheißegal auf welchem Platz man landet, es ist scheißegal ob man einen Titel holt oder nicht. Was zählt, ist der Kampf gegen sich selbst, das Besiegen des eigenen Schweinehundes. Wer das schafft, geht als Sieger aus der Vorbereitung und jeder, absolut jeder, der seine Vorbereitung anständig durchzieht und in einer anständigen Form auf der Bühne steht, hat sich seinen Respekt verdient.
Es ist schade, dass viele sich scheuen, die Strapazen einer Vorbereitung auf sich zu nehmen, weil sie keine Chance sehen, einen Sieg zu holen. Was erwartet Ihr denn? In der ersten Saison gleich der Durchmarsch zur Sandow? Ich kann nur für mich sprechen, ich empfinde es als Ehre mich mit den tollen Athleten des DBFV messen zu dürfen und ich bin stolz, dabei keine allzu schlechte Figur gemacht zu haben. Dass es gleich so gut läuft, ein 2. Platz auf der Regionalmeisterschaft und die Top 10 auf der Deutschen, das ist einfach der Wahnsinn, aber ich wäre auch nicht traurig gewesen, hätte das nicht ganz so geklappt. Auf jeden Fall habe ich Blut geleckt und daher verbleibe ich – ganz in den Worten einer der Ikonen unseres Sportes: I’ll be back!