in einem monat muss ich zur musterung erscheinen.
ich wurde bereits vor 2jahren (damals war ich gerade mit der ausbildung fertig) angeschrieben, bekam damals vom geschäft aber eine unabkömmlichkeitsbescheinigung ausgestellt.
jetzt versuchen sie es also erneut.
mein chef lässt gerade prüfen, ob ich erneut eine solche bescheinigung bekommen kann.
falls das nicht hinhaut, stellen sich mir folgende fragen:
1.) wie soll ich auf einmal mit nur ca. 220,- € im monat zurecht kommen, wenn ich seit über 2 jahren gewohnt bin, dass ich netto 10x soviel bekomme?? wie stellen die sich das vor? gut, ich wohn noch zu hause, aber 200,- € gebe ich im monat allein für benzin aus.
kann ich da einen lohnausgleich beantragen??
2.) gibt es irgendwelche möglichkeiten das ich ausgemustter werde?
mein einziges körperliches leiden ist eine leichte kurzischtigkeit.
wie siehts mir übergewicht aus? ein kumpel hat mir erzählt bis zu einer größe von 1,86 und einem gewicht über 95 kilo gilt man beim bund als übergewichtig. ich wiege 110 kilo bei einer größe von 182 cm.
mit meiner ausdauer ist es deswegen natürlich auch nicht zum besten gestellt. einen 25 km lauf mit marschgepäck stehe ich auf jeden fall nicht durch.
3.) wenn ich bereits vor der musterung sage, ich verweigere den wehrdienst, geht diese ganze prozedur dann schneller vonstatten?
4.) darf ich bei der ärztlichen untersuchung den "hoden-kontroll-griff" verweigern?