Artikelzusammenfassung:

  • Um die Absorption zu verbessern, sollte man kleinere Dosierungen bestimmter Nährstoffe mehrfach über den Tag verteilt zu sich nehmen.
  • Man sollte ein Sonnenschutzpräparat verwenden, das entweder Zink oder Mexoryl als einen der primären aktiven Inhaltsstoffe enthält.
  • Man sollte ein Vitamin E Supplement wählen, dass gemischte Tocopherole und Tocotrienole enthält.

Wie Multivitamine das Aussehen verbessern können

Wenn man je in einem Drogeriemarkt gesessen hat und auf die Reihen von Multivitamin/Multimineralstoff Präparaten gestarrt hat, während man versucht hat herauszufinden, welches man kaufen sollte, dann ist man nicht alleine. Viele Menschen wählen ein Multivitamin/Multimineralstoff Präparat als kleine zusätzliche Lebensversicherung oder als Versprechen für mehr Energie. Und ein Multivitamin/Multimineralstoff Präparat kann in der Tat potentiell dabei helfen, die Energiespiegel zu unterstützen und ernährungstechnische Defizite ausgleichen. Die Nährstoffe eines guten alten Multivitamin/Multimineralstoff Präparats könnten außerdem das Aussehen verbessern.

Was ist ein Multivitamin/Multimineralstoff Präparat?

Der Begriff Multivitamin/Multimineralstoff Präparat bezieht sich auf ein Multivitamin/Multimineralstoff Supplement. Ein Multivitamin/Multimineralstoff Präparat sollte all die Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die man benötigt, um gesund zu bleiben (insbesondere diejenigen, die man typischerweise nicht über die Nahrung bekommt). Unterschiedliche Präparate können jedoch sehr unterschiedlich sein.

Einige enthalten zugesetzte Antioxidantien oder andere Verbindungen oder Megadosen bestimmter Vitamine. Andere wurden speziell für ein bestimmtes Alter (oder Alter und Geschlecht) oder einen bestimmten Lebensabschnitt (Kinder, Senioren oder schwangere Frauen) zusammengestellt.

Der Prozentsatz des empfohlenen Tagesbedarfs für jedes Vitamin und jeden Mineralstoff basiert auf den etablierten Standards bezüglich der Mengen, die die Durchschnittsperson (in einer bestimmten Lebenskategorie) pro Tag benötigt. Der angegebene prozentuale Anteil des Tagesbedarfs macht es leicht, unterschiedliche Nahrungsmittel und Supplements basierend auf ihren Makro- und Mikronährstoffen zu vergleichen.

Was hat es mit Multipacks auf sich?

Wenn man sich eine beliebige Multivitamintablette ansieht, wird man herausfinden, dass sie nicht 100% des Tagesbedarfs aller aufgelisteten Vitamine und Mineralstoffe enthält (wobei einige ein paar tausend Prozent anderer Nährstoffe enthalten). Warum? Einige der Mineralstoffe sind recht voluminös. Wenn man 100% des Tagesbedarfs an Kalzium und Magnesium in eine Tablette packen würde, dann würde man mit einer wahren Pferdepille enden. Abgesehen von diesen beiden Mineralstoffen enthalten Alles-in-einer-Tablette Präparate häufig nicht den vollen Tagesbedarf an Biotin.

Multipacks – die Supplements, bei denen man ein kleines Pack Tabletten zu spezifischen Tageszeiten einnimmt – können dabei helfen, den vollständigen Tagesbedarf an allen Vitaminen und Mineralstoffen zu decken, da voluminöse Mineralstoffe als eigene Tabletten enthalten sind und die Mineralstoffe über mehrere Einnahmen verteilt werden, um ihre Absorption zu maximieren. Multipacks werden die Gesamtmenge an Kalzium z.B. über den Tag verteilen, da der Körper nur etwa 500 mg Kalzium auf einmal absorbieren kann (wenn man mehr zu sich nimmt, wird die Absorption abnehmen).

Wie man das beste Multivitamin/Multimineralstoffpräparat für sich selbst auswählt

Die Multipacks sind toll, doch ich neige eher zu einer einzelnen Tablette und ergänze diese bei Bedarf mit anderen Nährstoffen. Wenn man das so wie ich sieht und einfach nur eine Tablette pro Tag einnehmen möchte, dann sollte man eine wählen, die 100% des Tagesbedarfs der folgenden Nährstoffe enthält.
  • Vitamin A
  • Folsäure
  • Niacin
  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin E (vorzugsweise in Form gemischter Tocopherole)
  • Kupfer
  • Zink
Man sollte auf die Präparate mit Megadosen von Antioxidantien oder Verbindungen, bei denen man sich nicht sicher ist, wie sie die Gesundheit unterstützen können, verzichten. Auch wenn Antioxidanten gut sind, sollte man sie über die Nahrung zu sich nehmen (buntes Obst und Gemüse). Große Mengen bestimmter Antioxidantien in Tablettenform können im Körper als Pro-Oxidantien agieren (die ihre eigenes Chaos anrichten, während sie das Chaos beseitigen, das durch die Umwelt und andere Angriffe auf die Zellen angerichtet wird).

Das Multivitamin/Multimineralstoff Präparat kann das Aussehen verbessern, da es folgende Inhaltsstoffe enthält:

Vitamin A:

Fördert das Zell- und Gewebewachstum und schützt die Haut vor Infektionen.
Multivitamin/Multimineralstoffpräparate sollten Vitamin A in Form von Beta-Carotin enthalten, welches im Körper in Vitamin A umgewandelt wird (und weniger toxisch als Vitamin A ist).

B Vitamine:

Spielen eine wichtige Rolle bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten, Fett und Protein und helfen dabei, Nahrung im Körper in Energie umzuwandeln. Die B-Vitamine sind ein tolles Team. Sie arbeiten gut zusammen, weshalb es am besten ist, sie auch zusammen einzunehmen (statt mit spezifischen B Vitaminen individuell zu supplementieren.

Vitamin C:

Hilft bei der Produktion von Kollagen, dem Protein, das sich im Bindegewebe (Haut, Knorpel, Sehnen, usw.) wiederfindet. Vitamin C hält die Wände von Kapillaren und Blutgefäßen straff (Hallo, keine Krampfadern), hilft dabei, Blutergüsse zu vermeiden und hält Zahnfleisch und Hautgewebe gesund.

Biotin:

Biotin ist eines der Vitamine, dass sich für gewöhnlich in Supplements für die Haut, die Haare und die Fingernägel wiederfindet. Ein Biotinmangel tritt nur selten auf (der Körper produziert es über die Darmbakterien selbst). Ein Mangel kann bei Erwachsenen zu trockener Haut und seborrhoischer Dermatitis führen.

Biotin könnte auch bei der Behandlung eines Haarausfalls oder bei der Vorbeugung vor Haarausfall eine Rolle spielen. Wenn es um Biotin geht, könnten Eier eines der interessantesten Nahrungsmittel darstellen. Das Eigelb ist reich an Biotin, doch rohes Eiklar enthält ein Protein, das Biotin bindet und seine Absorption verhindert. Die Moral von der Geschichte – man sollte keine rohen Eiklar essen.

Vitamin E:

Ist ein Antioxidans, das die Zellen vor Beschädigungen schützt. Vitamin E ist eigentlich eine Gruppe von acht (laut einer Studie aus Italien möglicherweise sogar 9) Verbindungen, die alle unterschiedliche Wirkungsstärken aufweisen.

Es ist nahezu unmöglich, die empfohlene Tagesmenge an Vitamin E nur über die Nahrung zuzuführen (so lange diese Nahrung nicht mit Vitamin E angereichert wurde), weshalb eine Supplementation eine brauchbare Option darstellt. Wenn möglich sollte man ein Supplement wählen, das „gemischte Tocopherole und Tocotrienole" und nicht nur alpha Tocopherol enthält.

Kalzium:

Hält Zähne und Knochen stark.

Eisen:


Ist für mehr als nur die Hämoglobinherstellung (das Sauerstoff transportierende Protein im Blut) zuständig. Es spielt auch bei der Kollagensynthese eine Rolle.

Zink:

Zink ist für die Zellteilung, die Immunfunktion, das Gewebewachstum und die Gewebereparatur essentiell. Es ist weiterhin für das Wachstum essentiell und hilft dem Körper dabei, Kohlenhydrate, Protein und Fett zu verwenden.

Zusätzliche Tipps, um das Aussehen zu verbessern

  • Man sollte einen Sonnenschutz verwenden, der Zink oder Mexoryl als einen der primären aktiven Inhaltsstoffe enthält. Wenn man Bräune möchte, dann sollte man sich für ein Bräunungsspray entscheiden. UVA und UVB Strahlen der Sonne oder Solarien erhöhen das Risiko für Hautkrebs und führen zu einer Haut, die an altes Schuhleder erinnert.
  • Man sollte reichlich Ruhe bekommen.
  • Man sollte jeden Tag reichlich Wasser trinken (oder schwarzen, grünen oder Oolong Tee).
  • Man sollte sich entspannen und Stress abbauen.
  • Man sollte zu einem guten Dermatologen gehen und diesen fragen, wie man sein Aussehen verbessern kann – Dermatologen können die besten Produkte für die Haut oder Prozeduren, die helfen können, empfehlen.
  • Man sollte sich neue modische Kleidung kaufen und sich die Haare schneiden lassen (und diesen altmodischen Stil und die langweilige Farbe loswerden). Man weiß nie, wen man treffen wird, wenn man das Haus verlässt.
Die meisten Menschen decken ihren Vitamin- und Mineralstoffbedarf nicht alleine durch die Nahrung. Einige Nährstoffe wie Kupfer und Vitamin D sind nicht in vielen Nahrungsmitteln enthalten und die Menschen neigen dazu, jede Woche dieselben 20 bis 30 Nahrungsmittel zu essen, anstatt eine größere Vielfalt von Nahrungsmitteln (und somit auch eine größere Vielfalt von Nährstoffen) anzustreben. Ein Multivitamin/Multimineralstoff Präparat kann dabei helfen, den Nährstoffbedarf zu decken. Und eine Reihe von Nährstoffen spielt beim äußeren Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Wenn man keine Tabletten mag, dann kann man sich für Kautabletten oder Präparate in flüssiger Form entscheiden oder ein Proteinpulver verwenden, das die Nährstoffe enthält, die man benötigt.

Referenzen:

  1. http://www.nap.edu/catalog/11537.html Hathcock JN. Vitamin and Mineral Safety. Council on Responsible Nutrition 1997.
  2. Food and Nutrition Board, Institute of Medicine. Dietary Reference Intakes for Calcium, Phosphorus, Magnesium, Vitamin D, and Fluoride. Washington, DC: National Academy Press, 1999. Available at: http://books.nap.edu/books/0309063507/html/index.html
  3. Duyff RL. The American Dietetic Association's Complete Food and Nutrition Guide. The American Dietetic Association 1998.
  4. Handelman GJ, et al. Oral alpha-tocopherol supplements decrease plasma gamma-tocopherol levels in humans. J Nutr 1985;115:807-13.
  5. Huang HY, Appel LJ. Supplementation of diets with [alpha]-tocopherol reduces serum concentrations of [gamma]- and [delta]-tocopherol in Humans. J Nutr 2003;133:3137-40.
  6. NIH Office of Dietary Supplements. Dietary Supplement Fact Sheets.
  7. Institute of Medicine, Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Vitamin A, Vitamin K, Arsenic, Boron, Chromium, Copper, Iodine, Iron, Manganese, Molybdenum, Nickel, Silicon, Vanadium, and Zinc. National Academy Press, Washington, DC, 2001.