hallo,
will son eiweispulver nehmen zur diat aber net zum muskel aufbauen,kenne mich aber net aus,kann man denn getrost ein sojaisolat nehmen weil es fast genauso gut wirkt wie diese whey?
wie gut wird es verdaut?
kann mir jemand sagen was isolat eigentlich bedeutet?
heist es das alle stoffe ausser das eiweis von der sojabohne
nicht mehr da sind?
wie es es denn mit wheyproteinisolat ist da alles weg isoliert ausser das eiweiß?
könnte es ein das im wheyprotein nicht mehr so viel jod drin ist wie im molkepulver?
nimmt wer länger sojaisolat und kann nix negatives berichten?
hatte gelesen soja soll voll gesundheitschädlich sein?
lg
C
cranki
21 Sep 2007 18:49
so viele fragen ....
also ich denke es wäre beispielsweise schädlich, wenn du dich nur noch mit proteinpulver ernähren würdest [egal welches]
von demher ....
ich selbst würde keinesfalls zu sojaprotein greifen in der diät ....
ich bleib beim whey
soja protein hat keine so tolle biologische wertigkeit.
und du hast vielleicht "schlechtes" drüber gehört wegen östrogen, welches sich darin befindet (aber nicht im isolat!!)
also ich rate dir, casein zu benutzen als proteinpulver, ist anticatabol-(er).
ums training herum dann whey
S
Senderson
21 Sep 2007 19:09
sojaprotein ist in der diät wohl einer des geeignetsten proteine (neben egg) und schneidet vom gesichtspunkt der bw gar nicht so schlecht ab wie viele denken.
C
corradogirl
22 Sep 2007 17:39
jetzt bin ich fast genauso schlau wie vorher...
einer sagt soja nix gut der nadere sagt ist gut... schade hatte gehofft hier auf erfahrene eiweispulver benutzer zu treffen.
weis denn keiner was genau isolat bedeutet?
ich denke net das die östrogene so schlimm für mich währen aber da sind ja noch andere sachen....
http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
das macht echt angst.oder ?!
nur mit proteinpulver ernähren will ich natürlich net aber ich bin fastvegetarier esse fast nie fleisch da wäre ein gutes proteinpulver schon net schlecht,will ja net tonne davon nehmen aber so 20-50g pulver und das auch net jeden tag.
was ist inticatabol(er) ? und wieso casein? ich dachte von den tierieschem währe whey am besten?
wer nimmt den soja täglich und es geht ihm oder ihr trotzdem gut?
hat wer nen link zu nem guten sojaisolat?
und wie ist es mit weizen oder erbsen eiweis ?
lg
O
OidaFuchs
22 Sep 2007 18:05
naja wem von beiden wirst du jetzt eher glauben?
C
cranki
22 Sep 2007 18:18
besser wenn du dem senderson glaubst. der hat mehr erfahrung
S
Senderson
23 Sep 2007 06:08
Ja, ganze 2 Jahre mehr, wow
zum thema: meine antwort kam aus diesem Grund
C
corradogirl
25 Sep 2007 20:21
aha .danke für deine antwort.
ja wahrscheinlich off topic aber ich wusste nicht wo ich sonst fragen soll und ich dachte ihr hier kennt euch aus
eine frage hätte ich da noch hoffe weis hier einer.
beim sojaprotein sagt man ja das es nicht so gut aufgenommen wird da man es man getreide kombienieren soll,es erst dann verwertet werden kann,
gillt das auch für ein sojaisolat ?
und weis wer zufällig ob es stimmt das man von soja probleme mit der schildrüse bekommen kann oder würde das mit den hormonen zusammenhängen die ja beim isolat nicht mehr drin sind?
lg
C
corradogirl
25 Sep 2007 20:37
hat wer nen link zu nem guten sojaisolat?
und wie ist es mit weizen oder erbsen eiweis kann mn das auch nehmen sowie das hier?
***-> Powerman 3-K Protein Sojaprotein Erbsen Kartoffelprotein
rantanplan: link entfernt (bitte netiquette beachten)***
lg
M
mario.meier
27 Sep 2007 03:42
Hallo corradogirl also ich kaufe mein Sojaisolat, mit Eialbumin und Wheyprotein seit Jahren bei Metabolic Nutrition, ist dort gerade im Sonder-Angebot oder über google suchen unter Supra Protein 93 haben viele Händler gelistet, das frischeste giebts aber dort direkt bei Metabolic Nutrition.
D
Dr. Snuggels
27 Sep 2007 05:40
Hi!
Ich persönlich würde niemals auf Sojaprodukte zurückgreifen, mal ein paar allgemeine Infos zu diesem "Trendnahrungsmittel".
-Sojaprodukte werden künstlich Vitamine zugesetzt da der Rohstoff (Sojabohne) fast keine enthalten
-Proteingehalt von Sojamilch ist fast absolut identisch mit der von Kuhmilch
-Der größte Anteil der Sojabohne ist vom Menschen schlecht verwertbar
-Insbesondere Sojamilch ist mit Kristallzucker geßüßt wenn es nicht als "ungezucker" auf der Verpackung deklariert ist. Denn Sojabohnen sind bitter und ebenfalls die daraus entwickelten Produkten wenn diese unbehandelt sind.
-Die positiven Eigenschaften auf die Gesundheit die es von anderen Nahrungsmitteln unterscheidet die im EU-Raum konsumiert werden beschränken sich auf die enthaltenen Isoflavone. Dies sind Ketosteroidhormonen die eine strukturelle Ähnlichkeit mit Estrogenen haben und laut Studien eine vorbeugene Wirkung bei Brustkrebs haben können, die derzeitigen Berichte das dies sich auch auf Prostatakrebs bezieht sind ungesicherte Erkenntnisse.
- Der einzige Aspekt in denen sich Sojabohnen von anderen Bohnen (!!!) unterscheidet ist der vergleichsweise hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Allerdings beziehen Europäer bereits aus anderen Nahrungsmittel ausreichend ungesättigte Fettsäuren und insbesondere BBler.
Ursachen für diesen "Hype" ist das Soja aufgrund der vergleichsweise kurzen Wachstumszeit und des relativ leichten Anbaus billig wie Dreck ist. Zusätzlich entstammen die Industriell genutzten Sojabohnen bzw. andere Ausgangstoffe aus den USA und einigen lateinamerikanischen Länder, diese sind alle gentechnisch verändert. Der geringe Teil an Soja der z.B. in der BRD angebaut wird findet zu 100% Verwendung in zertifizierten Ökoprodukte, eine industrielle Nutzung ist aufgrund der Menge nicht möglich. Dies führt dazu es sich größter Beliebtheit in der Nahrungsmittelindustrie (Fertiggerichte, NEMs, Bindemittel) erfreut und dementsprechend schlau vermarktet wird.
Gruss
S
Senderson
27 Sep 2007 05:56
vollkommen richtig , nur ging es hier nicht um sojaprodukte
D
Dr. Snuggels
27 Sep 2007 06:46
Doch, Sojaprotein ist ein Produkt aus Soja und dies wird aus gentechnisch veränderten Sojabohnen hergestellt. Nahrungsmitteltechnisch und aus Sicht eines Vergleichsdenkens von NEMs ist es nun mal gentechnisch veränderter Dreck der gehypt wird weil es billig ist.
Gruss
M
maxpayne
27 Sep 2007 06:52
Soja=Dreck ,ist nunmal so!!
C
corradogirl
27 Sep 2007 12:23
ich kann nur soja nehmen weil in den weys zu viel jod drin ist da ich ja schon was mit der schildrüse habe kann ich vom whey net schlafen
— Seite 3 —
M
Miyamoto
05 Okt 2007 23:47
mir stellt sich die frage warum du kein mod mehr bist!
D
Dr. Snuggels
05 Okt 2007 23:49
Weil ich stinke und in meinen eigenen Threads spamme, ausserdem bin ich mit einigen anderen aus dem Team inkompatibel.
M
Miyamoto
05 Okt 2007 23:50
ich verstehe. lol
M
mrvegan
05 Okt 2007 23:52
1. Poste ich keine Links. Ich habe lediglich angedeutet, dass ich mich durch meinen nebenberuflichen Werdegang mit dem Thema mehr als genug auseinander setze.
2. Beruhen meine Meinungen auf Fakten, aber ich bezweifel, dass sich hier jemand mal die Mühe macht 3-4 Seiten über Pflanzenproteine zu lesen (Kommt nicht von ungefähr, wenn auf das Thema Sojaprotein nur "schrott" geantwortet wird). Wobei 3-4 Seiten nicht unbedingt ausreichen, da im Internet auch nicht genügend Informationen bereit stehen. Ich bin aber gerne bereit die Literatur und Seitenangaben rauszusuchen.
Ich empfinde es eher als eine Dreistigkeit sich gegen andere Ansichten so zu versperren.
Und hättest du mal das mit dem Erbsenprotein durchgelesen, hättest du bemerkt, dass ich lediglich die schnelle Aufnahme als positiv vermerkt habe.
M
Miyamoto
05 Okt 2007 23:57
poste doch einfach die quelle und jut ist.
M
mrvegan
05 Okt 2007 23:58
Welche Quelle über was? Ob Sojaprotein nun gut oder schlecht ist?
Wie bereits erwähnt, sind im Internet nicht genügend vernünftige Quellen dafür vorhanden. Jeder der mal bei Google nach Sojaprotein sucht wird nichts wirklich vernünftiges finden.
Da ich schon seit längerem Plane einen umfangreichen Artikel über Plfanzenproteine und Proteine allgemein zu verfassen, werde ich mir wieder Bücher aus der Uni-Bib ausleihen und entsprechende Quellen angeben.
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 00:04
zu 1:
Habe ich auch nicht behauptet, sondern ich habe nur impliziert das hier versucht wird von 4 Leuten Werbung in eigener Sache zu machen.
zu 2:
Ich sage nichts gegen pflanzliche Proteinquellen sondern nur das Soja Schrott ist. Ausserdem habe ich bereits gesagt das ich andere Ernährungsweisen durchaus legitim finde, auch wenn diese bei unkontrollierter Ernährung hochgradig ungesund sind. Wie sage mer in Kölle: Leven un Leven lossen....
Infos aus dem Inet sind nicht ausreichend? Ich habe direkten Zugriff auf die Datenbanken von den erwähnten Instituten/Organisationen (EFSA/DSHS/NCBI), das sind die aktuellsten Fachinfos aus Wissenschaft und Forschung und werden dort zum Diskurs veröffentlicht. Mit ein paar Euros im Monat und pro Studie kannst Du auch dabei sein und den Jungs ist es Wurst ob man nun ein Sojashake oder ein Shake aus Schweinefüssen trinkt, die Jungs sind Wissenschaftler.
Eine Meinung ist kein Fakt sondern eine persönliche Einschätzung die mit Fehlern behaftet sein kann.
M
mrvegan
06 Okt 2007 00:16
Ich sage auch nicht, dass meine Meinung 100% richtig und perfekt ist.
Ich will auch nicht unbedingt Werbung in eigener Sache machen, sondern habe nur darauf aufmerksam machen wollen, dass es auch ohne tierisches Eiweiß geht.
Und wenn du dich angeblich mit diesen Artikeln/Studien (gegen Bezahlung) auseinandersetzt verwundert mich es echt, dass dann nur so Sätze rauskommen wie "Soja ist schrott".
Zudem sind die Artikel der EFSA kostenlos. Und den amerikanischen Studien sollte man auch nicht immer 100% vertrauen, da sie teils staatlich finanziert werden. Und bei der aktuellen Situation in USA vertraue ich nicht unbedingt Berichten, die von der Regierung stammen.
Man sollte immer verschiedene Studien lesen, sie sich zusammen fassen und daraus eine Meinung bzw. ein Fazit ziehen. Und da ist es mir schleierhaft, wie man gerade auf die Frage "ob Sojaprotein sich zum abnehmen eignet" - "Soja ist schrott", antworten kann. Als Nahrungsersatz eignet sich sowieso keines der genannten Proteine. Jedoch abends ein wenig Gemüse und Sojashake können den Abnehmprozess unterstützen.
Edit: Zudem befassen sich die Studien der erwähnten Institutionen nicht unbedingt damit, ob Soja-, Molkeprotein usw. gut oder schlecht ist. Sondern mit möglichen Risikien, die diese Produkte verursachen könnten.
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 00:34
Liegt durchaus im Bereich des Möglichen...
Links zu Fremdshops darfst Du nicht posten, aber Produktnamen darfst Du reinsetzen. Also rein gesetzlich müssen genetisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden, dies lässt sich aber umgehen:
a) GVO-Anteil des Produkts unter dem Schwellenwert von 0,5% was eine gewaltige Ersparnis ist wenn man vom gesamten Produktionsvolumen ausgeht.
b) Einfuhr von Importware aus nicht EU Ländern bzw. Länder die derartiges nicht kennzeichnen müssen. Darunter fallen eigentlich alle NEMs, denn die Produktion und Verpackung erfolgt zum Großteil im Ausland.
Würde natürlich niemand machen und wenn man nett fragt sagt einem jeder die Wahrheit...
Aber selbst wenn sie nicht verändert wären ist Soja als NEM Schrott.
Gruss
R
ramrot
06 Okt 2007 06:15
hups, verdrückt....
M
mrvegan
06 Okt 2007 14:22
Man merkt schon, dass du nicht fähig bist Informationen aus zusammenhängenden Texten zusammen zu fassen.
Nirgendwo habe ich Soja als das ultimate Superprodukt beworben.
Es ging auch nicht um Fettsäuren, Vitamine oder Sojamilch, lediglich um die Qualität von Sojaprotein. Und Sojaprotein ist nun mal kein Produkt, das man weit unter Kuhmilch ansiedeln muss.
Anscheind fühlst du dich sehr stark in deiner festgefahren eindimensionalen Welt sofort angegriffen, wenn jemand deinen Ansichten nicht zustimmt.
Alleine der Übergang zur veganen/vegetarischen Ernährung stand überhaupt nicht zur Debatte. Trotzdem wurde dort gleich wieder angesetzt, das zeigt mir nur Unverständnis über die ganze Thematik.
Ich werde meine Informationen zu einem Artikel verfassen (früher oder später). Aber Diskussionen mit dir scheinen mir eher sinnlos, wenn ich schon so einen Schwachsinn von "dreistigkeit" und "schrott" lesen muss.
Wahrscheinlich bist du auch noch der Meing, dass der Fleischverzehr das menschliche Gehirn wachsen lies und wir nur deswegen heute so weit oben stehen.
R
rantanplan
06 Okt 2007 14:38
Also ganz unabhängig von dieser Diskussion hier bin ich tatsächlich dieser Meinung.
In Bezug auf das eigentliche Thema kann ich nicht viel beisteuern.
Vielleicht ist folgendes hilfreich, oder vielleicht auch gerade nicht...
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 15:39
Hi mrvegan
Ich bin durchaus in der Lage zu recherchieren und die gesammelten Informationen zu Texten zu verarbeiten, verdiene sogar damit Geld. Ich habe auch nicht behauptet das Du Soja als das Superprodukt dargestellt hast, denn sonst hätte ich dich wie jetzt persönlich angesprochen.
Oh, ich finde es sogar klasse wenn Menschen nicht meine Einstellung und Ansichten teilen, denn das gibt mir die Möglichkeit ein Thema von einen anderen Blickwinkel zu wahrzunehmen und mich ggf. zu korrigieren. Ansonsten würde ich mich mit dir garnicht hier seit fast 2 Seiten abgeben, nur kommt leider nichts von dir ausser irgendwelche Unterstellungen in denen sich hier und da eine Feststellung versteckt. Fang doch endlich mal an deinen Standpunkt näher zu erläutern und zu belegen, erst dann ist die Möglichkeit einer Diskussion gegeben.
Die ganze Thematik der Ernährungsweisen wurde von corradogirl eingebracht und von dir. Mal ehrlich, es ist doch bitteschön bizarr sich irgendwo als "mrvegan" anzumelden und somit ein Statement alleine durch den Nick zu tätigen und dann rumzumosern wenn jemand dies für sich nicht als den richtigen Weg ansieht und dies artikuliert.
@Mods
Kann mal jemand bitte von dem guten mrvegan den www Button entfernen denn dort wird auf eine Seite verwiesen auf der u.a. Produkte feilgeboten werden. Wenn man die vorhergehende Seite kontrolliert kann man sogar die Netiquette regelkonform anwenden....
M
mrvegan
06 Okt 2007 16:07
Den Link entfernen. Aha. Ich habe nur ein Informationsportal zum Thema veganen Sport angegeben. Ich wüßte nicht, dass es in Konkurrenz mit Team Andro stehen könnte oder ich damit Geld verdiene. Wenn mich ein Mod darauf hinweist, entferne ich gerne den Link.
Aber alleine dieser Beitrag zeigt mir doch eher, dass du dich angegriffen fühlst und so sowas greifen muss.... naja jeder wie er meint.
Und nur mal ein Beispiel zum Thema BW von Soja. Wenn man den Gehalt des L-Methionin erhöht hat Soja eine BW von 100 und somit liegt es dann in diesem Fall sogar über Milchprotein.
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 16:09
Hi mrvegan
Ich zeige dir mal wie das mit Nachweisen und Quellen geht, hier mal Beispiel warum z.B. eine vegane Ernährung zu neurologischen Schäden führen kann:
Koletzko, Berthold; Feldl, Franziska
Ausgewogene Substratversorgung durch Fleischverzehr
Deutsches Ärzteblatt 95, Ausgabe 11 vom 13.03.1998, Seite A-606 / B-494 / C-466
MEDIZIN: Zur Fortbildung
Stichwörter: Fleischverzehr, Ovo-Lakto-Vegetarismus, Veganer, Eisenmangel, Kolonkarzinomrisiko
Der Verzehr von Fleisch hat aufgrund wachsender Besorgnis über mögliche Gesundheitsrisiken stark abgenommen. Fleisch ist ein Lebensmittel von hoher ernährungsphysiologischer Qualität, das hohe Gehalte an biologisch hochwertigem Eiweiß, gut resorbierbarem Eisen, Zink und den Vitaminen A und B enthält. Gesunde Erwachsene können eine bedarfsdeckende Nährstoffversorgung auch mit einer gemischt-vegetarischen Ernährung (Ovo-Lakto-Vegetarismus) erreichen, wenngleich die durchschnittliche Versorgung mit Nährstoffen wie Eisen und Vitamin B12 ungünstiger ist und bei Kindern auch Längenwachstum und Gewichtszunahme reduziert sind. Für Schwangere, stark menstruierende Frauen, Kinder, Leistungssportler und Senioren jedoch ist Fleischverzehr für eine adäquate Substratversorgung kaum verzichtbar, wenn nicht kritische Nährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin B12 supplementiert werden sollen. Bei langfristiger rein pflanzlicher Ernährungsweise (veganische Ernährung) wird der Vitamin B12-Bedarf nicht gedeckt, bei Kindern kann sich schon innerhalb des ersten Lebensjahres ein klinisch manifester Vitamin B12-Mangel mit schwerer neurologischer Schädigung manifestieren.
Key words: Meat consumption, ovo-lacto-vegetarians, vegan diet, iron deficiency, colon cancer risk Although meat contains large amounts of protein with a high nutritional value, as well as highly bioavailable iron, zinc and vitamins A and B, the consumption of meat has markedly decreased due to growing concerns about potential health risks. Healthy adult ovo-lacto-vegetarians can reach a physiologically adequate nutrient supply provided they select their food intake wisely. However, the average supply of some nutrients such as iron and vitamin B12 is usually low, and children on vegetarian diets show a reduced average longitudinal growth and weight gain. Meat consumption is indispensable for an adequate nutrient supply in individuals with high requirements of critical substrates, including pregnant women, women with strong menstrual blood losses, children, professional athletes and seniors with a low food consumption, unless nutrients such as iron, zinc and vitamin B12 are supplemented. A long term vegan diet (strict avoidance of all animal foods) cannot meet human vitamin B12 requirements over a prolonged time period. Infants that are breastfed by their vegan mothers and weaned on a vegan diet develop clinical signs of vitamin B12 deficiency with severe neurological damage usually within the first year of life.
Der Verzehr von Fleisch und Fleischwaren ist in Deutschland seit Ende der achtziger Jahre stark zurückgegangen. Als Gründe werden tierschützerische, ökologische, soziale und weltanschauliche Gesichtspunkte angegeben (19), die Sorge vor einer möglichen Übertragung der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) und vor Verunreinigungen mit Arzneimitteln und Hormonen. Pressemeldungen über ein angeblich erhöhtes Risiko kardiovaskulärer und Krebserkrankungen durch Fleischkonsum bei gleichzeitig angenommenem Fehlen eines gesundheitlichen Nutzens führten ebenfalls zur Verunsicherung der Verbraucher. Daher werden gerade auch Ärzte häufig mit Fragen zur Nutzen-Risiko-Abwägung des Fleischverzehrs konfrontiert.
Fleisch enthält hohe Gehalte an biologisch hochwertigem Eiweiß, gut resorbierbarem Eisen und Zink sowie Vitamin A, B1, B6 und B12; resorptionshemmende Faktoren sind kaum enthalten (12). Hier sollen die Fragen diskutiert werden, welche Vorteile die hohe ernährungsphysiologische Qualität von Fleisch für eine bedarfsdeckende Nährstoffversorgung hat und ob Nachteile hinsichtlich des Risikos für Kolonkarzinome und kardiovaskuläre Erkrankungen zu befürchten sind.
Prävention des Eisenmangels
Eisenmangel ist der weltweit am häufigsten auftretende Nährstoffmangel, von dem mindestens eine Milliarde Menschen betroffen sind (31). Eisenmangel führt zu hypochromer Anämie, reduzierter körperlicher Leistungsfähigkeit, Verhaltensstörungen, gestörter Thermoregulation und erhöhter Infektionsanfälligkeit. Auch in Deutschland ist ein Eisenmangel außerordentlich häufig. Die VERA-Studie fand bei 3,5 bis 4,5 Prozent der Männer zwischen 18 und 54 Jahren verminderte Ferritinwerte (< 20 µg/l), bei Frauen im menstruierenden Alter bei bis zu 17,7 Prozent (Ferritin < 12 µg/l) (Grafik 1) (9). Zu den Risikogruppen für einen Eisenmangel gehören neben menstruierenden und schwangeren Frauen auch Säuglinge und Kinder, die aufgrund ihres Wachstums einen hohen Eisenbedarf haben, sowie Senioren mit vergleichsweise niedrigem Nahrungsverzehr und Vegetarier (28). Auch Ausdauersportler, bei denen die gastrointestinale Durchblutung vermindert und dadurch die Spurenelementresorption reduziert sein kann, sind gefährdet (3).
Die zur Prävention eines Eisenmangels notwendige Aufnahmemenge hängt nicht allein vom individuellen Bedarf, sondern wesentlich auch von der Bioverfügbarkeit des aufgenommenen Eisens (Häm- oder NichthämEisen) sowie anderen die Eisenresorption beeinflussenden Faktoren ab (23). Das mit der Nahrung überwiegend aufgenommene Nichthäm-Eisen (aus Obst, Gemüse, Getreide, Eiern, Milchprodukten und auch aus Fleisch) weist eine niedrige Resorption auf, die abhängig von den individuellen Eisenreserven im Bereich zwischen 2 und 20 Prozent, meist jedoch nur bei 5 bis 10 Prozent liegt (23). Resorptionsfördernd wirken Ascorbinsäure, fermentierte Lebensmittel und Fleisch, stark hemmend dagegen Phytate (zum Beispiel in Vollkorn- und Sojaprodukten), Polyphenole (zum Beispiel in schwarzem Tee) und Kalzium (zum Beispiel in Kuhmilch). Die Bioverfügbarkeit von Häm- Eisen, das in Fleischwaren (mit besonders hohem Häm-Eisengehalt in Rindfleisch [Tabelle 1]) und Fisch enthalten ist, beträgt etwa 15 bis 35 Prozent und ist damit weitaus höher als bei NichthämEisen (13, 15). Praktisch bedeutet dies, daß bei geringem Fleischverzehr deutlich mehr Eisen mit der Nahrung aufgenommen werden muß, um den Bedarf zu decken (Tabelle 2). Besonders bei den 15 Prozent der Frauen, die nach Bothwell und Carlton (1981) täglich im Mittel > 2,8 mg Eisen verlieren, ist der Bedarf bei einem Fleischverzehr unter 30 g/Tag praktisch kaum zu decken; die geschätzte, unter diesen Bedingungen notwendige tägliche Aufnahmemenge (56 mg Eisen) (Tabelle 2) ist beispielsweise in 3,6 kg Weizenmehl (Typ 405), 1,9 kg gekochtem Spinat oder 6,2 kg gekochtem Broccoli enthalten (11). Entsprechend erreichen Frauen im reproduktiven Alter eine ausgeglichene Eisenbilanz oftmals nur durch den Verzehr von Fleisch mit hoher Eisenverfügbarkeit (3). So zeigte die Berliner Vegetarierstudie deutlich niedrigere Serumeisenwerte bei dem vegetarisch ernährten Kollektiv (Männer: 104 versus 111 µg/dl; Frauen; 93 versus 104 µg/dl), trotz einer um etwa 1 mg/Tag höheren mittleren Eisenzufuhr bei der vegetarischen Gruppe. Eine Eisenunterversorgung war bei den Vegetariern wesentlich häufiger (7 bis 12 Prozent versus 3 Prozent) (8). Bei einer rein pflanzlichen Ernährung kann jedoch eine verbesserte Eisenresorption durch den Verzehr von ascorbinsäurereichem Gemüse, Obst und Säften zusammen mit eisenreichen pflanzlichen Lebensmitteln (Vollkorngetreide, dunkle Gemüsesorten) erzielt werden. Aber auch dann erscheint eine langfristig konsequent vegetarische Ernährung hinsichtlich der Eisenversorgung nur für gesunde erwachsene Männer und für Frauen jenseits der Menopause weitgehend unbedenklich. Andere Personen bedürfen einer Überwachung.
Eisenzufuhr im Kindesalter
Säuglinge und Kinder im Wachstumsalter gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen, denn der Eisenbedarf ist in den ersten beiden Lebensjahren und in der Pubertät aufgrund der schnellen Vermehrung der Körpermasse groß. In diesen Altersgruppen treten häufig ein latenter Eisenmangel und eine Eisenmangelanämie auf (3, 10). Für die neurologische Entwicklung im frühen Kindesalter ist Eisen von Bedeutung, da es unverzichtbarer Kofaktor wichtiger Schlüsselenzyme für die Synthese der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin ist. Bereits bei mildem Eisenmangel kann auch der ZNS-Stoffwechsel gestört werden. Klinische Untersuchungen zeigten bei Säuglingen mit Eisenmangel eine signifikant schlechtere psychomotorische Entwicklung (Grafik 2) mit Beeinträchtigung der Sprachentwicklung und des Gleichgewichtssinnes im Alter von einem Jahr (32). Noch im Alter von fünf bis sechs Jahren fanden sich kognitive Störungen (33). Um einer Eisenmangelanämie und längerfristigen Entwicklungsnachteilen vorzubeugen, ist nach der Erschöpfung der endogenen Eisenreserven ab dem 4. bis 6. Lebensmonat eine adäquate Eisenzufuhr besonders wichtig. Mindestens zwei bis dreimal pro Woche sollte in der Beikost des Säuglings mageres Fleisch enthalten sein. Bei Getreidebreien sind mit Eisen angereicherte Produkte zu empfehlen, die besonders bei einer vegetarischen Säuglingsernährung wichtig werden. Kuhmilch ist eisenarm und wirkt überdies hemmend auf die Eisenresorption (hoher Kalziumgehalt), so daß für die Dauer des ganzen ersten Lebensjahres Muttermilch oder handelsübliche eisenangereicherte Säuglingsmilchnahrungen bevorzugt werden sollten.
Zink
Zink hat essentielle Bedeutung für strukturelle, regulatorische und katalytische Funktionen in zahlreichen Enzymen sowie für die Insulinspeicherung, die Gentranskription und die Rezeptorbindung von Hormonen (10, 16, 22). Eine Zinkunterversorgung führt zu Hypo- und Dysgeusie, Appetitlosigkeit, gestörter Infektionsanfälligkeit und Wundheilungsstörungen, bei schwerem Ausmaß auch zur Acrodermatitis enteropathica (2, 18). Bei Kindern ist eine hohe Zinkaufnahme mit besserem Längenwachstum (5, 6, 25) und mit höherer Vigilanz und Spontanaktivität (Grafik 3) (27) assoziiert.
Für den Menschen sind die wesentlichen Zinkquellen Fleischwaren, Milchprodukte, Fisch und Schalentiere, wobei analog zum Eisen für die Bedarfsdeckung neben der Höhe der Gesamtzufuhr vor allem die Bioverfügbarkeit des Zinks von entscheidender Bedeutung ist. Bei gesunden Erwachsenen ist die Zinkresorption aus Rindfleisch drei- bis vierfach höher als aus Getreide (Grafik 4) (36). Tierisches Eiweiß erhöht die Bioverfügbarkeit, während eine hohe Kalzium- und Phytatzufuhr durch Komplexbildung die Resorption verringern (10, 22). Entsprechend wird aus einer Mischkost mit tierischen Lebensmitteln Zink im Mittel zu zirka 40 Prozent, bei rein vegetarischer Ernährung jedoch nur zu zirka 10 Prozent aufgenommen (10, 34).
Vitamin B12 (Cobalamin)
Mit den schwerwiegenden hämatologischen und neurologischen Schädigungen bei perniziöser Anämie in Folge einer gestörten Vitamin B12-Resorption sind Ärzte gut vertraut. Weniger bekannt ist, daß auch der Ausschluß tierischer Lebensmittel aus der Ernährung die Vitamin B12-Versorgung stark verschlechtert. Vitamin B12, das nur von Mikroorganismen synthetisiert wird, nimmt der Mensch nur mit tierischen Lebensmitteln (Fleisch, Fisch, Milch, Eier) und in sehr geringem Umfang auch mit fermentierten Produkten (Sauerkraut, Bier) zu sich (2, 21).
Die Berliner Vegetarier-Studie zeigte entsprechend bei einem hohen Anteil von 11 Prozent der weiblichen und 16 Prozent der männlichen Vegetarier erniedrigte Vitamin-B12-Serumspiegel (< 150 pg/dl), dagegen nur bei zwei Prozent der Nichtvegetarier (8). Bei rein veganischer Ernährung entwickelt sich ein Vitamin-B12-Mangel, der jedoch bei gesunden Erwachsenen aufgrund der vergleichsweise großen hepatischen Speicher (etwa 2 bis 5 mg) erst nach vielen Jahren klinisch, zum Beispiel durch eine perniziöse Anämie manifest wird (12). Anders ist die Situation bei Säuglingen mit ihren nur geringen Vitamin-B12-Reserven. Gestillte Kinder von Frauen, die sich veganisch ernähren und deren Muttermilch arm an Vitamin B12 ist, entwickeln ohne Zufütterung tierischer Lebensmittel meist im zweiten Lebenshalbjahr Vitamin B12Mangelsymptome: vor allem eine verlangsamte oder rückläufige neurologische Entwicklung bis hin zur Apathie und zum Koma, hochgradige Hirnatrophie (Abbildung 1) und bleibende neurologische Schäden (29). Ein empfindlicher Indikator des Mangels ist eine vermehrte renale Ausscheidung von Methylmalonsäure, so daß bei Verdacht auf eine Fehlernährung die Bestimmung dieser organischen Säure im Urin angezeigt ist. Vorbeugend sollten schwangere und stillende Frauen mit rein veganischer Ernährung sowie deren Kinder unbedingt mit Vitamin B12 supplementiert werden.
Weitere Aspekte einer vegetarischen Ernährung
Eine vegetarische Ernährungsweise hat für gesunde Erwachsene durchaus positive Aspekte. So vermindert beispielsweise die meist niedrige Energiedichte der Nahrung das Adipositasrisiko, und für verschiedene erwünschte Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C, Kalium, komplexe Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe, wird meist eine erfreulich günstige Zufuhr erreicht. Auch eine geringe Zufuhr an gesättigten Fetten, Cholesterin und Purinen ist mit dieser Ernährung möglich.
Die bei vegetarischer Ernährung in der Regel niedrige Dichte an Energie und einigen anderen physiologisch wichtigen Nährstoffen (unter anderem Eisen, Zink, Jod, Kalzium, Vitamine B12 und D) birgt, vor allem bei Personen mit hohem Bedarf, wie Schwangere und Kinder, das Risiko einer Unterversorgung. Hier kann auch die Proteinzufuhr ungenügend sein, da Eiweiß pflanzlicher Herkunft eine deutlich geringere biologische Wertigkeit hat als tierisches Protein. Die biologische Wertigkeit kann durch Kombination verschiedener Eiweißquellen erhöht werden (beispielsweise durch gemeinsamen Verzehr von Getreide und Hülsenfrüchten). Manche modernen "alternativen" Ernährungsformen sind sehr einseitig (zum Beispiel vorwiegend auf Getreidebasis), was ein erhöhtes Risiko der Unterversorgung mit sich bringt und bei Kindern eine schwere Mangelernährung hervorrufen kann (Grafik 5). Systematische Untersuchungen bei vegetarisch ernährten Kindern zeigten gegenüber gemischt ernährten Kindern eine deutlich zurückgebliebene mittlere Gewichts- und Längenentwicklung und eine schlechte Vitamin D- und Eisenversorgung (30). Eine besonders schwer ausgeprägte Wachstumsstörung zeigte sich bei Kindern aus makrobiotischen Lebensgemeinschaften mit fast ausschließlich pflanzlicher Ernährung; ein erschreckend hoher Anteil (zwischen 28 und 55 Prozent) hatte im ersten bis zweiten Lebensjahr auch klinische Rachitiszeichen (7).
Fördert Fleischverzehr das Kolonkarzinomrisiko?
Das in den westlichen Ländern zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen zählende Kolonkarzinom (24) wird von der Ernährungsweise beeinflußt. Zahlreiche Studien zeigen eine protektive Wirkung einer hohen Ballaststoffzufuhr sowie eines regelmäßigen Verzehrs von frischem Obst und Gemüse. Ein hoher Fettverzehr wird dagegen mit einer erhöhten Inzidenz assoziiert (1). Epidemiologische Untersuchungen bei Frauen in den USA fanden bei täglichem Verzehr von Rind-, Schweine- oder Lammfleisch ein 2,5fach höheres Kolonkarzinomrisiko als bei Frauen, die diese Fleischsorten weniger als einmal monatlich verzehrten (35). Aus dieser Assoziation kann jedoch keine Kausalität im Sinne einer karzinogenen Wirkung des Fleischkonsums gefolgert werden, da bei seltenem Fleischverzehr die Zufuhr von protektiv wirkendem Gemüse und Ballaststoffen deutlich höher ist. Gegen eine monokausale Rolle des Fleischkonsums spricht auch, daß das Kolonkarzinomrisiko bei Frauen mit häufigem Verzehr von magerem Geflügel (fünf- bis sechsmal/Woche) nur halb so groß war als bei seltenem Geflügelkonsum (weniger als einmal/Monat) (35). Auch eine niederländische Fall-Kontroll-Studie zeigte bei Männern keine Assoziation zwischen dem Frischfleischverzehr und dem Auftreten eines Kolonkarzinoms (17). Eine australische Fall-Kontroll-Studie fand bei Frauen keinen Zusammenhang zwischen Rindfleischverzehr und kolorektalem Karzinom, während bei Männern das relative Risiko einer Kolonkarzinomerkrankung in der Quintile mit dem höchsten Rindfleischverzehr 2,1mal höher lag als in der ersten Quintile. Ein hoher Verzehr an Schweinefleisch und an Fisch war dagegen mit einem erniedrigtem Risiko assoziiert (20).
Eine prospektive Kohortenstudie bei 120 852 amerikanischen Männern und Frauen im Alter zwischen 55 und 69 Jahren zeigte keine Assoziation zwischen Frischfleischverzehr und Kolonkrebs. Ein erhöhtes Risiko ergab sich jedoch bei gehäuftem Verzehr von Fleischfertigprodukten, die mit Rauch, Nitritpökelsalz und anderen Zusatzstoffen haltbar gemacht wurden. Als Ursache für diese Assoziation diskutieren die Autoren den geringeren Verzehr von Gemüsen bei Personen mit hohem Verbrauch an Fertigprodukten (14). Die vorliegenden Ergebnisse sprechen insgesamt für eine deutliche Minderung des Kolonkarzinomrisikos durch eine ballaststoff- und gemüsereiche Kost, während der maßvolle Verzehr von Fleisch nicht als eigenständiger Risikofaktor angesehen werden kann. Allerdings erscheint es sinnvoll, gepökelte und geräucherte sowie sehr fette Fleischwaren nur in begrenztem Maße zu konsumieren, da hier eine Risikoerhöhung nicht ausgeschlossen werden kann.
Problem Fettverzehr
Eine zu kalorien- und fettreiche Ernährung, mit hoher Zufuhr insbesondere an gesättigten Fetten, ist in den Industrieländern einer der wesentlichen Kausalfaktoren für Übergewicht und Hyperlipoproteinämien und fördert die frühzeitige Entwicklung koronarer Herzerkrankungen. Eine an Kalorien und gesättigten Fetten ärmere Ernährungsweise erfordert jedoch nicht den völligen Verzicht auf Fleisch. Vielmehr sollten fette Fleischwaren gegen magere ausgetauscht werden, zumal letztere einen weitaus höheren Gehalt ernährungsphysiologisch wichtiger Nährstoffe aufweisen (13). Außerdem ist eine hohe Fettzufuhr mit Fleischmahlzeiten meist weniger durch das Fleisch als durch fette Soßen, Beilagen und Zubereitungsarten bedingt. Tatsächlich zeigten Auswertungen von Ernährungserhebungen bei 504 Teilnehmern an der Bogalusa-Herz-Studie im Alter zwischen 19 und 28 Jahren keinerlei Zusammenhang zwischen Art und Menge des Fleischverzehrs und Indikatoren des Atheroskleroserisikos (26). Deshalb ist nicht ein Verzicht auf Fleisch anzuraten, sondern eine bevorzugte Auswahl magerer Fleischwaren und Zubereitungsformen, bei denen Fette sparsam und bevorzugt aus pflanzlicher Herkunft (zum Beispiel Oliven- und Rapsöle) eingesetzt werden sollten.
Schlußfolgerungen
Eine physiologisch hochwertige Ernährung ist auch ohne Fleisch möglich, wenn Milch, Milchprodukte und Eier verzehrt werden. Für eine ausgewogene fleischlose Ernährung sind jedoch ein hoher Kenntnisstand und eine sehr bewußte Lebensmittelauswahl erforderlich, so daß sie für die gesamte Bevölkerung nicht empfohlen werden kann. Für einige Bevölkerungsgruppen, insbesondere menstruierende Frauen, Säuglinge und Kinder, Leistungssportler und Senioren ist Fleischverzehr für eine adäquate Substratversorgung sehr wertvoll und kaum verzichtbar, wenn nicht mit Eisen-, Zink- und längerfristig mit Vitamin-B12-Präparaten supplementiert werden soll. Aufgrund der hohen Gehalte an biologisch hochwertigem Eiweiß, gut resorbierbarem Eisen und Zink, Vitamin B6, B12 und bei Schweinefleisch auch B1 wird ein mäßiger Fleischverzehr (zwei bis dreimal wöchentlich etwa 120 bis 150 g Fleisch) als Teil einer gemischten, an Gemüse, Frischobst, Vollkornprodukten und Ballaststoffen reichen Ernährung empfohlen. Da Schweinefleisch besonders reich an Vitamin B1 ist und Rindfleisch höhere Gehalte an gut resorbierbarem Eisen und Zink aufweist, erscheint ein wechselnder Verzehr von Rind- und Schweinefleisch, aber auch Geflügel- und Lammfleisch empfehlenswert. Ein zu hoher Fleischkonsum ist nicht von Vorteil, es besteht, abhängig von der Art der verzehrten Fleischwaren, vielmehr das Risiko einer hohen Cholesterin-, Purin- und Fettzufuhr. Für die Zubereitung von Fleisch, Soßen und Beilagen sollten fettarme Rezepturen und die Verwendung ungesättigter pflanzlicher Fette bevorzugt werden.
Mmm, wie war das nochmal?
— Seite 4 —
M
mrvegan
06 Okt 2007 16:12
Das Thema BW wurde aber als Nachteil von Soja aufgeriffen
Ich halte das Thema BW auch für überwertet, zumindest nach den alten Standards.
Ist eine Seite, die sich ernsthaft mit dem Thema veganische Ernährung und BB auseinandersetzt. Einen Verstoss gegen die Netiquette kann ich daher nicht erkennen.
Gruß
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 20:26
Hi Stephen,
nichts steht mir ferner als deine Entscheidung in irgendeiner Form zur Disposition zu stellen, allerdings gestaltet sich der gesamte Topic ein wenig merkwürdig. Da ich weiß das Du nicht unbedingt immer die Zeit findest jeden Thread zu lesen mal eine kurze Zusammenfassung:
Auf Seite 1 wurde bereits von 2 "unbekannten" Person (bis dato 0 Posts) ein bestimmter Shop mit einem gewissen NEM verlinkt. Dies wurde von rantanplan editiert mit einem mündlichen Verweis.
Auf Seite 2 erschien dann erneut 1 "unbekannte" Person (bis dato 0 Posts) die ebenfalls einen Shop und das NEM verlinkte. Der Post wurde daraufhin von m.M nach von Markus gelöscht.
Dann taucht ebenfalls auf Seite 2 das Mitglied mrvegan auf und stellt sich als Unternehmer für vegane NEMs vor und fängt seinerseits an die Produktgruppe schriftlich mit Namen zu bewerben. Nebenbei begründet er seine Aussage nicht sondern tätigt einfach Feststellungen ohne diese zu belegen. Auf Seite 3 verlinkt er dann die INet Seite im www Button die auf diverse komerzielle Seiten führt.
Lassen wir mal die Werbung ausser acht für die Produkte, was mich zusätzlich stört ist folgendes:
Keiner der Protagonisten hat seine Aussage mit irgendetwas untermauert (Quellen/Argumentation usw) sondern es wurden einfache feststellungen getätigt. Das Beste an der Sache ist aber das Produkt was hier beworben wird:
Dieses NEM kommt nicht mal ansatzweise qualitativ an das von Murat ran:
Zusätzlich ist das Mega Protein aus dem Andro Shop zertifiziert und kontrolliert im Gegensatz zu dem beworbenen Protein und rate mal was der Knackpunkt hier im Topic war? Aber darauf wollte der Gute mrvegan nicht eingehen auch auf Nachfragen eines Mods aus dem Team Ernährung.
Dafür wurde er aber persönlich und stellt hier irgendwelche Ernährungsgewohnheiten zur Diskussion die in keinem Zusammenhang stehen mit dem Inhalt des Threads (Qualität von Sojaprodukten).
Also irgendwas ist doch faul im Staate Dänemark, oder findest Du das legitim!?
LG
Marco
C
corradogirl
06 Okt 2007 20:39
was bitte ist denn dreist oder unverschämt in meinen post?!
C
corradogirl
06 Okt 2007 20:57
aber die milch die die kühe geben,geben sie nur weil sie hormone bekommen das sie denken sie sind schwanger...
eigentlich ist milch von kühe für kühe!
guckst du hier http://www.milch-den-kuehen.de/index2.html
das ist auch der grund warum soviele leute eine laktoseintoleranz haben... sie sollen ja auch nur die muttermilch trinken.
R
rantanplan
06 Okt 2007 21:08
Oh nein, jetzt kommt auch noch der Milch-den-Kühen-Link.
Ehrlich corradogirl, ich kann zwar wenig zum Thema Soja sagen, aber diese Seite solltest Du wirklich ganz schnell wieder vergessen. Ähnlich wie andere Seiten dieser Art ist dieser Link vollgestopft mit Halbwahrheiten und unsinniger Panikmache.
C
corradogirl
06 Okt 2007 21:32
[quote="Dr. Snuggels"]
C
corradogirl
06 Okt 2007 21:36
naja das aber nur schwangere kühe milch geben sollte dir schon klar sein.
R
rantanplan
06 Okt 2007 21:52
Das stimmt so nicht ganz! Zum einen haben diese Krankheiten vorrangig andere Gründe und zum zweiten wird der Acid-Load nicht nur durch tierische Proteinlieferanten negativ beeinflusst und zum dritten ist diese Theorie m.E. zwar plausibel aber dennoch nicht ganz frei von empirischen Widersprüchen (kockie wäre vielleicht sogar geneigt, Diskussionen zu diesem Thema in den Müll zu verschieben). Es gibt eine ganze Reihe von pflanzlichen Nahrungsmitteln - z.B. sämtliche Geteideprodukte aber auch Linsen oder Nüsse -, die z.B. Fleisch in seiner "säuernden Wirkung" in nichts nachstehen. Interessant ist dabei, dass gerade die als gesund geltenden Dinge wie brauner Reis oder Haferflocken sehr sauer wirken. Milch selbst hat übrigens (im Gegensatz zu Käse) dabei nur eine sehr mild ausgeprägte saure Wirkung. Ebenfalls muss man hierbei berücksichtigen, dass eine proteinreiche Diät zwar den Acid-Load erhöht, gleichzeitig aber auch die Ausscheidung von Säure fördert.
Milch selbst födert auch in keiner Weise Osteoporose, wie Deine Aussage suggerieren könnte. Auch für tierische Proteine kann man diese Suggestion nicht pauschal stehen lassen - ganz im Gegenteil!
R
rantanplan
06 Okt 2007 21:53
Witzbold.
R
rantanplan
06 Okt 2007 22:38
Nachtrag: Was mir gerade so nebenbei einfällt - die (mangelhafte) Seriosität der Antimilchseite zeigt sich nicht nur in ihren haltlosen Behauptungen zum Thema Milch und Gesundheit sondern auch in der Weise wie hier einer der bekanntesten Experten zum Thema Ernährung und Osteoporose Robert P. Heaney zitiert und vor den Waagen den Vegi-Lobby gespannt wird.
Heaney behauptet nämlich aufgrund der aktuellen Erkenntnislage etwas völlig anderes als im Link subtil unterstellt werden soll.
So ein aktuelleres Zitat von Heany...
D
Dr. Snuggels
06 Okt 2007 22:55
Hi rantanplan,
kannst Du mir bitte den Zusammenhang zwischen den Link und deinem Post kurz mal erläutern incl. Ableitung, da Du anscheinend die Infos schon verifiziert hast.
Marco
C
corradogirl
06 Okt 2007 23:09
[quote="rantanplan"]
C
corradogirl
06 Okt 2007 23:13
Witzbold.
C
corradogirl
06 Okt 2007 23:19
ich weis ned wie ist es eigentlich mit der verschleimung von molke? hat man die oder ist das nur bie milchsachen?
weis wer wie das mit phophat von der milch ist? ist es noch drin im molke isolat oder alles wech ausser dem protein?
ich ziehe ja in erwägung auch mal molke zu kaufen obwohl es ja den kälbern gehört aber gegen gut verwertbare aminösäuren habe ich ja nix... ist schon sehr kompliziert mit der guten eiwesversorgung soja enthält ja wieder phytinsäure die verträgt sich ja net so gut mit mineralien aber das ist ja in brot drin.... wenn man das soja zeitversetzt zu den mineralien nimmt steht es dem mineralien nicht mehr im wege,oder?
— Seite 5 —
T
totti
07 Okt 2007 00:01
Man auch auch unnötig eine Wissenschaft aus seiner Ernährung machen, unglaublich... Das sieht für mich nach einem ganz großen Tick aus, obwohl ich selber auch schon nicht ohne bin!
P.S.: Geiler Thread! Wirklich großes Tennis!
T
txqr
07 Okt 2007 00:46
Schonmal versucht 4000kcal über 80% an Obst und Gemüse zu decken? Das wären ganz grob 2kg Äpfel, 2kg Bananen und 2kg Brokkoli. Und nette 700g Kohlehydrate. Von den extrem vielen Ballaststoffen ganz zu schweigen. Wer soll denn das bitte runter kriegen?
C
corradogirl
07 Okt 2007 02:39
tja aber sooo besonders finde ich den gar ned.... sind eure anderen denn langweiliger
und ausserdem keine wissenschaft für mich allein,alles von leuten die sich auskennen
C
corradogirl
07 Okt 2007 02:44
ein normaler mensch futtert net so viel das macht ihr ja nur wegen euren muckis und da geht es natürlcih net mit gemüse und obst
menschen die gern obst und gemüse futtern tun das gerade weil das zeug wenig kalorien hat
R
rantanplan
07 Okt 2007 13:26
Ach Gott, tut mir leid. Es soll ja tatsächlich Leute mit entzündlich-rheumatischen Beschwerden geben, bei denen eine Verringerung des Fleischkonsums wirklich angebracht ist. Dazu kann ich nichts sagen, da ich davon nicht betroffen bin und auch niemanden persönlich kenne, der davon betroffen ist.
Dabei spielt die Arachidonsäure im Fleisch ein Rolle (welche übrigens für einen gesunden Organismus grundsätzlich lebensnotwendig ist).
Um das ganze etwas differenzierter zu betrachten, muss dazu aber auch gesagt werden, dass die Auswirkung des Fleischkonsums auch von der Tierfütterung abhängig sein dürfte - Stichwort: Grass und EPA/DHA.
Zweitens muss dabei auch brücksichtigt werden, dass pflanzliche Fette häufig ein Übermaß an Linolsäure beinhalten, welche wiederum in Arachidonsäure umgewandelt wird und Vorläufer für entsprechende entzündungsfördernde Prostaglandine ist. Man kann hier also dem Fleisch nicht pauschal den schwarzen Peter zuschieben. Ein westenlicher Schritt zur Verbesserung des Fettsäureverhältnisses ist übrigens bekanntlich die Aufnahme von Fisch bzw. Fischöl.
Oder handelt es sich um Gicht? Wohl eher nicht, oder...?