Wenn man ein Fan von Lance Armstrong ist, dann hat man dies wahrscheinlich schon einmal gehört. Wenn nicht, dann bedarf es wahrscheinlich einer kleinen Einführung.
Lance Armstrong war ein guter Radrennfahrer, der an der Tour de France teilnahm und recht gute Platzierungen erreichte, wobei er jedoch nie eine dominierende Kraft bei diesem Sport war und sich niemals in Reichweite eines Gesamtsieges bei diesem größten Radsportereignis der Welt befand.
Dann bekam er Krebs.
Und nachdem er erfolgreich gegen einen fast sicheren Tod angekämpft hatte, veränderte sich Lance. 6 Tour de France-Siege später hat Lance sich seinen Platz unter den größten Radsportlern der Geschichte gesichert. Und der Radsport hat sich verändert.
Wenn man Lance fragt, warum er sich von einem durchschnittlichen Profiradsportler zum vielleicht größten Sportler entwickelt hat, den dieser Sport je gesehen hat, dann wird er nicht zögern, folgende Antwort zu geben:
"Wenn man im Leben jemals eine zweite Chance für etwas bekommt, dann muss man den ganzen Weg gehen."
Lance erkannte, dass es bei diesem Sport um mehr als die Kohlenhydratgetränke, die Stunden, die man auf dem Rad verbringt und die Oberschenkel geht. Es geht um das Durchhaltevermögen inmitten des Unbekannten. Die Tour setzt den Fahrer jedem nur erdenklichen Element und mehr aus: Kälte, Hitze, Berge, Ebenen, Spurrillen, platte Reifen, starker Wind, unglaubliches Pech, unbeschreibliche Schönheit, klaffende Sinnlosigkeit und vor allen Dingen tiefe Selbstzweifel.
Und meiner bescheidenen Meinung nach, ist inmitten der vielen Unbekannten, denen man ausgesetzt ist und den vielen Lektionen, die man gelernt hat, diese eine Lektion eine der wichtigsten – Lance gewinnt Rennen, da er besser als jeder andere gelernt hat, wie man sich anpasst.
Lance weiß, wie man für widrige Umstände trainiert und wie man sich an diese variierenden Umstände anpasst, anstatt diese zu Rückschlägen werden zu lassen. Es regnet – kein Problem, er ist diese Strecke bereits zuvor bei Regen gefahren. Verdammt, er ist sie wahrscheinlich sogar im Schnee gefahren. Die anderen Fahrer sehen den Regen als großen Nachteil – nicht so Lance. Lance kommt gleichermaßen gut mit Sonne und Regen zurecht.
Vielleicht hat ihn der Krebs gelehrt, wie wichtig diese Kombination aus Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit für den Erfolg ist. Wer weiß? Doch wenn wir clever sind, dann lernen wir von Lance, so dass wir noch luftigere Höhen erreichen können.
Egal ob wir versuchen die Tour de France zu gewinnen oder ob wir versuchen Fortschritte bei unserer Karriere zu machen oder ob wir lediglich versuchen unsere Gesundheit durch bessere Ernährungsgewohnheiten zu verbessern, sind Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit die Schlüssel.
Dies ist eine zweiteilige Artikelserie. Ich werde dem Leser zeigen, wie er die Lektionen der Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit anwenden kann, um die ernährungstechnische Tour de France zu gewinnen. Aus den Lektionen dieses Artikels wird man lernen, dass gute Ernährung manchmal nur sehr wenig mit der Nahrung selbst zu tun hat. Es geht mehr darum, wie man vorgeht, um sich auf die ernährungstechnischen Probleme vorzubereiten und sich in ihrem Angesicht anpasst.
Es geht nicht um die Nahrung
Okay, nehmen wir einmal an, dass ich und der verrückte Wissenschaftler des Science Link Laboratory den ultimativen DNA-Test zur Bestimmung der exakten Menge an Kalorien, der optimalen Nahrungsmittelauswahl und der optimalen Supplementation, die man benötigt, um Krankheiten zu verhindern, die Gesundheit zu verbessern, Muskeln aufzubauen, Fett zu verlieren und ein besserer Sportler zu werden, entwickelt haben. Mit anderen Worten ausgedrückt, stellt dies die Frage dar, was wäre, wenn wir jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind auf der Welt den perfekten Ernährungsplan geben könnten?Sie würden diesen nicht befolgen.
Glaubt mir der Leser dies nicht? Dann sollte er an folgendes denken – wie oft hat man Menschen gesehen, bei denen eine Herzkrankheit und/oder Krebs diagnostiziert wurde, die es aber trotzdem nicht geschafft haben, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um ihren Lebensstil zu verbessern? Sie sagen, dass sie sich besser ernähren wollen. Sie konsultieren Ärzte und Ernährungsberater, die ihnen sagen, wie sie sich besser ernähren können (welche Nahrungsmittel sie essen sollen). Und trotzdem enden sie damit, sich schuldig zu fühlen, weil sie sich nicht besser ernähren.
Warum ist es so schwer für sie, etwas zu verändern?
Nun, wenn man nicht gerade von vorne herein nichts verändern möchte, sind die beiden größten Probleme auf dem Weg zum Erfolg die Folgenden:
- Ihre Gewohnheiten – oder ihr eingefleischter Satz von täglichen mit der Nahrung und den Aktivitäten in Verbindung stehender Aktionen – bleiben schlecht, da sie nicht über einen schlüssigen logischen Plan verfügen, um diese zu verändern.
- Sie sind nicht für die harten Zeiten bereit. Die Dinge mögen besser werden, doch dann kommt es zu Rückschlägen. Sie sind zu beschäftigt. Das Essen wird umständlich. Niemand anderes unterstützt ihre Entscheidung, etwas zu verändern. Wenn diese unvermeidlichen Umstände eintreten, dann geben sie auf.
- Gewohnheiten sind stärker als ein momentaner Wunsch. Gewohnheiten sind stärker als Informationen. Gewohnheiten sind stärker als Schuldgefühle. Und nur eine konzertierte, bewusste Anstrengung, diese Gewohnheiten zu überwinden, wird zum Erfolg führen.
Doch wie GI Joe einmal gesagt hat, ist Wissen der halbe Kampf. Selbst wenn man weiß, was gut ist und gute Nahrungsmittel essen möchte, ist man zum Scheitern verurteilt, wenn man diese Nahrungsmittel nicht zur Hand hat, wenn es an der Zeit ist, sie zu essen. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist die Vorbereitung die andere Hälfte.
Strategien zur Vorbereitung von Nahrung
Der erste Schritt auf dem Weg um sicherzustellen, dass man auf die ernährungstechnische Tour de France vorbereitet ist, besteht darin, einen guten Mahlzeitenplan zu haben, der auf die persönlichen Ziele und die eigene einzigartige Physiologie zugeschnitten ist.Wenn man bereits über einen Plan verfügt und davon überzeugt ist, dass dies ein guter Plan ist, dann werden die in diesem Artikel präsentierten Ideen einem dabei helfen, diesen Plan einzuhalten.
Wenn man nach etwas mehr Informationen sucht und entweder wissen möchte, wie ich persönlich bei der Aufstellung eines solchen Plans vorgehen würde, oder wenn man seinen Plan gegen das Science Link System testen möchte, dann sollte man ein paar Dollar investieren und sich eine Ausgabe meines neuen Projekts mit dem Titel "Precision Nutrition" besorgen.
Dieses einzigartige System wird den Leser durch den Prozess des Beginnens mit einem "Universalplans für jeden" und des Zuschneidens dieses initialen Plans auf die eigene Physiologie, den individuellen Zeitplan und die persönlichen Trainings- und Ernährungspräferenzen leiten.
Wenn man seinen Plan hat, ist es wichtig zu verstehen, dass der Plan selbst das Leben in etwa genauso stark wie ein leeres Blatt Papier verändern wird, falls man ihn nicht ehrlich und konsequent befolgt. Er ist absolut nutzlos, wenn er einfach nur unbenutzt mit einem Magneten an der Kühlschranktür befestigt hängt. Über das reine Entwickeln des Planes hinaus, muss man also als nächstes Wege finden, um sicherzustellen, dass man konsistent alle Mahlzeiten auf seinem Plan isst.
Hat man jemals morgens verschlafen und musste ohne Dusche – ganz zu Schweigen vom Frühstück – ins Büro eilen? Musste man jemals die Mittagspause durcharbeiten und das Mittagessen im örtlichen Restaurant ausfallen lassen, in dem man seinen täglichen Hühnchensalat isst? Wurde man jemals von seinem Boss zum Mittagessen eingeladen und hat man es als unhöflich angesehen, diese Einladung zu Gunsten einer Portion in der Mikrowelle aufgewärmten Rindfleischs mit Inkareis auszuschlagen?
Jedes dieser Szenarien repräsentiert eine einzigartige ernährungstechnische Herausforderung. Wie man auf diese Herausforderung reagiert, wird bestimmen, wie der Körper auf das Training anspricht. Wie man auf die Herausforderung reagiert, wird das Streben nach optimaler Gesundheit und einer optimalen Körperkomposition entweder unterstützen oder behindern.
Mein Rat ist hierbei folgender: man sollte das Ungeplante einplanen. Das klingt nach etwas, das unmöglich ist, doch das muss es nicht sein. Ein Weg dafür, das Ungeplante zu planen, besteht darin, für den Fall der Fälle immer Mahlzeiten dabei zu haben, die zum persönlichen, individuell zugeschnittenen Plan passen. Dies macht es möglich, wenn man freitags zum Mittagessen ein Atkins konform gegrilltes Lachsgericht geplant hat, auch dann, wenn der Depp von Boss ein Notfallmeeting während der Mittagspause einberuft, eine mit den 7 Gewohnheiten konforme Mahlzeit zu essen, während die Kollegen im Büro hungern müssen.
Okay, ich gebe zu, dass dies etwas mehr Planung bedarf, als man gewohnt ist, doch wie wir in unserer "No Nonsens Nutrition"-DVD gesagt haben, bewerten die meisten Menschen die Notwendigkeit eines Plans über, während sie die Einhaltung des Plans unterbewerten. Es ist also an der Zeit, sich näher hiermit zu beschäftigen, ehrlich zuzugeben, wo es Schwachpunkte gibt (beim Plan oder bei der Einhaltung) und die notwendigen Verbesserungen vorzunehmen. Durch die Verwendung der 3 folgenden Strategien, wird die Einhaltung des Plans leichter, als man glaubt. preview
Strategie #1 — Das Sonntagsritual
Nein, nein, dieses Ritual umfasst weder das Blut von Lämmern noch irgendwelche spezielle Kool Aid. Das Science Link Sonntagsritual wird durchgeführt, indem man sich jeden Sonntag 3 Stunden oder so Zeit nimmt (prinzipiell ist jeder Tag der Woche möglich, doch der Sonntag ist für die meisten am angenehmsten), um seinen Mahlzeitenplan für die Woche aufzuschreiben, für die Woche einzukaufen und die Mahlzeiten für die Woche vorzubereiten.Als erstes setzt man sich an seinem Ritualtag hin und denkt sich einen Mahlzeitenplan für die Woche aus. Wenn man sich an meinen Ratschlag oben gehalten hat und die in meinem Precision Nutrition Programm beschriebenen Ressourcen genutzt hat, dann sollte es nur einige Minuten dauern, um 7 unterschiedliche Frühstücksmahlzeiten, 7 unterschiedliche Mittagsmahlzeiten, 7 unterschiedliche Abendmahlzeiten und 2 bis 3 zusätzliche Snacks für jeden Tag zu planen.
Nachdem man die Mahlzeiten geplant hat, rechnet man aus, wie viel man von welchem Nahrungsmittel während der nächsten 7 Tage genau benötigen wird und kauft diese Nahrungsmittel ein. Dies muss kein großes Projekt sein. Wenn man sich für den besten Weg interessiert, dies zu tun, dann sollte man sich meine No Nonsense Nutrition DVD ansehen, auf der die Profi Fitnesswettkämpferin (und ehemalige Science Link Klientin) Stephanie Worsfold und ich innerhalb von 30 Minuten durch den Supermarkt gehen und all die notwendigen Nahrungsmittel für diese Woche – und nicht mehr – einkaufen.
Sobald man diese Nahrungsmittel schließlich alle Zuhause hat, ist es an der Zeit, mit dem Kochen für die Woche zu beginnen. Einige Menschen entscheiden sich dafür, alle Mahlzeiten für die Woche (bis auf die Shakes) am Sonntag zuzubereiten. Andere bevorzugen es, sich anzusehen, welche Mahlzeiten leicht direkt vor dem Zeitpunkt des Verzehrs zubereitet werden können und bereiten nur die Mahlzeiten vor, die sie im Büro oder während arbeitsreicher Zeiten des Tages benötigen, wenn eine Zubereitung schwieriger wird.
Einige Menschen können z.B. ihr Frühstück und ihr Abendessen leicht bei Bedarf direkt vor dem Verzehr zubereiten, indem sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit hierfür nehmen. Andere haben Partner oder eine Partnerin, die diese Mahlzeiten für sie zubereiten können. Diese Mahlzeiten können also wahrscheinlich warten, bis sie benötigt werden.
Das Mittagessen, die 2 bis 3 Snacks während des Tages, und die Shakes rund um das Training stellen für den nicht Vorbereiteten jedoch für gewöhnlich ein Problem dar, weshalb man sie im Voraus vorbereiten sollte. Der Sonntag stellt für die meisten eine gute Zeit für diese Vorbereitung dar.
Wenn es zum persönlichen Lebensstil passt, sollte man das Sonntagsritual verwenden, um diese Mahlzeiten für die Woche vorzubereiten. Man kocht all das Fleisch, schneidet all das Gemüse, misst all den Joghurt oder Hüttenkäse ab und verteilt das Pulver für die Shakes. All diese Dinge sollte man bereitstehen haben, so dass man sie morgens mitnehmen kann und sich keine Sorgen mehr darum machen muss, was der Boss sich im Büro heute wieder ausgedacht hat.
Strategie #2 — Das Frühstücksritual
Anstatt all die Nahrung für die Woche an einem einzigen Tag zuzubereiten, bevorzugen es manche Menschen, sich jeden Tag etwas Zeit für die Zubereitung zu nehmen. Das ist die, wofür das Frühstücksritual da ist.Bei der Verwendung des Frühstücksrituals bereitet man ganz einfach jeden Morgen alle Mahlzeiten für den Tag zu. Da man das Frühstück sowieso zubereiten muss, kann man diese Zeit nutzen, um gleichzeitig noch ein paar weitere Mahlzeiten für den Tag zuzubereiten.
Auch das muss keine große Sache sein. Wenn man am besten Weg interessiert ist, dies zu tun, sollte man sich meine No Nonsens Nutrition DVD ansehen, auf der meine ehemalige Klientin Andria Bulfon und ich zeigen, wie man eine 4000 kcal Ernährung in kürzester Zeit vorbereitet (die maximale Zubereitungszeit beträgt 30 Minuten).
Wie beim Sonntagsritual, sollte man natürlich auch beim Frühstücksritual darüber nachdenken, was der Tag unter den besten Umständen (d.h. man kommt früh von der Arbeit nach Hause und hat einen entspannten Abend vor sich) und den schlechtesten (d.h. unerwartete Abgabetermine, ein langer Tag auf der Arbeit und Fußballtraining mit den Kindern) für einen bereit halten könnte und wie ein Pfadfinder agieren – indem man vorbereitet ist.
Eine hervorragende Strategie dafür, vorbereitet zu sein, besteht darin, sowohl die Mahlzeiten, die man zu essen erwartet, als auch einige Ersatzoptionen für den Fall der Fälle dabei zu haben. Man sollte also, wie bereits beschrieben wurde, selbst dann, wenn man erwartet mittags bei TGI und abends zu Hause zu essen, sowohl eine Alternative für das Mittagessen als auch für das Abendessen für den Fall dabei haben, dass etwas Unerwartetes geschieht. Wenn man diese Mahlzeiten dann doch nicht braucht, kann man sie an einem anderen Tag essen. Doch wenn man sie braucht, dann kann man auf sie zurückgreifen, um zu verhindern eine Mahlzeit ausfallen zu lassen oder auf eine schlechte Alternative zurückgreifen zu müssen.
Hier ist eine andere Idee. Wenn man nicht mehrere vollständige Mahlzeiten mitnehmen will, die man wahrscheinlich doch nicht essen wird, besteht eine andere hervorragende Option darin, einige selbstgemachte Snacks mitzunehmen. Mein guter Freund Dr. John Williams hat sich diese hervorragenden Rezepte ausgedacht, die eine fantastische Alternative zu den meisten schrottigen, mit Zucker und künstlichen Inhaltsstoffen überladenen kommerziellen Proteinriegeln darstellen.
Müsliriegel
Zutaten:
- 2 Tassen Haferkleie
- 2 Tassen Haferflocken
- 1 Tasse Vollkornweizenmehl
- 1 Tasse Eiklar
- 1 Tasse fettfreie Milch
- 2 Tassen Wheyprotein Schokoladengeschmack
- Süßstoffpulver
- 5-6 Messlöffel Maltodextrin (180 Gramm)
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel Zimt
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 2 Esslöffel Öl (Rapsöl oder Olivenöl)
Zubereitung:
Man mischt alle Zutaten in einer großen Schüssel und verteilt die Mischung auf einem großen Backblech mit Antihaftbeschichtung, das man zuvor mit einem Cooking Spray besprüht oder mit einem Küchentuch mit etwas Olivenöl ausgewischt hat. Das Ganze backt man bei 180 Grad 25 bis 30 Minuten lang. Nach dem Backen schneidet man das Ganze in 10 Teile.Makronährstoffprofil (pro Riegel):
- Kcal: 344
- Fett: 5 g (1g gesättigt, 2,5 g einfach ungesättigt, 1,5 g mehrfach ungesättigt)
- Kohlenhydrate: 54 g (Ballaststoffe: 7 g)
- Protein: 28 g
Blaubeer-Kleie Muffins
Zutaten:
- 1 Tasse Haferkleie
- 1/2 Tasse geschrotete Leinsamen
- 4 Messlöffel Eiweißpulver, Geschmack nach Wahl (ich mag bei diesem Rezept Schokolade)
- 2/3 Tasse gefrorene Blaubeeren
- Süßstoffpulver
- 1 Teelöffel Zimt
- 1/4 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel Backpulver
- 3 große Eiklar
- 1 Teelöffel Ahornextrakt
- 2/3 Tasse Wasser
Zubereitung:
Man vermischt die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel und gibt dann das Eiklar und das Wasser hinzu. Das Ganze verrührt man so lange, bis alles gut durchgemischt ist. Diese Mischung verteilt man anschließend auf einem vorgefetteten Muffin Backblech und backt das Ganze bei 180 Grad für 25 Minuten. Die angegebene Menge an Zutaten ergibt 6 Muffins.Makronährstoffprofil (pro Muffin):
- Kcal: 176
- Fett: 4 g (1g gesättigt, 1g einfach ungesättigt, 2g mehrfach ungesättigt)
- Kohlenhydrate: 20g (Ballaststoffe: 4g)
- Protein: 21 g
Erdnussbutter Toffee Riegel
Zutaten:
- 2 Messlöffel Proteinpulver mit Schokoladengeschmack
- 2 Messlöffel geschrotete Leinsamen
- 4 Esslöffel naturbelassene Erdnussbutter mit Erdnussstückchen
Zubereitung:
Man mischt all diese Zutaten in einer Schüssel und gibt eine Tasse Wasser (oder weniger, wenn möglich) und Süßstoffpulver für den Geschmack hinzu. Zuerst mag dies wie zu wenig Wasser erscheinen, doch wenn man die Mischung lange genug durch rührt, dann erhält man eine formbare Masse, die so aussieht, wie man sich vorstellt, dass das Ganze aussieht, wenn es den Körper wieder verlässt. Diese Mischung teilt man in zwei Hälften auf, wickelt diese getrennt in Plastikfolie ein und formt sie innerhalb der Folie zu einem Riegel. Es ist leichter, die Riegel zu formen, wenn man die Plastikfolie in eine Seite einer Auflaufform legt und die Masse in die natürliche Form der Auflaufform drückt. Die fertigen Riegel legt man schließlich in den Kühlschrank oder lagert sie in der Tiefkühltruhe. Man kann sie gekühlt oder sogar gefroren oder mit einem Löffel direkt aus der Schüssel essen, falls man ungeduldig ist.Makronährstoffprofil (pro Riegel):
- Kcal: 380
- Fett: 23 g (5g gesättigt, 11g einfach ungesättigt, 7g mehrfach ungesättigt)
- Kohlenhydrate: 15 g (Ballaststoffe: 6g)
- Protein: 33 g
Mandel Kokosnuss Riegel
Zutaten:
- 1/2 Tasse geschrotete Leinsamen
- 5 Esslöffel fettarmer Frischkäse
- 1/2 Tasse in Scheiben geschnittene Mandeln (blanchiert oder roh)
- 5 Messlöffel Wheyprotein mit Schokoladenaroma
- Süßstoffpulver
- 1/4 Tasse Wasser
- 1/2 Esslöffel Öl
- 1 Teelöffel Kokosnussextrakt
- 2 Teelöffel Mandelextrakt
Zubereitung:
Zuerst rührt man den Frischkäse so lange durch, bis er weich genug zum Mischen ist. Anschließend füllt man alle trockenen Zutaten in eine Schüssel und vermischt sie mit dem Rest, bis man eine zähe Masse erhält. Man sollte der Versuchung widerstehen, mehr Wasser hinzuzufügen und stattdessen weiter rühren, bis sich alles gut vermischt hat. Diese Mischung drückt man in eine eingefettete 8 x 8 Brownie-Form, die man danach in den Kühlschrank stellt. Wenn das Ganze kühl genug ist, schneidet man die Masse in 5 Stücke, die man einzeln in Plastikfolie einwickelt und im Kühl- oder Gefrierschrank lagert. Wie die anderen Riegel schmelzen diese Riegel sehr leicht, weshalb man sie nicht in der Hosentasche transportieren sollte. Ergibt 5 Riegel.Makronährstoffprofil (pro Riegel):
- Kcal: 270
- Fett: 14 g (4g gesättigt, 5g einfach ungesättigt, 5g mehrfach ungesättigt)
- Kohlenhydrate: 12 g (Ballaststoffe: 3g)
- Protein: 27 g
Banane Leinsamen Brot
Zutaten:
- 4 Messlöffel Eiweißpulver mit Vanille- oder Schokoladengeschmack
- 1/2 Tasse geschrotete Leinsamen
- Süßstoffpulver
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1/2 Teelöffel Salz
- 30g gehackte Walnüsse
- 1 großes Ei + 1 Eiklar, geschlagen
- 2 Esslöffel Olivenöl
- 1 1/2 Teelöffel Bananenextrakt
- 1/2 Tasse Wasser
Zubereitung:
Man heizt den Ofen auf 180 Grad vor und mischt alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel zusammen. Dann gibt man das Öl, das Wasser, die Eier und das Bananenextrakt hinzu und vermischt das Ganze gut. Anschließend sprüht man eine 12 x 25 Zentimeter Auflaufform mit Öl ein und füllt diese mit der Mischung. Danach streut man einige ganze Leinsamen auf die Mischung und backt das Ganze 25 Minuten bei 180 Grad (man sollte die Backzeit nicht überschreiten, da das Brot sonst zu trocken wird). Ergibt 4 Portionen.Makronährstoffprofil (pro Portion):
- Kcal: 350
- Fett: 21 g (3g gesättigt, 8,5g einfach ungesättigt, 8,5g mehrfach ungesättigt)
- Kohlenhydrate: 13 g (Ballaststoffe: 4g)
- Protein: 30g
Nahrungsunterstützungssysteme
Um das Sonntagsritual und das Frühstücksritual funktionieren zu lassen, ist es wichtig, dass man sich einige Dinge besorgt – Nahrungsunterstützungssysteme, wenn man so will.Hier ist das, was ich empfehle, bevor man mit der Verwendung eines der beiden Rituale beginnt:
Einen guten Grill für die Arbeitsplatte:
Da man mit großer Wahrscheinlichkeit relativ große Mengen an magerem Protein zubereiten muss, ist es wichtig, einen schnellen Weg zur Verfügung zu haben, dies zu tun. Wenn man einen guten Gartengrill hat, den man das ganze Jahr über verwenden kann, dann ist das toll. Falls dem nicht so ist, sollte man sich einen Kontaktgrill wie den Foreman Grill besorgen.Eine gute Kühltasche, in der man die Mahlzeiten für den Tag lagern und transportieren kann
Von Coleman gibt es einige gute. Bevor man sich eine solche Kühltasche kauft, sollte man jedoch sicherstellen, dass diese genug Platz für einige Mahlzeiten und einige Shakerflaschen bietet (siehe unten).5 kleine Behälter in der Art von Tupperware Dosen
Diese Behälter dienen zum Aufbewahren und Transportieren der täglichen Mahlzeiten. Man sollte sicherstellen, dass diese klein genug sind, um in die Kühltasche zu passen, aber gleichzeitig auch groß genug, um eine vollständige Mahlzeit aufzunehmen. Ob man sich für Glas oder Plastik entscheidet, liegt bei einem selbst.5 große Behälter in der Art von Tupperware Dosen
Diese Behälter dienen zum Aufbewahren größerer Mengen von Nahrungsmitteln. Wenn man z.B. sein Gemüse für die Woche schneidet oder all seine Hühnchenbrust für die Woche kocht, dann bewahrt man dies in einem solchen Behälter auf. Auch hier liegt es bei jedem selbst, ob man sich für Glas oder Plastik entscheidet.3 Rubbermaid Getränkebehälter – Größe 1 Liter
Diese Behälter sind für die flüssigen Supplements gedacht. Man sollte sich für die Variante mit dem blauen Oberteil entscheiden, da dies die mit Abstand besten Getränkebehälter sind, die man finden kann. Die meisten anderen sind nicht richtig dicht.Wenn man sich dafür entscheidet, seine Nahrung selbst zuzubereiten und mitzunehmen, dann ist es wichtig, die richtigen Unterstützungssysteme zu finden, um den Erfolg zu fördern. Diese Liste ist ein guter Anfang. Während man mit seinen persönlichen Mahlzeitenplanungsstrategien experimentiert, wird man wahrscheinlich noch andere finden.
Strategie #3 — Man lässt andere für sich kochen
Wenn man die Idee liebt, immer 5 bis 6 fertig zubereitete Mahlzeiten zum Mitnehmen zur Verfügung zu haben, sich aber nicht vorstellen kann, das Sonntags- oder Frühstücksritual durchzuführen oder all die Tupperware-Behälter zu kaufen, dann gibt es eine ganze Reihe von möglichen Optionen.Als erstes kann man einen kommerziellen Caterer damit beauftragen, das Kochen für einen zu übernehmen. Wenn man sich in der Nähe einer größeren Stadt befindet, dann wird man Dutzende solcher Dienstleister finden, aus denen man wählen kann. Die beiden größten sind heute zutage Atkins At Home (Atkins Diet) und Zone Nation (The Zone Diet). Die Atkins At Home Firma liefert jeden Morgen um 6 Uhr 3 Mahlzeiten und 1 Snack direkt nach Hause. Die Kosten hierfür betragen 35 bis 40 Dollar pro Tag. Die Zone Nation Firma liefert 3 Mahlzeiten und 2 Snacks für etwa denselben Preis. Ich habe über beide Dienste bisher viel Gutes gehört.
Wenn man nicht daran interessiert ist, das Atkins oder das Zone Programm zu unterstützen, gibt es zahlreiche kleinere Firmen, die einen bei den persönlichen Bedürfnissen unterstützen können. Als ich in Miami Beach gewohnt habe, hatte ich dort z.B. eine Frau gefunden, die diesen Service für 5 Dollar pro Mahlzeit anbot. Sie brachte mir jeden Tag mittags 250 Gramm Hühnchenbrust oder Truthahnbrust, eine Ofenkartoffel oder eine Portion Reis und eine große Portion gedünstetes Gemüse. An anderen Tagen ließ ich mir 2 bis 3 Mahlzeiten dieser Art bringen.
Hier ist ein anderer Tipp. Man wählt 4 Restaurants in der näheren Umgebung aus (2 Fast Food Restaurants, ein Restaurant im mittleren Preissektor und ein hochpreisigeres Restaurant), die Mahlzeiten auf eine Art und Weise zubereiten, die zum persönlichen Ernährungsplan passt und lässt diese Restaurants das Essen bei Bedarf zubereiten. Man wird natürlich etwas recherchieren müssen, indem man Kopien ihrer Speisekarten sammelt oder ihre Website besucht.
Wenn man nach ein paar Beispielen sucht, dann sind hier welche: Wendys hat einige leckere Hühnchensalate und ein Chilli und selbst McDonalds bietet eine gesündere Auswahl an Gerichten an – Ich liebe es.
Man wählt gesündere Fast Food Mahlzeiten, die zum persönlichen Ernährungsplan passen, falls man nicht viel Zeit oder viel Geld für eine Mahlzeit zur Verfügung hat und man wählt ein Restaurant im mittleren Preissektor für eine qualitativ hochwertigere Mahlzeit.
Als Letztes sucht man sich noch ein etwas teureres Restaurant für ein "Power Mittagessen" aus, um Kollegen zu beeindrucken. Da die meisten Menschen sowieso nicht wirklich wissen, wo sie essen gehen wollen, kann man, wenn man sich nicht vor einem Geschäftsessen drücken kann, eine Entscheidung treffen, wo die Gruppe zum Essen hin gehen kann. Diese Entscheidung wird zum einem bei den Kollegen einen Bonus verschaffen und man wird gleichzeitig dazu in der Lage sein, seine Essgewohnheiten zu kontrollieren.
Wenn man nicht über ausreichende finanzielle Ressourcen für Strategie #3 verfügt und andere für sich kochen lassen kann, sollte man die Tatsache berücksichtigen, dass man, wenn man die ersten beiden Strategien verwendet, um effektiv einen schlanken, muskulösen Körper aufzubauen, dazu in der Lage sein könnte, ein attraktives Mitglied des anderen Geschlechts davon zu überzeugen, das Kochen für einen zu übernehmen. Wie man diese Person jedoch dazu bringt, das Essen morgens um 6 Uhr abzuliefern, ist ein Trick, den ich in einem späteren Artikel beschreiben werde.
Im Endeffekt wird es, unabhängig davon, ob man seine Mahlzeiten regelmäßig unter Verwendung der oben beschriebenen Rituale selbst zubereitet oder sich dafür entscheidet, andere die Mahlzeiten für einen zubereiten zu lassen, zu Situationen kommen, in denen man andere Strategien als gewöhnlich verwenden muss. Es hört niemals auf, mich zu faszinieren, wie viel Zeit diejenigen, die an Gesundheit und Fitness interessiert sind, damit verbringen, den "perfekten Plan" zu finden und wie wenig Zeit sie damit verbringen, herauszufinden, was sie tun können, wenn die Lebensumstände sie davon abhalten, diesen Plan zu befolgen.
Wenn man die Richtlinien in diesem, Artikel befolgt, dann wird man dazu in der Lage sein, die Anpassungsfähigkeit zu zeigen, die notwendig ist, um vom ernährungstechnischen Neuling zum erfahrenen Ernährungsveteranen zu werden. Und man sollte nicht vergessen, dass auch wenn es nicht immer um die Nahrung selbst geht, alle guten Ernährungsgewohnheiten mit einem guten, individualisierten Plan beginnen. Man sollte ein paar Dollar investieren und sich eine Ausgabe meines "Precision Nutrition"-Programms kaufen, um zu lernen, wie ich genau vorgehen würde, um einen solchen Plan für den Leser zu generieren.
Hier findet ihr Teil 2