
Cedric McMillan stand für Ästhetik im Schwergewichtsbodybuilding
Nachdem Bodybuilding mit der Mens Classic Physique in den letzten Jahren zunehmend zu seinen klassischen Wurzeln zurückkehrte, war Cedric McMillan stets einer der Leuchttürme im Schwergewichtsbodybuilding. Während andere Athleten mit einer breiten Taille oder schlechten Proportionen kämpften, bot der US-Amerikaner einer Linie, die nur wenige andere Athleten vorweisen konnten.
Cedric McMillan war damit ein echter Kontrast zu Massemonstern wie Ronnie Coleman, Jay Cutler oder auch Big Ramy. Dies änderte jedoch nichts daran, dass Cedric regelmäßig für Top-Platzierungen gut war. Musste er sich 2016 bei der Arnold Classic noch dem späteren Sieger Kai Greene geschlagen geben, konnte Cedri McMillan sich ein Jahr später den zweitwichtigsten Titel im Profibodybuilding selbst sichern.
Cedric McMillan hatte das Potenzial zum Mr. Olympia
Dennoch gelang ihm trotz bester Voraussetzungen und aller Hoffnungen vieler Fans nie der ganze große Sieg. Regelmäßig verpasste Cedric McMillan auf dem Mr. Olympia die Bestform. Ein Grund soll das Mindset des 185 cm großen Athleten gewesen sein. Immer wieder wurde thematisiert, dass Cedric sich selbst vor Wettkämpfen viel Druck gemacht habe. Dies soll sich immer wieder auf die Vorbereitung ausgewirkt haben.
Bei seinem letzten Wettkampf im Oktober 2021 brach Cedric seine Teilnahme mitten während der Veranstaltung ab. Bereits damals hatten ihn gesundheitliche Probleme eingeschränkt. Ob Cedric McMillan tatsächlich das Potenzial für einen Sieg beim Mr. Olympia hatte, wie einige Fans es wahrnahmen, werden wir nicht mehr erfahren.
Der sympathische Schwergewichtsbodybuilder starb am 12.04.2022 im Alter von 44 Jahren. Todesursache soll nach ersten Meldungen ein Herzinfarkt gewesen sein. Das Profi-Bodybuilding verliert mit Cedric McMillan einen echten Champ.