Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich die Geschichte von Lance Armstrong verwendet, um die Tatsache zu illustrieren, dass es bei guter Ernährung manchmal mehr um die Vorbereitung und die Anpassungsfähigkeit, als um die Nahrung selbst geht.

In diesem Artikel gab ich dem Leser eine Serie von Unterstützungsstrategien für die tägliche Plackerei, die das Sonntagsritual, das Frühstücksritual und die "Lass andere für Dich kochen" Strategie umfassten.

In diesem Artikel werde ich wieder über Lance sprechen. Diesmal erzähle ich von meinen Erfahrungen mit ihm während der Tour de France im letzten Jahr. Ich werde dieses Beispiel verwenden, um zu beschreiben, wie man lernen kann, selbst dann, wenn man unterwegs ist, vorbereitet und anpassungsfähig zu sein.

Krieger von olympischem Kaliber

Vor ein paar Jahren begann ich mit einer Reihe von kanadischen und US amerikanischen olympischen Sportmannschaften zu arbeiten und half diesen dabei, meine Ernährungs- und Supplement Ideen in ihr Training und ihre Reiseschemata zu integrieren. Eifrig und optimistisch, um ihnen dabei zu helfen, ihre Mahlzeitenpläne zu perfektionieren, preschte ich mit Kalorienberechnungen und Mahlzeitenvorschlägen vor. Wow, stand mir ein böses Erwachen bevor!

Als ich mehr über die ernährungstechnischen Herausforderungen herausfand, mit denen Olympia- und Profisportler während ihrer Wettkampfsaison konfrontiert werden, musste ich meinen Plan überarbeiten. Während diese Sportler die Hälfte des Jahres zu Hause verbringen, reisen sie während der anderen Hälfte um die Welt zu Wettkämpfen. Wenn alle Unterkünfte denselben Komfort wie das olympische Dorf bieten würden, dann wäre das alles kein Problem. Doch das olympische Dorf steht nur einmal alle vier Jahre zur Verfügung. Während der restlichen Zeit (oder zumindest des größten Teils hiervon) essen und schlafen diese Sportler in Unterkünften, die man nur als unterirdisch bezeichnen kann, wenn man ihren Status als Elitesportler berücksichtigt.

An einem Tag schlafen sie in Frankreich auf Pritschen und wachen mit starkem europäischem Kaffee und einfachen oder mit Schokolade gefüllten Croissants auf (Eier, Haferflocken oder Obst sind zu dieser Zeit in Frankreich nicht erhältlich).

Sie verbringen den gesamten nächsten Tag in einem Bus auf dem Weg nach Deutschland, wo sie zum Abendessen Schweinefleisch (und zwar kein mageres) mit Sauerkraut bekommen. Und sie wiederholen dies wieder und wieder für 3 bis 5 Monate am Stück.

Und wie wäre es, in einem Zelt auf einem Gletscher zu leben? Ja, das ist richtig, ein Team wird mit einem Hubschrauber zu einem abgelegenen Gletscher gebracht, in einem Basiscamp aus Zelten abgesetzt und verbringt 2 Wochen mit Schlafen, Essen und Training an diesem abgelegenen Ort.

Es ist schwer dort oben, schnell mal auf ein fettarmes Sandwich zum nächsten Subways zu gehen.

Glaubt der Leser etwa, dass er es schwer hat, seine ernährungstechnischen Herausforderungen zu meistern? Dann sollte er noch einmal hierüber nachdenken.

Amateur Krieger

Im Vergleich zu diesen Kriegern von olympischem Kaliber sind die meisten von uns, was das Reisen angeht, reine Amateure – mich eingerechnet. Sicher, ich bin schon viel gereist und heutzutage bin ich mindestens eine Woche pro Monat unterwegs. Doch selbst ich kann mir nicht einmal ansatzweise all die persönlichen Herausforderungen vorstellen, die es mit sich bringt, wenn man monatelang unterwegs ist und durch fremde Länder reist.

Diesen Sommer habe ich jedoch einen Einblick in diesen Lebensstil bekommen. Im Juni war ich 2 Wochen und im Juli/August war ich 3 Wochen geschäftlich und privat unterwegs. Ich verbrachte die ersten 2 Wochen auf dem Sattel meiner Harley Davidson Fat Boy und fuhr durch den Südwesten von Amerika.

In diesen Satteltaschen und Rucksäcken befanden sich mehrere Pfund Protein- und Gemüsepulver, selbstgemachte Proteinriegel und andere ernährungstechnische Tricks, die ich den Leser heute lehren werde.

Nach meinem Trip in den Südwesten verbrachte ich einen Monat zu Hause in Toronto, bevor ich mich auf den Weg zu einem anderen Abenteuer machte – diesmal ein Trip durch Frankreich, Österreich und Italien. Während dieses zweiten Trips – mein erster Trip nach Europa – verbrachte ich etwa eine Woche bei der Tour de France.

Europa stellte für den gesundheitsbewussten Esser eine Reihe von interessanten Herausforderungen dar. Man wird nicht nur mit den gewöhnlichen, mit dem Reisen in Verbindung stehenden Herausforderungen konfrontiert, sondern hat auch mit kulturellen unterschieden, Sprachbarrieren und anderen einzigartigen Situationen zu kämpfen. Und das sind nur die Herausforderungen, mit denen ein Zuschauer der Tour de France konfrontiert wird. Man sollte sich einmal vorstellen, was die Sportler durchmachen. Hier ist eine Liste der Nahrungsmittel, die eines der Top Radsportteams mit zur Tour bringt:
  • 2200 Flaschen
  • 1500 Liter Wasser
  • 18 kg Sportgetränk A (400-450 L)
  • 36 kg Sportgetränk B (500-600L)
  • 6 kg Maltodextrin
  • 450 konzentrierte Kohlenhydratdrinks (450 x 100 ml)
  • 630 Gelpacks
  • 7.5 kg Regenerationsdrink (80 L)
  • 1200 Energieriegel
  • 1600 Dosen Erfrischungsgetränke
  • 100 Pakete Kekse
  • 40 Packungen Frühstückszerealien
  • 9 kg Weingummis
  • 440 Brötchen
  • 900 Kuchen
  • 100 kg Obst
Und man sollte bedenken, dass zusätzlich zu diesen Nahrungsmitteln Dinge wie Milch und Fleisch unterwegs gekauft werden. Das ist eine Menge Energie – und bedarf einer Menge an Planung.

Als Resultat meines Trips nach Europa kann ich nun etwas besser verstehen, was meine Sportler durchmachen, wenn sie unterwegs sind. Sicher, es steht außer Frage, dass ich auf diesem Gebiet immer noch ein Amateur bin. Doch wenn man meine persönlichen Erfahrungen mit denen meiner Klienten, die mindestens 50% der Woche geschäftlich unterwegs sind und den Erfahrungen meiner Olympiasportler, die monatelang ohne Zwischenstopp zu Hause unterwegs sind, kombiniert, dann bekommt man eine Menge Tipps, wie man damit umgehen kann, viel unterwegs zu sein. Als Resultat hiervon habe ich eine Liste meiner Top 10 Lieblingsstrategien zur Aufrechterhaltung der Ernährungsdisziplin, während man auf Reisen ist, zusammengestellt. preview

Strategie #1 — Die Örtlichkeiten sind ein Schlüsselfaktor

Wenn man plant geschäftlich oder aus sportlichen Gründen unterwegs zu sein, dann ist das erste auf der Liste, was man tun sollte, Folgendes: Sicherstellen, dass alles, was man braucht, sich in der näheren Umgebung von dem Ort befindet, an dem man arbeitet oder einen sportlichen Wettkampf bestreitet. Die Örtlichkeiten sind ein Schlüsselfaktor.

Sagen wir, dass man für eine Woche zu einer Konferenz im Indiana Convention Centre und dem RCA Dome fährt.

Nun, als erstes geht man ins Internet und sucht sich alle Hotels in unmittelbarer Nähe des Convention Centre heraus. Um dies zu tun, muss man unter Umständen zunächst lernen, wie man mit Google umgeht. Dies ist für viele Interner Surfer die Suchmaschine der Wahl.

Als nächstes ruft man diese Hotels an, um herauszufinden, wo sich die nächsten Einkaufsgelegenheiten für Lebensmittel, die nächsten Restaurants und die nächsten Fitnessstudios befinden. Anschließend wählt man das Hotel mit der besten Kombination von nahegelegenen Ressourcen. Hierdurch stellt man sicher, dass man, auch wenn man keinen Mietwagen hat, leicht zu Fuß oder mit einem Taxi zu seinen Fitness- und Ernährungsoasen kommt. Wenn man diese Strategie auslässt, dann hat man eine gute Entschuldigung für ausgefallene Trainingseinheiten, verpasste Mahlzeiten und eine schlechte Nahrungsmittelauswahl, wenn man unterwegs ist.

Ich kann bereits einige Leser hören, wie sie einwerfen, dass sie ihre Geschäftsreisen nicht selbst planen – sie beauftragen entweder ein Reisebüro oder einen Reisekoordinator in ihrer Firma.

Na und? Entweder man gibt dem Reisekoordinator die bevorzugten Spezifikationen, oder sagt diesem, dass man die Sucherei selbst übernimmt und er dann buchen kann oder man bucht selbst und lässt sich die Kosten später erstatten. Sicher, das kann mehr Mühe bedeuten, als man es gewohnt ist, aber was hat einen auf die Idee gebracht, dass dieser Prozess einfach sein würde? Um sich von der Masse abzuheben, muss man mehr als die Masse investieren.

Strategie #2 — Die Penthouse Suite?

Auch wenn man nicht notwendigerweise in einem 5 Sterne Hotel übernachten oder die Penthouse Suite wählen muss, besteht eine gute Strategie darin, eine Hotelkette zu wählen, die Zimmer/Suiten mit einer Kochnische anbietet. Wenn man weiß, dass eine nette Kochgelegenheit auf einen wartet, dann wird man nicht viele Schwierigkeiten damit haben, seinen Mahlzeitenplan einzuhalten.

Man muss sein Taxi auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel nur schnell an einem Supermarkt halten lassen. Sobald man hiernach in sein Hotelzimmer kommt, kann man sich sicher sein, dass man dazu in der Lage sein wird, so gut wie zu Hause zu essen.
Wenn man nach einer guten Hotelkette sucht, sind Marriott Residence Inns eine nette Wahl. Man kann natürlich auch andere Hotels finden, die den individuellen Ansprüchen genügen. Ich empfehle Marriott, weil meine Klienten mit dieser Kette immer sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Und was ist mit Einsprüchen aufgrund des Preises? Nun, auch wenn es teuer ist, in diesen Hotels zu wohnen, gleicht sich das häufig dadurch wieder aus, dass man Geld spart, da man in seinem Hotelzimmer essen kann, anstatt in einem Restaurant essen zu müssen. Man kann dieses Argument verwenden, um seinen Boss zu überzeugen, da dieser die zugrunde liegende Logik unter Umständen nicht sofort erkennt.

Falls man absolut kein Hotel finden kann, das eine Küche oder eine Kochnische bietet, oder falls man sich ein solches Zimmer nicht leisten kann, sollte man sicherstellen, dass das Hotelzimmer zumindest über einen Kühlschrank verfügt (was bei den meisten der Fall ist). So lange man einen Kühlschrank hat, kann man in seinem Hotelzimmer gute Snacks lagern. Meine Sportler und ich kaufen auf dem Weg in die Stadt frisches Obst und Gemüse, Wasser in Flaschen, Hüttenkäse, Naturjoghurt, Käse, naturbelassene Erdnussbutter, Vollkornbrot und gemischte Nüsse und verwenden diese Nahrungsmittel während der Wochen, die wir unterwegs sind, als Snacks.

Strategie #3 — Können Sie Eiklar am nächsten Tag liefern?

Hier ist eine hervorragende Strategie, die ich mir von meinem früheren Klienten und jetzigen guten Freund Austin abgeschaut habe. Dieser Typ hat sehr viel Erfahrung damit, unterwegs zu sein und kennt eine Tonne Strategien für das Essen, wenn er auf Achse ist. Anstatt einkaufen zu gehen, wenn er in eine Stadt kommt, verschickt Austin sein Essen und seine Supplements via UPS oder Fed Ex.

Er besorgt sich eine mittelgroße Transportbox, füllt diese mit Eis, Proteinpulver, Obst, Gemüse, gemischten Nüssen, Hülsenfrüchten, Fleisch, Eiern, Hüttenkäse, Joghurt, Pfannen und Töpfen, Utensilien und Shaker Flaschen und schickt dieses Paket an sein Hotel, bevor auf die Reise geht.

Indem er dies tut, braucht sich Austin keine Gedanken darüber zu machen, wo sich Lebensmittelgeschäfte und Restaurants befinden. Und sobald er am Ziel ankommt, ist er mit allem eingedeckt, was er braucht. Alles, was er sich dann noch suchen muss, ist ein Fitnessstudio, in dem er trainieren kann. Auch wenn diese Versandoption etwas kostspielig erscheinen mag, wird man im Endeffekt Geld für Restaurants sparen und die höheren Kosten so unter Umständen wieder ausgleichen.

Strategie #4 — Die große Kühlbox

Hier ist eine andere Strategie, die ich bei meinem Freund Austin aufgeschnappt habe und die einem dabei helfen wird, sowohl Gepäck als auch Nahrungsmittel für kürzere Trips, die nur ein oder zwei Tage dauern, simultan zu transportieren.

Man besorgt sich eine große Kühltasche oder Box mit ausziehbarem Griff und Rädern (ähnlich den heutzutage so beliebten Trolleys), setzt in die Mitte eine kleine Trennwand ein und bekommt so eine Kombination aus Kühltasche und Koffer, die als Handgepäck agiert. Den Hüttenkäse packt man auf eine Seite, die Wäsche auf die andere.

Strategie #5 — Was steht auf der Speisekarte?

Wenn man sich dafür entscheidet, andere die Mahlzeiten zubereiten zu lassen, wenn man unterwegs ist, dann sollte man sicherstellen, Strategie #1 von oben zu verwenden, um herauszufinden, wo sich die nächsten Restaurants in der Umgebung des Hotels befinden. Als nächstes besucht man die Website dieser Restaurants und sucht nach der Speisekarte. Wenn es keine Speisekarte zum Herunterladen gibt, kann man die Restaurants anrufen und sie bitten eine Kopie der Speisekarte an das Hotel zu schicken, in dem man absteigen wird.

Wenn man die Speisekarten der Restaurants hat, dann weiß man genau, zu welchen Arten von Nahrungsmitteln man zu jeder Zeit Zugang hat. Und wenn man mit einer Gruppe essen geht, dann ist man dazu in der Lage Restaurants vorzuschlagen, die mit den persönlichen ernährungstechnischen Anforderungen konform sind.

Strategie #6 — Man muss nicht von der Speisekarte bestellen

Hier ist ein heißer Tipp, den die meisten Menschen übersehen. Die meisten Restaurants können leicht eine Mahlzeit nach der individuellen Spezifikation des Kunden zusammenstellen, auch wenn sich diese Mahlzeit nicht auf der Speisekarte befindet. Man muss sich also nicht zum Sklaven der Speisekarte machen lassen. Eine spezifische Nummer auf der Speisekarte zu bestellen, ist fast immer ein Rezept für ein Desaster, wenn die Speisekarte nicht gerade auf "gesundes Essen" oder wie auch immer das Restaurant dies bezeichnet, zugeschnitten ist. Die meisten normalen Gerichte enthalten für die meisten körperbewussten Menschen zu viel Fett und zu viele Kohlenhydrate.

Anstatt direkt von der Karte zu bestellen, kann man entweder nach einem Gericht auf der Karte, das man möchte, ohne die Saucen oder die großen Kohlenhydratportionen oder ganz einfach nach einer Portion Protein mit ein paar Portionen Gemüse oder Obst als Beilage fragen. Man sollte immer dran denken, dass man genug für sein Essen bezahlt und dem Kellner ein Trinkgeld geben wird. Man muss also kein schlechtes Gewissen haben, nach etwas zu fragen, das den persönlichen ernährungstechnischen Bedürfnissen entspricht.

Strategie #7 —Protein und Energie Supplements

Durch die Verwendung einer Kombination der obigen Strategien sollte man dazu in der Lage sein sicherzustellen, dass sich immer gute Mahlzeitenoptionen in Reichweite befinden. Doch manchmal ist es unmöglich, sein Zimmer aufzusuchen oder in ein Restaurant zu gehen, wenn man unterwegs ist.

Für Zeiten wie diese sollte man ein paar Supplement Optionen in Betracht ziehen. Wenn ich zu Hause bin, verwende ich für gewöhnlich nur 1 bis 2 Messlöffel Proteinpulver pro Tag, doch wenn ich unterwegs bin, dann können es bei Bedarf auch bis zu 6 sein. Protein Optionen sind sowohl schwerer zu finden als auch teurer als andere Optionen. Die tägliche Nahrungszufuhr mit Proteinpulver anzureichern, ist also immer ein guter Plan B.

Strategie #8 — Gemüse in Pulverform

Normalerweise esse ich zu Hause 10 Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Wenn ich jedoch unterwegs bin, dann reduziert sich die Menge für gewöhnlich auf 2 bis 4 Portionen, wenn ich nicht gerade sehr bewusst auf meine Obst und Gemüsezufuhr achte.

Ein hervorragender Weg, diese reduzierte Mikronährstoffzufuhr wieder auszugleichen, besteht in der Verwendung eines Gemüse Supplements wie Greens +.

Wenn ich unterwegs bin, dann können mir diese Produkte dabei helfen, mögliche Defizite auszugleichen. Ein zusätzlicher Bonus ist, dass ich meine Proteinsupplements besser zu verdauen scheine, wenn ich etwas Greens+ zu meinen Proteinshakes hinzufüge.

Strategie #9 — Hausgemachte Riegel

Wenn man nicht zahlreiche Proteinshakes pro Tag zu sich nimmt, dann besteht eine andere hervorragende Option darin, einige hausgemachte Snacks mitzunehmen. Wie ich im ersten Teil dieses Artikels beschrieben habe, hat sich mein guter Freund Dr. John Williams einige hervorragende Rezepte ausgedacht, die eine fantastische Alternative zu den kommerziellen, mit Zucker und künstlichen Inhaltsstoffen überladenen Proteinriegeln darstellen. Für die Rezepte sei der Leser auf Teil eins dieser Artikelserie verwiesen.

Strategie #10 — Einschlafhilfen

Jet Lag, Veränderungen der Zeitzone, ungewohnte Schlafumgebungen, schlechte Ernährung, geänderte Trainingsgewohnheiten und der Stress, der mit großen geschäftlichen Meetings oder Wettkämpfen einhergeht, können alle die Fähigkeit beeinflussen, adäquate Ruhe zu bekommen, wenn man unterwegs ist.

Die Befolgung der vorhergehenden neun Schritte wird dabei helfen, eine korrekte Nahrungszufuhr sicherzustellen. Auch sicherzustellen, dass man keine Trainingseinheiten auslässt, wird helfen. Selbiges gilt für die Einnahme eines ZMA Supplements. Auch wenn wissenschaftliche Untersuchungen keine direkten Hinweise liefern, die eine Beziehung zwischen Zink und/oder Magnesium Status und der Schlafqualität unterstützen, berichten die meisten ZMA Anwender während der Einnahme dieses Supplements von einer dramatisch verbesserten Schlafqualität. Drei Kapseln vor dem zu Bett Gehen eingenommen sollten hierfür ausreichen.

Wie ich im ersten Teil dieser Artikelserie beschrieben habe, muss man, wenn man bei der Einhaltung eines guten Ernährungsplans unabhängig von den äußeren Umständen erfolgreich sein möchte, für das Ungeplante planen und die Fähigkeit zeigen, sich an alle Umstände anzupassen.

Die in diesem Artikel präsentierten Richtlinien sollten dem Leser dabei helfen, darüber nachzudenken, wie er, auch wenn er häufig unterwegs ist, erfolgreich sein kann. Doch ich kann nicht alle einzigartigen Herausforderungen eines jeden vorhersagen. Man muss sich an diese entweder selbst anpassen oder, wenn man etwas Führung und Hilfestellung benötigt, einen kompetenten persönlichen Berater engagieren.