Ich sitze hier in meiner Modelagentur nachdem ich mein Portfolio durchgegangen bin. Ich stehe gerade davor mich hinzulegen und ein Nickerchen zu machen bevor ich mich auf meine dreistündige Fahrt nach Hause begebe. Mein Kopf grübelt über die wichtige Bedeutung des richtigen Verständnisses für Kohlenhydrate und ihre beste Verwendung und Implementierung in unsere Ernährung. Meistens bin ich wahrscheinlich einfach nur seltsam, weil ich dazu in der Lage bin, alles irgendwie mit Kohlenhydraten in Verbindung zu bringe, doch so ist das nun einmal.

Erstes Beispiel: Ich habe mir gestern Abend einen Film angesehen (einen, von dem ich geschworen hätte, dass ich es bereuen würde, mich dazu überredet haben zu lassen, in anzusehen – ich habe diese Wette verloren).

'Death Race' mit Jason Statham (der übrigens perfekt wäre, wenn er größer wäre). Ich dachte nicht, dass ich diesen Film mögen würde, da ich kein großer Transporter Fan bin und dachte, dass es sich lediglich um eine Reihe weiterer Stunts mit einer Story handeln würde, die so vorhersehbar ist, wie der Sonnenaufgang. Mann lag ich falsch. Nun, nicht im Bezug darauf, dass die Story vorhersehbar war, denn das war sie, doch die Autorennen und die Autos machten alles wieder wett. Der Film war fantastisch. Ich hätte mir ihn am liebsten gleich noch einmal angesehen. Seltsam, ich weiß.

Was hat dies mit Kohlenhydraten zu tun? Nun ich habe mir diesen Film abends angesehen, nachdem ich früher an diesem Tag morgens trainiert hatte. Mein Filmsnack bestand aus mit Salz und Pfeffer gewürzte Truthahnhappen mit etwas kohlenhydratarmem Ketchup als Dipp. Ein atypischer Filmsnack, doch der Punkt ist, dass
  1. man sich, wenn man auf seinem Hintern sitzt und einen Film schaut, keine zusätzlichen Kalorien verdient.
  2. Kohlenhydrate etwas Dummes wären, um es spät abends zu essen, wenn man morgens trainiert hat.
Da hat man es also – meine Filmgewohnheiten stehen in engem Zusammenhang mit Kohlenhydraten.

Nächster grundlegender Punkt: mit 3% Steigung und 4 km/h Geschwindigkeit auf dem Laufband zu gehen, ist keine Trainingseinheit. Ich wiederhole…KEINE Trainingseinheit. Dies möchte ich genauer erläutern.

Am Vortag war ich im Fitnessstudio in der Ecke hinter den Laufbändern, bearbeitete meine Hüften mit der Schaumstoffrolle, führte Beinschwingen aus, usw. Hier ist eine kurze Beschreibung der Szene, die sich vor mir abspielte.
  1. Zwei sehr übergewichtige Frauen auf dem Laufband, die mit den zuvor erwähnten Parametern auf dem Laufband gingen.
  2. Um es noch schlimmer zu machen, redeten sie mit Verachtung über die Nichte einer der Frauen, die schwanger war und nicht gewillt war, das Baby zur Adoption freizugeben – als ob
    • Es sie irgendetwas angehen würde
    • Sie in der Position wären, darüber zu urteilen
    • Dies ein angemessenes Thema wäre, über das man in voller Lautstärke in einem kommerziellen Fitnessstudio sprechen würde.
    Ich kann mir eine ganze Reihe anderer Dinge – inklusive mich zu übergeben - vorstellen, die ich eher tun würde, als mir diese Art von dummem Tratsch anzuhören.
  3. Und der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, kam, als sie damit begannen, sich gegenseitig ihre Expertenratschläge bezüglich "Pre- und Post-Workout Ernährung" zu geben (an dieser Stelle sollte man sich daran erinnern, dass ihre "Aktivität" KEINE Trainingseinheit darstellte). Die eine von beiden sage exakt das Folgende: "Pass auf, dass Du nichts isst, bevor Du herkommst und trinke Saft (während Sie ihre Flasche hochhielt, die mit Zucker überladenem Apfelsaft gefüllt war), wenn Du fertig bist. Auf diese Art und Weise verlierst Du Fett." Richtig! Eine nicht fordernde Aktivität gefolgt von Saft ist großartig, was die Resultate angeht.
Wow, ganz einfach nur Wow. Ich meine Hut ab, dass sie wenigstens gehen, anstatt überhaupt nichts zu tun… Aber wir reden hier nicht von einer hochintensiven, alles fordernden Trainingseinheit mit Gewichten, die trockene Schwämme von Muskelgewebe generieren, die ein Glas Apfelsaft absorbieren und es in Berge von neuen Muskeln verwandeln. Und selbst dann würde ich sagen, dass man saubere Nahrung zu sich nehmen sollte, anstatt Saft zu trinken. Es ist unnötig zu sagen, dass ich froh bin, ein ausreichendes Wissen über die korrekte Periodisierung von Nährstoffen zu besitzen. Ich hätte den beiden ein Seminar über angemessenes Verhalten im Fitnessstudio geben sollen. Vielleicht hätte ich auch etwas über Kohlenhydrate und darüber, wie man Resultate als Bonus erzielt, erzählen sollen… wie man weiß, dreht sich ja mein Leben um sie.

Zum Ende des Artikels möchte ich mit dem Leser den letzten Weg teilen auf dem ich ein Kohlenhydrat Freak bin. Ich bringe meinen Klienten etwas über korrektes Nährstofftiming bei und arbeite ausgiebig mit ihnen daran, wie sie diese Nährstoffe rund um ihr Training einbauen können, um einen schlanken Körper zu erreichen.

Eine meiner Mädels (Amy) hat mit Hilfe eines Trainings mit Gewichten und intelligenter Ernährung 5 Kilo Fett verloren und macht Tag für Tag weitere Fortschritte. Sie hat jedoch genau wie andere auch Momente, während denen sie einen ganzen Pott Eiscreme in sich hinein schaufeln möchte. Ihr rettender Engel? Meine Wenigkeit, an ihre Wand geklebt! Ja, es hat mich zum Lachen gebracht… doch da ist etwas dran. Ich bin derjenige, gegenüber dem sie außer sich selbst gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Sie trainiert morgens und abends braucht sie ihren Trainer, der sie daran erinnert, dass sie, wenn sie hungrig genug ist zu essen, hungrig genug für Gemüse und Fleisch oder Hüttenkäse ist. Bewunderungswürdig, Amy. Du hast meine Besessenheit bezüglich des Kohlenhydrattimings vollständig gefestigt bist wirklich klasse.

Zusammengefasst gilt: Ich liebe Jason Statham in Death Race, fette Frauen, die tratschen und Saft auf dem Laufband trinken, rufen bei mir Selbstmordgedanken hervor und selbst meine Klienten folgen meinem Beispiel bezüglich der wichtigen Bedeutung des Kohlenhydratbewusstseins in jedem Aspekt des Lebens (d.h. ich bin seltsam). Das ist alles.