bedeutet schneller Stoffwechsel das ein Sportler mehr Kcal verbraucht als einer mit nem langsamen Stoffwechsel oder werden die Nährstoffe bloss anders verwertet.Ich frage das weil Hardgainer bekannlich schwer an Gewicht zulegen können.Läge das ausschliesslich an einem höheren Kcal bedarf dürfte das nicht allzu schwer sein das hinzukriegen.Wenn der körper mit einem schnellen Stoffwechsel Nährstoffe bekommt und sie besser verwerten kann müsste das doch ein Vorteil sein.
Danke
G
Gucker des Grauens
04 Aug 2007 20:52
Liegt am schnellen Stoffwechsel und wie sensibel die Muskelzellen reagieren. Wenn alles ok ist saugen diese alles auf und verbrennen alles, wenn nicht landet einiges in den Fettzellen.
Außerdem kommt noch die hormonelle Lage jedes einzelnen hinzu, wie Schildrüsenwerte, Testosteron, Östrogen usw.
Liegt also an mehreren Faktoren.
Falls jemand noch was anderes parat hat wäre ich auch sehr dran interessiert, da ich mich momentan in diese Gebiet reinwühle......
Gruß P
A
alpa
05 Aug 2007 15:43
Hardgainer haben einen überdurchschnittlich schnellen Stoffwechsel und verwerten Nahrung sehr schlecht. deswegen dauert es bei diesen sportlern immr etwas länger!
Ektomorph
Der ektomorphe Körpertyp ist schlank, hat oftmals lange Arme und Beine und einen schmalen Brustkorb. Seine Stoffwechselgeschwindigkeit ist sehr schnell und somit muss dieser Körpertyp um jedes Kilo Gewichtszunahme wirklich kämpfen. Der Ektomorph ist das, was wir allgemein hin als „Hardgainer“ bezeichnen.
Mesomorph
Der mesomorphe Körpertyp hat die besten genetischen Voraussetzungen für den Aufbau massiver, kompakter Muskelmasse. Von Natur aus ist er muskulös und stark mit einem großen Brustkorb, breiten Schultern und einer schlanken Taille.
Endomorph
Der endomorphe Körpertyp neigt aufgrund seines langsamen Stoffwechsels zum Fettansatz und muss daher besonders darauf achten, während der Massephase nicht übermäßig viel Körperfett anzusetzen. Seine Muskeln erscheinen eher weich, die Hüften sind oftmals breit und das Gesicht rundlich.
Allerdings ist es bei dieser Einstufung der drei Körpertypen wichtig zu bemerken, dass kein Mensch hundertprozentig einem Typus zuzuordnen ist, sondern dass es immer zu einer Mischform von zwei Typen kommt, mit dominierenden Anteilen eines Typs. So gibt es zum Beispiel den ekto-mesomorphen Typ, der zwar von Natur aus dünn ist, aber aufgrund der mesomorphen Körpertypanteile eine gute Veranlagung zum Muskelaufbau zeigt. Oder den meso-ektomorphen Körpertyp, welcher aufgrund seiner dominierenden mesomorphen Anteile eine hervorragende Voraussetzung zum Muskelaufbau zeigt, allerdings wegen der endomorphen Veranlagung darauf achten muss, nicht zu viel Körperfett anzusetzen.
So variantenreich sich die Natur auch in der genetischen Verteilung körperlicher Merkmale zeigt, so muss ganz klar gesagt werden, dass jeder Körpertyp beeindruckende Erfolge in der Körperentwicklung erzielen kann, wenn typgerecht trainiert und gegessen wird.
Für den Aufbau von massiver, kompakter Muskelmasse gibt es grundsätzlich nichts Effektiveres als schweres, hartes Training in Verbindung mit einer bedarfsgerechten Ernährung und ausreichender Erholung. Der folgende Grundsatz gilt für alle Körpertypen, wenn es darum geht, Muskelmasse aufzubauen:
Schweres Training + bedarfsgerechte Ernährung + genügend Ruhe = kompakte, massive Muskeln
Wichtig ist, dass die Trainingshäufigkeit, die Übungsanzahl pro Muskelgruppe sowie die pro Übung trainierten Sätze und Wiederholungen für jeden Typ individuell dosiert wird. Es empfiehlt sich beispielsweise für den Ektomorph, die Trainingshäufigkeit und den zeitlichen Gesamtumfang der einzelnen Trainingseinheiten niedriger anzusetzen als für den Meso- oder Endomorph.
Wie im Training gelten auch für die Ernährung unterschiedliche Richtlinien für die einzelnen Körpertypen, um kompakte, massive Muskeln ohne übermäßigen Fettansatz aufzubauen.
So kommt hierbei insbesondere der Nährstoffrelation, also der mengenmäßigen Aufnahme der drei Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, eine Schlüsselrolle zu. Die richtige bedarfsangepasste Ernährung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Aufbau von Muskelmasse. So sollte beispielsweise der ektomorphe Typ einen höheren Kohlenhydratanteil in seiner Masseaufbauernährung berücksichtigen als der endomorphe Typ. Der Endomorph neigt unter den Körpertypen besonders zum Fettansatz und da nicht die Nahrungsfette, sondern zu viele und „falsche“ Kohlenhydrate die Dickmacher Nr. 1 sind, ist es für diesen Typus empfehlenswert, den Kohlenhydratverzehr vergleichsweise niedrig anzusetzen.