In Wirklichkeit sollte weniger interessieren, wer man ist, sondern vielmehr, wer oder was man werden möchte. Besonders in diesem Sport. Aber bevor wir uns gemeinsam auf eine monatelange Reise begeben sollte ich mir doch die Zeit nehmen, mich kurz vorzustellen. Es wird mich nicht viel Arbeit kosten.

Mein New York City Crossfit-Abenteuer
Mein erster Wettkampf


Wer Einblick in meinen bisherigen Werdegang nehmen möchte, dem lege ich den oben aufgeführten Link ans Herz. Meine Geschichte ist so langweilig wie eine Cardioeinheit mit leerem iPod-Akku.
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    "Im Studio angemeldet, viel falsch gemacht, hoch gesplittet, schlecht gegessen, Andro entdeckt, irgendwann Bühne..".
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– nichts zum Schämen, nichts zum Draufausruhen. Jetzt bin ich 23, da ändern sich Frauen noch einmal grundlegend wurde mir einst gesagt. Ich möchte herausfinden, ob was Wahres dran ist!

Seit Ende Oktober lebe und arbeite ich in New York City. Oder wie man hier sagt: "The Capital of the World". Nicht bescheiden, aber so schmerzlich wahr! Diese Stadt ist eine einzigartige Inspirationsquelle, facettenreich und berührend und es gibt so viel zu sehen – und unendlich viel mehr zu erzählen.

Und dann hat sich da noch was getan in meinem Leben. Ich habe mich nämlich auf eine Affäre eingelassen. Meine bisherige Beziehung hat mich wahrlich gut unterhalten, sie war bodenständig und ich habe viel von ihr profitieren können.
Aber es ist einfach an der Zeit für was Neues. Für mehr Reibungspunkte und Herausforderungen. Ja, ich gehe jetzt fremd. Ja:

Ich bin jetzt Crossfiterin!

Treibe ich nun den Mainstream runter, wie es nur die toten Fische machen? Falle ich jetzt in eine Kategorie der sozialen Akzeptanz mit all diesen Veganern, die vor lauter Entsetzen über ihre bisherigen Gewohnheiten in letzter Zeit reihenweise aus den Steakhäusern flüchten? Dies mag der Standpunkt Einzelner sein – es ist nicht meiner. Ich blicke völlig ohne Kopfschütteln auf meine Bodybuilding-Vergangenheit und diejenigen, die noch da sind, zurück.

Ich weiß noch nicht mal, ob ich wirkliche eine endgültige klare Trennlinie zwischen beiden Welten ziehen möchte. Vielleicht verhält es sich mit ihnen ein bisschen wie mit den USA und Europa: fern und nah zugleich und irgendwie, wahrscheinlich, doch dazu befähigt, voneinander zu lernen. Ich will beide Seiten gesehen haben, um mein Urteil fällen zu können.

Aber nach all der Vorrede: Was soll das hier eigentlich werden? Warum sollte man in einem Sport-Forum Reiseberichte aus New York lesen wollen? Oder wozu schlaue Sätze über Crossfit von einer, die noch nicht viel mehr zu Stande bringt als ein paar (technisch schlechte) Klimmzüge?

Berechtigte Fragen, denen ich mit Entertainment und der (Ich verspreche es!) angesichts meiner Ausgangslage höchstmöglichen Expertise begegnen möchte. Und das ist doch der Erfolgsfaktor guter Blogs, eine Win-Win-Situation, in der der Autor seine Erinnerungen und Erkenntnisse konservieren kann und der Leser unterhalten und auch ein bisschen gebildet wird.

Es wird also in nächster Zeit viel von mir zu lesen und zu sehen geben, über diese Stadt und ihre Menschen, wie sie leben, essen und: wie sie trainieren natürlich. Warum Sie das Mutterland sind und die Weltmacht in Bodybuilding und Crossfit und warum sie doch berühmt wurden für ihre schwerwiegenden Gewichtsprobleme. Und es wird Storys geben aus meiner Box, was ich dort treibe, was es mir bringt oder auch nicht, und welche Schlussfolgerungen ich daraus ziehen.

Ich freue mich über eine breite und kritische Leserschaft und lade jeden herzlich ein, die Zeit bis Mai 2014 mit mir zu teilen. Für die Freunde von Zahlenkolonnen und Übungsbezeichnungen, die Google-Recherchen erfordern, werden alle Trainings und WODs in einem parallel geführten Log gepostet:

Mein New York City Crossfit-Abenteuer
Mein Blog

Hier ist dann auch Raum für interaktiven Austausch. Vielen Dank bis hier her!

We should meet again!