Hallo,
ich werde einen Artikel über das Thema „Wasser“ schreiben;
Wasser Einleitung
Wasser ist der Baustein des Lebens, ein Mensch besteht je nach Alter von ca. 35% bis 75 % aus Wasser. Das heißt, dass jeden Tag das Wasser durch die Stoffwechselvorgänge im Körper verloren geht. Darum muss man natürlich immer den Körper Nachschub geben, indem man Wasser trinkt.
Das Wasser übernimmt im Körper hauptsächlich Transportfunktion von Mineralien, Vitaminen, Hormonen und anderen Nährstoffen. Im Wasser lösen sich alle wasserlöslichen Stoffe, die der Körper aufnimmt. Alle chemischen Reaktionen des Stoffwechsels laufen in wässrigen Lösungen ab.
Wasser dient der Wärmeregulation des Körpers. Durch Verdunsten von Wasser auf der Haut (Schwitzen) wird der Körper gekühlt. Auch beim Atmen verdunstest du Wasser. Wenn du beim Sport schnell durch den Mund atmest, verdunstest du mehr Wasser als beim normalen Atmen.
Verteilung
Die Verteilung von Wasser im Körper ist Abhängig von Alter, Geschlecht, Körperlicher Arbeit und den Fettgehalt. Hier ist eine Tabelle, aus wie viel Prozent der Menschliche Körper besteht (In verschiedenen Gruppen)
Gruppe Anteil Wasser (%)
Männer 52 - 60
Frauen 45 - 51
Babys 75
Fette-Frauen
Fette-Männer 36
48
Sportler 63 - 70
Das Wasser im Körper ist zu etwa 55% intrazellulär(innerhalb der Zellen) und 45% extrazellulär (außerhalb der Zellen). Dazu gehört z.B. das Interstitium (Zwischenräume Blutgefässe, Nerven), das Blutplasma und das Bindegewebe.
Funktionen Wasser
Die wichtigsten Funktionen im Körper sind folgende:
Lösungsmittel viele Stoffwechselreaktionen sind nur möglich, wenn die Reaktionspartner in Lösung vorliegen
Transportmittel z.B. im Blutkreislauf
Regulation des Wärmehaushalts über Abgabe von Schweiß
Baustein Vieler chemischer Verbindungen
Dielektrikum Bildung von Hydrathüllen
Wasser Bilanz und Bedarf
Durchschnittlicher täglicher Bedarf eines Menschen beträgt 2 -4 Liter, somit werden die Flüssigkeitsverluste ausgeglichen. Hier ne schöne Tabelle über Wassereinnahme und Ausscheidung:
Zufuhr Ausscheidung
Trinkmenge 1,2 l Urin 1,4 l
Wasser über feste Speisen 0,3 l Lunge, Haut (Schwitzen) 0,9 l
Oxidationswasser 0,9 l Stuhl 0,1 l
Summe 2,4 l Summe 2,4 l
Es entsteht Oxidationswasser durch die Verstoffwechselung von Protein, Fett und Kohlenhydraten.
Es entsteht je 100 g:
1. 107 ml Fett
2. 55 ml Kohlenhydrate
3. 140 ml Protein
Hier eine schöne Tabelle:
Lebensmittel Wassergehalt in 100 g
Zucker 68 ml
Brot 40 ml
Fleisch 70 ml
Kartoffeln 75 ml
Milch 88 ml
Tomaten 94 ml
Wenn nicht genug Wasser getrunken wird, kann der Harn entsprechend konzentriert werden, somit wird es nicht sofort zu einer negativen Bilanz kommen.
Der Bedarf an Flüssigkeit ist beim Säugling mit ca. 140 ml/kg Körpergewicht am höchsten. Erwachsene haben im Durchschnitt einen Bedarf von 25 - 30 ml/kg. In bestimmten Situationen ist der Bedarf an Flüssigkeit natürlich höher. So wird bei Fieber z.B. etwa das Doppelte an Flüssigkeit über die Haut abgegeben, so dass sich der tägliche Bedarf um mindestens einen Liter erhöht. Auch Sportler haben, je nach Art und Umfang ihres Sports, einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Da in katabolen Zuständen (z.B. beim Abnehmen) größere Mengen von den Körper belastenden Stoffen aus dem Fettgewebe freigesetzt werden, ist auch hier der Bedarf an Flüssigkeit erhöht.
Unterversorgung von Wasser
Wenn zu wenig Wasser täglich getrunken wird bekommt man
• Verstopfung
• Kopfschmerz
• Fieber
• Übelkeit
• Störungen des Elektrolythaushaltes
Aufnahme und Regulation
Wasser wird im mittleren Teil des Dünndarms (Jejunum), im unteren Teil des Dünndarms(Ileum) und im Dickdarm resorbiert. [Die Aufnahme erfolgt passiv, entlang eines Gradienten].
Die Regulation des Wasserhaushaltes erfolgt intrazellulär über die Na+- K+- ATPase. [Ionenpumpe, die durch die Verschiebung der Ionen Wasser mittransportiert]. Extrazellulär findet die Regulation über Hormone statt. Bei Wassermangel greift das Adiuretin (ADH) aus dem Hypophysenvorderlappen regulierend ein, bei Salzüberschuss das Dreigespann Renin-Angiotensin-Aldosteron (Niere).
Die Mechanismen von Durst entweder durch Wassermangel oder Salzüberschuss sind folgende:
Wassermangel Salzüberschuss
(1)gesteigerte Plasmaosmolarität
und erniedrigter Vorhofdruck
(2)Aktivierung des Durstzentrums
im Hypothalamus
(3)Erhöhte
ADH-Ausschüttung
(4)Erhöhte Wasserrückresorption
in der Niere (1)gesteigertes
Plasmavolumen
(2)Hemmung des Renin-Angiotensin-
Aldosteron Mechanismus
(3)Verminderte
Aldosteronausschüttung
(4)Verminderte Natriumrückresorption in
der Niere
1. Nikotin
2. Stress
3. Medikamente
machen den ADH-Spiegel höher und führen zu einer Wasserrückresorption.
1. Alkohol
führt zu einen niedrigeren ADH-Spiegel und dadurch zur vermehrten Wasserausscheidung (Urin, Schweiß usw.).
Das Hormon atriale natriuretische Peptid (ANP) (auch ANF) wirkt ebenfalls regulierend auf die Natriumrückresorption der Niere.
Quellen:
http://www.inform24.de/wasser.html(1)
http://cc.uni-paderborn.de/studienarbeiten/seidel/allgem_chem/kl7/wasser/koerper_w.html(2)