Verstärkt eingewachsene Haare im Gesicht durch Testo?
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panzerd1
14 Apr 2006 18:42
Hallo,
ich habe jedes Mal nachdem ich mich rasiert eingewachsene Haare. Nicht mal wie vor der Testokur 1 oder 2, sondern gleich 10-20. Liegt das am Testo oder am Zink(150mg)? Was kann ich da machen? Nervt wie sau...
K
K3K
14 Apr 2006 18:44
Hi,
Trocken rasieren oder mit einem Langhaarschneider immer nur auf 1mm kürzen.
Ansonsten hilft nichts.
Gruß
D
dennis
14 Apr 2006 19:59
hab das gleiche problem
M
michi789
14 Apr 2006 21:26
dito...
immer nur mit trimmer rasieren!
P
panzerd1
16 Apr 2006 22:11
Ich habe heute Aknosan bekommen. Dies enthält 54mg Minocyclinhydrochlorid (ensprechend 50mg Minocylin) und soll gegen Akne helfen. Meine Frage: Hilf es auch diese einwachserei von den Haaren zu verbessern?
H
hydros
17 Apr 2006 08:09
Dieses Medikament beeinflusst das Haar-Problem nicht.
P
panzerd1
17 Apr 2006 08:54
aber es sollte doch das hautbild arg verbessern, woduch das Einwachsen der Haare etwas reduziert wird,oder?
H
hydros
17 Apr 2006 11:06
das stimmt aber die wirkung passiert auf umwegen und nicht direkt.
P
panzerd1
17 Apr 2006 11:31
hat das Medikament sonstige Auswirkunge nauf den Aufbau oder das testo?
H
hydros
17 Apr 2006 13:46
ja hat es und zwar beträchtliche, das Medikament ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetrazykline und hat schwerwirkende Nebenwirkungen.
Von mir aus gesehen ist diese Therapie mit Kanonen auf Spatzen schiessen aber das kann jeder selber für sich beurteilen.
Hier ein auszug aus den Nebenwirkungen:
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Minocyclin-ratiopharm 50 auftreten?
Blut- und Blutkörperchen
In sehr seltenen Fällen können bestimmte Blutbildveränderungen auftreten, die sich nach Beendigung der Behandlung von selbst zurückbilden. Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen und der Zahl der Blutplättchen (Anämie, Thrombopenie), Verminderung oder Erhöhung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Leukozyfose), Erhöhung der Zahl der sog. eosinophilen Blutkörperchen (Eosinophilie) sowie Veränderungen einiger Zelltypen (atypische Lymphozyten und toxische Granulationen der Granulozyten).
Haut und HautanhangsgebiIde
Allergische Hautreaktionen auf Minocyclin sind selten. Unter Sonneneinstrahlung kann es im Rahmen einer sog. Lichtsensibilisierung (durch Licht ausgelöste Überempfindlichkeitsreaktion) zu einer Schädigung der belichteten Hautbereiche (phototoxische Reaktion) kommen mit Beschwerden wie bei einem Sonnenbrand (z. B. Blasenbildung, Rötung, Schwellung, Verfärbung) und selten auch mit Beteiligung der Nägel (Nagelablösung und -verfärbung).
Im Bereich vorausgegangener entzündlicher Hautveränderungen können bei einer Langzeitbehandlung blaugraue Hautverfärbungen (Hyperpigmentierung) auftreten. Nach längerer Behandlung mit Minocyclin sind in Einzelfällen schwärzliche Verfärbungen der Nägel und der Schleimhäute aufgetreten.
Leber und Gallenwege
Bei Uberdosierungen besteht die Gefahr von Leberschäden und einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (siehe ,,Überdosierung und andere Anwendungsfehler", Kontrolluntersuchungen bei Langzeitbehandlung siehe ,,Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise").
Magen-Darm-Trakt
Während der Behandlung können Magen-Darm-Beschwerden auftreten wie Blähungen, Brechreiz, Durchfall, Erbrechen, Fettstühle, Magendruck, Sodbrennen und Übelkeit. In Einzelfällen wurden Heiserkeit, Mund- und Rachenschleimhautentzündungen sowie Schluckbeschwerden beobachtet, selten kann eine schwarze Haarzunge auftreten.
Nervensystem
Unter einer Behandlung mit Minocyclin treten bedeutend häufiger Nebenwirkungen des zentralen Nervensystems auf als bei anderen Tetrazyklinen. Frauen sind von diesen Nebenwirkungen häufiger als Männer betroffen. Dabei kommt es zu Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bewegungsstörungen (Ataxie), Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Benommenheit. Sehr selten wird eine Drucksteigerung in der Schädelhöhle (Pseudotumor cerebri) beobachtet, die nach Absetzen von Minocyclin-ratiopharm® 50 wieder vorübergeht. Sie äußert sich durch Erbrechen, Kopfschmerzen, Übelkeit und möglicherweise Papillenödem (Schwellung im Augapfel an der Austrittsstelle des Sehnervs).
Nieren
Als Zeichen einer Nierenfunktionsstörung kann es im Blut zu einem Anstieg sog. harnpflichtiger Stoffe kommen.
Sinnesorgane
Vereinzelt ist über eine vorübergehende Kurzsichtigkeit (Myopie) unter Einnahme von Tetrazyklinen berichtet worden.
Überempfindlichkeitserscheinungen
Überempfindlichkeitserscheinungen (z.B. allergische Reaktionen) sind unter Minocyclin sehr selten beobachtet worden (siehe ,,Gegenanzeigen" sowie Gegenmaßnahmen bei ,,Nebenwirkungen").
Dazu gehören:
- vorübergehende schmerzhafte Schwellung der Haut, der Schleimhäute oder der Gelenke (Angioödem)
- örtlich begrenzter, regelmäßig an den gleichen Stellen auftretender Hautausschlag (Exanthem)
- an den Genitalien und anderen Körperregionen auftretender Hautausschlag (fixes Arzneimittelexanthem)
- Asthma
- Hautrötung (Erythem)
- am ganzen Körper auftretende, u.U. mit Gelenkbeschwerden einhergehende flächenhafte Hautrötung, vor allem an Hand, Fuß, Gesicht, Nacken (Erythema exsudativum multiforme)
- am ganzen Körper auftretender Hautausschlag (generalisiertes Exanthem)
- Hautjucken
- Auftreten einer allergisch bedingten Lungenentzündung (eosinophile Lungeninfiltrate)
- Verschlimmerung eines systemischen Lupus erythematodes (schwere Allgemeinerkrankung, die mit Fieber, Gelenkschmerzen und -entzündung sowie mit Haut- und Schleimhautbeschwerden einhergeht)
- Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis)
- Serumkrankheit-ähnliche Reaktion mit Fieber, Erkrankung der Lymphknoten (Lymphadenopathie), Blutbildveränderungen mit Leber- und Nierenbeteiligung, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen
- Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (Urtikaria).
Schwere plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen äußern sich z.B. als Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock, Gesichtsschwellung (Gesichtsödem), Herzjagen, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege (Atemnot), Zungenschwellung. Beim Auftreten dieser Erscheinungen benötigen Sie unter Umständen sofortige ärztliche Hilfe (siehe unter ,,Gegenmaßnahmen").
In seltenen Fällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit einer Minocyclin-Behandlung über schwere Hauterscheinungen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen (wie z.B. exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet worden.
Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme von Minocyclin ist bisher nicht bewiesen. Innerhalb der Tetrazyklin-Gruppe besteht eine komplette Kreuzallergie.
Sonstige Nebenwirkungen
Unter einer Behandlung mit Minocyclin-ratiopharm 50 kann es zu einer Besiedelung der Haut oder der Schleimhäute (vor allem des Genitaltraktes und der Mund- und Darmschleimhäute) mit Hefepilzen (Candida) kommen. Dabei können die folgenden Beschwerden auftreten: Mund- und Rachenschleimhautentzündungen (Glossitis, Stomatitis), akute Entzündungen der äußeren Geschlechtsorgane und der Scheide bei der Frau (Vulvovaginitis) sowie Juckreiz in der Analgegend (Pruritus ani).
Bei Erwachsenen sind nach längerer hochdosierter Behandlung mit Minocyclin in seltenen Fällen schwärzliche Verfärbungen von Zähnen, Nägeln, Knochen und der Schleimhäute sowie der Schilddrüse beschrieben worden. Im Bereich vorausgegangener entzündlicher Hautveränderungen können bei Langzeitbehandlung mit Minocyclin blaugraue Hyperpigmentierungen auftreten. Bei kurzzeitiger Anwendung treten sehr selten schwarzgraue Auflagerungen auf den Zähnen auf, die vorübergehend (reversibel) sind.